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Viren entfernen: Mit dem USB Rescue Disk Maker von Kaspersky virenverseuchte Rechner reparieren

Viren, Trojaner und Würmer sind die größten Feinde eines Internetrechners. Ist der PC nicht mit einem aktuellen Virenscanner geschützt, hat man sich ruck, zuck einen Virus eingefangen. Meist gelangen die Schädlinge durch das Anklicken manipulierter Webseiten oder über E-Mail-Anhänge in den Rechner. Richtig ärgerlich wird es, wenn der Virus den Rechner so stark beschädigt hat, dass er sich nicht mehr starten lässt. In einem solchen Fall hilft ein bootfähiger Rettungs-USB-Stick. Damit lassen sich meist auch hartnäckige Viren entfernen und nicht mehr startende Rechner wieder bootfähig machen. Wir zeigen, wie’s geht.

Rettungs-Stick anlegen

Damit im Falle eines Falles ein Rettungs-Stick zur Verfügung steht, sollten Sie ihn anlegen solange der Rechner noch läuft. Ist es bereits zu spät und Windows startet nicht mehr, können Sie die folgenden Schritte auch an einem anderen (noch lauffähigen) Rechner durchführen. Sie brauchen dazu lediglich einen leeren USB-Stick mit mindestes 256 MB Speicherkapazität.

1. Um den Notfall-USB-Stick anzulegen, rufen Sie die Webseite support.kaspersky.com/viruses/rescuedisk auf.

2. Klicken Sie auf „How to record Kaspersky Rescue Disk 10 to an USB device and boot my computer from it?“, oder rufen Sie direkt die Seite support.kaspersky.com/faq/?qid=208286083 auf.

3. Im Bereich „Download“ folgt ein Klick auf „Iso image of Kaspersky Rescue Disk“, um das Rettungswerkzeug herunterzuladen. Die Datei ist etwa 260 MB groß.

4. Danach klicken Sie auf „Utility to record Kaspersky Rescue Disk 10 to USB devices“, um den Rescue Disk Maker herunterzuladen, der aus dem ersten Download den startfähigen USB-Stick erzeugt.

5. Starten Sie die heruntergeladene Datei „rescue2usb.exe“ mit Administrator-Rechten. Dazu klicken Sie im Windows-Explorer im Download-Ordner mit der rechten Maustaste auf die Datei „rescue2usb.exe“ und wählen den Befehl „Als Administrator ausführen“. Danach klicken Sie auf „Install“.

6. Klicken Sie auf „Durchsuchen“, und wählen Sie im folgenden Dialogfenster die in Schritt 3 heruntergeladene ISO-Datei aus. Bestätigen Sie die Auswahl mit „Öffnen“.

7. Anschließend wählen Sie das gewünschte USB-Laufwerk aus, in dem sich der Rettungs-Stick befindet, und klicken auf „Start“. Der Rescue Disk Maker kopiert daraufhin die Rettungswerkzeuge und macht den Stick bootfähig.

Vom Rettungs-Stick booten

Mit dem Rettungs-Stick können Sie jeden Rechner starten und reparieren. Hierzu stöpseln Sie den USB-Stick ein und schalten den PC ein. Sofern im BIOS das Booten vom USB-Stick aktiviert ist, startet der Rechner nicht von der Festplatte, sondern vom USB-Stick. Bei einigen Rechnern können Sie während des Startvorgangs auch mit einer Taste wie [F12] das Bootmenü öffnen und dort den USB-Stick als Startlaufwerk festlegen.

Im ersten Bildschirm wählen Sie die Sprache „Deutsch“. Mit [1] akzeptieren Sie anschließend die Nutzungsbedingungen. Danach wählen Sie den Menüpunkt „Kaspersky Rescue Disk – Grafikmodus.“

Wichtig: Nach dem ersten Start sollten Sie über den Reiter „Update“ und die Schaltfläche „Update ausführen“ eine Aktualisierung durchführen, um das Programm auf den neuesten Stand zu bringen.

Anschließend gehen Sie im Register „Untersuchung von Objekten“ auf Virenjagd. Hier sollten Sie alle Objekte ankreuzen; neben „Laufwerbsbootsektoren“ und „Versteckte Autostart-Objekte“ auch die Festplattenlaufwerke.

Mit einem Klick auf „Untersuchung von Objekten starten“ macht sich der Rettungs-Stick auf die Suche nach Viren, Trojanern und anderen Schädlingen. Zunächst werden die aktuellen Virensignaturen heruntergeladen, um auch die neuesten Viren erkennen zu können. Danach startet der eigentliche Scanvorgang. Wird das Kaspersky-Tool fündig, können Sie auch gleich eine Reparatur starten. In den meisten Fällen ist die Sache damit erledigt, und Sie können den Rechner wieder normal starten.

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Beschädigte Office-Dateien selbst reparieren oder mit OfficeRecovery online reparieren lassen

Mit Office erstellte Dokumente lassen sich normalerweise auch mit dem passenden Office-Programm wieder öffnen. Aber nicht immer. Mitunter sind Word-, Excel- oder PowerPoint-Dateien so beschädigt, dass selbst das Originalprogramm sie nicht mehr öffnet. Verloren sind die Daten aber noch nicht. Zur Rettung beschädigter Office-Dateien können Sie die Dokumente entweder selbst reparieren oder kostenpflichtig bei einem Online-Service reparieren lassen.

Defekte Office-Dateien selbst reparieren

Selbst wenn sich eine Office-Datei mit Office nicht mehr öffnen lässt, kann man mit den Office-Bordmitteln zumindest den Inhalt retten. Je nach Office-Version sind verschiedene Methoden vielversprechend.

Bei alten Office-Versionen – etwa Word 2000 – öffnen Sie ein leeres Dokument und importieren anschließend über den Befehl „Einfügen | Datei“ das beschädigte Dokument. Falls es funktioniert, speichern Sie die Datei mit „Datei | Speichern unter“ unter einem neuen Namen ab.

Eine andere vielversprechende Methode führt über das Windows-Textprogramm „WordPad“. Wie’s funktioniert, steht im Tipp „So retten Sie den Text aus der beschädigten Word-Datei„.

Ab der Version 2003 liegt Office ein eigenes Reparaturprogramm bei. Um es zu starten, rufen Sie zuerst den Befehl „Datei | Öffnen“ auf oder drücken die Tastenkombination [Strg][O]. Dann markieren Sie die defekte Datei, klicken auf den Pfeil neben der Schaltfläche „Öffnen“ und dann auf „Öffnen und Reparieren“. Office versucht dann selbständig, die beschädigte Datei zu reparieren und den Inhalt zu retten. Meist funktioniert’s.

Beschädigte Office- (und andere) Dateien kostenpflichtig online reparieren lassen

Sollte selbst die Office-Reparatur fehlschlagen, gibt es Online-Reparaturanbieter wie „OfficeRecovery Online„. Damit können Sie online rund 40 Dateitypen reparieren lassen. Neben Word, Excel, Access und PowerPoint gehören auch PDF-Dateien, ZIP-Archive oder Outlook-Postfächer zum Repertoire. Insgesamt lassen sich folgende Dateien reparieren:

  • Access (mdb, mda, accdb)
  • Exchange Server *
  • Excel (xls, xlsx, xla)
  • Exchange OST *
  • Money (mny, mbf)
  • Lotus Notes (nsf)
  • QuickBooks (qbw, qba)
  • OneNote (one)
  • PowerPoint (ppt, pptx, pps)
  • Outlook (pst, ost)
  • Project (mpp)
  • Outlook Express (mbx, dbx)
  • Publisher (pub)
  • Undelete for Outlook *
  • Word (doc, docx, rtf)
  • Works document (wps)
  • Works spreadsheet (xlr)
  • Works database (wdb)
  • Windows Backup (bkf, zip)
  • Windows Registry *
  • Active Directory *
  • Access (mdb, mda, accdb)
  • BizTalk (mdf)
  • FileMaker Pro (fp5, fp7)
  • Exchange Server *
  • Interbase / Firebird (gdb, fdb)
  • Lotus Notes (nsf)
  • MySQL (myd, myi)
  • Project Server (mdf)
  • Oracle (dbf, ora, dmp)
  • SharePoint *
  • Paradox (db)
  • VMWare (vhd, vmdk)
  • PostgreSQL
  • Virtual PC (vhd, vmdk)
  • SQL Server (mdf, ndf, bak, ldf)
  • Citrix Xen (xva, ova, img)
  • Sybase (dat)
  • Sun xVM (vhd, vmdk)
  • SQL Anywhere Server (db)
  • Visual FoxPro (dbf)
  • Zip
  • Flash Drive *
  • PDF
  • Hard Drive *
  • JPEG, GIF, TIFF, BMP, PNG or RAW
  • CD and DVD *
  • Photo File *
  • Diskette *
  • Photoshop (psd, pdd)
  • Removable Disk *
  • WordPerfect (wpd, rtf)
  • Virtual Drive (vhd, vmdk, ova)
  • Writer (odt)
  • Calc (ods)

Das Prinzip ist simpel: Per Onlineformular laden Sie die defekte Datei zum Anbieter. Nach wenigen Augenblicken können Sie die reparierte Datei wieder herunterladen. Allerdings nur als Demo-Version mit eingestreuten Dummy-Texten, um lediglich zu zeigen oder zu prüfen, ob die Reparatur überhaupt erfolgreich ist. Für eine komplett reparierte Datei werden rund 31 Euro fällig. Ob einem das so viel Wert ist, muss jeder selbst entscheiden.

Eines dürfen Sie bei der Onlinereparatur nicht vergessen: Da Sie die Datei online zu einem Drittanbieter hochladen, geben Sie auch den Inhalt der Datei preis. Zwar versichert der Anbieter, vertraulich mit den Daten umzugehen. Wer sie aber tatsächlich zu Gesicht bekommt und darauf Zugriff hat, bleibt im Dunkeln.

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Hardware & Software

Notebooks öffnen und reparieren: Anleitungen zum Öffnen von Notebooks für fast alle Modelle

Ein normaler Desktop-PC lässt sich kinderleicht reparieren oder erweitern. Einfach einige Schrauben lösen, das Gehäuse entfernen und schon liegen alle PC-Bauteile wie Prozessor, Grafikkarte oder Festplatte frei. Ein Austausch ist in wenigen Minuten erledigt. Ganz anders bei Notebooks und Laptops. Hier gibt es keinen Standard. Jeder Hersteller hat seine Notebooks anders verpackt. Gut, dass es im Web eine Seite gibt, die für fast alle Notebook-Modelle ausführliche Aufschraubanleitungen gibt.

Ein Notebook zu öffnen ist nicht einfach. Wichtig ist vor allem, die Schrauben und Abdeckungen in der richtigen Reihenfolge zu lösen. Wie genau das für die jeweiligen Modelle funktioniert, zeigt die Webseite

http://repair4laptop.org

Um die passende Anleitung zu finden, klicken Sie in der oberen Leiste auf „Laptops&Notebooks“ und dann auf den Hersteller, zum Beispiel „Dell“. Anschließend klicken Sie auf die Modellbezeichnung, etwa „DELL Inspiron 9100“. Schon erscheint die ausführliche Demontage-Anleitung; meist wird auf passende Webseiten mit bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitungen verlinkt. Für Notebook-Bastler eine tolle Sache.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Eine bootfähige Notfall-CD (Systemreparaturdatenträger) für die Systemwiederherstellung anlegen

Schön, wenn der Windows-Rechner reibungslos funktioniert. Doch wehe, Windows 7 startet nicht mehr oder produziert beim Hochfahren nur noch Fehlermeldungen. Dann ist guter Rat teuer. Was kaum einer weiß: Um auch für den Notfall gerüstet zu sein, können Sie mit wenigen Handriffen eine bootfähige Windows-7-Systemreparatur-CD anlegen.

Mit der Notfall-CD können Sie den Rechner auch dann noch starten, wenn der normale Windows-Start fehlschlägt. Daher unsere Empfehlung: Richten Sie so schnell wie möglich eine Notfall-CD (Systemreparaturdatenträger) an. Das geht folgendermaßen:

1. Öffnen Sie ein DOS-Fenster, indem Sie die Tastenkombination [Windows-Taste]+[R] drücken und den Befehl „cmd“ eingeben.

2. Ins DOS-Fenster geben Sie folgenden Befehl ein und drücken die [Eingabe/Return]-Taste:

recdisc

3. Windows 7 startet den Assistenten zum Erstellen eines Systemreparaturdatenträgers (Notfall-CD).

Folgen Sie den Anweisungen des Assistenten, um die bootfähige Rettungs-CD anzulegen. Bewahren Sie sie gut auf, um damit im Notfall den Rechner booten und mit den darauf enthaltenen Systemwiederherstellungstools reparieren oder den Computer mithilfe eines Systemabbilds wiederherstellen zu können.

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Internet Explorer reparieren: So reparieren Sie den Internet Explorer

Der Internet Explorer arbeitet eigentlich recht zuverlässig. Mitunter erscheinen beim Start des Browsers aber Fehlermeldungen oder bestimmte Befehle und Funktionen lassen sich nicht mehr aufrufen. Ganz schön ärgerlich. Gut, dass sich mit wenigen Handgriffen sich (fast) alle Internet-Explorer-Probleme lösen lassen.

Um den Internet Explorer zu reparieren, müssen Sie lediglich die zugehörigen DLL-Dateien neu registrieren. Das geht ganz einfach:

1. Beenden Sie alle aktiven Programme.

2. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste]+[R].

3. Anschließend geben Sie den folgenden Befehl ein, und klicken Sie auf „Ok“:

regsvr32 /i urlmon.dll

Mit diesem Befehl wird die DLL-Datei „urlmon.dll“ neu eingelesen und in die Registrierungsdatenbank von Windows eingetragen. Die Reparatur ist damit in den meisten Fällen abgeschlossen – der Internet Explorer sollte jetzt wieder einwandfrei funktionieren.

Sollten die Fehler noch immer bestehen, wiederholen Sie die Schritte und verwenden nacheinander statt des Dateinamens „urlmon.dll“ folgende DLL-Dateien:

MSJAVA.DLL
ACTXPRXY.DLL
OLEAUT32.DLL
MSHTML.DLL
BROWSEUI.DLL
SHELL32.DLL


Den Internet Explorer ohne Add-Ons starten

Nach der Reparatur startet der Internet Explorer zwar, aber nur im Schneckentempo? Das liegt an zu vielen Add-Ons. Denn schnell ist der Browser aber nur, wenn er nicht mit zu vielen Add-Ons “zugemüllt” wird. Welches Add-On als Bremsklotz wirkt, lässt sich ganz einfach herausfinden.

Um die Ladezeiten der installierten Add-Ons und Erweiterungen zu ermitteln, rufen Sie den Befehl “Extras | Add-Ons verwalten” auf. Im folgenden Fenster steht bei jedem Add-On in der Spalte “Ladezeit”, wie lange das Add-On für den Start braucht.

Unser Tipp: Erweiterungen, die den IE-Start nur unnötig in die Länge ziehen, sollten schleunigst deinstalliert werden. Nur pfeilschnelle Add-Ons mit Ladezeiten unter 0.20 Sekunden sollten aktiviert bleiben.

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