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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Geheime Teilen-Funktion freischalten

Bei Windows 10 lassen sich in den Einstellungen jede Menge Features ein- und wieder ausschalten. Wie auch in den vergangenen Betriebssystemen gibt es Funktionen, die gut versteckt sind. Dazu gehört im aktuellen Windows 10 auch die Teilen-Funktion der vorhandenen Apps. Mit welchen Apps die Teilen-Funktion genutzt werden kann, sieht man aber erst nach der Aktivierung über die Registry.

Bevor du einen Eingriff in den Registrierungseditor vornimmst, ist es empfehlenswert, ein Backup der Registry vorzunehmen. In diesem Artikel erfährst du, wie schnell und einfach eine Datensicherung ist.

Nach dem Backup öffnest du die Registry über das Fenster Ausführen, dass mit der Tastenkombination [Windows][R] geöffnet und dem Befehl regedit aufgerufen wird. Gegebenenfalls muss der Sicherheitsdialog noch bestätigt werden.

Navigiere nun zum Pfad HKEY_CURRENT_USER\Control Panel. Diesem Ordner fügst du per Rechtsklick und der Option Neu einen DWORD-Wert (32-bit) hinzu. Als Name verwendest du EnableShareSettings.

Dann öffnest du den neuen Eintrag mit einem Doppelklick, änderst den Wert von 0 auf 1 und speicherst die Änderung mit OK.

Beende den Registrierungseditor und rufe über das Startmenü die Einstellungen auf. Im Bereich System wurde durch die Registry-Änderung die Kategorie Teilen hinzugefügt.

Hier werden alle Apps aufgelistet, die eine Teilen-Funktion unterstützen. Über die Schalter auf der rechten Seite kannst du nun festlegen, in welchen Apps du die Teilen-Funktion nutzen möchtest.

Zum Deaktivieren der Systemeinstellung Teilen, löschst du in der Registry den Eintrag EnableShareSettings oder änderst den Wert wieder auf Null.

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Excel Hardware & Software

Excel: Mehr als 16 Schritte rückgängig machen

Sie haben versehentlich Daten gelöscht oder einen falschen Befehl aufgerufen? Macht nichts. Mit dem Befehl „Bearbeiten | Rückgängig“ oder der Tastenkombination [Strg][Z] machen Sie den zuletzt ausgeführten Befehl wieder rückgängig. Und das sogar mehrfach hintereinander. Allerdings umfasst das Excel-Gedächtnis bis zur Version 2003 nur magere 16 Bearbeitungsschritte. Erst mit der Version 2007 kann Excel 100 Schritte ungeschehen machen. Wenn Sie auch mit früheren Excel-Versionen 100 oder sogar 1.000 Schritte zurückgehen möchten, können Sie das Excel-Gedächtnis erweitern.

100 oder 1.000 Schritte rückgängig machen

Damit Excel sich für die Rückgängig-Funktion mehr Schritt merkt, müssen Sie eine Änderung in der Registrierdatenbank vornehmen. Das geht folgendermaßen:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R], und geben Sie den Befehl „regedit“ ein. Bestätigen Sie das Dialogfenster mit OK.

2. Im Registrierungsordner wechseln Sie in den folgenden Ordner:

HKEY_CURRENT_USERSOFTWAREMICROSOFTOFFICE10.0EXCELOPTIONS

Die Zahl hinter OFFICE gibt die Versionsnummer der Office-Version an (9.0 = Office 2000, 10.0 = Office XP/2002, 11.0 = Office 2003).

Achten Sie darauf, dass im linken Fenster der Ordner „Options“ markiert ist.

3. Rufen Sie den Befehl „Bearbeiten | Neu | DWORD-Wert“ auf. Im rechten Fenster erscheint der Eintrag „Neuer Wert #1“. Überschreiben Sie den Standardnamen mit „UndoHistory“, und drücken Sie die [Return]-Taste.

4. Klicken Sie doppelt auf den neuen Eintrag „UndoHistory“, und geben Sie die gewünschte Anzahl an Rückgängig-Aktionen ein, zum Beispiel 250. Schließen Sie das Dialogfenster mit OK. Ab sofort kann Excel mehr als nur 16 Bearbeitungsschritte rückgängig machen.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

Windows Registry Backup: Mit Bordmitteln die Registrierdatenbank sichern und wiederherstellen

Bei Arbeiten an der Registrierdatenbank darf kein Fehler passieren; sonst besteht die Gefahr, dass Windows danach nicht mehr richtig funktioniert. Damit nichts schiefgehen kann, sollten Sie vorsichtshalber vor jeder Änderung an der Registrierdatenbank eine Sicherheitskopie anlegen.

1. Um die Registrierdatenbank zu sichern, drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste]+[R] und geben folgenden Befehl ein:

regedit /e c:Registry-Sicherung-22.03.2013.reg

Verwenden Sie im Dateinamen das aktuelle Datum wie (22.03.2013), um die verschiedenen Sicherungszeitpunkte später unterscheiden zu können. Das Zeichen erzeugen Sie mit der Tastenkombination [Alt Gr]+[ß].

Nach einem Klick auf „OK“ und „Ja“ legt Windows eine auf der Festplatte Ihres Rechners eine Sicherheitskopie der Registrierdatenbank an.

2. Dank der Kopie können Sie jederzeit einen früheren Zustand der Registrierdatenbank wiederherstellen. Hierzu öffnen Sie mit der Tastenkombination [Windows-Taste]+[E] den Windows Explorer. Anschließend klicken Sie in der linken Spalte auf „Computer“ und dann auf „Lokaler Datenträger (C:)“.

Dann klicken Sie in der rechten Fensterhälfte doppelt auf die gewünschte Sicherungsdatei. Bestätigen Sie die Sicherheitswarnung mit einem Klick auf „Ja“. Sobald Sie auch das nächste Warnfenster per Klick auf „Ja“ bestätigt haben, stellt Windows den ursprünglichen Zustand der Registrierdatenbank wieder her. Bestätigen Sie das letzte Hinweisfenster mit einem Klick auf OK.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Backup Registrierdatenbank: Sicherungskopien der Registry anlegen und Backup wiederherstellen

Die Registrierdatenbank – kurz Registry – ist ein mächtiges Werkzeug. Hier sind mehrere tausend Konfigurationseinstellungen von Windows gespeichert. Mit welchem Hintergrundbild Sie den Desktop schmücken, welche Sounds aus dem Lautsprecher kommen, wie schnell die Maus sich über den Desktop bewegt und vieles mehr. Gut versteckt finden Sie hier auch wichtige Einstellungen, die für mehr Tempo sorgen.

Sicherungskopien der Registry anlegen

Einige wichtige Optimierungen lassen sich nur durch das direkte Bearbeiten der Registrierdatenbank vornehmen. Änderungen an der Registry sollten Sie allerdings mit einer gehörigen Portion Vorsicht und Aufmerksamkeit durchführen. Die Registry verzeiht keine Fehler. Sobald Sie in der Registrierdatenbank eine Änderung vornehmen, ist die neue Einstellung sofort aktiv. Es gibt keine Sicherheitsabfrage, ob Sie die Änderungen auch tatsächlich vornehmen möchten und auch keine Rückgängig-Funktion, um versehentliche Änderungen ungeschehen zu machen.

Zur Sicherheit sollten Sie daher vor der Bearbeitung der Registrierdatenbank eine Sicherheitskopie anfertigen. Im Falle eines Falles können Sie dann recht einfach wieder zum Ursprungszustand zurückkehren.

Die einfachste Möglichkeit zur Sicherung der Registrierdatenbank bietet die Systemwiederherstellung von Windows. Hiermit speichern Sie eine Momentaufnahme, einen Snapshot Ihres Systems inklusive Registry. Sollte etwas schief gehen, können Sie später alle Änderungen wieder „zurückspulen“ bis zur gespeicherten Momentaufnahme.

Snapshot der Registry anlegen

Um einen Snapshot und damit eine Sicherung der Registrierdatenbank vorzunehmen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][Pause].

2. Klicken Sie in der linken Spalte auf „Computerschutz“.

3. Es folgt ein Klick auf die Schaltfläche „Erstellen“.

4. Geben Sie einen Namen für den Wiederherstellungspunkt ein – z.B. Sicherungskopie vor Registryänderung – und klicken Sie auf „Erstellen“.

5. Windows speichert anschließend den aktuellen Zustand Ihres Computers.

5. Sobald die Sicherung abgeschlossen ist, verlassen Sie das Dialogfenster per Mausklick auf „Schließen“.

Mit Hilfe des Wiederherstellungspunkts legen Sie auch gleichzeitig eine Sicherheitskopie der Registrierdatenbank an. Im Falle eines Falles, können Sie jederzeit wieder zum Ursprungszustand zurückkehren.

Sicher ist sicher: Vor dem Bearbeiten der Registrierdatenbank sollten Sie einen Wiederherstellungspunkt anlegen.

Alte Registry wiederherstellen

Sollte es nach der Bearbeitung der Registrierdatenbank zu Problemen kommen, können Sie Windows jederzeit wieder bis zur Momentaufnahme „zurückspulen“, indem Sie folgendermaßen vorgehen:

1. Klicken Sie auf die Start-Schaltfläche, und rufen Sie den Befehl „Alle Programme | Zubehör | Systemprogramme | Systemwiederherstellung“ auf.

2. Klicken Sie auf „Weiter“.

3. Klicken Sie in der Spalte „Datum und Uhrzeit“ auf den Tag, an dem Sie den Wiederherstellungspunkt angefertigt haben. Markieren Sie den gewünschten Wiederherstellungspunkt, und klicken Sie auf „Weiter“.

4. Im nächsten Fenster zeigt Windows zusätzliche Informationen zum ausgewählten Wiederherstellungspunkt. Um das „Zurückspulen“ durchzuführen, klicken Sie auf Weiter.

5. Windows versetzt das Betriebssystem inklusive Registrierungsdatenbank anschließend wieder in den Zustand zum Zeitpunkt des Wiederherstellungspunktes. Alle Änderungen seit dem Zeitpunkt des Wiederherstellungspunktes gehen dabei verloren.

Die Systemwiederherstellung von Windows arbeitet wie eine Zeitmaschine und versetz Windows wieder zurück in einen „alten“ Zustand.

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