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Google Google Plus Google+ Internet & Medien

Gezielte Beschneidung von Google-Rechten

Google speichert jede Menge Daten seiner User. Diese Erkenntnis ist zwar nicht neu, aber es erstaunt einen immer wieder, wie viele Daten es sind und aus welchen unterschiedlichen Quellen sie stammen. So werden die Daten von Android-Tablets und -Handys, Suchanfragen über Google, Browserdaten und die Verläufe von YouTube zentral gespeichert. Die Macher aus Moutain View räumen uns aber auch einen gewissen Spielraum ein, mit dem wir etliche Dienste deaktivieren können.

Als erstes wird beim Anlegen eines Google-Kontos den Nutzern ein Google+ Profil aufgedrängt. Wer aber ohnehin schon ein Facebook-Account besitzt oder Google+ nicht nutzen will, der kann auch noch nachträglich das Google+ Profil entfernen.

Dazu rufst du nur die Webseite plus.google.com/downgrade auf. Gegebenenfalls muss du dich mit deinen Zugangsdaten anmelden. Am unteren Ende der Seite setzt du das Häkchen in die Checkbox Erforderlich und der Button Ausgewählte Dienste entfernen löscht dein Google-Plus-Profil unwiederbringlich.

Aber Achtung!

Hiermit wird auch dein YouTube-Kanal, sofern du einen betreibst, gelöscht. Beide Dienste sind untrennbar miteinander verknüpft. Daher sollte man vor der Löschung alle Informationen dieser Seite lesen.

Bevor man aber eine so weitreichende Löschung veranlasst, sollte man erst einmal einen Blick in den Kontoverlauf werfen. Hier können verschiedene Dienste (vorübergehend) deaktiviert werden. Du erreichst den Kontoverlauf über die Seite google.com/settings/accounthistory.

Hier befinden sich unter anderem vier der mächtigsten Google-Dienste:

  1. Suchanfragen und Browseraktivitäten
  2. Besuchte Orte
  3. YouTube-Suchverlauf
  4. YouTube-Wiedergabeverlauf

Die Datensammelwut dieser Dienste kann mit der Schaltfläche Pausieren gestoppt werden.

Die Gesamtübersicht der gesammelten Daten wird mit dem Link Verlauf verwalten angezeigt und kann dann bearbeitet werden. In der Übersicht des Verlaufs können einzelne Einträge separat oder alles auf einmal gelöscht werden.

Besondere Aufmerksamkeit sollte man dem Dienst Von Ihnen besuchte Orte zukommen lassen. Hier wird das Bewegungsprofil deines Android-Smartphones oder -Tablets aufgezeichnet.

Wer nicht möchte, das täglich neue Bewegungsprofile angelegt werden, der sollte diesen Dienst auf jeden Fall abschalten und die Daten aus der Vergangenheit löschen.

Auch wenn diese Dienste nicht pausiert werden sollen, ist es ratsam, hin und wieder eine Datenbereinigung vorzunehmen. Die Daten des Verlaufs bleiben sonst monatelang abrufbar.

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Hardware & Software Office Word

Word 2010: Persönliche Datei-Informationen aus den Meta-Daten entfernen

In jeder Word-Datei werden in den Meta-Daten persönliche Informationen, wie beispielsweise Name des Autors, Dateieigenschafen, etc. Wenn eine Weitergabe der persönlichen Daten mit der Datei nicht gewünscht ist, dann sollten diese gelöscht werden. Dazu sind keine zusätzlichen Programme nötig, da dies auch mit Word 2010 möglich ist.

Starte Word und rufe das betreffende Dokument auf. Dann klickst du nacheinander auf Datei | Auf Probleme prüfen.

Im nächsten Dialogfenster wählst du die Option Dokument prüfen um die Dokumentprüfung zu öffnen.

Hier bleiben alle Optionen markiert, lediglich der Button Prüfen muss angeklickt werden.

Enthält das geprüfte Dokument noch persönliche Daten, dann wird dies im Bereich Dokumenteigenschaften und persönliche Informationen entsprechend angezeigt. Die Schaltfläche Alle entfernen löscht diese Daten. Dann kann das Dialogfenster geschlossen und die Änderung im Dokument gespeichert werden.

 

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Firefox Internet & Medien

Mit der Ping-Abschaltung die Spionage-Methoden reduzieren, die Ihr Surfverhalten analysieren.

Es werden viele Methoden verwendet um Ihr Surfverhalten auszuspionieren und zu analysieren. Eine dieser Methoden ist die Auswertung des Pings. Hier werden Datenpakete zwischen Abgangs- und Zielrechner versendet. Diese Pakete können zu den verschiedensten Zwecken verwendet werden. Nutzer des Firefox können mit ein paar Arbeitsschritten diese Einstellung schnell deaktivieren und so den Schnüfflern das Leben ein kleines bisschen schwerer machen. Kleinvieh macht halt auch Mist…

Geben Sie in der Adresszeile des Firefox-Browsers den Befehl about:config ein und bestätigen Sie die Eingabe mit der Taste [Enter]. Die nachfolgende Sicherheitsmeldung bestätigen Sie mit Ich werde vorsichtig sein, versprochen!

Tragen Sie im Eingabefeld von Suchen den Namen browser.send_pings ein. In der Ergebnisliste überprüfen Sie danach den Wert dieses Eintrags. Er sollte auf false stehen.

Sollte in der Spalte Wert jedoch true angezeigt werden, dann ändern Sie ihn einfach mit einem Doppelklick auf false. Nur dieser Wert verhindert das Senden des Pings. Die Speicherung der Änderung erfolgt automatisch.

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Hardware & Software

Prism-Break: Die Widerstandsbewegung gegen Geheimdienste wie NSA und GCHQ

Die Medien haben in der Vergangenheit immer nur neue Abhörskandale aufgedeckt, aber kaum Empfehlungen veröffentlicht, wie man sich gegen die Bespitzelung wehren kann. Selbst unsere eigene Regierung ist hier bislang untätig geblieben. Die Webseite Prism Break listet Alternativ-Programme auf, die für Überwachungssoftware nicht ganz so anfällig sind.

Der Grund für diese Anfälligkeiten sind die gut gehüteten Programmcodes von Microsoft, Google, Apple & Co. Wie bereits bekannt wurde, haben diese und etliche andere Firmen, Hintertüren für den Geheimdienst in diese Codes einbauen müssen. Dies betrifft im übrigen alle Firmen mit Sitz in den USA und meistens auch Firmen, die ihre Produkte auch in Amerike verkaufen.

Prism-Break.org empfiehlt daher Programme mit dem freien Verschlüsselungs-Tool GnuPG. Da der Quellcode jedem zugänglich ist, sind die darauf basierenden Programme sicherer als die proprietären und zentralisierten Markenprodukte.

Hier finden Sie Open-Source-Produkte für jede Plattform von Android bis Windows. Im Wesentlichen werden die Produkte für folgende Plattformen aufgelistet:

  • Android
  • iOS
  • BSD
  • Gnu/Linux
  • OS X
  • Windows
  • Routers
  • Servers

Bei allen aufgelisteteten Konkurrenzprodukten gelangen Sie über Verlinkungen zur entsprechenden Homepage des Anbieters und, wenn vorhanden, direkt zum Quellcode.

Durch die Nutzung dieser dezentralisierten und freien Software wird das massenhafte Ausspähen und Sammeln von Daten erschwert und zunehmend unwirtschaftlicher.

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Heim & Hobby Spiele

Beim Teutates! Die Gallier sind zurück!

Und zwar im WorldWideWeb als Free-To-Play-Game. Als Fan von Asterix und Obelix können nun mit der eigenen Figur „Rumklix“ ein eigenes Dorf aufbauen und mit bisher unbekannten Charakteren Wildschweine jagen und Römer verkloppen. Dabei fällt Ihnen noch nicht einmal der Himmel auf den Kopf.

Das kostenlose Browser-Spiel finden auf der Webseite „www.asterix-friends.com/de„.

Nachdem Sie die erforderlichen Angaben für die Registrierung eingetragen haben, klicken Sie auf „Jetzt kostenlos spielen!“. Danach erhalten Sie eine E-Mail die Sie mit einem Klick auf „Registrierung abschließen“ bestätigen. Danach loggen Sie sich ein, folgen dem Einrichtungsassistenten und geben Ihrem Dorf einen Namen. Und dann „Geht´s los!“

Wie bei ähnlich aufgebauten Spielen benötigen Sie für den Auf- und Ausbau des Dorfes Baumaterial, Sesterzen, Nahrung und andere Gegenstände. Diese erhalten Sie, wenn Ihre Figur „Rumklix“ in den umliegenden Gegenden Bäume fällt, Felder erntet, Steine klopft und auch auf die Wildschwein-Jagd geht.

Weitere Gegenstände wie Sandalen, Helme und Eisen erhält man, wenn Römer verkloppt werden. Sie können alleine kämpfen, oder auch in einem Zwischenmenü weitere Dorfbewohner für den Kampf auswählen.

Gewinnen Sie den Kampf gegen die Römer, werden unterschiedliche Belohnungen ausgeschüttet.

Über den Navigationsbereich unten rechts im Bildschirm gelangen Sie unter anderem zum Marktplatz und zum eigenen Inventar. Wie in Browsergames üblich, können hier auch andere Mitspieler per Mail kontaktiert und über die Freundeskarte gegen die Übermacht der Römer unterstützt werden.

Das Spiel Asterix & Friends macht Spaß und hat Suchtpotential. Nach Beendigung der Beta-Phase sollen nur einige Extras Geld kosten.

Ach ja, zwei Sachen noch:

Einen Barden kann man hier leider nicht an einen Baum hängen und falls Ihnen doch der Himmel auf den Kopf fällt, ist das Spiel abgestürzt. Wiederholen Sie den Login-Vorgang und es geht weiter…

Also: Anmelden lohnt sich auf jeden Fall! Die Asterix & Obelix-Erfinder Uderzo und Goscinny hätten bestimmt ihren Spaß an dem Spiel.

Alea iacta est!

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Facebook Internet & Medien

Facebook-Gewinnspiele: Vorsicht bei Gewinnspielen und Geschenken von Facebook

Verlockende Angebote, indem man durch einfache Klicks oder Likes neuwertige Geräte wie Handys oder Fernseher gewinnen kann, sind oftmals Versuche von Betrügern, die sich hinter großen Markennamen verstecken, an die Zugangsdaten der Nutzer zu gelangen. Kosten- und Abo – Fallen können ebenfalls Folge dieses kriminellen Systems sein.

Vorsicht bei der Angabe von persönlichen Daten

Oftmals laufen die kriminellen Aktivitäten so ab, dass der Facebook-Nutzer aufgefordert wird, an einem Gewinnspiel teilzunehmen und somit in den Besitz von hochwertigen Wertgegenständen zu gelangen. Über einen Klick auf ein Bild oder einen Link wird der Nutzer auf eine Seite weitergeleitet, welche ein ähnliches Design wie Facebook aufweist und weitere Gewinne verspricht, insofern der User seine persönlichen Daten wie die E-Mail-Adresse oder auch die Handynummer übermittelt.

Durch diese Aktionen und anscheinenden Werbemaßnahmen gelangen Betrüger kinderleicht an die persönlichen Daten, welche zu kriminellen Zwecken missbraucht oder an andere Betrüger weiterverkauft werden. Diese Betrugsversuche erscheinen häufig unter den Angeboten von kostenlosen Gutscheinen oder Guthabenkarten bekannter Unternehmen wie REWE oder H&M.

So lassen sich Betrugsversuche erkennen

Auch wenn die Angebote und Gewinnspiele oftmals verlockend sind und ihnen nur schwer zu widerstehen ist, ist von der Nutzung solcher unseriöser Angebote dringend abzuraten. Die finanziellen Schäden, welche oftmals eine Folge des Datenmissbrauchs sind, können immens sein. Gewinnspiele, bei denen ein betrügerischer Hintergrund vermutet wird, können beispielsweise durch einen Blick in das Impressum der Seite enttarnt werden. Sind hier keine Angaben gemacht worden, so handelt es sich aller Voraussicht nach um einen Betrugsversuch. Sollten dennoch Angaben zugänglich sein, so empfiehlt sich eine Google-Suche, um das Angebot auf Seriosität zu überprüfen. Angebote von bekannten Unternehmen verweisen zumeist zusätzlich auf der internen Homepage auf ein Facebook-Gewinnspiel. Ein Blick auf diese Seite genügt daher oftmals, um sich von einem echten Angebot zu überzeugen.

Gewinnspiele sind oftmals illegal

Es hilft zudem, Fotos vermeintlicher Gewinnspiel – Aktionen über die Google-Suche zu überprüfen. Denn häufig entstammen diese ebenfalls aus einer Google-Suche und wurden nur in kleinen Details für das Gewinnspiel bearbeitet. Zusätzlich sind Aktionen, welche den User auffordern, für die Gewinnspiel-Teilnahme Facebook–Funktionen zu nutzen, die nach den Facebook-Richtlinien nicht erlaubt sind. Dazu gehören zum Beispiel Aufforderungen, Inhalte zu teilen, zu liken oder zu kommentieren. Solche Aufforderungen innerhalb von Gewinnspielen sind ein klarer Verstoß gegen die Facebook-Nutzungsbedingungen.

Wer dennoch an Gewinnspielen teilnehmen möchte, sollte darauf achten, dass Firewall und Virenschutz aktiv sind. Anderweitige Sicherheitssoftware wie Plugins für den Browser können ebenfalls vor Betrugsversuchen schützen.

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Hardware & Software Software

Was macht das Tool “Test-Pilot” beim Mozilla Thunderbird?

Dass Programme Daten über Ihr Nutzungsverhalten sammeln und an den Entwickler oder andere Institutionen weiterleiten, ist nichts Neues. Diese Tools sammeln alle Arten von Daten, von Nutzerverhalten beim Surfen, bis hin zu Fehlerprotokollen, um Anwenderprogramme zu verbessern. Natürlich gibt es auch eine Menge Programme, die versuchen, sicherheitsrelevante Daten bei Ihnen abzugreifen. Aber über die wollen wir diesmal nicht sprechen. Der „Test-Pilot“ soll nach Angaben des Programmierers nur Daten anonymisiert sammeln, um das Produkt „Thunderbird“ zu verbessern. Wer aber trotzdem keine Daten preisgeben will, der kann hier ganz einfach einen Riegel vorschieben.

Test-Pilot deaktivieren

Da der „Test-Pilot“, der sich im Menü „Extras“ versteckt,  sich leider nicht per Menü-Einstellungen abschalten lässt, muss er komplett aus dem Mail-Client herausgelöscht werden.

Wie bei Mozilla üblich, ist der „Test-Pilot“ auch ein Add-on, dass sich über den „Add-ons-Manager“ schnell und einfach entfernen lässt. Dazu starten Sie den Mozilla Thunderbird und klicken  in der Menüleiste auf „Extras | Add-ons“. Im Tab des „Add-ons-Manager“ wechseln Sie zum Register „Erweiterungen“ und klicken beim Add-on „Test Pilot for Thunderbird“ auf den Button „Entfernen“.

Nach einem Neustart des E-Mail-Programms ist der Test-Pilot komplett entfernt und der Datentransfer ist unterbunden.

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Hardware & Software

Druckerpatronen entsorgen – Das müssen Sie beachten

Die meisten Verbraucher wissen, dass Druckerpatronen nicht nur teuer sind, sondern dass auch deren Entsorgung oftmals problematisch sein kann. Denn Druckerpatronen können Giftstoffe enthalten, die unter Umständen nichts im Hausmüll zu suchen haben. Ob Ihre alte Patrone auf den Sondermüll gehört oder nicht, können Sie anhand der nachfolgenden Tipps erkennen.

Tipps für die Entsorgung – Auf diese Unterschiede kommt es an

Zunächst einmal sollten Sie wissen, dass die Patrone an sich meist nicht das Problem darstellt. Denn diese wird meist aus einfachem Plastik hergestellt, welches sich wunderbar recyceln lässt. Die Problematik der fachmännischen Entsorgung ergibt sich daraus, dass Druckerpatronen nie ganz leer werden, sondern auch am Ende noch ein wenig Tintenreste beinhalten.

Bevor Sie Ihre Patrone im Hausmüll entsorgen, sollten Sie prüfen, ob die Tinte vielleicht schädlich sein könnte. Obwohl das Umweltbundesamt bekannt gegeben hat, dass die meisten Tinten heutzutage nicht mehr gefährlich sind, sollten Sie die Tintenzusammensetzung besser dennoch genau prüfen. Diese variiert von Patrone zu Patrone. Wenn Sie unsicher sind, können Sie die Patrone beim Fachhändler abgeben, aber auch der Hersteller kann Auskunft über die Inhaltsstoffe geben. So können Sie sich sicher sein, dass Sie die Patrone korrekt entsorgen. Das Vorgehen beim Wegwerfen von Tonern funktioniert übrigens nach dem gleichen Prinzip.

Leere Patronen spenden oder verkaufen

Noch besser als Wegwerfen: die Spende oder der Verkauf. Einige Anbieter wie Geld für Müll oder Sammel mit kaufen alte Druckerpatronen, Tintenpatronen und Tonerkartuschen auf, bereiten sie wieder auf und verkaufen sie wieder. Der Erlös wird gemeinnützigen Organisationen gespendet. Pro Patrone gibt es je nach Anbieter bis zu 13 Euro. In vielen Firmen stehen zudem Sammelboxen (etwa die Sammelboxen der Caritas), in die Sie die leeren Toner und Kartuschen nur einwerfen müssen. Die vollen Boxen werden dann abgeholt und der Inhalt wiederaufbereitet.

Wenn Ihnen die Umwelt am Herzen liegt, können Sie die Patrone auch wieder mit Tinte auffüllen. Spezielle Nachfüllsets dazu werden im Internet angeboten. Hierbei sollten Sie jedoch wissen, dass es sich meist nicht um Originaltinte handelt und dass das Nachfüllen nicht immer ganz sauber gelingt.

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