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Windows 10: Beim neuen Monitor ist die Schrift unscharf? So einfach ist das Problem gelöst.

Du hast dir einen größeren Monitor gekauft und das Schriftbild ist unscharf? Unter Windows 10 kann dies vorkommen da die automatische Anpassung nicht immer reibungslos funktioniert. Das kleine Problem ist mit ein paar Mausklicks aber schnell behoben.

Du klickst mit der rechten Maustaste auf deinen Desktop und wählst im Kontextmenü den Eintrag Anzeigeeinstellungen aus.

Im folgenden Dialogfenster schiebst du den Regler der Option Größe von Text, Apps und anderen Elementen ändern ganz nach links auf 100 %. Dann scrollst du nach unten und öffnest die Erweiterten Anzeigeeinstellungen und folgst dann dem Link Erweiterte Größenänderung für Text und andere Elemente. 

Im Textbereich des nächsten Fensters klickst du auf den Link eine benutzerdefinierte Skalierungsstufe festlegen.

Ändere den Wert in der Dialogbox auf 100 % und bestätige die Änderung mit dem Button Ok und dann mit Übernehmen. 

Nach einem Computer-Neustart, beziehungsweise nach einer Ab- und Anmeldung werden die vorgenommenen Änderungen wirksam und das Schriftbild sollte wieder in Ordnung sein.

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Windows-10-Standard-Apps ohne Probleme löschen

Bei Android-Smartphones und -Tablets gehören Standard-Apps  (z. B. Facebook, GMail) zum Lieferumfang des Handys. Je nach Geräte-Hersteller ist Art und Anzahl unterschiedlich, es hängt nur davon ab, welche Produkte sie den Nutzern „aufzwingen“ wollen. Diese lassen sich mit der normalen Deinstallationsfunktion nicht entfernen. Natürlich setzt auch Microsoft mit Windows 10 auf diese Praxis bei PC´s. Bei diesen hartnäckigen Apps muss man bei Windows 10 mit einem Trick arbeiten.

Der Lösung heißt PowerShell. Mit dem entsprechenden PowerShell-Befehl löscht man die Apps, wie Xbox, Fotos, Groove-Musik & Co blitzschnell und problemlos.

Tippe in das Suchfeld der Taskleiste den Begriff PowerShell ein. In der Ergebnisliste startest du dann das Tool per Rechtsklick auf den Eintrag Windows PowerShell mit Administratorrechten.

Für die Entfernung der Xbox-App beispielsweise, gibst du im PowerShell-Fenster folgenden Befehl ein:

Get-AppxPackage *xbox* | Remove-AppxPackage

Mit der Taste [Eingabe] wird der Befehl bestätigt und die App ist weg.

Nach diesem Vorbild kannst du auch andere Standard-Apps löschen. Ersetze den App-Namen zwischen den Sternchen (hier: *xbox*), durch einen anderen Namen.

Hier einige Beispiele:

  • Solitär: *solit*
  • 3D Builder: *3d*
  • Fotos: *photo*
  • Sprachrekorder: *soundrec*
  • Kamera: *camera*
  • Mail und Kalender: *communi*
  • Wetter, News, Sport und Finanzen: *bing*
  • Groove-Musik, Film & Fernsehen: *zune*
  • Kontakte: *people*
  • Phone Companion: *phone*

 

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Ältere Programme funktionieren auch mit Windows 10

Ein ganze Reihe von liebgewonnenen Programmen sind aufgrund ihres Alters mit dem Betriebssystem Windows 10 nicht mehr kompatibel. Entweder sie starten nicht, oder man erhält eine entsprechende Meldung. Dieses „Problem“ ist nicht neu, es tritt bei neuen Betriebssystemen immer wieder auf. Daher ist in Windows 10 natürlich auch ein Kompatibilitätsmodus integriert, um diese Tools wieder lauffähig zu machen.

Die Vorgehensweise ist ähnlich wie bei Windows 7. Suche die Startdatei (programm.exe) über den Windows-Explorer und öffne über das Rechtsklickmenü die Eigenschaften der .exe-Datei.

Auf der Registerkarte Kompatibilität aktivierst du zuerst die Einstellung Programm im Kompatibilitätsmodus ausführen für. Danach wählst du über das Aufklappmenü das Betriebssystem aus, mit dem dieses Programm zuletzt fehlerfrei ausgeführt werden konnte.

Nachdem du die Auswahl mit OK bestätigt hast, starte das betreffende Programm wie üblich. Es sollte nun problemlos laufen. Der Kompatibilitätsmodus ist in der Startdatei gespeichert und muss nicht vor jedem Programmstart wiederholt werden.

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ZIP- und RAR-Archive blitzschnell per Rechtsklick-Menü entpacken

Das Entpacken von (komprimierten) Archiven ist meist mit etlichen Mausklicks verbunden. Natürlich muss auch das Komprimierungs-Programm (ZIP,RAR, etc.) erst noch gestartet werden. Mit dem richtigen Tool ist das aber auch per Kontextmenü möglich. Und ist sogar noch viel schneller.

Dieses Tool nennt sich Zipware und ist auf der Webseite Zipware.org als kostenloser Download erhältlich.

Neben den bekanntesten Archiven – RAR, ZIP, ISO und 7Z – unterstützt das Programm noch viele weitere Formate. Die komplette Liste kannst du hier einsehen. 

Während der Installation solltest du darauf achten, dass im Installations-Assistenten die Option Add Zipware to Windows Explorer context menu (right click menu) aktiviert ist. Sie fügt die Zipware-Funktionen deinem Rechtsklick-Menü hinzu.

Nach der Installation ist Zipware direkt einsatzbereit. Öffne mit einem Rechtsklick auf eine Archivdatei dein Kontextmenü und wähle über den Eintrag Zipware eine der Entpacken-Funktionen aus.

Genauso einfach wie das Entpacken ist das Komprimieren von mehreren Dateien. Markiere sie und öffne wieder mit einem Rechtsklick das Kontextmenü. Dann wählst du eine Hinzufügen-Funktion aus und der Komprimierungsvorgang startet.

Ein anderes Programm, das auf die gleiche Weise arbeitet, ist das ebenfalls kostenlose 7Zip. Probiere einfach mal beide aus und entscheide dann welches für dich das Richtige ist.

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Mozilla Thunderbird: Änderung der Bing-Suchmaschine

Beim Lesen von E-Mails kommt man oft in die Situation einen Begriff über die Websuche nachzuschlagen. Viele E-Mail-Clients bieten hierfür eine integrierte Suchfunktion über das Kontextmenü an. So auch Mozilla´s Thunderbird. Hier ist aber die Suchmaschine Bing als Standard definiert. Wer aber normalerweise eine andere Suchmaschine, wie zum Beispiel Google, bevorzugt, der kann auch im Thunderbird eine andere Suchmaschine aktivieren.

Um eine neue Suchmaschine auszuwählen, startest du deinen Thunderbird (den E-Mail-Client, nicht das Auto!), klickst auf den Menübutton und anschließend auf Einstellungen | Einstellungen.

Im Dialogfenster der Einstellungen stellst du im Register Allgemein deine bevorzugte Standardsuchmaschine ein. Mit OK bestätigst du deine Auswahl.

Die neue Standard-Websuche ist ohne Neustart aktiv und kann sofort verwendet werden.

Tipp:

Wenn du in den Einstellungen die Google-Suchmaschine nicht finden solltest, muss sie zuerst noch heruntergeladen werden. Die Erweiterung Google Search for Thunderbird findest du über den Menübutton und dem Eintrag Add-ons, oder über die Websuche.

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Windows 10: ISO-Dateien brennen oder die Inhalte anzeigen

Bei dem neuen Betriebssystem Windows 10 ist vieles einfacher, aber auch etwas versteckt. Auf vielen Computern lagern viele CD- und DVD-Abbilder im ISO-Format, um bei Bedarf auf einen Datenträger gebrannt zu werden. Dieses Format kann aber auch direkt auf dem Rechner abgespielt werden. Die Abspiel- und Brennfunktion für ISO-Dateien ist aber etwas versteckt, aber nicht unauffindbar.

Beide Funktionen verstecken sich in einem Tab des Windows Explorers. Rufe den Speicherort der ISO-Datei im Explorer auf und markiere die betreffende Datei mit einem einfachen Mausklick.

Anschließend öffnest du in der Explorer-Menüleiste den Tab Verwalten. Hier werden dann die beiden Werkzeuge Bereitstellen und Brennen angezeigt.

Das Tool Brennen ist selbsterklärend, Bereitstellen zeigt dagegen den Inhalt der ausgewählten ISO-Datei an. Die Freunde der „kurzen Wege“ finden beide Funktionen auch im Kontextmenü (Rechtsklick auf die ISO-Datei).

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Ab Windows 8 vorhanden: Das versteckte Poweruser-Menü

Seit Windows 8 gibt es ein verstecktes Menü für Poweruser. Hier sind viele verschiedene Optionen wie zum Beispiel die Datenträgerverwaltung, der Taskmanager oder das Mobilitätscenter mit einem Mausklick erreichbar.

Das Poweruser-Menü wird entweder mit einem Rechtsklick auf den Startbutton oder mit der Tastenkombination [Windows][X] aufgerufen.

Das Menü ist in drei Gruppen aufgeteilt. In der oberen Gruppe enthält Tools zur Anzeige und Diagnose, sowie Systemzugriffsmöglichkeiten wie der Eingabeaufforderung.

Die zweite, mittlere Gruppe listet häufig verwendete Funktionen auf. Darunter befinden sich der Task-Manager und die Systemsteuerung.

Im unteren, dritten Bereich findest du die verschiedenen Shutdown-Funktionen, sowie den Button Desktop, mit dem du alle geöffneten Programmfenster minimieren kannst.

Eigene Verknüpfungen leicht hinzufügen

Das Gute an diesem Poweruser-Menü ist aber, dass man es an den eigenen Bedarf anpassen kann. Dazu öffnest du den Windows-Explorer mit den Tasten [Windows][R] und navigierst zu folgendem Ordner:

C:\User\Benutzername\AppData\Local\Microsoft\Windows\WinX

In dem Ordner WinX befinden sich drei Unterordner mit den Namen Group1, Group2 und Group3. Die Inhalte dieser Ordner entsprechen den bereits oben beschriebenen Funktionen des Poweruser-Menüs. Die Verknüpfungen in diesen Ordnern kannst du löschen, sofern du sie nicht benötigst.

Um eigene Verknüpfungen dem Poweruser-Menü hinzuzufügen, erstellst du im Ordner WinX einen neuen Unterordner, genannt Group4.

Diesem Ordner kannst du dann per Rechtsklickmenü oder per Drag & Drop deine eigenen Verknüpfungen hinzufügen.

Die neuen Einträge erscheinen dann im Poweruser-Menü und können von dort direkt gestartet werden.

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Windows 10: Das Startmenü wieder ohne Kacheln verwenden

Mit dem Betriebssystem Windows 8 verschwand das Startmenü, das seit vielen Jahren ein fester Bestandteil für den schnellen Zugriff auf Programme und Systemeinstellungen war. Der Aufschrei der Nutzer war dann doch so groß, dass Microsoft mit Windows 8.1 zumindest die Auswahlmöglichkeit zwischen Kacheloberfläche und Startmenü zuließ. Das hat man bei Windows 10 von Anfang an beachtet und das Startmenü lediglich mit einer Kachelanzeige erweitert. Wen aber diese paar Kacheln trotzdem stören, der kann sie alle manuell entfernen.

Für das Entfernen der Startmenü-Kacheln ist keine Software oder irgendwelche Systemänderungen erforderlich. Mit einem Rechtlklick auf eine Kachel und dem Kontextmenü-Befehl Von Start lösen wird sie aus dem Startmenü entfernt.

Wiederhole diesen Vorgang bis alle Kacheln entfernt sind. Jede hinterlässt dabei einen schwarzen Bereich. Abschließend ziehst du den rechten Rand des Startmenüs mit gedrückter, linker Maustaste soweit nach links, bis nur noch die Startmenü-Liste sichtbar ist.

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