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Internet & Medien

Fußball WM 2018: Nur noch minimale Verzögerungen beim WDR-Livestream

Bei der vergangenen Fußball-Weltmeisterschaft 2014 waren die Live-Stream-Zuschauer die Letzten, die von einem Tor erfahren haben, denn der Online-Stream hatte eine Verzögerung von gut 60 Sekunden. Das hat sich in diesem Jahr in positiver Weise geändert.

Der WDR hat rechtzeitig zum Auftaktspiel Russland gegen Saudi Arabien die Streaming-Technik für Sportschau.de und DasErste.de erneuert. Gemessen an dem Satelliten-Signal (DVB-S2), das als schnellstes Signal gilt, liegt die zeitliche Latenz jetzt nur noch bei 5 Sekunden.

Auch bei der Bildqualität hat der WDR nachgebessert. Sie passt sich den gegebenen Empfangsbedingungen an. Bei gutem WLAN-Empfang wird die maximale Bildqualität mit höchster Datenrate bereitgestellt, bei schlechteren Empfangsbedingungen, beispielsweise im Zug wird die Datenrate und die Qualität entsprechend reduziert.

So lassen sich die Spiele auch im Garten oder auf dem Balkon genießen, ohne das man die Nachbarn als erstes jubeln hört.

Tipp:

Schnelle Informationen rund um die Fußball-WM bekommst du, wenn du einfach WM bei Google eintippst. Nicht nur der Spielplan und Ergebnisse werden angezeigt, auch direkte Links zu den Livestreams und die Sender, die mit der Übertragung an der Reihe sind, findest du in den Suchergebnissen.

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Internet & Medien

Zum 100. Jahrestag: Die Geschichte(n) des ersten Weltkriegs auf einer Webseite

Beinahe täglich werden wir mit der Geschichte des zweiten Weltkriegs konfrontiert. Bei Fernsehsendern wie Phoenix, N-TV und N24 werden, wenn auch spät in der Nacht, häufig Dokumentationen über dieses Thema gezeigt. Zum einen liegt das mit Sicherheit auch daran, dass noch viele Zeitzeugen leben die diesen Krieg erlebt haben, zum Anderen existieren dazu noch sehr viele Dokumente und zeitgenössisches Filmmaterial. Etwas anders sieht es bei der Geschichte des ersten Weltkriegs aus. Der letzte Zeitzeuge (Veteran) starb 2011 in Australien, der letzte deutsche Veteran starb bereits am 01. Januar 2008 in Pulheim bei Köln. Eines der spannendsten Webseiten zu diesem Thema zeigt übrigens das Projekt Europeana 1914-1918.

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Mit zirka 660 Stunden Filmmaterial und unzähligen Dokumenten vereint diese Seite Material aus Archiven und Bibliotheken der ganzen Welt. Komplettiert wird diese Sammlung mit privaten Erinnerungen wie Postkarten und Feldpostbriefen.

Der Button Erkunden führt Sie zur Themenauswahl des Projekts Europeana 1914-1918.

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Hier können Sie das Archiv nach Dokumentenarten filtern. Es stehen insgesamt 17 Dokumentenarten in drei Kategorien zur Auswahl.

Im ersten Bereich finden Sie:

  • Postkarten
  • offizielle Dokumente
  • Briefe
  • Tagebücher
  • Fotos
  • Filme

Die Kategorie Themen ist unterteilt in:

  • Frauen,
  • Kriegsgefangene
  • Gedenken
  • Propaganda
  • Leben im Schützengraben

Die dritte Kategorie Kriegsschauplätze enthält:

  • Seekrieg
  • Luftkrieg
  • Heimatfront
  • Italienische Front
  • Ostfront
  • Westfront

Auch wenn die Berichterstattung über die Gräuel des zweiten Weltkriegs unsere Medien dominiert, sollte der erste Weltkrieg nicht vergessen werden. Er zeigte erstmals, wie grausam die Stellungskämpfe in Schützengräben sind und der Einsatz von Giftgas ist.

Der Fernsehsender Arte bietet zu diesem Thema die Dokumentationsreihe 14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs an.

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Das 8-teilige Doku-Drama erzählt dort eindrücklich die wahren Geschichten einiger Kriegsteilnehmer der beteiligten Nationen.

Über die Arte Mediathek sind außerdem die bereits gesendeten Folgen noch verfügbar.

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Internet & Medien

Keine Zeit Olympia zu schauen? Mit „Sotschi-2014.ru“ bleiben Sie trotzdem über alles informiert.

Rechtzeitig zur Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Sotschi berichteten wir bereits über die kostenlosen Live-Streams von ARD und ZDF. Sie ermöglichen, auch per Tablet-PC oder Smartphone, immer die Live-Übertragungen mitverfolgen zu können. Aber machen Sie das mal am Arbeitsplatz… Da ist wahrscheinlich der Ärger mit dem Chef schon vorprogrammiert. Aber ein kurzer Blick auf die aktuellen Ergebnisse, Analysen oder einen Hintergrundbericht darf man sicherlich mal wagen. Die Webseite „www.sotschi-2014.ru“, erstellt und betrieben von deutschen und russischen Journalisten, hält Sie jederzeit auf dem Laufenden.

Sicherheitshalber sollten Sie aber trotzdem den Chef vorher um Erlaubnis fragen, da nicht jede Firma privates Surfen erlaubt.

Neben den aktuellen Meldungen finden Sie auf der Webseite „www.sotschi-2014.ru“ noch weitere Informationen zu vergangenen Olympia- und WM-Veranstaltungen.

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Natürlich gibt es auch für Smartphones und Tablets eine optimierte Ansicht. Am schnellsten rufen Sie die mobile Version über den QR-Code auf der Webseite auf.

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Speichern Sie anschließend die Webseite wie gewohnt in Ihrem Handy-Browser.

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Internet & Medien

YouTubes Beitrag zu den Menschenrechten

Wir kennen alle die Bilder aus den Nachrichtensendungen der vergangenen Monate; aus Krisengebieten wie Ägypten, Syrien und anderen Brennpunkten. In Ländern wo es keinen unabhängigen Journalismus gibt, dokumentieren die Menschen vorort per Handy oder Digitalkamera die massiven Verletzungen von Menschenrechten. Diese Videos werden anschließend in die verschiedensten sozialen Netzwerke und Internet-Blogs hochgeladen. Seit Mai 2012 unterhält nun auch YouTube einen eigenen Kanal, der nur diesen Videos vorbehalten ist.

Im „YouTube Human Rights Channel“ auf „www.youtube.com/humanrights“, kann jeder, der Zeuge von Menschenrechtsverletzungen wurde und diese dokumentiert hat, die Filme dort hochladen.

Damit unterstützt YouTube den Kampf für Menschenrechte und macht Übergriffe von Polizei auf Demonstranten, Rassen- und Frauendiskriminierung für die Öffentlichkeit zugänglich. Egal ob in Ägypten, Syrien, Afrika oder die Auflösung des Occupy-Camps in Frankfurt. Auch über die russische Pop-Gruppe „Pussy Riot“ wird hier berichtet.

Dabei arbeitet YouTube mit der nicht profitorientierten Organisation „Witness“

…und dem Social News Online-Dienst „Storyful“ zusammen.

„Witness“, die im übrigen von Peter Gabriel mitbegründet wurde, ist zuständig für eine ausgeglichene Themenmischung und der soziale Nachrichten-Dienst „Storyful“ sorgt mit Hintergrundinformationen für eine Verifizierung der hochgeladenen Video-Clips.

Die Konzentrierung dieser Thematik in einem Channel einer weltweit bekannten Video-Plattform, ist ein wichtiger Schritt um Menschenrechtsverletzungen zu dokumentieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Trotz allem ist aber die Vielfalt der anderen Internet-Plattformen, wie sozialen Netzwerken und Internet-Blogs weiterhin erforderlich, damit  eine unabhängige Berichterstattung möglich ist.

Hinweis: Bei Berichterstattungen aus militärischen Krisengebieten, wie derzeit aus dem Ort Aleppo in Syrien, ist teilweise sehr brutales Bildmaterial enthalten, das man nur schwer ertragen kann. Zu junge Kinder sollten von diesen Beiträgen ferngehalten werden.

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Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox: Trotz „Adblock Plus“ immer noch Werbung auf dem Bildschirm?

Der bekannteste und beliebteste Werbeblocker für den Firefox-Webbrowser ist und bleibt Adblock Plus. Diese kostenlose Erweiterung hat bisher sehr zuverlässig Werbung automatisch ausgeblendet. Seit der Version 2 sorgt aber eine integrierte Whitelist für Durchlässigkeit ausgewählter und akzeptabler Werbung. Eine Werbung hier und da ist sicherlich nicht das große Problem. Es bleibt aber zu vermuten, dass die Menge der eingeblendeten Werbung trotz „Adblock Plus“ weiter zunehmen wird. Wird es Ihnen zuviel, oder möchten Sie gar keine Werbung, dann wechseln Sie zum gleichwertigen Alternativ-Produkt „Adblock Lite“.

Die Erweiterung „Adblock Lite“ -die keinerlei Werbung absichtlich durchlässt- bietet die gleichen Funktionen, aber die Bedieneroberfläche basiert auf Dialogfenstern, wogegen bei „Adblock Plus“ die Einstellungen in Browser-Tabs vorgenommen werden.

Um „Adblock Lite“ zu installieren, klicken Sie auf den Firefox-Button und wählen im Kontextmenü „Add-ons“ aus.

Anschließend geben Sie im neuen Tab oben rechts in das Suchfeld den Begriff „adblock lite“ ein und starten den Suchvorgang. In der Ergebnisliste wird die Erweiterung an erster Stelle angezeigt. Klicken Sie auf den Button „Installieren“ und starten nach der Installation den Browser neu.

Nach dem Neustart werden Sie in einem neuen Tab aufgefordert, eine Filterliste auszuwählen. Für Deutschland empfiehlt sich der Filter „EasyList Germany + EasyList (Deutsch)“. Wählen Sie diesen Filter aus und bestätigen Sie mit dem Button „Filter hinzufügen“.

Der Werbeblocker ist nun aktiv und überwacht ab sofort die Werbeeinblendungen.

Im Hintergrund werden die Art und die Menge der geblockten Elemente aufgezeichnet und können jederzeit eingesehen werden. Klicken Sie dazu auf den Firefox-Button, wählen Sie im Kontextmenü „Add-ons“ aus, und wechseln Sie zur Kategorie „Erweiterungen“. Scrollen Sie zum Eintrag des „Adblock Lite“ und klicken auf „Einstellungen“.

Im Dialogfenster „Einstellungen“ wird am rechten Rand des Fensters die Anzahl pro geblocktem Element angezeigt.

Möchten Sie noch weitere Filterlisten hinzufügen, wählen Sie in der Menüleiste „Filter | Filterabonnement hinzufügen“.

In der Drop-Down-Liste wählen Sie den gewünschten Filter aus und bestätigen mit der Schaltfläche „Filterabonnement hinzufügen“.

Beenden und schließen Sie das Dialogfenster „Einstellungen“ mit „OK“.