Hackerangriffe: Richtig verhalten bei Angriffen aus dem Web

Trotz Firewall, Virenscanner, Antispyware-Programm und Verschlüsselung im WLAN kann es passieren, dass Angreifer ins System gelangen und Daten ausspionieren. Schutzmechanismen halten Angreifer und Datenschnüffler nur fern, wenn sie aktiviert und richtig konfiguriert sind. Durch Fehlbedienung oder fehlende Aktualisierungen können Schlupflöcher entstehen.
Falls Sie den Verdacht haben, Ihr Rechner wurde mit Schadprogrammen infiziert, sollten Sie schnell reagieren. Falls der Rechner beispielsweise plötzlich spürbar langsamer wird, unentwegt Daten über die Internetleitung übertragen werden, obwohl kein Internetprogramme geöffnet wurde oder die Startseite des Browser verändert wurde, sollten Sie schnell reagieren. Als erste Maßnahme sollten Sie alle Netzwerkverbindungen trennen.

SpyBot: Datenschnüffler entdecken und unschädlich machen

PINs, TANs und Kennwörtern sind ein beliebtes Ziel von Angreifern. Hacker versuchen, auf Ihrem Rechner sogenannte Spyware (Spionage-Software) zu installieren und den PC auszuspionieren. Der Name ist gut gewählt: Wie ein gegnerischer Spion schleichen sich die Datenschnüffler heimlich in den Rechner und agieren hinter den Kulissen. Die ergatterten Informationen – das können harmlose Nutzerprofile aber auch ausgelesene Kennwörter sein – schickt der digitale Spion in aller Stille über das Internet an die „Auftraggeber“. Meist handelt es sich um Werbefirmen, die genau wissen möchten, welche Webseiten am häufigsten besucht, was oft gekauft oder welche Programme besonders intensiv genutzt wurden. Aus den gesammelten Daten lässt sich dann ein Nutzerprofil erstellen und gezielt Werbung verschicken.

Microsoft Standalone System Sweeper: Bootfähige Live-CD/DVD brennen, um Viren, Rootkits und andere Schädlinge aufzuspüren

Viren, Rootkits und andere Schädlinge beschädigen den Rechner oft so stark, dass er nicht mehr startet. Dann ist guter Rat teuer. Denn wie soll man einen Virenscanner aktivieren, wenn der Rechner sich nicht mehr starten lässt? In solchen Fällen helfen nur noch bootfähige Live-CDs, die den Rechner von CD/DVD booten. Die gibt es jetzt auch von Microsoft und basiert auf der Antivirenlösung „Microsoft Security Essentials“.