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Windows 7: Vorsicht vor den Schattenkopien

Möchten Sie Ihr Notebook verkaufen, verschenken oder auch nur verleihen, dann sollten Sie sicher sein dass keine privaten oder sensiblen Daten mehr auf der Festplatte sind. Selbst wenn alle betreffenden Ordner und Dateien gelöscht wurden, bleiben bei Windows 7 noch monatelang sogenannte Schattenkopien bestehen. Auch wenn das „normale“ Anwender nicht wissen, der fortgeschrittene User kann in diesem Fall sensible Daten wiederherstellen. Die versteckten Schattenkopien zu löschen ist gar nicht so schwer.

Schattenkopien aufspüren

Um die versteckten Schattenkopien aufzuspüren, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Datei und wählen im Kontextmenü die Option „Vorgängerversionen wiederherstellen“.

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Im Dialogfenster „Eigenschaften von“ sollte die Registerkarte „Vorgängerversionen“ angezeigt werden. Wenn nicht, dann wechseln Sie in diese Registeransicht. Hier sehen Sie die Anzahl der automatisch von Windows 7 angelegten Schattenkopien.

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Schattenkopien verhindern

Und so verhindern Sie die Speicherung älterer Dateiversionen:

Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][Pause] und wählen Sie im rechten Bereich die Kategorie „Computerschutz“.

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Im neuen Dialogfenster der „Systemeigenschaften“ markieren Sie das Laufwerk, auf dem die Schattenkopien verhindern möchten und klicken anschließend auf die Schaltfläche „Konfigurieren“. Im nachfolgenden Dialogfenster aktivieren Sie die Option“Computerschutz deaktivieren“. Mit dem Button „Löschen“ werden alle früheren Dateiversionen vom System entfernt. Anschließend bestätigen und schließen Sie beide offenen Dialogfenster mit „OK“.

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Aber Achtung: Die Option „Computerschutz deaktivieren“ verhindert ebenfalls die Erstellung von Systemwiederherstellungspunkten. Auch der Button „Löschen“ entfernt nicht nur die älteren Dateiversionen, sondern auch die Wiederherstellungspunkte.

Daher sollten diese Einstellungen nur dann gewählt werden, wenn Ihr Computer oder Ihr Notebook den Besitzer wechselt.

Tipp:

Mit dem Schieberegler „Maximale Belegung“ regulieren Sie manuell den Speicherplatz für Schattenkopien und Systemwiederherstellungspunkten. Wird die Grenze des freigegebenen Speichers überschritten, löscht Windows 7 automatisch die ältesten Sicherungsdateien.

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Windows: Speicherplatz der Schattenkopien begrenzen

Seit Windows 7 gibt es die sogenannten Schattenkopien. Im Hintergrund werden von allen Dateien auch die früheren Versionen gespeichert, damit Sie im Falle eines Falles das System wiederherstellen können. Allerdings verbrauchen die Schattenkopien eine Menge Platz. Und der ist bei modernen Netbooks mit SSD-Festplatten meist knapp. Die gute Nachricht für alle, die auf den Speichervebrauch achten müssen: Der Platzbedarf der Schattenkopien lässt sich begrenzen.

Damit Schattenkopien nur noch eine bestimmte Maximalgröße erreichen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Klicken Sie auf die Start-Schaltfläche, und geben Sie den Befehl „cmd“ ein. Dann klicken Sie in der Trefferliste mit der rechten Maustaste auf „cmd.exe“ und wählen den Befehl „Als Administrator ausführen“.

2. Anschließend geben Sie folgenden Befehl ein:

vssadmin list shadowstorage

Windows listet anschließend alle wichtigen Daten rund um die Schattenkopien ein, darunter in der Zeile „Max. Schattenkopie-Speicherbereich“ auf, wie groß die Schattenkopien maximal werden können.

3. Falls Ihnen die Schattenkopien zu viel Speicherplatz wegnehmen, können Sie mit dem Befehlsschalter „Resizer“ den Speicherplatz beschränken. Um zum Beispiel den maximalen Speicher für Schattenkopien auf der der Festplatte C: auf maximal 8 GB zu begrenzen, geben Sie folgenden Befehl ein und führen ihn mit [Return] aus:

vssadmin resize shadowstorage /on=C: /for=C: /Maxsize=8GB

4. Um zu überprüfen, ob der Befehl korrekt ausgeführt wurde, geben Sie erneut den folgenden Befehl ein:

vssadmin list shadowstorage

In der Zeile „Max. Schattenkopie-Speicherbereich“ sollte jetzt der neue Wert stehen.