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Windows 10: Desktop-Icons brauchen mehr Platz als früher

Mit dem letzten Windows-10-Update hat Microsoft nicht nur neue Funktionen auf die Computer geschaufelt, sie haben auch am Aussehen des Desktops geschraubt. Ab sofort benötigen die Desktop-Icons mehr Platz als früher. Wenn dich diese Platzverschwendung nervt, dann lässt sich mit einer Registry-Änderung der Platzbedarf auch wieder ändern.

Du startest den Registrierungseditor mit der Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl regedit.

Dann suchst du nach folgendem Eintrag:

HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop\WindowMetrics

Im rechten Anzeigebereich suchst du nach dem Eintrag IconSpacing. Er ist für den vertikalen Abstand verantwortlich. Öffne ihn mit einem Doppelklick und ändere den Standardwert (-1710) auf einen niedrigeren Wert, zum Beispiel auf -1500. Bestätige die Änderung mit OK und starte deinen PC neu, damit der neue Wert übernommen wird.

Wenn deine Desktop-Icons in einer Doppelreihe angeordnet sind, dann kannst du auch den horizontalen Abstand der Icons individuell einstellen. Dazu öffnest du den Registry-Eintrag IconVerticalSpacing und änderst den Standardwert nach eigenen Vorstellungen.

Wichtig ist auch hier, dass vor dem neuen Wert ein Minuszeichen steht. Abschließend bestätigst du die Änderung mit OK und führst einen Computer-Neustart durch.

Gegebenenfalls musst du die Änderungen und die damit verbundenen Neustarts so lange wiederholen, bis die Abstände zu deiner Zufriedenheit ausfallen.

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Windows 10: Bei Desktopverknüpfungen den Begriff „Verknüpfung“ entfernen

Über den Datei Explorer lassen sich per Rechtsklick beliebige Ordner als Verknüpfung auf dem Desktop anlegen. Hierzu werden die Kontextmenübefehle Senden an | Desktop (Verknüpfung erstellen) verwendet. Um kenntlich zu machen, dass es sich letztendlich nur um einen Pfad handelt, wird dem Dateinamen der Begriff Verknüpfung hinzugefügt. Diesen Namenszusatz kann man bei Bedarf komplett unterbinden.

Natürlich lässt sich über die Option Umbenennen das Wort Verknüpfung entfernt werden. Beim häufigen Erstellen von Verknüpfungen ist dies mühselig, zeitraubend und nervig.

Über einen kleinen Registry-Eingriff lässt sich der Begriff von Anfang an vermeiden. Starte das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R], gib den Befehl regedit ein, und bestätige die Eingabe mit einem Klick auf OK.

Im Fenster des Registrierungseditors navigierst du zu folgendem Schlüssel:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\

Anschließend erstellst du mit Neu | Schlüssel einen Unterschlüssel im Verzeichnis Explorer und nennst ihn NamingTemplates.

In diesem Unterschlüssel legst du mit Neu | Zeichenfolge einen  weiteren Eintrag an, dem der Name ShortcutNameTemplate gegeben wird. Öffne diesen Eintrag mit einem Doppelklick und ändere den Wert auf „%s.Ink“ und bestätige die Eingabe mit OK.

Ab sofort erscheint der Namenszusatz Verknüpfung nicht mehr.

Hinweis: Der Wert „%s.Ink“ muss nach dem Redstone-4-Update in Anführungszeichen gesetzt werden. Wer noch kein Update von Version 1709 auf 1803 vorgenommen hat, der lässt die Anführungszeichen einfach weg.