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Google Chrome: Links blockieren, die über Ihre Web-Aktivitäten berichten

Beim Surfen im Netz werden durch Anklicken von Hyperlinks oft ein oder mehrere Server im Hintergrund mit User-Tracking-Informationen versorgt. Diese enthalten Informationen dienen dazu, Ihr Surf-Verhalten zu speichern und zu analysieren. Diese „Überprüfung“ von Hyperlinks können Sie bei Chrome deaktivieren und so Ihre Privatsphäre besser schützen.

Dazu starten Sie Chrome und geben in die Adresszeile „about:flags“ ein. Drücken Sie die [Enter]-Taste, und scrollen Sie in der Ergebnisliste zu dem Eintrag „Überprüfung von Hyperlinks deaktivieren“. Klicken Sie auf den Link“Aktivieren“, um die Weiterleitung der User-Tracking-Informationen zu blockieren. Nach einem Browser-Neustart ist die Änderung aktiv.

Und in diesem Artikel informieren wir Sie, wie Sie die Daten-Sammelwut noch weiter einschränken können.

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Google Internet & Medien

Google Chrome Datensammelwut: Das übermäßige Datensammeln des Chrome-Browsers eindämmen

Google Chrome ist zwar derzeit der schnellste Browser, aber sein Datenhunger ist immens. Das Surfverhalten jedes Nutzers wird gespeichert und für die verschiedensten Zwecke weiterverarbeitet. Man kann diese „Sammelleidenschaft“ nicht komplett unterbinden, aber man kann es ein wenig einschränken, damit kein genaues Nutzerprofil von Ihnen angelegt werden kann.

Weniger Daten sammeln und übermitteln

Google speichert nicht nur die Suchanfragen, auch URLs und DNS-Anfragen werden gesammelt. Einige dieser Datenübermittlungen können Sie selbst deaktivieren:

1. Starten Sie Google Chrome, klicken Sie oben rechts auf das Schraubenschlüssel-Symbol und Sie wählen aus dem Kontextmenü „Optionen“.

2. Wechseln Sie im Fenster „Optionen“ zum Register „Details“.

Im Bereich „Datenschutz“ lassen sich insgesamt fünf Einstellungen ein- und ausschalten, die für die Datenweitergabe an Google mit verantwortlich sind:

  • „Navigationsfehler mithilfe eines Webdienstes beheben“ – schlägt ähnliche Webseiten vor, wenn die ursprünglich angewählte Seite nicht erreichbar ist.
  • „Vervollständigung von Suchanfragen und URLs bei der Eingabe in die Adressleiste verwenden“ – aktiviert bei Google den Vorschlagsdienst bei der Eingabe von URLs und Suchbegriffen
  • „Netzwerkaktionen voraussehen, um die Ladegeschwindigkeit zu verbessern“ – sendet vorab alle, auf der nächsten Seite enthaltenen Webadressen an einen DNS-Server um diese Links schneller laden zu können.
  • „Phishing- und Malware-Schutz aktivieren“ – ist eine nützliche Option zu Ihrem Schutz vor Schadprogrammen und Phishing-Angriffen. Besitzen Sie allerdings ein eigenes Schutzprogramm, können Sie diese Option auch deaktivieren.
  • „Nutzungsstatistiken und Absturzberichte automatisch an Google senden“ – ist bereits standardmäßig deaktiviert und sollte es auch bleiben.

Haben Sie alle gewünschten Einstellungen deaktiviert, können Sie die Seite schließen. Die Änderungen werden dabei automatisch gespeichert.

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Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox: Übermäßiges Datensammeln durch Supercookies verhindern

Fast alle Webseitenbetreiber nutzen Cookies, um Surf- und Einkaufsverhalten von Internet-Nutzern zu speichern und zu analysieren. Dabei werden aber auch sogenannte „Supercookies“ eingesetzt, deren Speicherfähigkeit weit über das der normalen Cookies hinaus geht. Welche Daten zu welchem Zweck da gesammelt werden, bleibt für den normalen User im Dunkeln. Um diese übermäßige Sammelwut einzudämmen und die eigene Privatsphäre zu schützen, kann man beim Firefox die Supercookies deaktivieren.

Supercookies? Nein Danke.

Starten Sie zuerst Ihren Firefox-Browser, geben in die Adresszeile „about:config“ ein, drücken die [Enter]-Taste und bestätigen die Sicherheitsmeldung mit „Ich werde vorsichtig sein, versprochen“.

Danach tragen Sie in das Textfeld „Filter“ den Befehl „dom.storage.enabled“ ein.

In der Spalte „Wert“ ändern Sie durch einen Doppelklick den Eintrag „true“ in „false“.

Starten Sie den Browser neu, um die Änderung zu aktivieren. Der Wert „false“ deaktiviert die Supercookies, mit der Einstellung „true“ akzeptieren Sie die Datenspeicherung.