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Geräte-Manager: Unbekannte Hardware identifizieren

Der Windows-Computer markiert im Geräte-Manager unbekannte Hardware mit einem gelben Fragezeichen. Mit ein paar Mausklicks und einer kurzen Web-Recherche kommt man dem Hersteller ziemlich schnell auf die Spur.

Wenn der PC unbekannte Geräte findet, könnte es vorkommen, dass sie infolge fehlender Treiber nicht richtig funktionieren. Da hilft auch die Treiber-Update-Funktion des Geräte-Managers nicht weiter. Wonach soll er auch suchen, wenn er das Gerät nicht kennt?

Der Geräte-Manager

Aber auch in diesem Fall helfen dir die Optionen des Geräte-Managers weiter. Öffne per Rechtsklick auf das unbekannte Gerät dessen Kontextmenü, wähle den Eintrag Eigenschaften aus, und wechsle zum Register Details.

Im Aufklappmenü von Eigenschaften stellst du die Option Hardware-IDs ein. Dadurch werden im Bereich Wert alle verfügbaren Geräteinformationen aufgelistet.

Hardware-IDs

In einer der Zeichenfolgen findest du Bereiche, die als VEN_xxx und DEV_xxx gekennzeichnet sind. Die meist vierstelligen Codes hinter dem VEN (Vendor=Hersteller) und DEV (Device=Gerät) werden für die Websuche benötigt.

In diesem Beispiel versuchen wir das Gerät mit den ID´s VEN_8086 und DEV_2A42 zu identifizieren.

Suche im Internet

Es gibt etliche Webseiten, die Hersteller- und Geräteinformationen bereitstellen. Am häufigsten wird die Seite PCIDatabase.com verwendet. Gib einfach einen der Codes in das entsprechende Suchfeld ein und klicke auf den Button Search.

Empfehlenswert ist die Suche zuerst mit der Device-Id durchzuführen, da im Suchergebnis mehr Informationen angezeigt werden. Bei der Suche mit der Vendor-Id wird meist nur der Hersteller angezeigt.

Das Ergebnis der Geräte-Id-Suche zeigt neben Vendor-Id und -Name (dritte u. vierte Spalte), in der zweiten Spalte auch eine Beschreibung des Gerätes an.

Bei den Codes aus diesem Artikel  handelte es sich um den Chipsatz der Grafikkarte.

Mehrere Geräte gefunden?

Werden nach der Suche mehrere Ergebnisse angezeigt, vergleiche die Angaben der ersten und dritten Spalte. Hier solltest du deine DEV- und VEN-Codes wiederfinden.

Klickst du auf den Hersteller-Link in der Spalte Vendor Name, wirst du in vielen Fällen sogar auf die Geräte-Webseite des Herstellers weitergeleitet.

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Screenshots erstellen, bearbeiten und direkt mit anderen Personen teilen

Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, Screenshots zu erstellen, zu bearbeiten und mit anderen Menschen zu teilen. Am häufigsten werden dabei Bildbearbeitungsprogramme wie Snagit, Paint Shop und andere Tools verwendet. Anschließend wird das Endprodukt per E-Mail an die betreffenden Personen versendet. Neue Wege bei Screenshots geht das Programm Gyazo.

Bei Gyazo werden die Bildschirmfotos direkt in einem Browser-Tab geöffnet, können dort bearbeitet und an alle beteiligten Personen versendet werden. Dabei steht der E-Mail-Versand zur Verfügung, aber auch Twitter und Facebook. Bei Bedarf kannst du deinen Screenshot auch direkt ausdrucken.

Zuerst lädst du dir das Tool Gyazo von der Webseite des Anbieters herunter und installierst es. Dabei wird es direkt in das Systemtray der Taskleiste eingebunden.

Screenhots anfertigen

Zum Erstellen von Screenshots klickst du auf das Gyazo-Icon in der Taskleiste und wählst Capture Image aus. Schneller geht es jedoch mit der Tastenkombination [Umschalt][Strg][C]. Anschließend markierst du mit der Maus den Bereich der fotografiert werden soll. Er wird direkt in einem neuen Browsertab geöffnet und mit einem Weblink versehen.

In diesem Tab kann der Bildausschnitt bearbeitet und anschließend versendet werden. Über das 3-Balken-Icon kannst du das fertige Foto auf deinen Rechner herunterladen. Dabei ist zu beachten, dass der Screenshot auf den Servern von Gyazo gespeichert wird und nur der Link mit anderen Personen geteilt wird. Natürlich können diese Personen das Bild auch herunterladen.

Tipp:

Mit Gyazo kannst du auch animierte GIF´s ausschneiden, bearbeiten und an Freunde versenden. Dafür wählst du die Option Capture GIF aus, oder du nutzt die Tastenkombination [Umschalt][Strg][G].

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Windows 10: Nervige Werbung „Office holen“ loswerden

Das Betriebssystem Windows 10 enthält werksseitig kein Office-Paket mehr. Dennoch will Microsoft die Office-Suite weiterhin verkaufen und setzt auf nervige Werbung. Ähnlich wie in Windows 7 und 8 sehr oft die Aufforderung erscheint, auf Windows 10 umzusteigen, so wird auch die Meldung Office holen (Get Office) in regelmäßigen Abständen auf deinem Bildschirm angezeigt. Viele Nutzer, die lieber ein Konkurrenzprodukt wie Open Office bevorzugen, nerven diese Werbe-Meldungen immens. Aber man wird sie überraschend einfach los.

Im Gegensatz zu den Windows-10-Upgrade-Systemmeldungen, ist für die Office-Werbung eine vorinstallierte App verantwortlich. Dies erlaubt eine erheblich einfachere Deaktivierung oder Entfernung dieser Werbebenachrichtigungen.

Der einzige Zweck der App Office holen ist, neben nerviger Werbung, die Bereitstellung eines Links, über den das Office-Paket heruntergeladen werden kann. Wenn du dich für Office oder ein anderes Produkt noch nicht endgültig entschieden hast, kannst du im ersten Schritt die Benachrichtigungen deaktivieren, ohne die App direkt zu löschen.

Dazu rufst du Start | Einstellungen | System | Benachrichtigungen und Aktionen auf. Im Bereich Benachrichtigungen dieser Absender abrufen suchst du die App Office holen (Get Office) und schaltest die Benachrichtigungen ab.

Wird die App Office holen gar nicht benötigt, dann kann sie gefahrlos gelöscht werden. Im Startmenü rufst du die App entweder in der Kachelansicht oder der Listenansicht auf, klickst mit der rechten Maustaste auf den Eintrag und wählst im Kontextmenü Deinstallieren auf.

Danach erscheint die Office-Werbung nicht mehr.

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Windows-10-Rechner blitzschnell sperren

Am Arbeitsplatz oder auch am heimischen Rechner sollte man seinen Rechner sperren, wenn man den PC unbeaufsichtigt lässt. Auch wenn es nur mal für eine Zigarettenlänge oder einen Toilettengang ist. Gewisse Inhalte sind nicht für Kollegen oder Kinder geeignet. Wie in den vorangegangenen Windows Betriebssystemen auch, gibt es bei Windows 10 mehrere Möglichkeiten, den PC gegen unbefugten Zugriff Dritter zu schützen.

Affengriff

Über den altbewährten Affengriff [Strg][Alt][Entf], den es schon seit gefühlten 100 Jahren gibt, kann der PC über die entsprechende Schaltfläche gesperrt werden. Hier stehen auch die Optionen Benutzer wechseln und Abmelden zur Verfügung. Der Task-Manager kann ebanfalls von hier aus gestartet werden.

Startmenü

Öffne das Startmenü mit einem Mausklick auf das Windows-Icon unten links in der Taskleiste, klicke auf deinen Benutzernamen und anschließend auf Sperren.

Task-Manager

Der wahrscheinlich längste Weg um einen PC vorübergehend zu sperren, führt über den Task-Manager. Dieser Weg ist wahrscheinlich nur dann interessant, wenn dieses Tool ohnehin schon geöffnet ist. Den Task-Manager startest du per Rechtsklick auf die Taskleiste und rufst dann das Register Benutzer auf. Mit einem Mausklick markierst du deinen Benutzernamen und wählst per Rechtsklick im Kontextmenü Trennen aus. Damit ist dein PC gesperrt.

Tastenkombination

Die schnellste Variante einen Windows-Rechner zu sperren, ist die Tastenkombination [Windows][L]. Sie sperrt ohne weitere Zwischenschritte deinen PC.

Desktop-Verknüpfung

Wer lieber auf eine Verknüpfung zurückgreifen möchte, der kann sich eine individuell gestaltete Desktop-Verknüpfung erstellen. Mit einem Rechtsklick auf den Desktop und den Optionen Neu | Verknüpfung öffnest du den Einrichtungsassistenten. Im Eingabefeld des Speicherortes gibst du folgenden Pfad ein:

C:\Windows\System32\rundll32.exe user32.dll, LockWorkStation

Mit einem Klick auf Weiter vergibst du im nächsten Fenster einen beliebigen Namen und schließt den Arbeitsschritt mit der Schaltfläche Fertig stellen ab. Damit ist die Verknüpfung schon einsatzbereit.

Wenn du möchtest, kannst du dem Icon noch ein anderes Aussehen verleihen. Öffne mit der rechten Maustaste dessen Kontextmenü und wähle die Eigenschaften aus. Mit der Schaltfläche Anderes Symbol legst du dann das neue Layout der Verknüpfung fest.

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Excel Hardware & Software Office

Microsoft Excel: Funktionen der Status-Leiste hinzufügen oder entfernen

Wird Excel gestartet, erscheint am unteren Bildschirmende die Statuszeile. Meist steht dort an erster Stelle der Status Bereit. Dieser ändert sich, sobald in der aktiven Zelle Tastatureingaben vorgenommen werden. Das ist aber nicht alles, was die Statuszeile kann. Hier können viele unterschiedliche Informationen und Features ein- und auch wieder ausgeblendet werden.

Auf den ersten Blick ist die Statusleiste unspektakulär. Individuell angepasst, kann sie aber eine prima Informationsquelle sein. Außerdem können ein paar kleine Tools, wie Schaltflächen für Makro-Aufzeichnungen oder den Zoom-Schieberegler, angeheftet werden.

Insgesamt stehen über 20 Funktionen zur Verfügung. Die Anzahl ist aber von Office-Version zu Office-Version unterschiedlich. Bei Excel 2007 sind es 22 Features, bei Excel 2016 sind es aber schon 25 Stück.

Zu den bereits standardmäßig aktivierten Modi gehören unter anderem der Zellenmodus, die Caps-Lock-Anzeige (Feststelltaste), Überschreibmodus, Seitenzahl und die Blitzvorschau für leere und geänderte Zellen.

Ein separater Schalter für eine Anpassung der Statusleiste fehlt leider. Dadurch werden wohl die wenigsten Nutzer eine individuelle Einstellung vorgenommen haben. Der Trick heißt Rechtsklick-Menü. Einfach mit der rechten Maustaste anklicken und die gewünschte Option aus- oder abwählen. Das ist das ganze Geheimnis.

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Windows 10: WLAN-Passwort vergessen? Mit ein paar Mausklicks kannst du es auslesen

Bei den meisten Internetprovidern steht das werksseitige WLAN-Passwort auf der Rückseite des Routers. Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass diese Passwörter beim Anbieter Unitymedia kompromittiert wurden. Daraufhin empfahl das Unternehmen seinen Kunden die WLAN-Kennwörter schnellstens zu ändern. Davon abgesehen, sollte jeder WLAN-Nutzer, egal für welchen Anbieter man sich entschieden hat, das Standard-Passwort austauschen. Was aber tun, wenn man das Neue vergessen hat? Kein Problem. Wie auch in den vorigen Windows-Versionen, ist das Wiederfinden des Passwortes unter Windows 10 ebenso einfach.

Öffne mit einem Rechtsklick auf das WLAN-Symbol in der Taskleiste das Kontextmenü und wähle die Option Netzwerk- und Freigabecenter öffnen.

In dem neuen Programmfenster siehst du im Bereich Aktive Netzwerke anzeigen deinen WLAN-Router neben dem Eintrag Verbindungen.

Mit einem Mausklick auf diese Verbindung startet das Dialogfenster Status von WiFi. Hier gelangst du über den Button Drahtloseigenschaften zur Dialogbox Eigenschaften für Drahtlosnetzwerk. Nachdem du im Register Sicherheit die Einstellung Zeichen anzeigen aktiviert hast, wird der Sicherheitsschlüssel (= WLAN-Passwort) in Klarschrift angezeigt.

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Windows 10: Apps per Tastenkombination starten

Windows 10 ist für eine schnelle Bedienung mit Kachel-Schaltflächen optimiert. Und für ein gutes PC-Feeling sorgt das Hybrid-Startmenü aus Kacheln und klassischer Klick-Steuerung. Microsoft hat aber die Kontextfunktion im Hybrid-Startmenü eingeschränkt. Beispielsweise lassen sich die Eigenschaften eines Programms nicht mehr direkt aufrufen. So kannst du auf die Schnelle keine Tastenkombination für den Start eines Programms anlegen. Hier die Lösung:

Suche im Startmenü den Eintrag des gewünschten Programms (z. B. Word), entweder über die Option Alle Apps oder die Kachelansicht aus und öffne mit einem Rechtsklick dessen Kontextmenü. Klicke auf Mehr | Dateipfad öffnen, der dann direkt im Windows Explorer angezeigt wird.

Suche den Programmeintrag mit dem Dateityp Verknüpfung und rufe per Rechtsklickmenü die Option Eigenschaften auf. Im neuen Dialogfenster Eigenschaften von legst du nun im Bereich Tastenkombination des Registers Verknüpfung einen individuellen Shortcut fest.

Bestätige den Vorgang mit dem Button OK, um die Änderungen zu speichern und zu aktivieren.

Tipp:

Unter dem Bereich Tastenkombination befindet sich der Eintrag Ausführen. Hier kannst du über das Aufklappmenü einstellen, in welcher Größe das Programmfenster zukünftig starten soll. Zur Auswahl stehen Normales Fenster, Minimiert und Maximiert.

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Windows 10: Schneller Zugriff auf einzelne Einstellungskategorien und -optionen

Das neue Startmenü von Windows 10 ist viel besser als seine Vorgänger. Programme und Ordnerverzeichnisse lassen sich problemlos anheften und sind auf diese Weise blitzschnell erreichbar. Aber es lässt sich noch viel mehr an das Startmenü anpinnen.

So zum Beispiel einzelne Kategorien der Einstellungen. Auf das Menü Einstellungen kannst du ohnehin über einen Startmenüeintrag schnell zugreifen. Separate Kategorien wie Personalisierung, Konten oder Datenschutz kannst du ebenfalls als Kachel an´s Startmenü anheften.

Einfach die Einstellungen über den Button Start oder per Tastenkombination [Windows][I] öffnen und über das Rechtsklick-Menü den Eintrag An „Start“ anheften auswählen.

Auf diese Weise kann man auch einzelne, häufig verwendete Einstellungsoptionen aus den Kategorien, wie WLAN, Synchronisierung oder Bildschirmlupe dem Startmenü hinzufügen.

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