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Unscharfe Handy-Fotos trotz mehrfacher Linsenreinigung?

Unscharfe Bilder einer Handy- oder Tablet-Kamera haben meist unspektakuläre Ursachen. Beim Telefonieren wird meistens die Linse auf der Geräterückseite mit der Hand berührt. Neben eventuellem Schmutz auf den Fingern, gelangt auf diese Weise auch das Fett der Haut, sowie Handcreme auf die Fotolinse. Meistens reicht die Reinigung der Kameralinse aus, manchmal aber nicht.

Zur Reinigung der Linse sollte man ein Microfasertuch (z. B. Brillenputztuch) oder ein feuchtes Textiltuch verwenden. Wichtig ist dabei nur, dass es nicht fusselt. Papiertücher, wie Taschen- oder Kosmetiktücher eignen sich wegen der Holzbeimischung nicht. Die Gefahr von Kratzern ist hier zu hoch.

Am besten du benutzt ein mit Glasreiniger befeuchtetes Wattestäbchen. Auf keinen Fall sollte für die Reinigung der Glasreiniger auf die Kamera gesprüht werden, da sonst Schäden am Telefon auftreten können.

Bei manchen Geräten ist die Kamera durch eine zusätzliche Linse geschützt, die in der Gehäuserückseite eingelassen ist. Hier kann sich auf der Innenseite ebenfalls Staub und Fusseln sammeln, die ein Foto unscharf werden lassen können.

Lässt sich die hintere Geräteabdeckung entfernen, kannst du wie oben beschrieben, die Reinigung wiederholen. Wenn nicht, dann bleibt eigentlich nur die Reinigung durch einen Handy-Fachbetrieb.

Tipp:

Wer seine Kameralinse zuverlässig vor Schmutz und Beschädigungen schützen möchte, der kann ja mal einen Blick auf Kamera-Abdeckungen werfen. Mehr dazu erfährst du in unserem Artikel Schutz vor neugierigen Blicken: Die Webcam-Abdeckungen von Soomz.

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Apple Watch

Apple Watch und Apple-Watch-Armband richtig reinigen und saubermachen

Die Apple Watch ist ganz schön robust und hält eine Menge aus. Das muss sie auch. Während das Smartphone meist in der Hosentasche gut geschützt ist, muss die Watch samt Armband am Handgelenk jede Menge Schmutz, Handcremes und mehr aushalten. Die Folge: Bildschirm, Armband, Krone und Seitentaste sind ruck, zuck verdreckt. Hier einige Tipps, wie du die Apple Watch richtig reinigst, damit sie wieder so aussieht wie am ersten Tag.

Armband reinigen

Zum Reinigen der Armbänder am besten die beiden Hälften des Armbands von der Uhr lösen. Das geht ganz einfach, indem du auf der Rückseite den kleinen Knopf drückst und das Armband seitlich herausschiebst. Wie es genau geht, beschreibt Apple auf der Support-Seite Apple Watch Armband anlegen oder wechseln.

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Das Armband der Sport-Edition besteht aus Fluorelastomer und lässt sich am einfachsten mit Spülmittel reinigen. Einfach einen Tropfen Spülmittel auf den Finger geben, das Armband damit reinigen und danach mit warmem Wasser abspülen – Fertig. Das Leder- und Edelstahl-Armband reinigt man am besten mit einem weichen, feuchten Tuch. Das Leder-Armband sollte man keinesfalls in Wasser tauchen, da es sonst zu unschönen Verfärbungen kommen kann.

Apple Watch Bildschirm reinigen

Zum Säubern des Apple-Watch-Bildschirms und des Uhrgehäuses empfiehlt Apple dringend, auf Reinigungsmittel zu verzichten. Insbesondere Druckluft, aggressive Reiniger oder Föns und Haartrockner sollten nicht zum Einsatz kommen. Das müssen sie auch gar nicht. Denn Bildschirm und Gehäuse lassen sich wunderbar mit einem weichen, flusenfreien Tuch reinigen. Bei hartnäckigen Flecken am besten mit einem feuchten Tuch die Flecken entfernen und anschließend mit einem trockenen Tuch trocken reiben.

Ich empfehle ein flusenfreies Baumwolltuch aus 100% Baumwolle, etwa ein altes ausgedientes, zerschnittenes T-Shirt. Auf keinen Fall ein Microfasertuch verwenden, da Mikrofasertücher mikroskopisch kleine Häkchen haben, wie Schmirgelpapier wirken und den Bildschirm und das Gehäuse nur verkratzen.

Klemmende Krone und Schalter reinigen

Mitunter kann es passieren, dass sich kleinste Schmutzpartikel in die digitale Krone oder den seitlichen Button verirren und Krone bzw. Button blockieren. Das Problem lässt sich am einfachsten unter laufendem, warmen Wasser beheben, und zwar so:

1. Schalte die Apple Watch komplett aus (lange auf den den unteren Knopf an der Seite drücken und auf Ausschalten tippen).

2. Solltest du ein Lederarmband besitzen, dieses unbedingt vor dem Reinigen abnehmen.

3. Halte die digitale Krone für etwa 10 bis 15 Sekunden unter fließendes, warmes Wasser. Keine Sorge: Die Apple Watch ist spritzwassergeschützt und wasserabweisend und hält sie die Prozedur problemlos durch.

4. Drehe und drücke die digitale Krone dabei mehrfach, damit das fließende, warme Wasser in die kleinen Ritzen zwischen Krone und Gehäuse fließen und den Schmutz entfernen kann.

5. Anschließend die Apple Watch mit einem fusselfreien Baumwolltuch reinigen.

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Hardware & Software

Rechner stürzt immer ab? So lassen sich plötzliche Abstürze vermeiden

Lästig sind Computerfehler, die nur sporadisch auftreten. Wenn der Rechner zum Beispiel mitten im Betrieb abstürzt, ist die Fehlersuche sehr schwierig. Besonders dann, wenn der Fehler sich nicht reproduzieren lässt und zu unterschiedlichen Zeiten und mit verschiedenen Programmen auftritt.

Verstaubte Lüfter = Hitzeprobleme auch im Winter

Häufigste Ursache für sporadische Abstürze sind Hitzeprobleme. Da im Inneren des Computers viel Wärme entsteht, muss der Rechner im laufenden Betrieb gekühlt werden. Im Computer sind hierzu mehrere Lüfter eingebaut, die Prozessor, Grafikkarte und Netzteil mit Luft versorgen. Wird der Luftstrom unterbrochen oder gestört, steigt die Temperatur der Bauteile und es kann vermehrt zu Abstürzen kommen. Der Computer sollte daher so aufgestellt werden, dass weder die vorderen Lüftungsschlitze noch die Lüfter hinten am Gehäuse verdeckt werden, etwa durch Bücher oder das Verstecken des Rechners in einem Regal.

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Lüfter und Lüftungsschlitze sorgen dafür, dass im Inneren des Rechners ein steter Luftstrom die Bauteile kühlt. Lüfter und Lufteinlässe dürfen daher nicht verdeckt werden.

Typische Symptome plötzlicher Rechnerabstürze

Ein weiteres Problem: verstaubte Lüfter. Ist der Rechner neu, laufen die sauberen Lüfter noch einwandfrei. Mit der Zeit setzen sich die Lüfter allerdings mit Staub zu. Oft sind die Lüfter so „versifft“, dass kaum noch Luft transportiert werden kann. Die Folge sind Hitzestaus, überhitzte Prozessoren und Abstürze. Ob der Rechner bereits stark verstaubt und dadurch die Luftversorgung gestört ist, können Sie an folgenden Symptomen erkennen:

  • Der Computer wird lauter – Die meisten Computer verfügen über temperaturgeregelte Lüfter. Steigt die Temperatur, laufen die Lüfter mit höherer oder höchster Umdrehungszahl. Die Lautstärke steigt.
  • Plötzlich auftretende Grafikfehler – Computer mit 3D-Grafikkarten für Spiele besitzen auf der Grafikkarte einen eigenen Lüfter. Schafft der Grafikkartenlüfter trotz voller Umdrehungszahl keine ausreichende Kühlung, kommt es zu sporadischen Grafikfehlern. Das Monitorbild friert dann zum Beispiel ein oder es erscheinen Streifen und andere Grafikfehler.
  • Plötzliche Abstürze – Wenn der Computer normalerweise problemlos läuft, bei hohen Temperaturen (etwa im Sommer oder bei 3D-Spielen) plötzlich und ohne Vorwarnung abstürzt, ist es ihm zu heiß. Trotz höchster Umdrehungszahl schaffen es die Lüfter nicht, die Hitze aus dem Gehäuseinneren abzuführen.

Den Computer richtig entstauben

Selbst wenn die Luftversorgung des Rechners gewährleistet ist, kann es zu Hitzeproblemen kommen. Der Grund: mit der Zeit verstaubt der Computer. Spätestens nach einem Jahr hat sich im Inneren des Computers eine Staubschicht angesammelt, vor allem auf den Lüftern selbst. Die Folge ist eine immer schlechtere Luftversorgung. Wenn sich zu viel Staub in den Kugellagern sammelt, können die Lüfter im schlimmsten Fall sogar ausfallen. Dreht sich zum Beispiel der Lüfter der Grafikkarte nicht mehr, stürzt der Computer nach einigen Stunden plötzlich ab. Einige Rechner verfügen über einen Schutzmechanismus, der bei zu hohen Temperaturen den Computer herunterfährt oder einfach abschaltet. Damit das nicht passiert, sollten Sie vorsorgen und etwa einmal im Jahr den Rechner von Staubablagerungen befreien.

Mit folgenden Schritten reinigen Sie den Computer und sorgen wieder für einen ausreichende Kühlung:

1. Schalten Sie den Computer aus.

2. Ziehen Sie den Netzstecker und alle Kabel angeschlossener Geräte ab.

3. Dem Staub rücken Sie mit einem handelsüblichen Staubsauger zu Leibe. Verwenden Sie einen Staubsauger mit Schlauch und Düse. Saugen Sie zuerst die Lüftungsschlitze vorne am Gehäuse aus.

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4. Anschließend entfernen Sie hinten am Gehäuse den Staub von den Lüftungsgittern des Netzteils. Ganz wichtig dabei: Durch den Staubsauger kann sich der Lüfter des Netzteils drehen. Je nach Drehgeschwindigkeit und Richtung kann der Lüfter beschädigt werde oder durch Induktion Strom erzeugt werden. Damit das nicht passiert, müssen Sie das Lüfterrad während des Reinigungsvorgangs fixieren. Verwenden Sie hierzu einen nicht leitenden Gegenstand – zum Beispiel einen Schaschlikspieß aus Holz – und halten damit den Lüfter fest.

5. Um auch das Innere des Rechners von Staub zu befreien, müssen Sie das Computergehäuse öffnen. Fassen Sie zunächst einen geerdeten Gegenstand wie eine Heizung an, um elektrostatische Aufladungen zu vermeiden. Anschließend öffnen Sie das Gehäuse, indem Sie es aufschrauben oder die Entriegelungstaste drücken.

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6. Befreien Sie mit dem Staubsauer vorsichtig die Bauteile von Staub, besonders den Prozessorlüfter und -kühlkörper sowie die Grafikkarte. Auch hier müssen Sie die Lüfter fixieren, damit sie nicht durch den Staubsauger oder die Druckluft in Drehung versetzt werden.

Um den Staub auch aus schwer zugänglichen Stellen wie Ritzen des Prozessorkühlers zu entfernen, hat sich Druckluft aus der Dose bewährt. Spezielle ölfreie Druckluftsprays aus der Dose zur Reinigung von elektronischen Bauteilen gibt es im Baumarkt oder bei Amazon für rund 5 Euro. Wichtig ist, dass die Druckluft ölfrei ist.

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Chrome Firefox Internet & Medien Internet Explorer

Surfspuren löschen und den Browser sauber halten (Chrome, Firefox & Internet Explorer)

Ob mit oder ohne Anonymisierer: Wer im Internet surft, hinterlässt auf dem eigenen Rechner jede Menge Spuren. Während der Surftour speichert der Browser im temporären Ordner jede Menge Daten über die besuchten Seiten. Die bereits heruntergeladenen Texte und Bilder werden hier beispielsweise abgelegt. Das macht auch Sinn, denn wenn die Seite noch einmal besucht wird, muss der InternetBrowser sie nur noch aus dem temporären Ordner kopieren – das erneute Herunterladen entfällt.

Soviel Komfort hat aber auch einen Nachteil: Andere PC-Benutzer können anhand des temporären Ordners erkennen, welche Webseiten wann zuletzt besucht wurden. Dieses „Stöbern im digitalen Müll“ können Sie unterbinden. Browser wie Firefox, Chrome und Internet Explorer sind mit einer Löschfunktion für Surfspuren ausgestattet.

Surfspuren im Internet Explorer löschen

Gehen Sie folgendermaßen vor, um alle Surfspuren des Internet Explorers zu tilgen:

1. Um alle zwischengespeicherten Daten wie Bilder und Webseitenelemente zu löschen, klicken Sie auf das Zahnradsymbol und rufen den Befehl „Sicherheit | Browserverlauf löschen“ auf.

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2. Im folgenden Fenster entscheiden Sie, welche Daten gelöscht werden sollen. Folgende Löschkandidaten stehen zur Auswahl:

  • Temporäre Internetdateien – Hier speichert der Browser Kopien bereits besuchter Internetseiten. Dazu gehören alle Texte, Bilder und Videos. Beim erneuten Besuch muss der Browser die Daten nur noch aus dem Zwischenspeicher laden.
  • Cookies und Websitedaten – In Cookies speichern Anbieter von Onlinediensten oder Onlineshops einen digitalen Fingerabdruck Ihres Computers. Daran können Anbieter ermitteln, wann Sie die Seite zuletzt besucht, unter welchen Namen Sie sich angemeldet oder welche Waren Sie gekauft haben.
  • Verlauf – Der Verlauf ist ein Logbuch, in dem alle zuletzt besuchten Webseiten aufgeführt sind.
  • Downloadverlauf – Hier speichert der Browser, welche Dateien heruntergeladen und wo sie gespeichert wurden.
  • Formulardaten – Wenn Sie Onlineformulare, etwa für Gewinnspiele oder Shopbestellungen ausfüllen, speichert der Browser die Inhalte der Eingabefelder. Wenn Sie später z.B. erneut Ihre Adresse eingeben müssen, können Sie auf die gespeicherten Daten zurückgreifen.
  • Kennwörter – Auf Wunsch werden Benutzernamen und Kennwörter von Onlinedienste gespeichert. Bei der Auswahl eines Benutzernamens füllt der Internet Explorer das Kennwortfeld automatisch aus.
  • Daten der ActiveX-Filterung und des Tracking-Schutzes – Hier steht, welche Seiten von der ActiveX-Filterung ausgeschlossen wurden sowie Informationen über den Tracking-Schutz.

3. Über die Häkchen entscheiden Sie, welche Spuren entfernt werden sollen. Mit einem Klick auf „Löschen“ werden die angekreuzten Surfspuren beseitigt. Um wirklich alle Spuren zu löschen, sollten Sie alle Optionen ankreuzen mit Ausnahme der obersten Option „Bevorzugte Websitedaten behalten“.

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Alle Surfspuren löschen beim Firefox

Auch beim Firefox-Browser werden Sie die Surfspuren mit wenigen Mausklicks los. Sie können den Browser sogar so konfigurieren, dass beim Beenden automatisch alles getilgt wird. Um gespeicherte Daten des Firefox-Browsers zu löschen, sind folgende Schritte notwendig:

1. Rufen Sie den Befehl „Chronik | Neueste Chronik löschen“ auf, oder drücken Sie die Tastenkombination [Strg]+[Umschalten]+[Entf].

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2. Entscheiden Sie im nächsten Fenster, welche Daten entfernt werden sollen, und klicken Sie auf „Jetzt löschen“. Um wirklich alle Spuren zu verwischen, sollten Sie im oben im Dialogfenster die Option „Alles“ wählen und unten alles ankreuzen.

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Browserdaten in Chrome löschen

Um beim Google-Browser Chrome alle verräterischen Surfspurfen loszuwerden, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Klicken Sie oben rechts auf die Menüschaltfläche, und rufen Sie den Befehl „Einstellungen“ auf.

2. Dann klicken Sie in der linken Spalte auf „Verlauf“ und anschließend auf die Schaltfläche „Browserdaten löschen“.

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3. Im folgenden Fenster entscheiden Sie, welche Surfspuren getilgt werden sollen. Auch hier gilt: Um alle Spuren zu verwischen, kreuzen Sie alle Optionen an und wählen im Feld „Folgendes für diesen Zeitraum löschen“ die Einstellung „Gesamter Zeitraum“. Nach einem Klick auf „Browserdaten löschen“ ist der Browser wieder sauber und niemand kann nachverfolgen, auf welchen Webseiten Sie gewesen sind oder welche Dateien heruntergeladen wurden.

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Hardware & Software

Neuer BKA-Trojaner kompromittiert Systeme mit kinderpornografischen Bildern

Seit längerer Zeit ist der sogenannte „BKA-Trojaner“ ein großes Ärgernis für Nutzer von Windows-Rechnern. Bei betroffenen Systemen wird der komplette Internetverkehr auf nicht zurückverfolgbare Webseiten umgeleitet, fiktive Protokolle und BKA-Logos weisen darauf hin, dass der Computer vom Bundeskriminalamt wegen mehrerer illegaler Downloads beschlagnahmt sei. Die einzige Abhilfe sei die Bezahlung eines hohen Betrages an ein ausländisches Konto. Ein Großteil der Nutzer fällt darauf zwar vermutlich nicht herein, das Entfernen des Trojaners ist trotz diverser Tools jedoch nicht so einfach. Jetzt ist eine gänzlich neue Version des BKA-Trojaners im Netz aufgetaucht. Dieser nutzt eine perfide Methode, die Nutzer zu schocken und zum Bezahlen zu zwingen, denn er lädt kinderpornografische Bilder auf den Computer und droht Nutzern mit einem Ermittlungsverfahren.

Die Spitze der Scareware?

Wie bereits beschrieben sind die BKA-Trojaner nichts neues und in einer schwächeren Form bereits seit Monaten im Netz unterwegs, der neue Kinderporno-Trojaner ist aber insofern wirklich gefährlich, da selbst das unbewusste Herunterladen kinderpornografischer Schriften eine Straftat darstellt. Das Bundeskriminalamt gibt jedoch Entwarnung, gegen betroffene Rechner wird kein Ermittlungsverfahren geführt und auch die Zahlung der verlangten Summe hilft nur den Programmierern der skrupellosen Software. Der Trojaner muss, auch zum Schutz gegen das Herunterladen möglicherweise weiterer illegaler Bilder, so schnell wie möglich restlos entfernt werden. Den Trojaner zu entlarven ist nicht schwer, er nutzt das Logo der Pressestelle des Bundeskriminalamts, die verwendeten Bilder sind immer die gleichen, die Bildunterschriften tragen die Namen der Mädchen: „Gabriela Nunez“, „Chin-Sun Kim“, „Ashlee Stiller“ und „Linda Green“. Zudem zeigt der Trojaner bei vorhandener Webcam ein Bild des Nutzers und gibt an, dieses würde im Rahmen der Ermittlung für die Identifizierung verwendet.

So verbannt man den BKA-Trojaner vom Computer

Hinweis: Da sich die Software des BKA-Trojaners in den letzten Monaten mehrmals verändert hat und immer wieder neue Revisionen auftauchen, gibt es momentan noch keine Tools, die eine vollständige Entfernung garantieren. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt deswegen eine manuelle Deinstallation und die Durchführung eines kompletten Scans mit der Software „HitmanPro„, die mehrere Suchengines vereint.

  1. Da der Trojaner den Zugriff auf Task-Manager und weitere Windows-Funktionen sperrt, starten Sie ihren Computer neu und wechseln Sie in den „Abgesicherten Modus„. Diesen erreichen Sie durch Druck auf die Taste [F8] vor dem Bootvorgang.
  2. Melden Sie sich als Administrator an.
  3. Öffnen Sie das Startmenü oder den Windows-Explorer und geben Sie in das Suchfeld „.exe“ ein. Gehen Sie dabei sicher, dass „Versteckte und Systemdateien“ in die Suche einbezogen werden. Diese Option finden sie in den Ordneroptionen unter „Systemsteuerung“.
  4. Nach dem Suchvorgang sortieren Sie die Liste durch einen Rechtsklick nach dem Filterkriterium „Änderungsdatum“. So werden die zuletzt veränderten Einträge ganz oben angezeigt. Suchen Sie hier nach Dateien, die aus zufälligen Zahlen- und Buchstabenkombinationen bestehen. Zudem haben die vom Trojaner erstellten Dateien kein Symbol und das Änderungsdatum entspricht dem Tag, an dem das Trojaner-Fenster zum ersten Mal angezeigt wurde.
  5. Schließen Sie den Explorer und wechseln Sie in die Registry, indem Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R] drücken und „regedit“ eingeben.
  6. Suchen Sie dort die Schlüssel „HOTKEY_CURRENT_USER“ und „HOTKEY_LOCAL_MACHINE“ sowie nach den Einträgen „Run“, „RunOnce“ und „RunServices“. Auch hier suchen Sie wieder nach Einträgen, die zuletzt geändert wurden und aus zufälligen Zahlen- und Buchstabenkombinationen bestehen.
  7. Löschen Sie alle Dateien im Papierkorb
  8.  Starten Sie den Rechner neu, öffnen Sie den Browser und überprüfen Sie die Startseite. Handelt es sich dabei um die gewohnte Webseite oder die vom Browser als Standard gesetzte, wurde der Trojaner erfolgreich entfernt.
  9. Wer ganz sicher gehen will, nutzt nach dem manuellen Entfernen zusätzlich das vom BSI empfohlene HitmanPro, jetzt sollte der Trojaner restlos entfernt sein.
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Hardware & Software

Rechner zu heiß? Lüfter laufen auf Hochtouren? So schützen Sie den Rechner vor dem Hitzetod

Wenn Computerprobleme nur sporadisch auftreten, sind mitunter nicht das Betriebssystem oder Programme schuld, sondern Hitzeprobleme. Im Inneren des Rechners entsteht durch den Prozessor, die Grafikkarte und die Festplatte eine Menge Wärme, die nach außen transportiert werden muss. Aus diesem Grund sind im Rechnergehäuse und auf Prozessor und Grafikkarte Lüfter angebracht. Wird der Luftstrom unterbrochen oder gestört, steigt die Temperatur im Inneren des Computers. Zu hohe Temperaturen können zu plötzlichen Abstürzen führen. Damit das nicht passiert, sollten Sie den Rechner regelmäßig von Staub befreien und dafür sorgen, dass der Luftstrom nicht unterbrochen wird.

Lüftungsschlitze freihalten

Um eine ausreichende Luftkühlung zu gewährleisten, achten Sie darauf, dass die vorderen, hinteren und seitliche Lüftungsschlitze des Computers nicht verdeckt oder verschmutzt sind. Halten Sie genügend Abstand zu Wänden oder Schreibtischen, damit die warme Luft problemlos abgeführt werden kann.

Lüftungssschlitze säubern

Auch wenn für eine ausreichende Luftversorgung gesorgt ist, kann es zu Hitzeproblemen kommen. Im Inneren des Rechners sammelt sich mit der Zeit eine Menge Staub an, der sich auf den Lüftungsschlitzen, den Lüftern selbst und den Kugellagern der Lüfter absetzt. Die Folge: Die Lüfter laufen langsamer oder fallen im schlimmsten Fall komplett aus. Daher sollten Sie den Rechner mindestens einmal im Jahr von außen und von innen von Staub befreien.

Die Grundreinigung von außen ist einfach: Entfernen Sie den Staub mit einem handelsüblichen Staubsauger, am besten mit angeschlossener Staubsaugerdüse. Zuerst entfernen Sie den Staub von Lüftungsschlitzen außen am Gehäuse. Meist befinden sich die Lüftungsschlitze vorne an der Gehäusefront und hinten am Netzteil.

Vorsicht beim Absaugen von Netzteilen: Durch den Staubsauger kann sich der Lüfter des Netzteils drehen. Daher sollten Sie beim Absaugen von Lüftern das Lüfterrad blockieren, indem Sie zum Beispiel mit einem Schaschlikspieß, Zahnstocher oder anderen nicht-leitenden Gegenständen das Lüfterrad fixieren.

Innenreinigung

Um das Innere des Rechners zu säubern, schalten Sie den Computer aus und trennen ihn vom Stromnetz, indem Sie den Netzstecker ziehen. Bevor Sie das Rechnergehäuse entfernen, fassen Sie einen leitenden Gegenstand an. Eine Heizung reicht in der Regel schon aus. Damit verhindern Sie, dass Sie statisch aufgeladen sind und die empfindliche Elektronik im Gerät beschädigen.

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Schrauben Sie das Computergehäuse auf oder drücken Sie die Entriegelungstaste. Entfernen Sie mit dem Staubsauger vorsichtig den Staub von den Bauteilen im Inneren des Rechners. Besonders der Grafikkarten- und Prozessorlüfter sowie die Lüftungsschlitze des Kühlkörpers sollten danach staubfrei sein.

Ein Tipp, um Staub auch aus schwer zugänglichen Stellen wie den Kühlkörperschlitzen zu bekommen: Verwenden Sie eine Dose Druckluft und kurze Druckluftstöße, um den Staub auch aus den letzten Ecken zu pusten.

Druckluft eignet sich auch, um die Lüftungsschlitze von tragbaren Notebooks und Netbooks zu reinigen. Achten Sie aber auch bei der Arbeit mit Druckluft darauf, die Lüfter zu fixieren, damit der Luftstoß sie nicht in Drehbewegung versetzt.

Wichtig: Zur Reinigung mit Druckluft sollten Sie allerdings nur ölfreie Druckluft zur Reinigung von elektronischen Bauteilen verwenden. Im Fachhandel oder im Baumarkt gibt es ölfreie Druckluftdosen für rund fünf Euro.

Ausreichende Lüftung für tragbare Rechner

Auch bei tragbaren Rechnern sollten Sie immer auf eine ausreichende Kühlung sorgen. Wichtig ist die Luftversorgung auf der Unterseite, da sich hier wichtige Komponenten wie Prozessor, Grafikkarte und Festplatte befinden. Damit die Luftzufuhr nicht unterbrochen wird und die Hitze sich nicht staut, sollten Sie tragbare Rechner nicht auf ein Kissen oder eine Decke legen. Ideal ist es, den tragbaren Rechner auf eine ebene Fläche zu stellen und unter die hinteren Standfüße zwei gleichhohe Bücher oder Bierdeckel zu legen. Das sorgt für mehr „Luft“ an der Gehäuseunterseite. Das schont nicht nur den Rechner, sondern verlängert auch die Akkuleistung, da die Lüfter nicht so schnell drehen müssen.

Kabelführung prüfen

Ist der Rechner einmal geöffnet, sollten Sie auch gleich die Kabelführung im Inneren des Gehäuses überprüfen. Bei den meisten Rechnern strömt die Luft von vorne ins Gehäuse, wird über die Bauteile geführt und vom Netzteillüfter hinten am Gehäuse wieder herausgeführt. Dieser Luftstrom darf nicht durch Kabel oder sonstige Gegenstände unterbrochen oder gestört werden. Achten Sie zum Beispiel darauf, dass Flachbandkabel oder Kabelbäume nicht mitten durch den Luftstrom führen. Mit Kabelbindern können Sie zum Beispiel Kabelstränge platzsparend zusammenbinden oder an der Gehäuserückwand fixieren.

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Heim & Hobby

Fenster streifenfrei reinigen – Geheimrezept Alkohol

Fenster müssen häufiger gereinigt werden, wenn sie schmutzig sind – durch die direkte Nähe zur Natur passiert das natürlich schnell einmal. Allerdings sehen sie danach oft schlimmer aus als vorher, denn nach der Reinigung sind sie übersät von Streifen. Hilfreich ist es deswegen, sie von Beginn an richtig zu reinigen, denn dann geht die Arbeit schnell und Sie können durch ein glasklares, sauberes Fenster schauen.

Alkohol und Spülmittel – das Geheimrezept

Viele käufliche Fensterreiniger aus dem Fachhandel reinigen die Fenster nicht richtig streifenfrei. Glasklare Fenster sind mit ihnen immer noch eine Kunst, auch wenn sie durchaus sehr zuverlässig reinigen und für die Grundreinigung geeignet sind. Reinigungsmittel fürs Fenster können Sie sich aber auch selber mischen, mehr als ein Fläschchen Alkohol aus der Apotheke brauchen Sie dafür nicht. Diesen vermischen Sie in einem Eimer Wasser mit etwas Spülmittel und können loslegen. Die Mischungsverhältnisse richten sich danach, wie schmutzig die Fenster sind – experimentieren Sie, viel werden Sie aber nie brauchen. Mit diesem selbstgemachten Reinigungsmittel bekommen Sie die Fenster meistens schon streifenfreier sauber als mit handelsüblichen Reinigungsmitteln.

Alkohol-Tupfer für letzte Streifen

Wenn dann immer noch Streifen auf den Fenstern zu sehen sind, warten Sie, bis diese getrocknet sind. Beim obligatorischen Abziehen kann es passieren, dass Streifen übrig bleiben. Dann aber brauchen Sie lediglich einen Alkohol-Tupfer oder -Pads aus der Apotheke oder etwas Küchenrolle und das Alkohol-Fläschchen. Anschließend sollten die letzten Streifen ebenfalls bald weichen und das Fenster wird streifenfrei sauber. Reiben Sie die betreffenden Stellen so lange ein, bis die Streifen verschwunden sind; dann lassen Sie die Fenster trocknen und blicken Sie durch ein glasklares Fenster.

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Hardware & Software

Windows beschleunigen: Dateileichen und überflüssige Dateien finden und löschen

Chaos pur: Auf der Festplatte herrscht mit der Zeit ein ganz schönes Durcheinander. Tausende Dateien sind kreuz und quer auf der Platte verstreut. Schlimmer noch: Viele Dateien können nicht in einem Stück gespeichert werden, sondern müssen Häppchenweise auf der Festplatte verteilt werden. Das bremst den PC gehörig aus, da das System die Bruchstücke beim Lesen erst mühsam wieder zusammensuchen muss.

Das muss nicht sein. Wer ein paar Mausklicks investiert und die Platte ab und zu entrümpelt, wird mit einem wesentlich flotteren Arbeitstempo belohnt.

Dateileichen aufspüren

Auf jeder Festplatte tummeln sich mit der Zeit jede Menge Dateileichen. Temporäre Dateien, Dokumente im Papierkorb oder verwaiste Hilfsdateien verschwenden oft mehrere GB Festplattenspeicher. Daher sollten Sie die Festplatte regelmäßig entrümpeln und von unnützem Datenballast befreien.

Bequemes Löschen mit dem Bereinigungs-Assistenten

So geht’s: Zum Großreinemachen hält Windows bereits von Hause aus ein eigenes Werkzeug parat: Den Assistenten zum Bereinigen des Datenträger. Um damit für Ordnung zu sorgen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Starten Sie den Windows-Explorer mit dem Befehl Start | Alle Programme | Zubehör | Windows-Explorer.

2. Klicken Sie mit der rechten(!) Maustaste auf das Icon der Festplatte, zum Beispiel Lokaler Datenträger (C:), und wählen Sie den Befehl Eigenschaften.

3. Im nachfolgenden Fenster verrät Ihnen Windows, wie viel Speicherplatz auf Ihrer Festplatte noch frei ist. Um noch mehr freien Speicherplatz zu erhalten, klicken Sie auf die Schaltfläche Bereinigen.

4. Windows startet daraufhin den Bereinigungs-Assistenten, analysiert Ihre Festplatte und überprüft, ob und wie viele überflüssige Dateien sich auf ihr befinden.

Platz sparen durch Komprimierung

Besonders praktisch ist die Möglichkeit, alte Dateien zu komprimieren. Wenn Sie dieses Kontrollkästchen ankreuzen, verkleinert Windows alle Dateien, auf die Sie seit knapp 50 Tagen nicht zugegriffen haben. Der Vorteil: Die alten Dateien sind damit zwar weiterhin auf der Festplatte vorhanden, allerdings in einer wesentlich Platz sparenderen Version. Bis zu 50% Platzersparnis ist möglich. Durch das Komprimieren können so mit einem Schlag einige Gigabyte frei werden. Im Explorer erkennen Sie verkleinerte Dateien übrigens anhand einer blauen Schrift.

5. Nach einigen Minuten präsentiert Windows das Ergebnis der Suche und schlägt Dateien zum Löschen vor. Kreuzen Sie die Dateien an, die Sie von der Festplatte löschen möchten. Dabei empfiehlt es sich, gleich alle Optionen auszuwählen. Das gibt den meisten Speicherplatz frei. Sie brauchen dabei keine Angst zu haben, versehentlich für Windows überlebenswichtige Dateien zu löschen. Der Assistent achtet penibel darauf, dass auch wirklich nur überflüssige Dateien angeboten werden.

6. Klicken Sie auf Ok, um den Löschvorgang zu starten. Windows entfernt daraufhin die überflüssigen Dateien, und Ihre Festplatte kann wieder befreit aufatmen.

Da kommt einiges zusammen: Der Bereinigungs-Assistent findet oft mehrere GB überflüssige Dateien.