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Android Handy & Telefon

History-Eraser: Die Putzfrau fürs Android-Smartphone

Viele Apps hinterlassen im Pufferspeicher (Cache) der Smartphones und Tablets ihre Spuren. Die im Cache abgelegten Daten sollen die Zugriffsgeschwindigkeit bei erneutem Benutzen der Apps beschleunigen. Nur leider bleiben oftmals auch die Daten bereits gelöschter sowie selten genutzter Apps ebenfalls bestehen. Mit dem History Eraser – Privacy Clean lässt sich der Cache und alte Restdateien schnell und einfach entfernen. So verschaffst du deinem Handy wieder mehr Speicherplatz und eine bessere Performance.

History Eraser ist nur für Android-Geräte (kostenlos) im Google Play Store erhältlich.

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Einfache, intuitive Bedienung

Die Bedienung von History Eraser ist auch sehr einfach. Nach dem ersten Start musst du zuerst den Endnutzer-Lizenzvertrag (EULA) bestätigen. Über die Schaltfläche mit den drei Punkten oben rechts rufst du die Optionen auf und stellst die Programmsprache auf Deutsch um.

Das Programm startet direkt mit dem Auswahlfenster, in dem du die zu löschenden Elemente einfach mit einem Häkchen auswählst. Hier lässt sich nicht nur der Cache leeren, auch Suchverläufe des Browsers, oder die Anrufprotokolle und SMS können ebenfalls auf einen Schlag mit dem Button Markierte Löschen entfernt werden.

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Weitere Features

Interessant dürften noch zwei weitere Funktionen sein. Über die Menüschaltfläche oben links (drei Striche) lassen sich alte Restdateien, die sich ebenfalls noch im Cache befinden, mit der Einstellung Residual Clean löschen.

Einen Zeitplan für die automatische Cache-Bereinigung legst du mit Auto Clean Interval an.

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Nachteile

Einen kleinen Nachteil hat die App aber dennoch. Der Cache einzelner Apps lässt sich nicht löschen, nur der komplette Geräte-Cache. Außerdem funktioniert die Übersetzung Programmfunktionen nicht immer richtig, wie man am obigen Bild sieht.

Unser Tipp:

Wenn du Wert auf das Löschen einzelner App-Caches legst, dann enpfehlen wir vom gleichen Anbieter, INFOLIFE LLC, den App Cache Cleaner – 1 Tap Clean.

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Apple Watch

Apple Watch und Apple-Watch-Armband richtig reinigen und saubermachen

Die Apple Watch ist ganz schön robust und hält eine Menge aus. Das muss sie auch. Während das Smartphone meist in der Hosentasche gut geschützt ist, muss die Watch samt Armband am Handgelenk jede Menge Schmutz, Handcremes und mehr aushalten. Die Folge: Bildschirm, Armband, Krone und Seitentaste sind ruck, zuck verdreckt. Hier einige Tipps, wie du die Apple Watch richtig reinigst, damit sie wieder so aussieht wie am ersten Tag.

Armband reinigen

Zum Reinigen der Armbänder am besten die beiden Hälften des Armbands von der Uhr lösen. Das geht ganz einfach, indem du auf der Rückseite den kleinen Knopf drückst und das Armband seitlich herausschiebst. Wie es genau geht, beschreibt Apple auf der Support-Seite Apple Watch Armband anlegen oder wechseln.

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Das Armband der Sport-Edition besteht aus Fluorelastomer und lässt sich am einfachsten mit Spülmittel reinigen. Einfach einen Tropfen Spülmittel auf den Finger geben, das Armband damit reinigen und danach mit warmem Wasser abspülen – Fertig. Das Leder- und Edelstahl-Armband reinigt man am besten mit einem weichen, feuchten Tuch. Das Leder-Armband sollte man keinesfalls in Wasser tauchen, da es sonst zu unschönen Verfärbungen kommen kann.

Apple Watch Bildschirm reinigen

Zum Säubern des Apple-Watch-Bildschirms und des Uhrgehäuses empfiehlt Apple dringend, auf Reinigungsmittel zu verzichten. Insbesondere Druckluft, aggressive Reiniger oder Föns und Haartrockner sollten nicht zum Einsatz kommen. Das müssen sie auch gar nicht. Denn Bildschirm und Gehäuse lassen sich wunderbar mit einem weichen, flusenfreien Tuch reinigen. Bei hartnäckigen Flecken am besten mit einem feuchten Tuch die Flecken entfernen und anschließend mit einem trockenen Tuch trocken reiben.

Ich empfehle ein flusenfreies Baumwolltuch aus 100% Baumwolle, etwa ein altes ausgedientes, zerschnittenes T-Shirt. Auf keinen Fall ein Microfasertuch verwenden, da Mikrofasertücher mikroskopisch kleine Häkchen haben, wie Schmirgelpapier wirken und den Bildschirm und das Gehäuse nur verkratzen.

Klemmende Krone und Schalter reinigen

Mitunter kann es passieren, dass sich kleinste Schmutzpartikel in die digitale Krone oder den seitlichen Button verirren und Krone bzw. Button blockieren. Das Problem lässt sich am einfachsten unter laufendem, warmen Wasser beheben, und zwar so:

1. Schalte die Apple Watch komplett aus (lange auf den den unteren Knopf an der Seite drücken und auf Ausschalten tippen).

2. Solltest du ein Lederarmband besitzen, dieses unbedingt vor dem Reinigen abnehmen.

3. Halte die digitale Krone für etwa 10 bis 15 Sekunden unter fließendes, warmes Wasser. Keine Sorge: Die Apple Watch ist spritzwassergeschützt und wasserabweisend und hält sie die Prozedur problemlos durch.

4. Drehe und drücke die digitale Krone dabei mehrfach, damit das fließende, warme Wasser in die kleinen Ritzen zwischen Krone und Gehäuse fließen und den Schmutz entfernen kann.

5. Anschließend die Apple Watch mit einem fusselfreien Baumwolltuch reinigen.

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Heim & Hobby

Silber reinigen: 11 Tipps, um Silber wieder zum Glänzen zu bringen

Silberschmuck oder -besteck sieht toll aus. Aber nur am Anfang. Die Kehrseite der Silbermedaille: mit der Zeit läuft Silber an und das Besteck oder der Schmuck sehen gar nicht mehr so glänzend aus wie am ersten Tag. Das Silber wird regelrecht schwarz. Das macht aber nichts. Denn Silber lässt sich mit wenigen Handgriffen reinige und wieder auf Hochglanz bringen. Hier unsere 11 besten Tipps zum Reinigen von Silber.

Warum läuft eigentlich Silber an?

Auch wenn Silberschmuck oder Silberbesteck mittlerweile chemisch behandelt wird, um ein Anlaufen zu verhinder, sieht mit der Zeit jeder Gegenstand aus Silber unansehnlich aus. Das Anlaufen liegt – entgegen der landläufigen Meinung – nicht an Schweißabsonderungen. Silber läuft an, da es sich meist nicht um reines Silber, sonder um Legierungen mit anderen Metallen handelt, die dem in der Luft enthaltenen Sauerstoff und Schwefelwasserstoff reagieren und das schwarze Silbersulfid bilden.

Übrigens: Schwefelwasserstoff befindet sich in vielen Lebensmitteln; daher sollte man zum Beispiel Eier nicht mit Silberlöffeln essen. Auch Salzgebäck besser nicht auf Silbertellern servieren, da Salz und Silber chemisch reagieren.

Silber richtig reinigen: Diese 11 Hausmittel machen Silber wieder sauber

Um Silber wieder sauber zu bekommen, gibt es im Fachhandel jede Menge Reinigungsmittel für Silber, etwa ein Silberbad für Schmuck und Besteck. Das Geld für die Silberputzmittel kann man sich sparen. Silber lässt sich wunderbar mit bewährten Hausmitteln putzen. Hier 11 einfache und bewährte Tipps zum Reinigen von Silber. Ideal ist oft die Kombination mehrerer Methoden, etwa zuerst das Salzwasserbad und danach die Zahnpasta-Methode:

– Alufolie: Silberbestecke oder den Silberschmuck in Alufolie einwickeln und das Alupäckchen dann rund eine Stunde in köchelndes Wasser oder in die Spülmaschine legen.

– Alufolie und Salz: Das Silber in eine Schüssel mit warmem Wasser, einigen Schnipseln Alufolie und einem Teelöffel Salz einlegen. Das Ganze etwa zwei bis drei Minuten (nicht länger) einwirken lassen und alles mit viel klarem Wasser abspülen. Wichtig ist, dass die Silberteile Kontakt zur Alufolie haben. Das Salzbad darf nicht zu lange dauern, da sich sonst eine schwer zu entfernende Schicht bildet. Klappt’s nicht beim ersten Mal, besser das Besteck abspülen und den Vorgang mit einem neu angesetzten Alufolien-Salzbad wiederholen.

– Zahncreme: Silberschmuck oder -besteck mit eine alten Zahnbürste und Zahncreme reinigen. Die Zahncreme einige Minuten einwirken lassen und dann abspülen.

– Rohe Kartfoffel: Große Silbergegenstände wie Münzen mit einer angeschnittenen, rohen Kartoffel abreiben. Für filigranen Silberschmuck ist diese Methode nicht geeignet.

– Saure Milch: Das Silber in eine Schüssel mit saurer Milch legen. Das Ganze einige Stunden oder über Nacht einwirken lassen. Danach das Besteck mit klarem Wasser abspülen.

– Bier: Das Silber über Nacht in eine Schüssel mit Bier einlegen (Pils oder Alt ist egal) und am nächsten Morgen gründlich mit klarem Wasser abspülen.

– Spülmittel und Essig: Etwa 150 ml Wasser mit etwa 50 ml Spülmittel vermengen und dazu vier Esslöffel Essig geben. Das Silber hineinlegen und über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag das Silber mit klarem Wasser abspülen.

– Kernseife und Salmiakgeist: Flüssige Kernseife (keine normale Flüssigseife) in heißes Wasser und dazu einen Schuss Salmiakgeist geben. Den Silberschmuck darin einige Stunden einlegen.

– Natron: Auf eine alte Zahnbürste etwas Natron geben und das Silber damit in kreisenden Bewegungen reinigen. Achtung: Diese Methode nur bei Silber mit gebürsteteten Oberflächen anwenden; nicht bei poliertem und glänzenden Silber.

– Backpulver: Ein Päckchen Backpulver in einer Schüssel mit Wasser auflösen und das Silber über Nacht darin einlegen. Am nächsten Tag alles mit klarem Wasser abspülen.

– Asche: Aschse aus Kaminofen oder Grill auf ein Tuch geben und das Silber leicht einreiben. Danach alles mit klarem Wasser abspülen.

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Das Anlaufen von Silber verhindern

Übrigens: Damit Silber erst gar nicht so schnell anläuft, können Sie das Anlaufen zwar nicht komplett verhindern aber hinauszögern. Dazu in die Schublade oder Schmuckschatulle mit dem Silber etwas handelsübliche Schulkreide legen. Die Kreide verhindert die chemische Reaktion, die normalerweise zum Anlaufen führt. Zudem Besteck und Schmuck möglichst trocken lagern und etwa in Baumwolltücher einwickeln. Und ganz wichtig: Silber auf keinen Fall in die Spülmaschine stecken, da Silber mit den Gegenständen aus Edelstahl reagiert.

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Hardware & Software

Mauszeiger ruckelt? So reinigt man Mäuse und stellt ruckelnde Mauszeiger wieder ruhig

Der Mauszeiger auf dem Bildschirm folgt der Bewegung der Schreibtischmaus. So weit die Theorie. Mitunter ruckelt der Mauszeiger nur noch über den Monitor, bewegt sich gar nicht mehr oder ist scheinbar verschwunden. Keine Sorge: ruckelnde Mauszeiger lassen sich ganz einfach wieder ruhigstellen.

Die Maus richtig reinigen

Ursache für einen ruckelnden oder gar nicht mehr reagierenden Mauszeiger ist häufig Schmutz auf der Mausunterseite. Drehen Sie die Maus um, und prüfen Sie, ob sich vor der Öffnung der Abtastoptik (vor der rot leuchtenden Diode) Schmutzpartikel befinden. Entfernen Sie den Schmutz, und reinigen Sie die Öffnung mit einem feuchten Tuch oder einem angefeuchteten Wattestäbchen.

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Handelt es sich um eine alte Maus mit einer Kugel auf der Unterseite, müssen Sie die Kugel entfernen und die Lager reinigen. Bei den meisten Kugelmäusen entfernen Sie mit einer Drehbewegung die Abdeckung und können die Kugel entnehmen. Reinigen Sie die Kugel mit einem feuchten Tuch, und entfernen Sie mit einem spitzen Schraubendreher die Andruckwalzen/-rollen im Inneren der Maus.

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Sollte der Mauszeiger trotz Reinigung noch immer unkontrolliert über den Bildschirm springen, ist vermutlich der Untergrund nicht geeignet. Bei optischen Mäusen (mit einer Lampe auf der Unterseite) sind einfarbige oder spiegelnde Unterlagen nicht empfehlenswert. Besser sind strukturierte Oberflächen mit gleichmäßigen Linien und Mustern. Die vielfach angebotenen Mausunterlagen und Mauspads sind nach unserer Meinung meist überflüssig. Fast alle Mäuse arbeiten problemlos auch direkt auf der Schreibtischoberfläche. Nur bei Glas-Schreibtischen geht es nicht ohne Mousepad.

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Hardware & Software

NationZoom Virus entfernen: So löschen Sie den Nation-Zoom-Trojaner von Ihrem PC

Ein neuer Virus macht die Runde. Nationzoom nennt sich der Schädling. Er macht den Rechner langsamer, verändert den Browser und leitet auf virenverseuchte Webseite weiter. Zum Glück wird man den Nationzoom-Virus schnell wieder los. Wir zeigen, wie Sie den Virus über die Systemsteuerung löschen, den Browser vom Virus befreien und die letzten Reste tilgen.

Nationzoom-Virus in der Systemsteuerung löschen

Der Nationzoom-Virus gelangt meist über heruntergeladene Freeware oder Shareware auf den Rechner. Der erst Schritt ist die Entfernung des Nation Zoom Programms aus der Programmliste. Um den Nation Zoom Virus über die Systemsteuerung zu entfernen, sind folgende Schritte notwendig:

1. Rufen Sie die Systemsteuerung von Windows auf. Bei Windows 7 geht’s über die Start-Schaltfläche und den Befehl „Systemsteuerung“; bei Windows 8.1 per Rechtsklick auf das Windows-Logo und den Befehl „Systemsteuerung“.

2. Dann klicken Sie auf „Programme deinstallieren“.

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3. Suchen Sie in der Programmliste nach folgenden Einträgen, und löschen Sie sie, indem Sie den Eintrag markieren und per Klick auf „Deinstallieren“ vom Rechner schmeißen:

  • Nation Zoom
  • Wsys Control
  • Extended Protection
  • eSace Security Control
  • Desk 365

Browser zurücksetzen auf Standardeinstellungen

Als nächstes geht es an die Browser. Da der Nation Zoom Trojaner die Browser-Konfiguration manipuliert, sollten Sie Ihren Browser auf die Standardeinstellungen zurücksetzen. Wie das bei den gängigsten und beliebtesten Browsern funktioniert, erfahren Sie in folgenden Tipps:

Die letzten Reste des Nationzoom-Virus entfernen

Im letzten Schritt gilt es, auch die letzten Überreste des Nation Zoom Virus zu löschen. Ist auf dem Rechner bereits ein Antivirenprogramm installiert, führen Sie damit zunächst einen Komplett-Scan des Rechners durch. Zur Sicherheit sollten Sie den verseuchten Rechner zudem mit dem Gratis-Tool Malwarebytes Anti-Malware checken und säubern. Die kostenlose Free-Version reicht dafür vollkommen aus. Für den Virenscan verwenden Sie den gründlichen „Vollständigen Suchlauf“.

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Hardware & Software

Wenn die CD/DVD/Blu-Ray im Laufwerk explodiert

Es hört sich verrückt an, kann mitunter aber bei jedem CD-, DVD- und Blu-ray-Laufwerk passieren. Im ungünstigsten Fall zerspringt der Datenträger im Laufwerk mit einem lauten Knall in tausend Teile. Die Ursache ist meist eine Verformung oder Beschädigung des Datenträgers. Durch die Unwucht und die hohen Umdrehungszahlen kann die CD gegen das Laufwerkgehäuse oder die Schublade stoßen und regelrecht zerplatzen.

Damit es erst gar nicht so weit kommt, achten Sie stets darauf, dass keine Unwucht entsteht. Verzichten Sie auf Schmuck-CDs in außergewöhnlichen Formen wie Äpfeln oder Autos; die sehen zwar schick aus, sind aufgrund der Unwucht aber für schnelle Computerlaufwerke nicht geeignet. Bei normalen CDs und DVDs können direkte Sonneneinstrahlung oder starke Temperaturschwankungen den Datenträger verformen. Ebenfalls kritisch: Unsauber aufgeklebte Etiketten oder die Verwendung falscher Etiketten. Zur Sicherheit überprüfen Sie vor dem Einlegen jeden Datenträger auf Beschädigungen wie Risse oder abgeplatzte Ränder.

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Unsauber angebrachte Aufkleber bringen die CD bzw. DVD im Laufwerk aus dem Gleichgewicht. Auch beschädigte Datenträger sollten nicht mehr verwendet werden.

Wenn Sie aus dem Laufwerk einen lauten Knall und rasselnde Geräusche hören, ist der eingelegt Datenträger vermutlich zerplatzt. Die CD bzw. DVD ist zwar nicht mehr zu retten, das Laufwerk können Sie aber nach einer Reinigung weiterverwenden:

1. Im ersten Schritt fahren Sie den Computer herunter und schalten ihn aus. Anschließend öffnen Sie die Laufwerkschublade über den Notauswurf.

2. Um die Reste des Datenträgers zu entfernen, kippen Sie den Computer und schütteln die Einzelteile aus dem Laufwerk heraus.

3. Anschließend starten Sie den Computer wieder und prüfen, ob das Laufwerk noch funktioniert. Verwenden Sie für den ersten Test aber nur einen frischen Rohling oder eine unwichtige CD bzw. DVD – etwa aus der Beilage einer Fachzeitschrift. In den meisten Fällen arbeitet das Laufwerk nach der Reinigung wieder tadellos.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows Vista Windows XP

CCleaner: Windows aufräumen und schneller machen mit dem kostenlosen Windows-Optimierer CCleaner

Eine Ursache für einen langsamen Rechner ist schlicht und einfach Unordnung. Je mehr Programme und Dateien hinzukommen, umso voller wird es in der Registrierungsdatenbank (interne Verwaltungsdatenbank) von Windows. Wenn Programme wieder entfernt (deinstalliert) werden, bleiben oft Reste auf der Festplatte und in der Registrierungsdatenbank zurück. Das belastet den Rechner unnötig und drosselt das Arbeitstempo. Das muss nicht sein. Mit kostenlosen Gratisprogrammen sorgen Sie wieder für Ordnung und mehr Geschwindigkeit.

Großreinemachen mit CCleaner

Mit folgenden Schritten räumen Sie den Computer wieder auf. Zum Einsatz kommt dabei das kostenlose Hilfsprogramm CCleaner (Crap-Cleaner, Müll-Beseitiger).

1. Im ersten Schritt müssen Sie CCleaner auf Ihrem Computer installieren. Hierzu rufen Sie die Webseite www.piriform.com/ccleaner auf, laden die Gratisversion von CCleaner herunter und installieren sie auf dem Rechner.

2. Nach der Installation starten Sie das Programm über den Befehl „Start | Alle Programme | CCleaner | CCleaner“.

3. Das Programmfenster ist übersichtlich aufgeteilt in vier Bereiche: Cleaner, Registry, Extras und Einstellungen.

Cleaner

Im wichtigsten Bereich Cleaner räumt das Programm in Windows kräftig auf. Klicken Sie hier auf die Schaltfläche „Analysieren“. Das Programm macht sich dann auf die Suche nach überflüssigen und verwaisten Dateien. Zu den Löschkandidaten gehören unter anderem temporäre Dateien, Cookies (Datenschnipsel von Internetanbietern), die Zwischenablage, der Papierkorb, Speicherabbilder, Fragmente der Datenträgerüberprüfung oder Protokolldateien von Windows. Mit einem Klick auf „CCleaner starten“ werden die überflüssigen Daten von der Festplatte gelöscht.

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Registry

Im Bereich „Registry“ überprüft CCleaner die Registrierdatenbank von Windows. Hier speichern Windows und die Anwendungsprogramme zahlreiche Programmeinstellungen. Nach einem Klick auf „Nach Fehlern suchen“ analysiert CCleaner die Struktur der Datenbank und sucht nach Inkonsistenzen oder Fehlern. Um die notwendigen Reparaturen vorzunehmen, klicken Sie anschließend auf „Fehler beheben“.

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Extras

Für einen schnelleren Windows-Start lohnt sich ein Blick in die Rubrik „Extras“. Hier finden Sie eine Liste der installierten Programme sowie aller Anwendungen, die beim Windows-Start gleich mitgestartet werden. Über die Schaltfläche „Deaktivieren“ können Sie „heimlich“ mitstartende Programme am automatischen Start hindern.
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Hardware & Software

Rechner stürzt immer ab? So lassen sich plötzliche Abstürze vermeiden

Lästig sind Computerfehler, die nur sporadisch auftreten. Wenn der Rechner zum Beispiel mitten im Betrieb abstürzt, ist die Fehlersuche sehr schwierig. Besonders dann, wenn der Fehler sich nicht reproduzieren lässt und zu unterschiedlichen Zeiten und mit verschiedenen Programmen auftritt.

Verstaubte Lüfter = Hitzeprobleme auch im Winter

Häufigste Ursache für sporadische Abstürze sind Hitzeprobleme. Da im Inneren des Computers viel Wärme entsteht, muss der Rechner im laufenden Betrieb gekühlt werden. Im Computer sind hierzu mehrere Lüfter eingebaut, die Prozessor, Grafikkarte und Netzteil mit Luft versorgen. Wird der Luftstrom unterbrochen oder gestört, steigt die Temperatur der Bauteile und es kann vermehrt zu Abstürzen kommen. Der Computer sollte daher so aufgestellt werden, dass weder die vorderen Lüftungsschlitze noch die Lüfter hinten am Gehäuse verdeckt werden, etwa durch Bücher oder das Verstecken des Rechners in einem Regal.

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Lüfter und Lüftungsschlitze sorgen dafür, dass im Inneren des Rechners ein steter Luftstrom die Bauteile kühlt. Lüfter und Lufteinlässe dürfen daher nicht verdeckt werden.

Typische Symptome plötzlicher Rechnerabstürze

Ein weiteres Problem: verstaubte Lüfter. Ist der Rechner neu, laufen die sauberen Lüfter noch einwandfrei. Mit der Zeit setzen sich die Lüfter allerdings mit Staub zu. Oft sind die Lüfter so „versifft“, dass kaum noch Luft transportiert werden kann. Die Folge sind Hitzestaus, überhitzte Prozessoren und Abstürze. Ob der Rechner bereits stark verstaubt und dadurch die Luftversorgung gestört ist, können Sie an folgenden Symptomen erkennen:

  • Der Computer wird lauter – Die meisten Computer verfügen über temperaturgeregelte Lüfter. Steigt die Temperatur, laufen die Lüfter mit höherer oder höchster Umdrehungszahl. Die Lautstärke steigt.
  • Plötzlich auftretende Grafikfehler – Computer mit 3D-Grafikkarten für Spiele besitzen auf der Grafikkarte einen eigenen Lüfter. Schafft der Grafikkartenlüfter trotz voller Umdrehungszahl keine ausreichende Kühlung, kommt es zu sporadischen Grafikfehlern. Das Monitorbild friert dann zum Beispiel ein oder es erscheinen Streifen und andere Grafikfehler.
  • Plötzliche Abstürze – Wenn der Computer normalerweise problemlos läuft, bei hohen Temperaturen (etwa im Sommer oder bei 3D-Spielen) plötzlich und ohne Vorwarnung abstürzt, ist es ihm zu heiß. Trotz höchster Umdrehungszahl schaffen es die Lüfter nicht, die Hitze aus dem Gehäuseinneren abzuführen.

Den Computer richtig entstauben

Selbst wenn die Luftversorgung des Rechners gewährleistet ist, kann es zu Hitzeproblemen kommen. Der Grund: mit der Zeit verstaubt der Computer. Spätestens nach einem Jahr hat sich im Inneren des Computers eine Staubschicht angesammelt, vor allem auf den Lüftern selbst. Die Folge ist eine immer schlechtere Luftversorgung. Wenn sich zu viel Staub in den Kugellagern sammelt, können die Lüfter im schlimmsten Fall sogar ausfallen. Dreht sich zum Beispiel der Lüfter der Grafikkarte nicht mehr, stürzt der Computer nach einigen Stunden plötzlich ab. Einige Rechner verfügen über einen Schutzmechanismus, der bei zu hohen Temperaturen den Computer herunterfährt oder einfach abschaltet. Damit das nicht passiert, sollten Sie vorsorgen und etwa einmal im Jahr den Rechner von Staubablagerungen befreien.

Mit folgenden Schritten reinigen Sie den Computer und sorgen wieder für einen ausreichende Kühlung:

1. Schalten Sie den Computer aus.

2. Ziehen Sie den Netzstecker und alle Kabel angeschlossener Geräte ab.

3. Dem Staub rücken Sie mit einem handelsüblichen Staubsauger zu Leibe. Verwenden Sie einen Staubsauger mit Schlauch und Düse. Saugen Sie zuerst die Lüftungsschlitze vorne am Gehäuse aus.

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4. Anschließend entfernen Sie hinten am Gehäuse den Staub von den Lüftungsgittern des Netzteils. Ganz wichtig dabei: Durch den Staubsauger kann sich der Lüfter des Netzteils drehen. Je nach Drehgeschwindigkeit und Richtung kann der Lüfter beschädigt werde oder durch Induktion Strom erzeugt werden. Damit das nicht passiert, müssen Sie das Lüfterrad während des Reinigungsvorgangs fixieren. Verwenden Sie hierzu einen nicht leitenden Gegenstand – zum Beispiel einen Schaschlikspieß aus Holz – und halten damit den Lüfter fest.

5. Um auch das Innere des Rechners von Staub zu befreien, müssen Sie das Computergehäuse öffnen. Fassen Sie zunächst einen geerdeten Gegenstand wie eine Heizung an, um elektrostatische Aufladungen zu vermeiden. Anschließend öffnen Sie das Gehäuse, indem Sie es aufschrauben oder die Entriegelungstaste drücken.

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6. Befreien Sie mit dem Staubsauer vorsichtig die Bauteile von Staub, besonders den Prozessorlüfter und -kühlkörper sowie die Grafikkarte. Auch hier müssen Sie die Lüfter fixieren, damit sie nicht durch den Staubsauger oder die Druckluft in Drehung versetzt werden.

Um den Staub auch aus schwer zugänglichen Stellen wie Ritzen des Prozessorkühlers zu entfernen, hat sich Druckluft aus der Dose bewährt. Spezielle ölfreie Druckluftsprays aus der Dose zur Reinigung von elektronischen Bauteilen gibt es im Baumarkt oder bei Amazon für rund 5 Euro. Wichtig ist, dass die Druckluft ölfrei ist.

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