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Windows 10: Mehr Funktionen im Edge-Browser verfügbar

Der Microsoft Internet Explorer war schon zu früheren Zeiten nicht besonders beliebt. Das scheint sich auf den Nachfolger Edge zu übertragen. Doch Microsoft gibt nicht auf und hat seinem Browser neue Funktionen spendiert.

Künftig kannst du beim Ausdrucken von Webseiten die Werbung und andere störende Elemente löschen. Damit lässt sich viel Tinte und Papier sparen.

Weitere Verbesserungen, neben der Oberflächenaktualisierung, sind die EPUB- und PDF-Unterstützung. Außerdem musst du den Vollbildmodus [F11] nicht mehr verlassen, wenn du zu einem anderen Tab wechseln oder der Adresszeile wechseln willst. Es reicht aus, den Mauszeiger an den oberen Bildschirmrand zu bewegen.

Zusätzlich lässt sich der Ton der Browser-Tabs selektiv abschalten. Diese neue Edge-Funktion ist bei anderen Browsers aber schon länger Standard.

Fazit:

Der Edge-Browser ist wesentlich besser als sein Ruf. Trotzdem funzt er nicht so richtig. Vielleicht liegt es auch mit daran, dass es noch nicht so viele Add-Ons für den Browser gibt.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Computer-Bildschirm mit dem Handy sperren

Der Bildschirm eines Computers mit Windows 10 Betriebssystem lässt sich seit dem Creators Update sogar über ein Smartphone bequem sperren. Auch wenn diese Funktion schon über ein Jahr alt ist, dürfte sie wenigen Nutzern bekannt sein.

Die Voraussetzungen für PC, Notebook, Tablet und Handy ist eine Bluetooth-Schnittstelle. Bevor du die dynamische Bildschirmsperre aktivierst, müssen Handy und Computer per Bluetooth miteinander gekoppelt werden.

Dann klickst du auf dem PC (oder Notebook/Tablet) auf Einstellungen | Konten | Anmeldeoptionen. Scrolle in dieser Kategorie bis zum Bereich Dynamische Sperre und aktiviere diese Option.

Ab sofort wird auf deinem Computer die Bildschirmsperre ausgelöst, wenn du mit deinem Handy den Arbeitsplatz verlässt und die Bluetooth-Verbindung unterbrochen wird.

Das Gute an dieser Funktion ist, dass sie unabhängig von Handyhersteller und -betriebssystem funktioniert.

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Hardware & Software Software Windows 10

Windows 10: Fall Creators Update mit neuer Sicherheitsfunktion

Am 17. Oktober 2017 (Windows Patchday) ist das neue Update Redstone 3, auch Fall Creators Update genannt, veröffentlicht worden. Mit ihm kommt ein neues Sicherheitsfeature auf die Windows-10-Rechner, das deine Dateien und Verzeichnisse automatisch gegen Krypto-Trojaner schützen kann. Die Schutzfunktion ist aber nicht automatisch aktiv, du musst sie manuell einschalten.

Der Datei- und Verzeichnisschutz ist ein Bestandteil des hauseigenen Antiviren-Tools Windows Defender. Dieser muss nämlich für den Verzeichnisschutz ebenfalls aktiviert sein.

Um die neuen Sicherheits-Features einzuschalten, öffnest du mit der Tastenkombination [Windows][I] die Einstellungen und klickst auf Update und Sicherheit | Windows Defender.

Dann klickst du auf den Button Windows Defender Security Center öffnen und wechselst dann in die Kategorie Einstellungen für Viren- & Bedrohungsschutz.

Sofern der Windows Defender bei dir noch nicht aktiv ist, schaltest du den Echtzeitschutz ein. Die Funktion der automatischen Übermittlung von Beispielen sollte ebenfalls aktiviert werden, damit erkannte Virensignaturen automatisch an Microsoft gesendet werden können.

Schalte nun die Option Überwachter Ordnerzugriff ein, damit deine Verzeichnisse von Windows geschützt werden. Nach der Aktivierung werden zwei Links sichtbar.

Über App durch überwachten Ordnerzugriff zulassen, kannst du Programmverknüpfungen hinzufügen, die den Ordnerschutz durchdringen können.

Der Link Geschützte Ordner zeigt dir alle Verzeichnisse an, die der Windows Defender absichert. Nach der Aktivierung sind die Ordner Dokumente, Bilder, Videos, Musik, Desktop und Favoriten automatisch abgesichert. Hier kannst du jetzt bei Bedarf weitere Ordner hinzufügen oder entfernen.

Sollte Schadware einen unerlaubten Zugriff auf die geschützten Verzeichnisse durchführen, dann wird dieser ab sofort geblockt und durch eine entsprechende Meldung angezeigt.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Deaktivierung des Lock-Screens ist jetzt wieder möglich

Unter Windows 10 war es früher einmal möglich, den Sperrbildschirm auf Wunsch abzuschalten. Per Update hat Microsoft uns dann die Wahlmöglichkeit genommen und den Lock-Sceen dauerhaft eingeschaltet. Ob dies ein Vor- oder Nachteil ist, sollte jeder für sich selbst beantworten können. Seit dem Creators Update (Redstone 2) im April 2017 ist es wieder möglich, den Sperrbildschirm zu deaktivieren.

Aktuelles Update erforderlich

Als erstes kontrollierst du, welche Windows-Version auf deinem Rechner installiert ist. Mit dem Shortcut [Windows][I] öffnest du die Einstellungen. Klicke nacheinander auf System | Info um die PC-Informationen einzublenden. Wichtig ist die Versionsnummer des Betriebssystembuild. Hier muss 15063.250 stehen (=Redstone 2).

Um nun den Lock-Screen abzuschalten zu können, ist ein entsprechender Eintrag im Registrierungseditor notwendig. Dieser ist aber schnell und einfach erstellt.

Registry starten

Drücke die Tastenkombination [Windows][R] um das Fenster Ausführen zu starten. Dann tippst du regedit ein und bestätigst den Befehl mit einem Klick auf OK.

In der Registry navigierst du zu folgendem Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows

Im Verzeichnis Windows erstellst du (falls nicht vorhanden) den Schlüssel Personalization per Rechtsklick Neu | Schlüssel.

Im Schlüssel Personalization legst du auch per Rechtsklick Neu | DWORD-Wert (32-Bit) einen weiteren Eintrag namens NoLockScreen an. Öffne den neuen Eintrag mit einem Doppelklick und ändere den Wert von Null (0) auf 1 und bestätige mit OK.

Lock-Screen wieder einschalten

Wenn du den Sperrbildschirm wieder reaktivieren möchtest, rufst du den Eintrag NoLockScreen im Registrierungseditor erneut auf und änderst den Wert wieder auf Null.

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Hardware & Software Multimedia Software Windows 10

Die PiP-Funktion in Windows 10 nutzen

Das Creators Update (Redstone 2) von Microsoft für Windows 10 bringt neue und nützliche Funktionen mit sich. Eine davon ist das Bild-in-Bild-Feature (PiP = Picture in Picture) für die App Filme & TV.

Mit der Bild-in-Bild-Funktion kannst du während der Arbeit mit beliebigen anderen Programmen, wie Office oder deinem Lieblingsbrowser, das Videofenster im Vordergrund ausführen, um gleichzeitig einen Film oder Fernsehen zu schauen.

Das Einschalten der PiP-Funktion ist einfach. Starte einen beliebigen Film mit der Microsoft App Filme & TV. In der rechten unteren Ecke klickst du auf die Schaltfläche Im Mini-Modus wiedergeben.

Das Wiedergabefenster wird daraufhin verkleinert und im Vordergrund ausgeführt. Außerdem lässt es sich frei auf dem Monitor positionieren.

Mit anderen Media Playern nicht kompatibel

Wie Eingangs schon erwähnt, ist die Bild-in-Bild-Funktion nur mit der Microsoft App Filme & TV möglich.

Andere Video-Player, wie beispielsweise der VLC Media Player, haben eine eigene „Bild-in-Bild-Funktion“, die aber nicht ganz so komfortabel ist. Beim VLC verkleinerst du das Anzeige-Fenster und wählst im Register Video die Option Immer im Vordergrund aus.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Im Creators Update den Link zur Systemsteuerung wieder herstellen

Das neue Windows 10 Creators Update (= Redstone 2) enthält eine ganze Reihe Änderungen. Über kurz oder lang wird man oft verwendete Funktionen nicht mehr an den bisherigen Orten vorfinden. Im kürzlich veröffentlichten Creators Update ( = Version 1704) wurde schon der Link zur Systemsteuerung entfernt. Wer möchte, kann sich den Link aber manuell wieder zurückholen.

Mix aus Alt und Neu

Die Bedieneroberfläche der bisherigen Windows 10 Versionen waren ein Mix aus Windows 7 und der neuen Oberfläche von Windows 10. Mit fortschreitender Weiterentwicklung von Windows 10 werden zukünftig alle alten Elemente aus den vorangegangenen Versionen ersetzt.

Zwei Wege zur gewohnten Systemsteuerung

Trotzdem ist es bei der Systemsteuerung möglich, einen direkten Link wieder herzustellen. Zwei Möglichkeiten stehen dafür zur Verfügung: Die Registry und eine Desktopverknüpfung.

Die Desktopverknüpfung

Der schnellste Weg zur Systemsteuerung ist die Desktopverknüpfung. Nach einem Rechtsklick auf eine freie Desktopstelle und den Befehlen Neu | Desktopverknüpfung gibst du im Dialogfenster als Speicherort control.exe ein.

Mit dem Button Weiter gelangst du zur Eingabe des Namens, den du frei wählen kannst. Logischerweise bietet sich hier der Name Systemsteuerung an. Ein Klick auf die Schaltfläche Fertig stellen aktiviert die Verknüpfung auf deinem Desktop. Bei Bedarf kannst du sie nun noch an die Taskleiste und/oder Startmenü anheften.

Eintrag im Kontextmenü

Über den Registrierungseditor lässt sich der Link für die Systemsteuerung auch in das Kontextmenü eintragen. Dazu sind mehrere Einträge erforderlich.

Mit der Tastenkombination [Windows][R] öffnest du das Fenster Ausführen, tippst dort regedit ein und bestätigst die Eingabe mit OK.

In der Registry navigierst du dann zu folgendem Schlüssel:

HKEY_CLASSES_ROOT\DesktopBackground\Shell

Im Ordner Shell erstellst du per Rechtsklick Neu | Schlüssel einen Unterschlüssel mit beliebigem Namen (z. B. Systemsteuerung). In diesem Unterschlüssel öffnest du per Doppelklick den Eintrag Standard und gibst im Feld Wert die Zeichenfolge @shell32.dll, -4161 ein, die mit OK gespeichert wird.

Dann erzeugst du im Unterschlüssel Systemsteuerung mit Neu | Zeichenfolge einen weiteren Eintrag namens icon, den du mit einem Doppelklick öffnest. Bei Wert gibst du diesmal control.exe ein und bestätigst mit OK.

Jetzt legst du hier eine weitere Zeichenfolge mit Namen Position und dem Wert Bottom an.

Im letzten Arbeitsschritt wird im Unterschlüssel Systemsteuerung noch ein Schlüssel mit Namen command angelegt. Öffne in command den Eintrag Standard und gib hier den Wert control.exe ein, der wiederum mit OK bestätigt werden muss.

Ab sofort kannst du über das Kontextmenü der Desktop-Ansicht die Systemsteuerung im gewohnten Windows-7-Layout starten.

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Hardware & Software Software Windows 10

Der Windows-10-Support endet im Mai 2017…

…aber nur für die erste Windows-10-Version (1507 = Threshold 1), die im Juli 2015 erschienen ist. Wer seitdem kein Update durchgeführt hat, sollte dies jetzt schnell nachholen. Der ursprüngliche Termin für die Einstellung des Supports war der 26. März 2017, der nun um knapp zwei Monate bis Mai 2017 verlängert wurde. Der Grund für das Support-Ende ist Microsofts Entscheidung für das Windows as a Service-Modell. Dadurch werden nur zwei Versionen gleichzeitig mit Updates versehen.

Nur zwei Versionen gleichzeitig

Wird eine neue Version „scharf geschaltet“, fällt die Älteste weg und wird somit nach 60 Tagen nicht mehr mit Aktualisierungen versorgt.

Bereits im November 2015 folgte dann schon die Version 1511, die immer noch weiter versorgt wird. Die aktuelle Version 1607 (Redstone 1, veröffentlicht im August 2016), das auch als Anniversary Update bezeichnet wird, fällt ebenfalls unter den Update-Service.

Sicherheit dank automatischer Update-Funktion

Wegen der Windows as a Service-Entscheidung braucht man aber nicht in Panik zu geraten. Für Privatanwender ändert sich im Prinzip nichts. Dafür sorgt die automatische Updatefunktion.

Nur die Anwender, die das Zwangsupdate ausgetrickst haben, sollten ihre Windows-10-Rechner aktualisieren. Am besten direkt auf die aktuelle Version 1607, denn am 11. April 2017 folgt das Creators Update (Redstone 2 = Version 1704). Damit würde im kommenden Juni der Support für Version 1511 enden.

Und Gerüchten zufolge soll im Laufe des Jahres 2017 ein weiteres, großes Update (Redstone 3) folgen.

Welche Version habe ich?

Um die aktuelle Version deines Windows-10-Betriebssystems zu ermitteln, tippst du in das Suchfeld der Taskleiste winver ein und führst den Befehl mit der Eingabetaste aus. Im  nächsten Dialogfenster wird dir die derzeitige Version und in der Klammer rechts daneben die Build-Nummer angezeigt.

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Hardware & Software Windows 10

Das große Windows 10 Geburtstags-Update ist da

Es ist endlich da, das Anniversary Update, das erste große Update für Windows 10. Seit heute wird das 3 GB große Update das auch Redstone 1 genannt wird, in zeitlich versetzten Wellen an die Nutzer verteilt. Diese Praxis dient zum Einen der Entlastung der Microsoft-Server, zum Anderen wird der Download für uns dadurch wesentlich stabiler.

Im Idealfall ist alles innerhalb von fünf Minuten heruntergeladen. Bei den meisten Usern dürfte das Herunterladen aber länger dauern. In der Regel sollte man dafür 15 – 20 Minuten veranschlagen.

Gute Gelegenheit für einen Hausputz

Bevor das Update installiert wird, empfiehlt es sich ein Backup persönlicher Dateien, wie Dokumente und Fotos, anzulegen. Normalerweise ist das bei einem Update kein Problem, aber der Zeitpunkt ist ideal um ein wenig aufzuräumen. Ebenso können ältere Programme und Tools, die du nicht mehr benötigst, gelöscht werden.

Nach der Installation kann man sich an etlichen Neuerungen und Verbesserungen erfreuen. So wurden die Schnittstellen für Hilfstechnologien verbessert, das Startmenü wurde nochmals optimiert und die Uhrzeit/Datumsanzeige in der Taskleiste wurde um eine Liste anstehender Termine ergänzt.

Viele Verbesserungen, mehr Sicherheit und neue Features

Windows 10 setzt jetzt verstärkt auch auf die Eingabe per Stift. Per Ink-Technologie kann man handschriftliche Notizen am Bildschirm erstellen, aber auch zeichnen und malen.

Und der beliebte Dark-Mode, der bisher nur umständlich über die Registry aktiviert werden konnte, ist nun offiziell einstellbar. Unter System und Sicherheit kann man auch eine Nutzungszeit festlegen, die verhindert, dass der PC nach Update automatisch heruntergefahren wird und so den Arbeitsprozess unterbricht.

Windows Defender: Auch Ausgeschaltet ist er nützlich

Eines der wichtigsten Neuerungen betrifft das hauseigene Antivirentool Windows Defender. Er lässt sich als zusätzliche Verteidigungslinie gegen Virenangriffe einrichten. Dabei musst du nicht auf dein bevorzugtes Antivirenprogramm verzichten. Auch im ausgeschaltetem Zustand kann sich der Defender für zusätzliche Virenscans selbstständig einschalten.

Cortana trotz Sperrbildschirms nutzen

Außerdem kann man nun Cortana auch für einige Aufgaben direkt aus dem Sperrbildschirm heraus bedienen und über Benachrichtigung und Aktionen ist ein besseres Feintuning der App-Benachrichtigungen möglich.

Für Profis und Nerds

Das seit Jahrzehnten von Unix- und Linux-Rechnern bekannte Bash (Bourne-again shell) ist nun auch bei Windows 10 angekommen. Aber das ist eher ein Thema für Programmierer, den „Normal-Nutzer“ dürfte dieses Tool wohl kaum interessieren.

Alternativer Download

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt der umfangreichen Änderungen des Anniversary Updates. Wie oben bereits erwähnt, wird das Update in zeitlich versetzten Rollouts verteilt. Da können im schlimmsten Fall ein paar Tage vergehen, bis es automatisch verfügbar ist. Du kannst es aber auch per Microsoft Internet Explorer über den Windows Update Katalog direkt herunterladen.