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Silber reinigen: 11 Tipps, um Silber wieder zum Glänzen zu bringen

Silberschmuck oder -besteck sieht toll aus. Aber nur am Anfang. Die Kehrseite der Silbermedaille: mit der Zeit läuft Silber an und das Besteck oder der Schmuck sehen gar nicht mehr so glänzend aus wie am ersten Tag. Das Silber wird regelrecht schwarz. Das macht aber nichts. Denn Silber lässt sich mit wenigen Handgriffen reinige und wieder auf Hochglanz bringen. Hier unsere 11 besten Tipps zum Reinigen von Silber.

Warum läuft eigentlich Silber an?

Auch wenn Silberschmuck oder Silberbesteck mittlerweile chemisch behandelt wird, um ein Anlaufen zu verhinder, sieht mit der Zeit jeder Gegenstand aus Silber unansehnlich aus. Das Anlaufen liegt – entgegen der landläufigen Meinung – nicht an Schweißabsonderungen. Silber läuft an, da es sich meist nicht um reines Silber, sonder um Legierungen mit anderen Metallen handelt, die dem in der Luft enthaltenen Sauerstoff und Schwefelwasserstoff reagieren und das schwarze Silbersulfid bilden.

Übrigens: Schwefelwasserstoff befindet sich in vielen Lebensmitteln; daher sollte man zum Beispiel Eier nicht mit Silberlöffeln essen. Auch Salzgebäck besser nicht auf Silbertellern servieren, da Salz und Silber chemisch reagieren.

Silber richtig reinigen: Diese 11 Hausmittel machen Silber wieder sauber

Um Silber wieder sauber zu bekommen, gibt es im Fachhandel jede Menge Reinigungsmittel für Silber, etwa ein Silberbad für Schmuck und Besteck. Das Geld für die Silberputzmittel kann man sich sparen. Silber lässt sich wunderbar mit bewährten Hausmitteln putzen. Hier 11 einfache und bewährte Tipps zum Reinigen von Silber. Ideal ist oft die Kombination mehrerer Methoden, etwa zuerst das Salzwasserbad und danach die Zahnpasta-Methode:

– Alufolie: Silberbestecke oder den Silberschmuck in Alufolie einwickeln und das Alupäckchen dann rund eine Stunde in köchelndes Wasser oder in die Spülmaschine legen.

– Alufolie und Salz: Das Silber in eine Schüssel mit warmem Wasser, einigen Schnipseln Alufolie und einem Teelöffel Salz einlegen. Das Ganze etwa zwei bis drei Minuten (nicht länger) einwirken lassen und alles mit viel klarem Wasser abspülen. Wichtig ist, dass die Silberteile Kontakt zur Alufolie haben. Das Salzbad darf nicht zu lange dauern, da sich sonst eine schwer zu entfernende Schicht bildet. Klappt’s nicht beim ersten Mal, besser das Besteck abspülen und den Vorgang mit einem neu angesetzten Alufolien-Salzbad wiederholen.

– Zahncreme: Silberschmuck oder -besteck mit eine alten Zahnbürste und Zahncreme reinigen. Die Zahncreme einige Minuten einwirken lassen und dann abspülen.

– Rohe Kartfoffel: Große Silbergegenstände wie Münzen mit einer angeschnittenen, rohen Kartoffel abreiben. Für filigranen Silberschmuck ist diese Methode nicht geeignet.

– Saure Milch: Das Silber in eine Schüssel mit saurer Milch legen. Das Ganze einige Stunden oder über Nacht einwirken lassen. Danach das Besteck mit klarem Wasser abspülen.

– Bier: Das Silber über Nacht in eine Schüssel mit Bier einlegen (Pils oder Alt ist egal) und am nächsten Morgen gründlich mit klarem Wasser abspülen.

– Spülmittel und Essig: Etwa 150 ml Wasser mit etwa 50 ml Spülmittel vermengen und dazu vier Esslöffel Essig geben. Das Silber hineinlegen und über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag das Silber mit klarem Wasser abspülen.

– Kernseife und Salmiakgeist: Flüssige Kernseife (keine normale Flüssigseife) in heißes Wasser und dazu einen Schuss Salmiakgeist geben. Den Silberschmuck darin einige Stunden einlegen.

– Natron: Auf eine alte Zahnbürste etwas Natron geben und das Silber damit in kreisenden Bewegungen reinigen. Achtung: Diese Methode nur bei Silber mit gebürsteteten Oberflächen anwenden; nicht bei poliertem und glänzenden Silber.

– Backpulver: Ein Päckchen Backpulver in einer Schüssel mit Wasser auflösen und das Silber über Nacht darin einlegen. Am nächsten Tag alles mit klarem Wasser abspülen.

– Asche: Aschse aus Kaminofen oder Grill auf ein Tuch geben und das Silber leicht einreiben. Danach alles mit klarem Wasser abspülen.

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Das Anlaufen von Silber verhindern

Übrigens: Damit Silber erst gar nicht so schnell anläuft, können Sie das Anlaufen zwar nicht komplett verhindern aber hinauszögern. Dazu in die Schublade oder Schmuckschatulle mit dem Silber etwas handelsübliche Schulkreide legen. Die Kreide verhindert die chemische Reaktion, die normalerweise zum Anlaufen führt. Zudem Besteck und Schmuck möglichst trocken lagern und etwa in Baumwolltücher einwickeln. Und ganz wichtig: Silber auf keinen Fall in die Spülmaschine stecken, da Silber mit den Gegenständen aus Edelstahl reagiert.

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Wenn die CD/DVD/Blu-Ray im Laufwerk explodiert

Es hört sich verrückt an, kann mitunter aber bei jedem CD-, DVD- und Blu-ray-Laufwerk passieren. Im ungünstigsten Fall zerspringt der Datenträger im Laufwerk mit einem lauten Knall in tausend Teile. Die Ursache ist meist eine Verformung oder Beschädigung des Datenträgers. Durch die Unwucht und die hohen Umdrehungszahlen kann die CD gegen das Laufwerkgehäuse oder die Schublade stoßen und regelrecht zerplatzen.

Damit es erst gar nicht so weit kommt, achten Sie stets darauf, dass keine Unwucht entsteht. Verzichten Sie auf Schmuck-CDs in außergewöhnlichen Formen wie Äpfeln oder Autos; die sehen zwar schick aus, sind aufgrund der Unwucht aber für schnelle Computerlaufwerke nicht geeignet. Bei normalen CDs und DVDs können direkte Sonneneinstrahlung oder starke Temperaturschwankungen den Datenträger verformen. Ebenfalls kritisch: Unsauber aufgeklebte Etiketten oder die Verwendung falscher Etiketten. Zur Sicherheit überprüfen Sie vor dem Einlegen jeden Datenträger auf Beschädigungen wie Risse oder abgeplatzte Ränder.

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Unsauber angebrachte Aufkleber bringen die CD bzw. DVD im Laufwerk aus dem Gleichgewicht. Auch beschädigte Datenträger sollten nicht mehr verwendet werden.

Wenn Sie aus dem Laufwerk einen lauten Knall und rasselnde Geräusche hören, ist der eingelegt Datenträger vermutlich zerplatzt. Die CD bzw. DVD ist zwar nicht mehr zu retten, das Laufwerk können Sie aber nach einer Reinigung weiterverwenden:

1. Im ersten Schritt fahren Sie den Computer herunter und schalten ihn aus. Anschließend öffnen Sie die Laufwerkschublade über den Notauswurf.

2. Um die Reste des Datenträgers zu entfernen, kippen Sie den Computer und schütteln die Einzelteile aus dem Laufwerk heraus.

3. Anschließend starten Sie den Computer wieder und prüfen, ob das Laufwerk noch funktioniert. Verwenden Sie für den ersten Test aber nur einen frischen Rohling oder eine unwichtige CD bzw. DVD – etwa aus der Beilage einer Fachzeitschrift. In den meisten Fällen arbeitet das Laufwerk nach der Reinigung wieder tadellos.

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Rechner stürzt immer ab? So lassen sich plötzliche Abstürze vermeiden

Lästig sind Computerfehler, die nur sporadisch auftreten. Wenn der Rechner zum Beispiel mitten im Betrieb abstürzt, ist die Fehlersuche sehr schwierig. Besonders dann, wenn der Fehler sich nicht reproduzieren lässt und zu unterschiedlichen Zeiten und mit verschiedenen Programmen auftritt.

Verstaubte Lüfter = Hitzeprobleme auch im Winter

Häufigste Ursache für sporadische Abstürze sind Hitzeprobleme. Da im Inneren des Computers viel Wärme entsteht, muss der Rechner im laufenden Betrieb gekühlt werden. Im Computer sind hierzu mehrere Lüfter eingebaut, die Prozessor, Grafikkarte und Netzteil mit Luft versorgen. Wird der Luftstrom unterbrochen oder gestört, steigt die Temperatur der Bauteile und es kann vermehrt zu Abstürzen kommen. Der Computer sollte daher so aufgestellt werden, dass weder die vorderen Lüftungsschlitze noch die Lüfter hinten am Gehäuse verdeckt werden, etwa durch Bücher oder das Verstecken des Rechners in einem Regal.

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Lüfter und Lüftungsschlitze sorgen dafür, dass im Inneren des Rechners ein steter Luftstrom die Bauteile kühlt. Lüfter und Lufteinlässe dürfen daher nicht verdeckt werden.

Typische Symptome plötzlicher Rechnerabstürze

Ein weiteres Problem: verstaubte Lüfter. Ist der Rechner neu, laufen die sauberen Lüfter noch einwandfrei. Mit der Zeit setzen sich die Lüfter allerdings mit Staub zu. Oft sind die Lüfter so „versifft“, dass kaum noch Luft transportiert werden kann. Die Folge sind Hitzestaus, überhitzte Prozessoren und Abstürze. Ob der Rechner bereits stark verstaubt und dadurch die Luftversorgung gestört ist, können Sie an folgenden Symptomen erkennen:

  • Der Computer wird lauter – Die meisten Computer verfügen über temperaturgeregelte Lüfter. Steigt die Temperatur, laufen die Lüfter mit höherer oder höchster Umdrehungszahl. Die Lautstärke steigt.
  • Plötzlich auftretende Grafikfehler – Computer mit 3D-Grafikkarten für Spiele besitzen auf der Grafikkarte einen eigenen Lüfter. Schafft der Grafikkartenlüfter trotz voller Umdrehungszahl keine ausreichende Kühlung, kommt es zu sporadischen Grafikfehlern. Das Monitorbild friert dann zum Beispiel ein oder es erscheinen Streifen und andere Grafikfehler.
  • Plötzliche Abstürze – Wenn der Computer normalerweise problemlos läuft, bei hohen Temperaturen (etwa im Sommer oder bei 3D-Spielen) plötzlich und ohne Vorwarnung abstürzt, ist es ihm zu heiß. Trotz höchster Umdrehungszahl schaffen es die Lüfter nicht, die Hitze aus dem Gehäuseinneren abzuführen.

Den Computer richtig entstauben

Selbst wenn die Luftversorgung des Rechners gewährleistet ist, kann es zu Hitzeproblemen kommen. Der Grund: mit der Zeit verstaubt der Computer. Spätestens nach einem Jahr hat sich im Inneren des Computers eine Staubschicht angesammelt, vor allem auf den Lüftern selbst. Die Folge ist eine immer schlechtere Luftversorgung. Wenn sich zu viel Staub in den Kugellagern sammelt, können die Lüfter im schlimmsten Fall sogar ausfallen. Dreht sich zum Beispiel der Lüfter der Grafikkarte nicht mehr, stürzt der Computer nach einigen Stunden plötzlich ab. Einige Rechner verfügen über einen Schutzmechanismus, der bei zu hohen Temperaturen den Computer herunterfährt oder einfach abschaltet. Damit das nicht passiert, sollten Sie vorsorgen und etwa einmal im Jahr den Rechner von Staubablagerungen befreien.

Mit folgenden Schritten reinigen Sie den Computer und sorgen wieder für einen ausreichende Kühlung:

1. Schalten Sie den Computer aus.

2. Ziehen Sie den Netzstecker und alle Kabel angeschlossener Geräte ab.

3. Dem Staub rücken Sie mit einem handelsüblichen Staubsauger zu Leibe. Verwenden Sie einen Staubsauger mit Schlauch und Düse. Saugen Sie zuerst die Lüftungsschlitze vorne am Gehäuse aus.

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4. Anschließend entfernen Sie hinten am Gehäuse den Staub von den Lüftungsgittern des Netzteils. Ganz wichtig dabei: Durch den Staubsauger kann sich der Lüfter des Netzteils drehen. Je nach Drehgeschwindigkeit und Richtung kann der Lüfter beschädigt werde oder durch Induktion Strom erzeugt werden. Damit das nicht passiert, müssen Sie das Lüfterrad während des Reinigungsvorgangs fixieren. Verwenden Sie hierzu einen nicht leitenden Gegenstand – zum Beispiel einen Schaschlikspieß aus Holz – und halten damit den Lüfter fest.

5. Um auch das Innere des Rechners von Staub zu befreien, müssen Sie das Computergehäuse öffnen. Fassen Sie zunächst einen geerdeten Gegenstand wie eine Heizung an, um elektrostatische Aufladungen zu vermeiden. Anschließend öffnen Sie das Gehäuse, indem Sie es aufschrauben oder die Entriegelungstaste drücken.

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6. Befreien Sie mit dem Staubsauer vorsichtig die Bauteile von Staub, besonders den Prozessorlüfter und -kühlkörper sowie die Grafikkarte. Auch hier müssen Sie die Lüfter fixieren, damit sie nicht durch den Staubsauger oder die Druckluft in Drehung versetzt werden.

Um den Staub auch aus schwer zugänglichen Stellen wie Ritzen des Prozessorkühlers zu entfernen, hat sich Druckluft aus der Dose bewährt. Spezielle ölfreie Druckluftsprays aus der Dose zur Reinigung von elektronischen Bauteilen gibt es im Baumarkt oder bei Amazon für rund 5 Euro. Wichtig ist, dass die Druckluft ölfrei ist.

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Thermoskanne innen blitzblank sauber bekommen

Von innen angelaufene und unansehnliche Thermoskannen werden wieder blitzblank sauber, wenn Sie folgendermaßen vorgehen:

Die Thermos-Kanne mit heißem Wasser füllen und eine Tüte Backpulver oder Kaisernatron einrühren. Das Ganze etwa drei Stunden einwirken lassen und schon ist die Kanne wieder wie neu.

Wenn Sie kein Backpulver oder Natron zur Hand haben, können Sie auch eine Reinigungstablette für Dritte Zähne verwenden.

Übrigens: Viele weitere gute Tipps, Infos und Geschichten rund um die Thermoskanne gibt es auf der Webseite www.thermoskanne.org.