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Rette in Restaurants und Cafés die Lebensmittel vor dem Mülleimer

Das Retten von Lebensmitteln wird nicht selten mit dem sogenannten „containern“ gleichgesetzt. Hier durchstöbern Lebensmittelretter die Abfallcontainer von Restaurants und Supermärkten nach unbeschädigtem und noch genießbarem Essen. Doch das ist nur eine Seite der Medaille. Jeder kann dazu beitragen, Essen vor der Entsorgung zu bewahren.

Gerade bei Restaurants, Cafés und Bäckereien wird besonders viel weggeworfen. Zubereitete Lebensmittel müssen in der Regel nach dem Geschäftsschluss vernichtet werden. Welcher Betrieb wann, was entsorgen muss, regelt das Lebensmittelrecht.

Und genau hier kommst du ins Spiel. Alles was du zum Retten von Lebensmitteln benötigst, ist ein Smartphone und die kostenlose App von To Good To Go. Sie ist im Google Play Store, sowie im App Store für dein iPhone erhältlich.

So funktioniert´s

Nach der Installation werden dir in der App alle teilnehmenden Betriebe angezeigt. Jeder Eintrag enthält zudem die Anzahl und den Preis der verfügbaren Menüs. Die Preise liegen meist im Bereich von drei bis vier Euro pro Portion. Nach eigenen Angaben ist das ungefähr 50 Prozent des Normalpreises. Außerdem wird hier auch eine Abholzeit genannt.

Tippe auf einen Betrieb und wähle die Anzahl der gewünschten Portionen aus. Bezahlt wird direkt über die App, entweder per Kreditkarte (muss in den Einstellungen festgelegt werden) oder direkt per PayPal.

Anschließend kannst du deine Bestellung innerhalb des genannten Zeitraumes unter Vorlage der zugesandten Quittung abholen. Dabei ist noch zu beachten, dass der Zahlungsbeleg nur für den Kauftag gültig ist und nicht auf den Folgetag übertragen werden kann.

Was gibt´s heute zu Essen?

Da sich in den gastronomischen Betrieben das Angebot oft ändert, kann man sich sein Essen nicht immer aussuchen. Die Restaurants stellen jeden Tag die überschüssigen Menüs neu zusammen.

Wer als Vegetarier/Veganer keine negativen Überraschungen erleben möchte, der kann über den Filter entsprechende Einstellungen vornehmen.

Insgesamt nehmen bereits deutschlandweit 2000 Gastronomiebetriebe bei To Good To Go teil. Europaweit sollen es bereits über 6000 Partner sein. Welche europäischen Länder an der Lebensmittelrettung teilnehmen, kannst du auf der To Good To Go Webseite nachlesen.

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Gelöschte Dateien wiederherstellen und retten – So geht’s

Besonders ärgerlich ist es, wenn Dateien nicht durch Festplattendefekte, sondern eigene Fehler und Nachlässigkeiten verloren gehen. Wenn Sie zum Beispiel im Eifer des Gefechts versehentlich die mühsam geschriebenen Memoiren oder bearbeiteten Digitalfotos des letzten Urlaubs löschen, ist die Arbeit von Tagen, Monaten oder Jahren schnell verloren. Das versehentliche Drücken der [Entf]-Taste kann selbst erfahrenen PC-Anwendern passieren. Zum Glück lassen sich gelöschte Dateien wiederherstellen.

Dateien aus dem Papierkorb retten

Mit etwas Glück bleibt das versehentliche Löschen folgenlos. Denn gelöschte Dateien lassen sich – zumindest für einen gewissen Zeitraum – wieder zurückholen. Intern werden die Daten nämlich nicht sofort von der Festplatte entfernt, sondern landen zunächst im Papierkorb von Windows. Wenn Sie den Fehler sofort bemerken, können Sie versehentlich gelöschte Dateien folgendermaßen wiederherstellen:

1. Sollten Sie das versehentliche Löschen sofort und unmittelbar nach dem Löschvorgang bemerken, können Sie den Fehler direkt korrigieren. Alle Aktionen wie das Kopieren, Verschieben, Umbenennen oder Löschen lassen sich mit der Tastenkombination [Strg][Z] oder dem Befehl Bearbeiten | Rückgängig bzw. Organisieren | Rückgängig wieder ungeschehen machen. Bei Windows 8 klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich des Explorerfensters und wählen den Befehl Löschen rückgängig machen.

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2. Auch wenn Sie den Fauxpas nicht sofort bemerken, ist die Rettung einfach. Wechseln Sie mit der Tastenkombination [Windows-Taste][D] zur Windows-Arbeitsoberfläche, und klicken Sie doppelt auf das Papierkorb-Symbol.

3. Im folgenden Fenster finden Sie alle Dateien, die zuletzt gelöscht wurden. Um eine Datei zu retten, markieren Sie sie per Mausklick und klicken auf Element wiederherstellen. Die Datei wird aus dem Papierkorb wieder an den ursprünglichen Speicherort verschoben.

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Kostenlose Rettungswerkzeuge zur Wiederherstellung

Selbst wenn die gelöschte Datei im Papierkorb nicht mehr zu finden ist, ist noch nichts verloren. Mit speziellen Rettungswerkzeugen können Sie Festplatten oder Speicherkarten nach Dateiresten durchsuchen und scheinbar verlorene Daten wiederherstellen. Wichtig dabei: Je schneller Sie das versehentliche Löschen bemerken, umso besser stehen die Chancen für eine erfolgreiche Datenrettung. Sie müssen dem Rettungsprogram nur mitteilen, auf welchem Datenträger nach verlorenen Dateien gesucht werden soll.

Mit Recuva, einem der besten kostenlosen Rettungsprogramme durchforsten Sie den Computer oder angeschlossene USB-Sticks oder Speicherkarten nach gelöschten Dateien.  Achten Sie beim Download darauf, die kostenlose Version herunterzuladen. Recuva bietet auch eine kostenpflichtige Version an. Für gelegentliches Löschen reicht die Gratis-Variante aber vollkommen aus.

Um möglichst alle wiederherstellbaren Dateien zu finden, wählen Sie im Recuva-Wiederherstellungs-Assistenten die Option Alle Dateien.

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Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie im nächsten Fenster das Kontrollkästchen Tiefenuche aktivieren ankreuzen. Dann dauert die Suche zwar länger, das Programm findet aber mehr verlorene Dateien. Mit einem Klick auf Start beginnt Recuva mit der Suche.

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Nach Abschluss der Analyse erhalten Sie eine Liste aller rekonstruierbarer Dateien. Die farbigen Punkte sowie der Hinweis in der Spalte Zustand kennzeichnen, ob die Chancen für eine Wiederherstellung gut stehen (grün, Exzellent), ob mit Dateibeschädigungen zu rechnen ist (gelb, schwach) oder ob die Datei unwiederbringlich verloren ist (rot, unwiederherstellbar).

Um die Dateiliste in einer übersichtlichen Baumstruktur darzustellen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen beliebigen Eintrag und wählen den Befehl Ansicht | Baum-Ansicht. Jetzt können Sie – wie beim Windows-Explorer – über die Plus- und Minus-Schaltflächen die einzelnen Order der Festplatte ein- und ausklappen.

Weitere Informationen zu den einzelnen Dateien erhalten Sie per Mausklick auf die Schaltfläche Erweiterte Einstellungen. Im rechten Fensterbereich finden Sie in den Registern Vorschau, Info und Header Zusatzinformationen über das Löschdatum und den Zustand der gefundenen Dateireste.

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Kreuzen Sie die Dateien an, die Sie wiederherstellen möchten, und klicken Sie auf die Schaltfläche Wiederherstellen.  Im nächsten Schritt wählen Sie den Zielordner, in dem die wiederhergestellten Dateien gespeichert werden sollen und klicken auf die Schaltfläche OK. Die markierten Dateien stehen anschließend wieder im gewählten Zielordner zur Verfügung.

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Hardware & Software

Datenrettung: Gelöschte Daten wiederherstellen und retten

Im Eifer des Gefechts ist es schnell passiert: Die Diplomarbeit wurde versehentlich in den Papierkorb geschoben und der Ordner mit den Hochzeitsfotos mit der [Entf]-Taste gelöscht. Das kann selbst erfahrenen PC-Anwendern passieren. Doch mit etwas Glück bleiben solche Versehen folgenlos. Denn auch wenn die Dateien nicht mehr im Windows Explorer auftauchen, besteht noch Hoffnung. Gelöschte Dateien lassen sich – zumindest für einen gewissen Zeitraum – wieder herbeizaubern.

Das liegt an der Art und Weise, wie Dateien gelöscht werden. Denn wenn Sie im Explorer Dateien und Ordner mit dem Befehl Bearbeiten | Löschen oder der [Entf]-Taste löschen, werden sie nicht sofort entfernt. Die Dateien landen zuerst im Papierkorb von Windows und lassen sich dort eine Zeit lang wieder herausfischen.

Versehentliches Löschen sofort wieder rückgängig machen

Wenn Sie das Versehen sofort bemerken, können Sie den Fehler direkt korrigieren. Sämtliche Dateioperationen – ob Kopieren, Verschieben, Umbenennen oder Löschen – lassen sich mit einem Kurzbefehl wieder rückgängig machen. Drücken Sie hierzu die Tastenkombination [Strg][Z], oder wählen Sie im Explorer den Befehl „Bearbeiten | Rückgängig“ bzw. „Organisieren | Rückgängig“. Damit können Sie sogar mehrere Aktionen hintereinander wieder ungeschehen machen.

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Aber selbst wenn Sie den digitalen Papierkorb leeren, ist noch nichts verloren. Denn dann werden die Dateien intern lediglich zum Löschen vorgemerkt. Der Speicherplatz wird praktisch für zukünftige Schreibvorgänge reserviert, auch wenn sich dort noch die alten Daten befinden. Kritisch wird es erst, wenn Sie längere Zeit mit dem Computer weiterarbeiten. Denn sobald Sie neue Dateien auf der Festplatte speichern, verwendet das Betriebssystem die als frei gekennzeichneten Speicherbereiche und legt dort die neuen Daten ab. Erst jetzt sind die ursprünglichen Daten verloren, da sie durch neue überschrieben wurden. Solange die als frei markierten Bereiche noch nicht überschrieben wurden, lassen sich die alten Daten retten.

Gelöschte Dateien aus dem Windows-Papierkorb fischen

Da gelöschte Dateien erst einmal im Papierkorb von Windows landen, lassen sich bereits entfernte Ordner und Dateien noch retten – vorausgesetzt, der Papierkorb wurde noch nicht geleert und die Daten lagen auf der lokalen Festplatte. Dateien von Netzwerklaufwerken landen nicht im Papierkorb, sondern werden sofort entfernt.

Um eine Datei oder Ordner wieder aus dem Papierkorb zu fischen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Wechseln Sie zum Windows-Desktop; das geht am schnellsten mit der Tastenkombination [Windows-Taste][D].

2. Klicken Sie doppelt auf den Papierkorb. Sollte der Papierkorb nicht auf dem Desktop zu finden sein, öffnen Sie den Explorer ([Windows-Taste][E]). Sie finden den Papierkorb am Ende der Ordnerliste.

3. Markieren Sie die Datei, die Sie wieder retten möchten, und klicken Sie auf die Schaltfläche „Element wiederherstellen“. Die Datei wird daraufhin am ursprünglichen Speicherort wiederhergestellt.

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Wie groß der Papierkorb von Windows werden darf, können Sie übrigens selbst festlegen. Klicken Sie hierzu mit der rechten Maustaste auf den Papierkorb, und wählen Sie den Befehl „Eigenschaften“. Im folgenden Fenster können Sie die maximale Größe des Dateipapierkorbs festlegen. Ideal sind knapp 5% bis 10% der Festplattenkapazität. Weniger ist nur sinnvoll, wenn es auf der Festplatte eng wird und Sie den Platz für Programme und Dateien benötigen.

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Frühere Dateiversionen wiederherstellen

Bei Windows Vista, Windows 7 und Windows 8 gibt es eine interessante Funktion, die wie eine Zeitmaschine für Dateien funktioniert. Windows legt von veränderten oder neu angelegten Dateien sogenannte Schattenkopien bzw. frühere Dateiversionen an. Das sind Sicherheitskopien, in denen alle Veränderungen an einer Datei festgehalten werden. Da Windows die Schattenkopien automatisch und jeden Tag anlegt, können Sie bequem eine Datei „zurückspulen“ und eine frühere Version eines Briefs oder eines bearbeiteten Fotos zugreifen. Schattenkopien verbrauchen kaum Platz, da Windows hier nur die Veränderungen zum Original speichert. Wenn Sie nur drei Wörter in einem langen Word-Brief ändern, merkt sich Windows nur die geänderten drei Wörter. Um bei Windows eine frühere Version einer Datei wiederherzustellen, markieren Sie die Datei und rufen den Befehl „Organisieren | Eigenschaften“ auf. Im Register „Vorgängerversionen“ stehen alle früheren Versionen der Datei zur Auswahl.

Daten retten mit Rettungstools

Wenn die Bordmittel von Windows nicht ausreichen und die Dateien bereits aus dem Papierkorb verschwunden sind, können Sie im nächsten Schritt Rettungstools verwenden. Diese analysieren Festplatten oder Speicherkarten und suchen nach Dateiresten, die sich wiederherstellen lassen.

Je schneller Sie einen Festplattenfehler oder das versehentliche Löschen bemerken, umso besser stehen die Chancen für eine erfolgreiche Datenrettung. Generell sind bei einer Datenrettung folgende Punkte wichtig:

  • Vorher installieren – Die Software zur Datenrettung sollte bereits vor dem Datenverlust installiert sein. Nur dann ist gewährleistet, dass durch die Installation des Rettungstools keine Daten auf der Festplatte überschrieben werden.
  • Nicht weiterarbeiten – Arbeiten Sie nach dem Datenverlust nicht mit dem Computer weiter. Insbesondere sollten Sie auf das Surfen im Internet, das Speicher von Dateien oder die Installation von Software verzichten, um die ursprünglichen Daten nicht zu überschreiben.
  • Andere Partition/Festplatte – Falls möglich sollten Sie die Rettungssoftware auf einer Partition bzw. einer Festplatte installieren, auf der kein Datenverlust eingetreten ist. Hierzu können Sie zum Beispiel die Festplatte ausbauen, in einen anderen Rechner einbauen und von dort den Rettungsversuch starten.

Die Bedienung der Rettungstools ist einfach. Bei den meisten Programmen teilen Sie dem Programm mit, auf welchem Datenträger nach verlorenen Dateien gesucht werden soll. Je nach Datenträgergröße dauert die Suche zwischen wenigen Minuten und mehreren Stunden. Nach Abschluss der Analyse erhalten Sie eine Übersicht aller Dateien, die sich problemlos wiederherstellen lassen. Folgende Rettungstools haben sich in der Praxis bewährt und bieten gute Chancen auf eine erfolgreiche Wiederherstellung:

Datenrettung mit dem Gratis-Recovery-Tool „PC Inspector“ – So geht’s Schritt für Schritt

Um mit dem kostenlosen Rettungstool PC Inspector Datenträger nach gelöschten Dateien zu durchforsten, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Laden Sie von der Webseite www.pcinspector.de die kostenlose Version „PC Inspector File Recovery“ herunter und installieren Sie das Programm auf der Festplatte. Die Download-Schaltfäche ist leider etwas versteckt; sie befindet sich in der rechten Spalte unter „Download here“.

2. Nach dem Start haben Sie die Wahl, gelöschte Dateien aus dem Papierkorb zu retten, verlorene Daten zu suchen oder verlorene Laufwerke aufzuspüren. Klicken Sie auf das Symbol mit dem roten Kreuz, links neben „Finde verlorene Daten“.

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3. Im nächsten Fenster wählen Sie das zu durchsuchende Laufwerk aus und klicken die Schaltfläche mit dem grünen Häkchen.

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4. Im nächsten Fenster können Sie die Suche auf bestimmte Clusterbereiche (Festplattenbereiche) eingrenzen. Um die gesamte Festplatte zu durchsuchen, lassen Sie Einstellungen unverändert und klicken auf das grüne Häkchen.

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5. Im Statusfenster können Sie verfolgen, wie viele gelöschte Daten gefunden wurden und wie lange die Suche noch dauert.

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6. Sobald die Suche abgeschlossen ist, erhalten Sie eine Liste aller gefundenen und wiederherstellbaren Dateien. Unter „Gelöscht“ finden Sie alle gelöschten Dateien, die sich voraussichtlich wiederherstellen lassen. Bei den unter „Verloren“ aufgeführten Einträgen besteht zumindest noch eine geringe Chance für eine Rettung. Das Rettungstool kann bei den meisten Dateien zwar den ursprünglichen Dateinamen wiederherstellen, erkennt aber mitunter den Dateitypen nicht.

Markieren Sie die Dateien, die Sie wiederherstellen möchten, und klicken Sie auf die Speichern-Schaltfläche. Mehrere Dateien lassen sich mit gedrückter [Strg]-Taste markieren.

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7. Im nächsten Fenster wählen Sie den Zielordner und klicken auf die Schaltfläche mit dem grünen Häkchen. Die markierten Dateien stehen anschließend wieder im gewählten Zielordner zur Verfügung; mitunter müssen Sie lediglich die Dateinamen korrigieren.

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Windows-Kennwort vergessen? So kommt man wieder an das Windows-Passwort

Der Computer lässt sich dank der Benutzerkonten mit der ganzen Familie nutzen. Ehepartner, Kinder und Enkel erhalten einen eigenen Benutzernamen und können in „ihrem“ Windows werkeln, ohne versehentlich die Dateien und Einstellungen der anderen Nutzer zu beschädigen. Auf Wunsch erhält jeder Nutzer auch ein eigenes Kennwort. Und genau hier beginnen die Probleme. Denn wer sein Kennwort vergisst, kommt nicht mehr an seine Daten. Es gibt aber einige Tricks, um nicht vor verschlossenen Windows-Türen zu stehen.

Neues Kennwort vom Administrator

Die einfachste Möglichkeit, ein vergessenes Passwort zu umgehen, bietet der sogenannte Administrator (Computer-Verwalter). Wenn ein anderer Benutzer über Administratorrechte verfügt (das ist meist der Benutzer, der Windows auch installiert hat), kann dieser für Sie ein neues Passwort setzen.

Wenn mehrere Benutzerkonten eingerichtet wurden und mindestens eines davon über Administratorrechte verfügt, können Sie folgendermaßen ein neues Kennwort vergeben bzw. vergeben lassen:

1. Sofern mehrere Benutzerkonten existieren, können Sie beim Windows-Start zwischen mehreren Benutzernamen wählen. Klicken Sie auf den Namen eines Benutzers, der über Administratorrechte verfügt. Ein Tipp: Der Benutzer, der das Betriebssystem Windows installiert hat, verfügt automatisch über Administratorrechte.

2. Geben Sie das Kennwort dieses Nutzers ein (bzw. lassen Sie es vom jeweiligen Nutzer selbst eingeben), und klicken Sie auf die Pfeilschaltfläche.

3. Nach der erfolgreichen Anmeldung können Sie das Kennwort des Benutzers, der sein Kennwort vergessen hat, neu vergeben. Hierzu klicken Sie auf die Start-Schaltfläche und wählen den Befehl „Systemsteuerung“.

4. Bei Windows Vista/7/8 klicken Sie anschließend auf „Benutzerkonten und Jugendschutz“ sowie „Benutzerkonten hinzufügen/entfernen“. Bei Windows XP genügt ein Doppelklick auf „Benutzerkonten“.

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5. Klicken Sie auf den Namen des Benutzers, der sein Kennwort vergessen hat.

6. Mit einem Klick auf „Kennwort ändern“ vergeben Sie ein neues Kennwort. Tragen Sie es zweimal hintereinander ein, und klicken Sie auf Kennwort ändern. Das war’s. Ab sofort kann sich der Anwender mit dem neuen Kennwort wieder unter seinem Namen anmelden.

Altes Kennwort wiederherstellen

Wenn Sie das Kennwort häufig wechseln, gibt es eine weitere Möglichkeit. Falls Ihnen das aktuelle Kennwort nicht mehr einfällt, Sie sich jedoch an das alte Kennwort noch erinnern, können Sie mit der Systemwiederherstellung zum vorherigen Passwort zurückwechseln. Wie das geht, steht im Tipp „Windows-Kennwort vergessen„.

Windows XP: Der Umweg über den abgesicherten Modus

Falls auf dem Computer kein zweites Benutzerkonto oder kein Konto mit Administratorrechten existiert, müssen Sie einen anderen Weg wählen, um das vergessene Kennwort zu umgehen. Mit dem sogenannten abgesicherten Modus (eingeschränkten Modus) starten Sie Windows in einem Not-Modus und können dann das Kennwort wieder neu vergeben.

Der Trick mit dem abgesicherten Modus funktioniert leider nur mit Windows XP. Bei Windows Vista/7/8 ist der folgende Umweg über den abgesicherten Modus leider nicht mehr möglich:

1. Schalten Sie den Computer aus und starten Sie ihn neu.

2. Drücken Sie während des Startvorgangs mehrfach hintereinander die Taste [F8].

3. Es erscheint ein schwarzer Bildschirm mit einem Auswahlmenü. Markieren Sie mit den Pfeiltasten den Eintrag „Abgesicherter Modus“, und bestätigen Sie die Auswahl mit der Taste [Return].

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4. Der Rechner startet daraufhin mit einer Not-Version des Betriebssystems.

5. Das Praktische am Notfall-Modus: Bei Windows XP steht zur Benutzeranmeldung jetzt auch das zuvor versteckte Administratorkonto zur Auswahl. Klicken Sie auf „Administrator“, um Windows mit Verwaltungsrechten zu starten. Eine Kennworteingabe ist nicht notwendig, da Windows XP das Administratorkonto als Hintertür für den Notfall üblicherweise ohne Passwort einrichtet.

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6. Jetzt können Sie ein neues Kennwort vergeben.

Die Rettungsdiskette für vergessene Kennwörter

Das Benutzerkennwort ist der Schlüssel zum eigenen Windows-Konto. Wer den Schlüssel verliert, sprich das Kennwort vergisst, steht vor verschlossenen Türen. Damit es nicht so weit kommt und Sie nicht die zuvor beschriebenen Tricks anwenden müssen, können Sie vorsorgen. Legen Sie einen „Notschlüssel“ an, mit dem sich Windows XP oder Vista oder Windows 7 und Windows 8 auch bei einem vergessenen Kennwort problemlos starten lassen.

Legen Sie frühzeitig – also solange Sie noch Zugang zu Ihrem Windows-Konto haben – mit folgenden Schritten einen Notschlüssel an:

1. Starten Sie den Computer wie gewohnt, und melden Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Kennwort bei Windows an.

2. Bei Windows Vista/7/8 drücken Sie die Tastenkombination [Strg][Alt][Entf], und klicken Sie auf „Kennwort ändern“ und anschließend auf „Kennwortrücksetzdiskette erstellen“. Windows nennt den Notschlüssel zwar Rücksetzdiskette, Sie können aber auch einen USB-Stick verwenden.

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Bei Windows XP klicken Sie in der Systemsteuerung („Start | Systemsteuerung“) auf „Benutzerkonten“, dann auf den eigenen Kontonamen und schließlich auf „Vergessen von Kennwörtern verhindern“.

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3. Klicken Sie im ersten Fenster des Assistenten auf „Weiter“.

4. Anschließend klicken Sie auf den nach unten weisenden Pfeil und wählen das Speichermedium für den Notschlüssel aus, empfehlenswert ist ein USB-Stick. Bestätigen Sie die Auswahl mit „Weiter“.

5. Geben Sie Ihr aktuelles Windows-Kennwort ein, und klicken Sie auf Weiter sowie Fertig stellen. Windows legt anschließend auf der Diskette bzw. dem USB-Stick einen Schlüssel für den Notzugang an.

Die Rettungsdiskette funktioniert wie ein Generalschlüssel, mit dem jeder Windows ohne Kennwort starten kann. Bewahren Sie den Notschlüssel daher an einem sicheren Ort auf.

Mit dem Notschlüssel sind Sie auf der sicheren Seite, falls Sie einmal Ihr Windows-Kennwort vergessen sollten. Um den Notzugang zu nutzen, geben Sie im Anmeldefenster zunächst ein beliebiges falsches Kennwort ein. Unterhalb des Eingabefeldes erscheint jetzt die Schaltfläche „Kennwort zurücksetzen“. Ein Klick darauf startet den Kennwortrücksetz-Assistenten. Jetzt müssen Sie nur noch Ihre Kennwortrücksetzdiskette (bzw. den USB-Stick) einlegen und können ein neues Kennwort eingeben. Das alte Passwort wird daraufhin gelöscht und durch das neue ersetzt.

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DropBox Undelete & frühere Versionen: Gelöschte oder veränderte Dateien in der DropBox wiederherstellen

Clouddienste wie zum Beispiel der Onlinespeicher DropBox erfreuen sich stetig steigender Beliebtheit. Mit Hilfe der DropBox ist es sehr einfach möglich auf mehreren unterschiedlichen Geräten, wie zum Beispiel PC, Laptop, Tablet und Smartphone, immer die gleichen Daten synchron vorzuhalten. Einmal auf den Geräten eingerichtet, erledigt DropBox alles weitere mehr oder weniger selbständig und unbemerkt im Hintergrund. Alle im DropBox Verzeichnis gespeicherten Daten werden automatisch in die Cloud geladen und von dort auf die anderen Geräte des Nutzers verteilt. Doch die DropBox bietet noch viele weitere nützliche Funktionen neben der reinen Synchronisierung von Daten. So verfügt der Cloudspeicher auch über einen Papierkorb zum Wiederherstellen von gelöschten Dateien und eine sehr leistungsfähige Versionsverwaltung, mit der sich auch ältere Versionen von veränderten Dateien mühelos wieder rekonstruieren lassen.

In der Dropbox gelöscht? Nicht wirklich

Und so können Sie gelöschte oder veränderte Dateien wiederherstellen:

1. Öffnen Sie Ihren DropBox Ordner im Webbrowser und wählen Sie das Verzeichnis, in dem sich die gelöschten Dateien oder Verzeichnisse befunden haben.

2. Oben rechts über dem Ordner finden Sie ein kleines Papierkorbsymbol mit der Funktion „Gelöschte Dateien anzeigen“. Wählen Sie diese Funktion aus, werden alle gelöschten Dateien angezeigt.

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3. Per Rechtsklick auf die Datei oder das Verzeichnis und den Befehl „Wiederherstellen“ machen Sie den Löschvorgang wieder rückgängig.

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Alte Versionen wiederherstellen

Um ältere Versionen einer veränderten Datei zu rekonstruieren, zeigen Sie das Verzeichnis mit der Datei an und klicken Sie diese per Rechtsklick an. Über die Funktion „Frühere Versionen“ können Sie sich die letzten Versionen der Datei anzeigen lassen. Sie bekommen auch Informationen wann die Datei verändert wurde und von welchem PC aus. Wählen Sie einfach die gewünschte Version aus und stellen Sie sie per „Wiederherstellen“ Button wieder her.

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Standardmäßig merkt sich die DropBox alle Veränderungen der letzten 30 Tage und ermöglicht so die Rekonstruktion der Dateien in diesem Zeitraum. Möchten Sie unbegrenzte Zeiträume abdecken können, müssen Sie die DropBox Option „Packrat“ hinzubuchen.

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Hardware & Software

FritzBox defekt? Mit einem Recovery-Image eine scheinbar kaputte Fritz-Box retten, wiederherstellen und wiederbeleben

Eine FritzBox läuft und läuft und läuft. Normalwerweise ist das so. Aber nicht immer. Mitunter schleicht sich auch bei der robusten FritzBox der Fehlerteufel ein. Nach einem fehlgeschlagenen Firmware-Update kann es zum Beispiel passieren, dass die Fritzbox partout nicht mehr reagiert. Mit ein paar Tricks und Kniffen lässt sich die scheinbar tote Fritzbox aber wiederbeleben.

FritzBox-Reset, Recover-Image und Wiederbelebungs-Tool

In den meisten Fällen hilft es, eine sogenanntes Recover-Image (Wiederhestellungs-Abbild) zu installieren. Das funktioniert mit allen gängigen FritzBox-Modellen, etwa mit den Modellen 6490, 7269, 3270, 3272, 3370, 3390, 6320, 5340, 6360, 6810, 6840, 6842, 7050, 7112, 7113, 7140, 7141, 7150, 7170, 7240, 7270, 7272, 7320, 7330, 7330, 7360, 7362, 7390, 7490, 7570. Das geht folgendermaßen:

1. Um an das Recover-Image inklusive einer älteren Firmware zu kommen, rufen Sie die Webseite ftp://ftp.avm.de/fritz.box auf und klicken auf den Ordner für die entsprechende Fritzbox, etwa „fritzbox.fon_wlan_7390“.

2. Es folgt ein Klick auf den Unterordner „x_msic“ sowie „deutsch“.

3. Klicken Sie auf aktuellste Recover-Image, also das mit der höchsten Versionsnummer oder dem neuesten Änderungsdatum.

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4. Um das heruntergeladene Recover-Image zu installieren, entfernen Sie zuerst alle Kabel von der Fritzbox; auch das Stromkabel.

5. Verbinden Sie mit einem Netzwerkkabel den PC mit dem ersten LAN-Netzwerkanschluss der Fritzbox.

6. Dann starten Sie per Doppelklick auf die heruntergeladene EXE-Datei das Recover-Image-Programm.

7. Stöpseln Sie das Stromkabel des Netzteils erst in die Fritzbox, wenn der Installations-Assistent Sie dazu auffordert.

8. Sollte die FritzBox noch leben, erscheint nach einigen Augenblicken das Protokollfenster. Hier können Sie mitverfolgen, wie die FritzBox geprüft und anschließend das Recover-Image aufgespielt wird. Danach ist die FritzBox wieder einsatzbereit, und Sie müssen nur noch die Einstellungen und Zugangsdaten nachtragen. Falls Sie Ihre FritzBox-Einstellungen zuvor gesichert haben, können Sie sie über den Befehl „System | Einstellungen sichern | Wiederherstellen“ auch in einem Rutsch wieder einspielen.

Anschließend sollten die Firmware des Routers wieder auf den neuesten Stand bringen.  Für das Firmware-Update wechseln Sie in den Bereich „Erweiterte Einstellungen | System | Firmware-Update“.

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Hardware & Software

Festplatte retten mit Clonezilla

Die Festplatte macht eigenartige Geräusche? Dann steht die Festplatte vermutlich vor einem Defekt und sollte schleunigst ausgetauscht werden. Und was ist mit den Daten und dem Betriebssystem auf der Platte; den Fotos, Dokumenten und E-Mails? Keine Sorge. Mit einem Gratistool können Sie die komplette Festplatte retten und auf eine andere Platte kopieren.

Mit dem kostenlose Rettungstool „Clonezilla“ können Sie von jeder Festplatte – egal ob mit FAT32, NTFS oder EXT2,3 formatiert – eine Kopie anfertigen. Das ist wichtig, um Daten defekter Festplatten zu retten oder ohne Neuinstallation die Festplatte eines Rechners auszutauschen.

Das geht in zwei Schritten: zuerst legen Sie mit Clonezilla von der alten Festplatte eine Kopie an. Dann bauen Sie die neue Festplatte ein und spielen die Kopie der alten zurück auf die neue Festplatte.

Festplatte retten und kopieren

Und so funktioniert das Kopieren einer Festplatte mit Clonezilla:

1. Laden Sie von der Webseite http://www.clonezilla.org/download/sourceforge/stable/iso-zip-files.php die aktuelle ISO-Datei von Clonezilla herunter. Weitere Informationen rund um den Festplattenretter Clonezilla finden Sie auf der Internetseite http://www.clonezilla.org.

2. Erzeugen Sie mit einem Brennprogramm aus der ISO-Datei eine bootfähige CD-ROM oder DVD. Zum Brennen einer ISO-Datei können Sie zum Beispiel das Gratisprogramm „IMGBurner“ (http://www.imgburn.com) verwenden.

3. Booten Sie den Rechner mit der so erzeugten Clonezilla-CD/DVD.

4. In den Startmenüs wählen Sie nacheinander folgende Einträge/Befehle:

– Clonezilla live

– en_US.UTF-8 Englisch

– Don’t touch the keymap

– Start Clonezilla

– device-image

– local_dev

– sda1

– Top_directory_in_the_local_device

– Beginner mode

5. Jetzt können Sie im Clonezilla-Menü mit dem Befehl „savedisk – Save local disk as an image“ die Festplatte des Rechners auf eine andere Festplatte (etwa eine USB-Festplatte kopieren). Von der kompletten Festplatte wird dabei ein Image (Festplattenkopie) angelegt und als Clonezilla-Imagedatei auf die externe Festplatte kopiert.

6. Sobald der Kopiervorgang abgeschlossen ist, können Sie die neue Festplatte einbauen. Danach spielen Sie mit Clonezilla die Kopie Ihrer Festplatte wieder auf die neue Festplatte zurück. Hierzu wiederholen Sie die obigen Schritte, wählen im Clonezilla-Menü aber den Befehl „restoredisk – Restore an image to local disk“.

Nach dem Kopiervorgang entfernen Sie die Clonezilla-CD und starten den Rechner. Da die alte Festplatte auf die neue kopiert wurde, startet der Rechner wie gewohnt – jetzt aber mit von einer neuen, fehlerfreien Festplatte.

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Beschädigte Office-Dateien selbst reparieren oder mit OfficeRecovery online reparieren lassen

Mit Office erstellte Dokumente lassen sich normalerweise auch mit dem passenden Office-Programm wieder öffnen. Aber nicht immer. Mitunter sind Word-, Excel- oder PowerPoint-Dateien so beschädigt, dass selbst das Originalprogramm sie nicht mehr öffnet. Verloren sind die Daten aber noch nicht. Zur Rettung beschädigter Office-Dateien können Sie die Dokumente entweder selbst reparieren oder kostenpflichtig bei einem Online-Service reparieren lassen.

Defekte Office-Dateien selbst reparieren

Selbst wenn sich eine Office-Datei mit Office nicht mehr öffnen lässt, kann man mit den Office-Bordmitteln zumindest den Inhalt retten. Je nach Office-Version sind verschiedene Methoden vielversprechend.

Bei alten Office-Versionen – etwa Word 2000 – öffnen Sie ein leeres Dokument und importieren anschließend über den Befehl „Einfügen | Datei“ das beschädigte Dokument. Falls es funktioniert, speichern Sie die Datei mit „Datei | Speichern unter“ unter einem neuen Namen ab.

Eine andere vielversprechende Methode führt über das Windows-Textprogramm „WordPad“. Wie’s funktioniert, steht im Tipp „So retten Sie den Text aus der beschädigten Word-Datei„.

Ab der Version 2003 liegt Office ein eigenes Reparaturprogramm bei. Um es zu starten, rufen Sie zuerst den Befehl „Datei | Öffnen“ auf oder drücken die Tastenkombination [Strg][O]. Dann markieren Sie die defekte Datei, klicken auf den Pfeil neben der Schaltfläche „Öffnen“ und dann auf „Öffnen und Reparieren“. Office versucht dann selbständig, die beschädigte Datei zu reparieren und den Inhalt zu retten. Meist funktioniert’s.

Beschädigte Office- (und andere) Dateien kostenpflichtig online reparieren lassen

Sollte selbst die Office-Reparatur fehlschlagen, gibt es Online-Reparaturanbieter wie „OfficeRecovery Online„. Damit können Sie online rund 40 Dateitypen reparieren lassen. Neben Word, Excel, Access und PowerPoint gehören auch PDF-Dateien, ZIP-Archive oder Outlook-Postfächer zum Repertoire. Insgesamt lassen sich folgende Dateien reparieren:

  • Access (mdb, mda, accdb)
  • Exchange Server *
  • Excel (xls, xlsx, xla)
  • Exchange OST *
  • Money (mny, mbf)
  • Lotus Notes (nsf)
  • QuickBooks (qbw, qba)
  • OneNote (one)
  • PowerPoint (ppt, pptx, pps)
  • Outlook (pst, ost)
  • Project (mpp)
  • Outlook Express (mbx, dbx)
  • Publisher (pub)
  • Undelete for Outlook *
  • Word (doc, docx, rtf)
  • Works document (wps)
  • Works spreadsheet (xlr)
  • Works database (wdb)
  • Windows Backup (bkf, zip)
  • Windows Registry *
  • Active Directory *
  • Access (mdb, mda, accdb)
  • BizTalk (mdf)
  • FileMaker Pro (fp5, fp7)
  • Exchange Server *
  • Interbase / Firebird (gdb, fdb)
  • Lotus Notes (nsf)
  • MySQL (myd, myi)
  • Project Server (mdf)
  • Oracle (dbf, ora, dmp)
  • SharePoint *
  • Paradox (db)
  • VMWare (vhd, vmdk)
  • PostgreSQL
  • Virtual PC (vhd, vmdk)
  • SQL Server (mdf, ndf, bak, ldf)
  • Citrix Xen (xva, ova, img)
  • Sybase (dat)
  • Sun xVM (vhd, vmdk)
  • SQL Anywhere Server (db)
  • Visual FoxPro (dbf)
  • Zip
  • Flash Drive *
  • PDF
  • Hard Drive *
  • JPEG, GIF, TIFF, BMP, PNG or RAW
  • CD and DVD *
  • Photo File *
  • Diskette *
  • Photoshop (psd, pdd)
  • Removable Disk *
  • WordPerfect (wpd, rtf)
  • Virtual Drive (vhd, vmdk, ova)
  • Writer (odt)
  • Calc (ods)

Das Prinzip ist simpel: Per Onlineformular laden Sie die defekte Datei zum Anbieter. Nach wenigen Augenblicken können Sie die reparierte Datei wieder herunterladen. Allerdings nur als Demo-Version mit eingestreuten Dummy-Texten, um lediglich zu zeigen oder zu prüfen, ob die Reparatur überhaupt erfolgreich ist. Für eine komplett reparierte Datei werden rund 31 Euro fällig. Ob einem das so viel Wert ist, muss jeder selbst entscheiden.

Eines dürfen Sie bei der Onlinereparatur nicht vergessen: Da Sie die Datei online zu einem Drittanbieter hochladen, geben Sie auch den Inhalt der Datei preis. Zwar versichert der Anbieter, vertraulich mit den Daten umzugehen. Wer sie aber tatsächlich zu Gesicht bekommt und darauf Zugriff hat, bleibt im Dunkeln.