Kategorien
Android Handy & Telefon

WhatsApp: Schneller chatten mit optimierter Enter-Taste

Bei WhatsApp-Chats geht es oft heiß her. Nicht selten gehen Dutzende Chat-Schnipsel im Sekundentakt hin und her. Wer noch einen Tick schneller chatten möchte, kann WhatsApp so umkonfigurieren, dass direkt nach dem Drücken der [Enter]-Taste die Nachricht abgeschickt wird. Das Tippen auf „Senden“ ist dann überflüssig.

Enter =  Senden

Die Schnellchatfunktion gibt es allerdings nur auf Android-Geräten. Wenn Sie hier unter „Einstellungen“ und „Chat-Einstellungen“ die Option „Enter = Senden“ aktivieren, hat die [Enter]-Taste eine neue Funktion. Statt eine neue Zeile einzufügen, schickt sie das Getippte sofort an den Empfänger. Mehrzeilige Chats sind dann zwar nicht mehr möglich, dafür geht das Chatten wesentlich schneller von der Hand – ideal für Viel-Chatter, die vornehmlich kurz Chats absetzen.

android-whatsapp-schneller-chatten-enter-gleich-senden

Kategorien
Excel Hardware & Software

Excel: Alle vorhandenen Zeilenumbrüche suchen und entfernen

Bei Excel kommt es sehr häufig vor, dass sich beim Erstellen einer Tabelle Leerzeichen in den einzelnen Zellen einschleichen. Wenn Sie diese nach der Erstellung manuell suchen und entfernen müssen, ist dies sehr aufwendig und zeitraubend. Wesentlich schneller wäre es dem Programm das Suchen und anschließende Entfernen zu überlassen.

Weg mit den Zeilenumbrüchen

Zur Vereinfachung können Sie in Excel die Funktion Suchen und Ersetzen nutzen. Falls Sie die Excel Version 2007/2010 nutzen, gehen Sie hierzu in der Menüleiste auf innerhalb des Registers „Start“ ganz rechts auf den Punkt „Suchen und Auswählen“. Im darauf folgenden Menü wählen Sie dann „Ersetzen“ aus. Falls Sie eine Vorgängerversion von Excel gehen Sie stattdessen auf „Bearbeiten | Ersetzen“. Alternativ können Sie auch nacheinander die Tasten [Strg]+[F] und [Alt]+[Z] drücken.

Im Register „Ersetzen“ gehen sie dann mit dem Cursor in das Feld „Suchen nach“. Wichtig dabei ist, dass die Funktion „Num-Lock“ auf Ihrer Tastatur aktiviert ist. Im Anschluss halten Sie die Taste [Alt] gedrückt und geben Sie über den Ziffernblock die Zahl „0010“ ein. Diese Zahlenkombination entspricht der ASCII-Codierung für einen Zeilenumbruch. Diese können Sie allerdings im Eingabefeld nicht sehen.

Sie haben nun die Möglichkeit im Feld „Ersetzen“ eingeben, was Sie anstatt des Zeilenumbruchs setzen möchten. Möchten Sie den Zeilenumbruch ohne Ersatz löschen, dann lassen Sie dieses Feld einfach leer. Wenn Sie nun auf „Alle ersetzen“ gehen, werden die vorhandenen Zeilenumbrüche ohne weitere Nachfrage entfernt. Falls Sie vor dem Löschen nochmals überprüfen möchten, ob alles korrekt ist, gehen sie stattdessen auf „Weitersuchen“ und „Ersetzen“. Excel fragt dann vor jedem Löschen nach, ob dies auch so gewünscht ist. Unbedingt zu beachten ist dabei, dass die Zahlenkombination nur über den Ziffernblock eingegeben werden darf. Zudem darf der codierte Umbruch nicht mit anderen Zeichenketten verknüpft werden.

Kategorien
Google Google Plus Google+ Internet & Medien

Google+ und Chrome: Google+-Statusmeldungen, Streams und Beiträge automatisch auch bei Facebook und Twitter veröffentlichen

Mit Google+ gibt’s endlich einen echten Facebook-Konkurrenten. Klar, dass viele Facebooker sich auch ein Google+-Profil anlegen. Das bedeutet aber auch viel Arbeit. Denn wer etwas bei beiden sozialen Netzwerken etwas veröffentlichen möchte, hat doppelte Arbeit. Es sei denn, Sie nutzen Chrome mit der Erweiterung „Extended Share für Google Plus“. Damit veröffentlichen Sie gleichzeitig bei Google+, Facebook und Twitter.

Das Ganze funktioniert zwar nicht automatisch, sondern auf Knopfdruck – was aber auch sinnvoll ist, damit nicht gleich alles in allen drei Kanälen publik gemacht wird. Und so geht’s:

1. Installieren Sie in Chrome die Erweiterung „Extended Share for Google Plus“. Den Download gibt’s hier:

https://chrome.google.com/webstore/detail/oenpjldbckebacipkfbcoppmiflglnib?hl=de#

2. Dann posten Sie wie gewohnt bei Google Plus eine Statusmeldung.

3. Dank der Erweiterung gibt’s unterhalb der Meldung den neuen Link „Send to“. Ein Klick darauf öffnet ein kleines Popupfenster, über das Sie die Statusmeldung sofort bei Facebook und Twitter veröffentlichen können. Das funktioniert auch bei allen alten, bereits geposteten Meldungen.

4. Nach der Anmeldung bei Twitter bzw. Facebook wird das bei Google+ eingetippte automatisch ins Eingabefeld für die Twitter- bzw. Facebookmeldung eingfügt. Eine tolle Sache für alle, die gleichzeitig bei Facebook, Google+ und Twitter unterwegs sind.

Alternative: Replies and more for Google+

Ganz ähnlich funktioniert die Erweiterung „Replies and more for Google+“ (Antworten und mehr für Google+). Auch hiermit können Sie Google-Plus-Beiträge per Klick sofort bei Twitter und Facebook posten. Zudem gibt’s nette Funktionen wie die Tastenkombination [Strg][Enter] bzw. [Shift][Enter] zum schnellen Abschicken von Beiträgen – der Klick auf „Teilen“ entfällt damit. Ebenfalls nützlich: bei jedem Beitrag gibt es zusätzlich den Link „Dem Autor antworten“, mit dem Sie – wie der Name verrät – nicht allen, sondern nur dem Original-Autor eines Strams antworten.

Die Erweiterung „Antworten und mehr für Google+“ (Replies an more for Google+“ gibt’s hier:
https://chrome.google.com/webstore/detail/fgmhgfecnmeljhchgcjlfldjiepcfpea#

Alternative 2: Simultaneous announcement extension for Google+ & Facebook

Die gleiche Aufgabe erledigt auch das Chrome-Addon „Simultaneous announcement“ die Aufgabe. Auch damit können Sie bei Goole+ gepostete Beiträge automatisch bei Facebook und/oder Twitter veröffentlichen:

https://chrome.google.com/webstore/detail/aamklbolfkledofgpbdllkangemkfdnb?hl=de-DE

Kategorien
Word

Word RAND()- und LOREM()-Funktion: Beliebig viele Seiten mit Blindtexten und Zufallstexten füllen

Sie müssen auf die Schnelle ein mehrseitiges Dokument anlegen und mit Text füllen? Dann stellt sich die Frage: woher den Text zum Füllen der Seiten nehmen? Bevor Sie lange herumsuchen und mühsam Texte in die Zwischenablage kopieren und in Word einfügen, sollten Sie folgenden Tipp lesen. Denn mit einer kaum bekannten Funktion fügen Sie beliebig viel Blindtext ein. Seitenweise und so viel Sie wollen.

Um leere Word-Dokumente auf einen Schlag mit Zufallstexten zu füllen, gibt’s die RAND()-Funktion. Damit fügen Sie in Windeseile beliebig viele Wörter, Sätze oder Absätze in deutscher oder lateinischer Sprache ein. Und zwar so:

1. Tippen Sie an einer beliebigen Stelle im Dokument die Formel

=rand(x,y)

ein, wobei X die Zahl der Absätze und Y die Anzahl der Sätze pro Absatz angibt. Um beispielsweise zehn Absätze mit je 6 Sätzen einzufügen, geben Sie folgende Formel ein:

=rand(10,6)

2. Bestätigen Sie die Eingabe mit der [Return]-Taste.

Und siehe da: Word füllt das Dokument mit Blindtexten und Zufallsabsätzen auf – ganz ohne Tippen oder Kopieren. Der Inhalt setzt sich meist aus zufällig ausgewählten Passagen anderer Dokumente zusammen.

Lateinischer Blindtext

Blind- und Fülltexte werden häufig in lateinischer Sprache eingefügt, damit der Leser sich nur auf das Layoutbeispiel konzentriert und nicht vom Nonsens-Inhalt abgelenkt wird. Damit die Blindtexte in Latein eingefügt werden, verwenden Sie die folgende Formel

=lorem(x,y)

Für 20 ABsätze mit je 3 Sätzen in lateinischer Sprache lautet die Formel zum Beispiel:

=lorem(20,3)

rand() und lorem() funktionieren nicht?

Sollten die rand()- und lorem()-Funktionen nach Drücken der [Return]-Taste nicht funktionieren und kein Blindtext erscheinen, haben Sie vermutlich die Option „Während der Eingabe Ersetzen“ im Dialogfenster „AutoKorrektur-Optionen“ (Register „AutoKorrektur) ausgeschaltet. Damit’s funktioniert, sollten Sie die Funktion wieder einschalten und die rand()/lorem()-Befehle erneut eingeben.

Wie das Ganze funktioniert erklären wir auch hier noch einmal in unserem kurzen YouTube-Video: