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Hardware & Software Windows 8

Windows 8: Das klassische Start-Menü wieder aktivieren und einbauen, zum Beispiel mit Pokki

17 Jahre hat es gehalten, jetzt ist Schluss damit: Das 1995 mit Windows 95 und großem Tamtam eingeführte Startmenü ist Geschichte. Zur Markteinführung von Windows 95 hatte sich Microsoft noch für rund 3 Millionen US-Dollar die Lizenz für den Rolling-Stones-Song „Start me up“ gesichert und den Song auf der Bühne präsentiert. Die Tage des Startmenüs sind allerdings gezählt. Seit Windows 8 gibt es kein Startmenü mehr? Wer es liebgewonnen hat und nicht mehr ohne kann, kann sich das Startmenü aber mit einigen Tricks zurückholen. Und einige nette Zusatzfunktionen dazu.

Windows 8 mit Startmenü

Zahlreiche Windows-Entwickler, die das Startmenü ebenfalls vermissen, haben einige nette Tools entwickelt, die Windows 8 wieder mit dem guten alten Start-Button ausstatten. Wer das verschollene Startmenü wieder herbeizaubern möchte, muss nur eines der folgenden Gratistools installieren (aber wirklich immer nur eines der genannten; nicht alle auf einmal):

Unser Favorit unter den Startmenü-Tools ist Pokki. Es installiert unten links (an der Position, wo das Startmenü fehlt) das kugelrunde Pokki-Menü. Darüber können Sie dann in gewohnter Startmenü-Manier Progamme starten, auf gespeicherte Dateien zugreifen, Dateien suchen oder die Systemeinstellungen ändern. Natürlich dürfen auch die Befehle zum Ausschalten, Neustart und Abmelden nicht fehlen. Zudem können Sie mit Pokki die Windows-Taste konfigurieren und zum Beispiel festlegen, dass Sie darüber direkt das Pokki-Menü öffnen oder zum Desktop gelangen. Ebenfalls praktisch: Auf Wunsch bootet Pokki direkt zum Desktop statt zur Metro-Kachel-Oberfläche.

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Hardware & Software Windows 8

Windows 8: Wo ist der Start-Button? Die fehlende Start-Schaltfläche wieder aktivieren

Mit Windows 8 wird alles anders. Nichts ist mehr so wie „früher“ bei Windows 7. Und damit ist nicht nur die ungewöhnliche Kachel-Oberfläche gemeint. Wer möchte, kann mit per Klick auf „Desktop“ oder mit der Tastenkombination [Windows-Taste][D] zurück auf den guten alten Windows-Desktop mit Startleiste und Desktop-Symbolen. Doch auch hier gibt es eine Überraschung: Die Start-Schaltfläche fehlt. Microsoft hält sie für überflüssig. Wer das anders sieht, kann den versteckten Start-Button wieder hervorzaubern.

Ich will meinen Start-Button zurück

Die Start-Schaltfläche ist nicht komplett verschwunden, sondern nur versteckt. Wer sie wiederhaben möchte, kann Sie entweder mit einem Eingriff in die Registry oder – viel einfacher – mit dem kostenlosen Start-Button-Tool „Start8“ aktivieren.

Um bei Windows 8 das Startmenü zu aktivieren, müssen Sie nur von der Webseite www.stardock.com/products/start8/ die Freeware „Start8 for Windows 8“ herunterladen und installieren. Und schon zeigt Windows 8 in der unteren linke Ecke der Taskleiste wieder den gewohnten Start-Button mit dem Startmenü.

Übrigens: Auf der Downloadseite wird zwar die Eingabe der E-Mail-Adresse verlangt – die Adresse ist aber nicht zwingend notwendig. Per Klick auf „Download“ und dann auf „You can download Start8 by clicking her“ startet der Download auch ohne Adresseingabe.

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Word

Word als Taschenrechner verwenden

Zum schnellen Berechnen von Rechnungsbeträgen oder Umstatzsteuerbeträgen greifen viele zum Taschenrechner oder starten den Windows-Rechner. Dabei geht’s auch ohne Zusatzrechner. Denn im Schreibprogramm Word ist der Taschenrechner bereits integriert.

Um den Word-Taschenrechner zu aktivieren, gehen Sie folgendermaßen vor:

Bis zur Version 2003 rufen Sie den Befehl „Extras | Anpassen“ auf und aktivieren die Registerkarte „Befehle“. Hier wählen Sie die Kategorie „Alle Befehle“ aus. Danach klicken Sie im rechten Fenster auf den Befehl „Extrasberechnen“ und ziehen in mit gedrückter Maustaste in die Symbolleiste.

Ab Word 2007 geht’s folgendermaßen: Klicken Sie auf die Office-Schaltfläche bzw. auf „Datei“ und dann auf „Word-Optionen“ bzw.“Optionen“. Dann wechseln Sie in den Bereich „Anpassen“ bzw. „Symbolleiste für den Schnellzugriff“ und wählen aus der Liste „Befehle auswählen“ den Eintrag „Alle Befehle“. Dann markieren Sie in der linken Spalte den Befehl „Berechnen“ und klicken auf „Hinzufügen“. Schließen Sie das Dialogfenster mit OK.

In der Symbolleiste (bzw. ab Word 2007 in der Symbolleiste für den Schnellzugriff) finden Sie jetzt die neue Schaltfläche „Berechnen“, mit der Sie kleine Rechenaufgaben lösen. Und zwar so:

1. Geben Sie im Text die Formel ein, zum Beispiel

144/7+(11^3)

2. Dann markieren Sie die gesamte Formel und klicken auf die neue Schaltfläche „Berechnen“. Das Ergebnis der Berechnung erscheint in der linken unteren Ecke der Statusleiste.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7 Notebooks: Das Touchpad abschalten

Beim Arbeiten mit Notebook und Maus kommt es häufiger vor, das man versehentlich mit den Fingern auf das Touchpad kommt, da es trotz Maus immer noch aktiv ist. Wenn dies nicht sofort bemerkt wird, dann fügt man Texte an Stellen ein, die man hinterher wieder mühsam korrigieren muss. Schalten Sie doch einfach das Touchpad ab, solange Sie ein USB-Zeigegerät, zum Beispiel eine Maus oder einen Grafikstift, nutzen.

1.  Klicken Sie in der Startleiste das Symbol Ihres Touchpads an.

2.  In diesem Fenster klicken sie dann auf „Zeigegerät-Eigenschaften“ und im darauf folgenden Fenster auf „Geräteeinstellungen“.

3. Aktivieren Sie die Checkbox mit einem Häkchen vor dem Programmpunkt „Deaktivieren Sie das interne Zeigegerät, wenn ein externes USB-Zeigegerät angeschlossen ist“.

4. Bestätigen Sie die Änderungen mit einem Klick auf „Übernehmen“ dann mit „OK“.

Das Touchpad wird automatisch wieder aktiviert, wenn Sie das externe USB-Zeigegerät wieder entfernen.

Übrigens funktionieren diese Einstellungen auch bei Windows XP.

Tipp: Bei einigen Notebooks wie zum Beispiel dem Akoya P6624 von Medion kann man das Touchpad mit der Tastenkombination [Fn][F6] vorübergehend abschalten. Das hält aber auch nur bis zum nächsten Neustart.

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Internet & Medien

Facebook Blocker: Nie mehr „Gefällt mir“-Buttons auf Webseiten

„Gefällt mir“ wohin man auch klickt. Auf immer mehr Webseiten gibt es den „Gefällt mir“- und „Like“-Button von Facebook. Damit können Leser per Klick mitteilen, dass ihnen die Seite gefällt. Doch nicht jeder ist bei Facebook angemeldet; nicht jeder macht beim Facebook-Hype mit. Viele können die „Gefällt mir“-Buttons nicht mehr sehen. Wenn Sie auch zu den „Gefällt mir“-Gegnern gehören, sollten Sie den „Facebook Blocker“ kennenlernen.

Der Facebook-Blocker macht genau das, was der Name verspricht: er blockiert alle Facebook-Links, -Button und -Kästen von Webseiten. Das Anti-Facebook-Add-On gibt es für Firefox, Chrome und Safari.

Und es funktioniert ganz einfach: Sobald der Facebook-Blocker installiert und aktiviert ist, können die Webseitenbetreiber noch so viele Facebook-Käste und „Gefällt mir“/“Like“-Buttons auf ihre Webseiten pappen – mit dem Facebook Blocker ist davon nichts zu sehen.

Der Facebook Blocker blendet die Facebook-Elemente auf den Seiten einfach aus. Das funktioniert sogar mit „Gefällt mir“-Schaltflächen oder Empfehlungslisten, die per iFrame-Technik eingebunden werden.

Facebook und „Gefällt mir“ adé mit dem Facebook Blocker. Hier geht’s zum Download des Anti-Facebook-Add-Ons für Chrome, Firefox und Safari:
http://webgraph.com/resources/facebookblocker/