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Neue Geräteakkus richtig laden

Wenn du dir ein neues Gerät mit Akku kaufst, dann ist der erste Ladevorgang von entscheidender Wichtigkeit.

Hartnäckige Gerüchte

Auf vielen Webseiten halten sich immer noch die hartnäckigen Gerüchte von Akku-Neukonditionierung und dem sogenannten Memory-Effekt. Bei der Neukonditionierung wird empfohlen, das Akku einem sehr langen, bis zu 12 Stunden dauernden Ladevorgang auszusetzen. Der Memory-Effekt bei Akkus tritt dann auf, wenn zu oft teilentladene Akkus wieder aufgeladen werden.

Diese Effekte treten aber nur bei den alten Nickel-Kadmium-Akkus auf, die in den neuen Geräten schon lange nicht mehr zum Einsatz kommen.

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In den heute erhältlichen, modernen Smartphones, Notebooks, Tablets, usw. werden nur noch Lithium-Ionen-Akkus verwendet, die fast wartungsfrei sind. Ein Memory-Effekt tritt bei diesen Akkus nicht auf, auch eine Neukonditionierung macht keinen Sinn, da der Ladevorgang automatisch beendet wird, sobald der maximale Ladezustand erreicht wurde.

Bei der ersten Inbetriebnahme des Gerätes muss du nur noch darauf achten, dass das Akku vor der ersten Nutzung vollständig aufgeladen ist. Das hat zwar keine Auswirkungen auf die Leistung, aber die Software des Gerätes muss zunächst lernen, wie viel Leistung über das Akku zur Verfügung stehen kann.

Somit dient der erste, komplette Ladezyklus lediglich der Genauigkeit der Akku-Anzeige.

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Hardware & Software Mac OS X

Mac OS X: Stromverbrauch des MacBooks überprüfen und die Restlaufzeit ermitteln

Bei Notebooks ist eine lange Akkulaufzeit das A und O. Profis stöpseln daher alle nicht benötigten Geräte wie MP3-Player ab oder vermeiden den Start stromfressender Anwendungen wie Spiele, um den Stromverbrauch möglichst gering zu halten. Wer sich fragt, wie viel Energie ein bestimmtes Programm oder Gerät gerade verbraucht, sollte einen Blick in den System-Profiler werfen.

Hierzu mit der Tastenkombination [cmd]+[Leertaste] das Suchfeld öffnen, den Suchbegriff „Profiler“ eingeben auf „System-Profiler“ klicken. Im Bereich „Stromversorgung“ zeigt die Zeile „Stromverbrauch“, wie viel mA (Milli-Ampere) der Rechner zurzeit aus dem Akku „saugt“. Um zu erfahren, wie viel ein Programm oder angeschlossenen Gerät verbraucht, das Gerät anstöpseln bzw. die Anwendung starten und mit [cmd]+[R] die Anzeige aktualisieren. Auf diese Weise lassen sich ganz einfach die ärgsten Stromfresser ermitteln.

Wird das Notebook per Netzteil versorgt, steht in der Zeile „Stromverbrauch“ der Wert „0“, da der Strom aus dem Netzteil und nicht aus dem Akku kommt. Wird der Akku aufgeladen, erscheint ein positiver Wert, zieht das Notebook Strom aus dem Akku, erscheint ein negativer Wert.

Auch die Berechnung der Akkulaufzeit ist mit dem System-Profiler möglich: In der Zeile „Verbleibende Ladung“ steht, über wie viel mAh (Millie-Ampere-Stunden) der Akku noch verfügt. Teilt man die verbleibende Ladung durch den aktuellen Stromverbrauch, ergibt sich die Restlaufzeit in Stunden. Bei einer Restladung von 4107 mAh und einem Verbrauch von 1410 mA also 4107/1410 = 2,91 Stunden

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