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Hardware & Software

Apple Sandkastenmodus: Wenn die Meldung „Apple ID nicht für Sandkastenmodus geeignet“ oder „Diese Apple ID ist nicht verfügbar“ erscheint

Mitunter erscheinen nach einem App-Update auf dem iPhone, iPad oder iPad die Fehermeldungen „Dein Apple ID Account ist nicht für den Sandkastenmodus geeignet! Bitte verwende einen anderen Apple ID“ oder „Diese Apple ID ist nicht verfügbar„. Wurde die Apple ID gesperrt? Keineswegs. Das Problem lässt sich im Apple Store schnell lösen.

Lösung für „Apple ID ist nicht verfügbar“

Ursache ist eine geänderte Passwortrichtlinie bei Apple. Die Fehlermeldungen erscheinen nur bei Kennwörtern, die nicht Apples Passwortrichtlinien entsprechen (die Apple still und heimlich geändert hat).

Die Lösung ist simpel: Ändern Sie einfach im Apple Store Ihr Apple-ID-Kennwort. Das geht ganz einfach:

1. Rufen Sie die folgende Webseite auf:

store.apple.com/Apple/WebObjects/germanstore.woa/wa/RSLID?nnmm=acct&sf=wAU4UKP4A49PUDAJA

2. Dann klicken Sie auf „Ändern von Account-Informationen“.

3. Auf der Login-Seite klicken Sie auf „Haben Sie Ihr Kennwort vergessen? Klicken Sie hier, um Hilfe“. Alternativ hierzu können Sie auch direkt auf die folgende Adresse klicken:

iforgot.apple.com/cgi-bin/WebObjects/DSiForgot.woa/wa/iforgot?language=DE-DE&app_id=2010&newWindow=true&border=false

4. Folgen Sie den Anweisungen des Assistenten, um das Apple-ID-Passwort zurückzusetzen. Danach treten die Fehlermeldungen „Dein Apple ID Account ist nicht für den Sandkastenmodus geeignet! Bitte verwende einen anderen Apple ID“ oder „Diese Apple ID ist nicht verfügbar“ nicht mehr auf.

Was ist der Sandkastenmodus?

Der sogenannte Sandkastenmodus (oder „Sandbox Mode“) ist eine Sicherheitsfunktion innerhalb des iPhones, iPad und iPod touch für den sicheren Zugriff auf den App Store. Sollte trotz Passwort-Reset die Sandbox-Fehlermeldung weiterhin erscheinen, liegt vermutlich ein Problem mit Ihrer Apple-ID vor. In diesem Fall wenden Sie sich am besten direkt an den Apple-ID-Support unter www.apple.com/de/support/appleid.

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Hardware & Software Windows 8

Windows 8 Seriennummer und Product Key: Beim Zurücksetzen von Windows 8 (Reset) den richtigen Produkt Key eingeben

Mit der kostenlosen Developer Preview kann jeder schon mal vorab das neue Windows 8 testen. Inklusive der neuen Troubleshooting-Funktionen, um ein laufendes Windows wieder in den Ursprungszustand zu versetzen – wahlweise mit oder ohne bestehende Daten. Das Problem dabei: Beim Reset verlangt Windows 8 einen Product Key. Doch welche Seriennummer muss eingegeben werden?

Darum geht’s: Wenn Sie im Windows-8-Control-Panelt auf „General“ und dann unten rechts auf „Reset your PC and start over | Get started“ klicken, können Sie den Rechner mit einem Klick in den Auslieferungszustand versetzen.

Eigentlich ist die Recover-Funktion eine tolle Sache, wenn da nicht die Seriennummer wäre, die Windows 8 beim Wiederherstellen verlangt. Offenbar hat Microsoft vergessen, bei der Developer Preview von Windows 8 eine Seriennummer beizulegen.

Die Lösung ist simpel: Die „vergessene“ Seriennummer zum testen wurde mittlerweile veröffentlicht. Der Product Key für Windows 8 lautet:

6RH4V-HNTWC-JQKG8-RFR3R-36498

Mit dieser Test-Seriennummer lässt sich jede Developer-Preview von Windows 8 beliebig oft wiederherstellen.

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Handy & Telefon iPhone

iTunes & iPhone: Wenn das iPhone in iTunes nicht angezeigt wird

Apples Musiksoftware iTunes ist ein schlaues Kerlchen. Es wird sofort aktiv, sobald ein iPhone an den Rechner angeschlossen wird und zeigt das iPhone in der linken Spalte unter „Geräte“. Normalerweise ist das so. Mitunter klappt’s  nicht mit der Erkennung. Wir zeigen, was zu tun ist, wenn iTunes das iPhone nicht mehr automatisch erkennt.

Ursachen für das fehlende iPhone in iTunes gibt es viele. Um der Sache Schritt für Schritt auf den Grund zu gehen, gehen Sie am besten folgendermaßen vor:

1. Dienste prüfen

Meist ist die Ursache ein deaktivierter Dienst. Das iPhone wird nur erkannt, wenn der Dienst „AppleMobileDevice“ aktiviert ist. Ob das der Fall ist, prüfen Sie folgendermaßen:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R], geben Sie „services.msc“ ein, und klicken Sie auf OK.

2. Prüfen Sie, ob beim Eintrag „Apple Mobile Device“ in der Spalte „Status“ der Eintrag „Gestartet“ und bei „Starttyp“ der Eintrag „Automatisch (Verzögerter Start)“ steht – nur dann läuft der Dienst einwandfrei, und iTunes kann das angestöpselte iPhone erkennen.

Falls der Dienst nicht gestartet ist, klicken Sie doppelt auf „Apple Mobile Device“, stellen den Starttyp „Automatisch“ ein und klicken auf „Starten“.

2. Ist das iPhone geladen?

Wenn der iPhone-Akku leer ist, dauert es ein Weile, bis iTunes das eingestöpselte Gerät erkennt. Bei komplett leeren Akkus dauert’s bis zu zehn Minuten, da das iPhone über den USB-Bus nur sehr langsam aufgeladen wird.

Wenn das Batteriesymbol auf dem iPhone-Display dreimal blinkt und dann verschwindet, erhält das iPhone über den USB-Bus zu wenig Strom. In diesem Fall laden Sie das iPhone über das herkömmliche Ladegerät und die Steckdose auf.

3. USB-Verbindung wechseln

Wird das iPhone nicht erkannt, liegt’s oft am verwendeten USB-Steckplatz. Problematisch sind zum Beispiel USB-Anschlüsse an Tastaturen, Monitoren oder passiven USB-Hubs ohne eigene Stromversorgung. Verwenden Sie alternativ einen USB-Anschluss direkt am PC-Gehäuse.

4. PC- und iPhone-Neustart

Die Weisheit „Reboot tut immer gut“ hilft mitunter auch bei iTunes-Problemen. Starten Sie sowohl den Rechner als auch das iPhone neu. Wie Sie das iPhone komplett neu starten, steht hier.

5. Letzte Rettung: iTunes neu installieren

Sollte alles nichts bringen, hilft meist eine Neuinstallation von iTunes. Laden Sie von der Webseite www.apple.com/de/itunes die aktuelle iTunes-Version herunter, und installieren Sie es neu. Musik, Filme und Einstellungen bleiben dabei erhalten. Bei der Neuinstallation werden mitunter fehlende Treiber oder Dienste neu installiert und eingerichtet. Meist klappt’s danach wieder reibungslos mit der iPhone-Erkennung.

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Hardware & Software

BIOS-Kennwort vergessen: Masterkennwort verwenden oder CMOS-Batterie entfernen

Um den Rechner abzusichern und damit niemand Veränderungen am BIOS vornehmen kann, verwenden viele PC-Anwender ein BIOS-Kennwort. Der Haken an der Sache: Ins BIOS geht man nur selten. Und wer nach etlichen Jahren mal wieder eine BIOS-Einstellung verändern will, kommt selber nicht mehr rein, weil man das Kennwort längst vergessen hat. Wir zeigen, wie Sie trotzdem reinkommen oder das BIOS-Kennwort löschen und zurücksetzen.

Bei vergessenen BIOS-Kennwörtern sollten Sie zuerst eine der folgenden Webseiten aufrufen:

http://www.wimsbios.com

http://www.bios-info.de

Hier gibt es Listen von Master-Kennwörtern, die viele BIOS-Hersteller bereits von Hause aus als Hintertürchen ins BIOS eingebaut haben. Bei alten AWARD-BIOS-Versionen funktionieren zum Beispiel folgende Master-Kennwörter:

  • AWARD_SW
  • j262
  • HLT
  • SER
  • SKY_FOX
  • BIOSTAR
  • ALFAROME
  • lkwpeter
  • AWARD?SW
  • LKWPETER
  • Syxz
  • aLLy
  • 589589
  • 589721
  • awkward
  • CONCAT

Steckt im Rechner ein AMI-BIOS, könnten folgende Master-Kennwörter funktionieren:

  • AMI
  • BIOS
  • PASSWORD
  • HEWITT RAND
  • AMI?SW
  • AMI_SW
  • LKWPETER
  • A.M.I.

CMOS-Batterie ausbauen

Die Masterkennwörter funktionieren leider nur bei älteren Rechnern. Bei neueren Rechnern hilft als letzter Rettungsanker nur der Ausbau der CMOS-Batterie. Die kleine Batterie auf dem Motherboard (Hauptplatine) sorgt dafür, dass auch bei ausgeschaltetem Rechner die Grundeinstellungen im BIOS – zum Beispiel Datum und Uhrzeit – erhalten bleiben.

Wenn Sie die Batterie für einige Minuten ausbauen werden alle BIOS-Daten (und damit auch das Kennwort) gelöscht und mit den Standardwerten überschrieben. Der Zugang zum BIOS ist wieder frei. Die Batterie finden Sie bei den meisten Computern direkt auf der Hauptplatine. Zumeist handelt es sich dabei um eine handelsübliche Knopfbatterie.

Wichtig: Nehmen Sie die Batterie vorsichtig aus der Halterung. Verwenden Sie dabei keinenSchraubenzieher, sondern einen Gegenstand aus Kunststoff, , um die Elektronik auf der Hauptplatine nicht zu beschädigen.

Warten Sie etwa zehn Minuten, damit auch wirklich alle BIOS-Einstellungen gelöscht werden, und bauen Sie erst dann die Batterie wieder ein.

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Hardware & Software Internet & Medien

Internet Explorer: Abstürze vermeiden durch Reset

Durch intensive Nutzung des Internet-Explorers und der automatischen Hintergrundspeicherung kann es vorkommen, dass der Browser immer langsamer wird. Oft geht dies mit einer erhöhten Absturzgefahr einher. Daher ist es ratsam, hin und wieder ein Reset durchzuführen.

Um den Internet Explorer zu resetten, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Klicken Sie im Internet Explorer oben rechts auf „Extras | Internetoptionen“.

2. Im neuen Fenster  wählen Sie die Registerkarte „Erweitert“ und klicken auf die Schaltfläche „Zurücksetzen“.

3. Bestätigen Sie in diesem Fenster erneut Ihre Auswahl mit dem Button „Zurücksetzen“.

4. Den Browser nun schließen; die Änderung wird erst nach einem Neustart des Internet-Explorers wirksam.

Stellt sich trotz des Resets keine nennenswerte Verbesserung ein, dann wiederholen Sie den Vorgang und erweitern den Reset um den Punkt „Persönliche Einstellungen löschen“. Hier setzten Sie nur den Haken in die Checkbox ein.

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Handy & Telefon iPhone

iPhone/iPad: Das Wörterbuch zurücksetzen (Reset)

Damit E-Mails und SMS möglichst fehlerfrei auf die Reise gehen, sind iPhone, iPod und iPad mit einem Wörterbuch ausgestattet. Die gröbsten Schnitzer findet das iPhone-Wörterbuch recht zuverlässig. Was noch nicht im Benutzerwörterbuch eingetragen ist, lässt sich nachträglich aufnehmen. Doch was tun, wenn man versehentlich falsch geschrieben Begriffe ins Wörterbuch eingetragen hat? Die Lösung: Führen Sie ein Wörterbuch-Reset aus, und setzen Sie das Wörterbuch auf die Werkseinstellungen zurück.

Wenn Sie mit den eigenen Ergänzungen nicht mehr zufrieden sind und lieber wieder von vorne beginnen möchten, können Sie das iPhone-/iPod-/iPad-Wörterbuch folgendermaßen wieder resetten und auf den Auslieferungszustand zurückversetzen:

1. Wechseln Sie in den Bereich „Einstellungen“.

2. Tippen Sie auf „Allgemein“.

3. Blätter Sie ganz nach unten, und tippen Sie auf „Zurücksetzen“.

4. Um ein Wörterbuch-Reset durchzuführen, tippen Sie auf „Tastaturwörterbuch“.

5. Eine Warnmeldung weist Sie noch einmal darauf hin, dass bei Zurücksetzen alle eigenen Wörter gelöscht werden, die Sie über die Tastatur eingegeben haben und das Tastaturwörterbuch auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt wird. Per Tipp auf die rote Schaltfläche „Wörterbuch zurücksetzen“ führen Sie den Reset schließlich durch.

Ein Tipp am Rande: Wenn Sie dauerhaft ein Wort „falsch“ schreiben (und es nie korrigeren), merkt sich das iPhone Ihre Vorlieben und wird den Begriff nach einer Zeit nicht mehr als falsch geschrieben kennzeichnen. Ganz schön clever.

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Handy & Telefon

iPhone Schütteltrick: Texte, Wörter und Sätze durch Schütteln löschen

Die Situation hat jeder iPhone-Besitzer schon erlebt: Da wird eine neue E-Mail oder SMS verfasst, und plötzlich merkt man, dass der letzte Satz kompletter Nonsens war. Also wird der Satz gelöscht, indem der Finger so lange auf der X-Löschen-Taste gehalten wird, bis alles weg ist. Und das kann dauern. Es geht auch einfacher: durch Schütteln.

Um den kompletten eingegebenen Text zu löschen, müssen Sie nicht sekundenlang die X-Taste drücken. Schütteln Sie einfach das iPhone einmal kräftig hin und her. Nach dem Schütteln erscheint ein Popup-Fenster mit den Optionen „Eingaben widerrufen“ und „Abbrechen“.

Haben Sie das iPhone versehentlich geschüttelt, kehren Sie mit „Abbrechen“ zur Eingabe zurück. Soll der bisher eingegebene Text komplett gelöscht werden, tippen Sie auf „Eingaben widerrufen“. Das Eingabefeld für E-Mails oder SMS wird damit komplett geleert, und Sie können von vorne beginnen. Das mühselige Löschen über die X-Löschen-Taste entfällt.

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Handy & Telefon

Apple iPhone Tricks: Hängende/abgestürzte Apps zwangsweise beenden (Force Quit)

Das iPhone ist eigentlich sehr robust. Abstürze gibt es nur selten. Aber auch Apple bzw. die App-Programmierer kochen nur mit Wasser. Ist die App schlecht programmiert, kann sie leicht abstürzen. Oder das ganze Telefon friert ein und reagiert gar nicht mehr. Doch keine Sorge: Wenn eine App abstürzt, müssen Sie nicht gleich das ganze Telefon resetten. Mit einem Trick können Sie einzelne Apps „abschießen“ – unter Fachleuten wird das zwangsweise Beenden auch „Force Quit“ genannt.

Um einen „Force Quit“ durchzuführen und eine abgestürzte App zu beenden, drücken und halten Sie den Ein-/Ausschaltknopf oben rechts am Gehäuse bis der Slider „Ausschalten“ erscheint. Anschließend drücken Sie die Home-Taste. Damit wird die aktuell laufende App per Force Quit beendet und aus dem Speicher geschmissen.