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Hardware & Software

„Identity Finder“ – So schützen Sie Ihre sensiblen Daten

Jeder muss beim Surfen im Internet darauf achten, welche Daten wo preisgegeben werden. Auch die meisten Browser speichern auf Wunsch Ihre Zugangsdaten. Hier greifen die die Hacker meist als erstes zu. Unterstützt durch Viren und Trojaner wird dann Ihr Computer nach sensiblen Daten systematisch durchforstet. Hilfe bietet das Programm „Identity Finder“, das auch in der kostenlosen Version einen sehr großen Teil des Computers nach diesen Daten scannt.

Die Freeware-Version sucht in HTML-, Text-, PDF-, PowerPoint-, Word- und Excel-Dateien nach sensiblen Daten. Findet das Tool auf Ihrem Rechner entsprechende Dateien, dann können auch Hacker mit Leichtigkeit in den Besitz Ihrer persönlichen Daten gelangen. Die kostenpflichtige Version durchsucht zusätzlich noch komprimierte Dateien, Wechseldatenträger und E-Mails – für den Hausgebrauch reicht die Freeware-Version aber vollkommen.

Auf der Webseite www.identityfinder.com können Sie das Tool im Downloadbereich kostenfrei herunterladen. Den direkten Link dorthin finden Sie hier. Wählen Sie das entsprechende Betriebssystem aus, und klicken Sie auf dessen Download-Button.

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Im nächsten Fenster wählen Sie die kostenlose Version aus und folgen anschließend den weiteren Anweisungen.

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Nach der Installation klicken Sie auf „Launch free“, um das Tool zu starten. Mit „Activate“ gelangen Sie zur Eingabe des Registrierungsschlüssels der kostenpflichtigen Vollversion.

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Der Nachfolgedialog ermöglicht Ihnen bei jedem neuen Programmstart direkt die Freeware zu starten. Setzten Sie hier nur das Häkchen in die Checkbox und bestätigen Sie mit „Yes“.

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Starten Sie das Tool mit „Start Search now“ wird nur nach Passwörtern und Kreditkartendaten gesucht.

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Eine umfangreichere Suche legen Sie über „Continue Search Wizard“ fest. Hier werden erheblich mehr sensible Daten ermittelt.

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Über die Menüleiste stehen Ihnen eine Vielzahl von Bearbeitungselementen zur Verfügung. Wenn Sie sich mit der Schaltfläche des Shredders zur Löschung von Einträgen entscheiden, lohnt sich auf jeden Fall ein genauerer Blick auf die Dateien. Nach dem shreddern sind die Daten unwiederbringlich verloren.

Wichtige Daten sollten in der „Passwort Vault“, dem Tresor, gespeichert werden.

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Hardware & Software Office Outlook

Outlook PST-Backup: Regelmäßige Sicherung der Outlook-Postfachdatei

Die PST-Datei (Personal STore) ist die zentrale Speicherdatei von Outlook. Sie speichert alle Nachrichten, Termine und Kontakte. Ein Verlust dieser Datei durch einen kritischen Absturz des Programms oder durch einen Virenangriff wäre fatal. Standardmäßig sichert Outlook zwar gelegentlich die Daten, aber die Suche nach diesem Ordner ist im Schadensfall für den Laien oftmals zu langwierig. Zudem kann diese „serienmäßige“ Sicherungsdatei auch beschädigt sein. Mit dem kostenlosen Tool „Safe PST Backup“ lässt sich sehr leicht ein automatisiertes, regelmäßiges Backup einrichten.

Zum Sichern beenden Sie Outlook, bevor Sie das Programm herunterladen und installieren.Das Programm von „4 Team Corporation“ wird auf der Webseite www.safepstbackup.com gratis als Download angeboten.  Tragen Sie dort Ihre Email-Adresse in das entsprechende Feld ein , klicken Sie auf den Button „Download now“, und folgen Sie anschließend den Download- und Installationsanweisungen.

Nach dem Download und erfolgreicher Installation starten Sie das Programm. Legen Sie im Eingabefeld von „Backup destination folder“ den Speicherort des Backup-Ordners fest. Idealerweise sollte dieser Ordner auf einer anderen, ständig verfügbaren Festplatte liegen. Dabei ist es egal, ob es eine externe Festplatte, eine interne HDD oder ein Netzwerkordner ist.

Um die automatischen Intervalle der Backups einzustellen, klicken Sie auf die Schaltfläche „Options“.

Auf der Registerkarte „Schedule“ aktivieren Sie als erstes die Option „Automatically“. Standardmäßig ist eine vierstündliche Sicherung über „Hourly“ eingestellt.

Insgesamt stehen vier Sicherungs-Varianten zur Verfügung:

  • Hourly (Stündlich)
  • Daily (Täglich)
  • Weekly (Wöchentlich)
  • Monthly (Monatlich)

Für jede dieser Varianten sind mehrere Zeiteinstellungen möglich. Nachdem Sie den gewünschten Rhythmus festgelegt haben, bestätigen Sie die Auswahl mit „OK“.

Das Fenster „Options“ schließt sich und Sie kehren zum Startbildschirm zurück. Mit der Schaltfläche „Start Backup“ wird die erste Basis-Sicherung durchgeführt. Diese kann etwas länger dauern, die folgenden Backups starten entsprechend nach den von Ihnen festgelegten Zeiten und dauern nicht mehr so lange.

Der für diese häufigen Backups benötigte Speicherplatz ist unkritisch, da die Speicherung inkrementell erfolgt. Bei der inkrementellen Speicherung werden nur Änderungen berücksichtigt, beziehungsweise neue Daten den bereits bestehenden hinzugefügt.

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Hardware & Software

Daten per Rechtsklick unwiederbringlich löschen

Wenn sensible Daten von einem Computer gelöscht werden, sollten sie auch so gelöscht werden, dass sie nicht mehr wiederhergestellt werden können. Spezialisten könnten sonst mit professioneller Software die gelöschten Daten wieder sichtbar machen. Den Papierkorb leeren, ist da keine sichere Lösung. Die bietet aber die kostenlose Software „Eraser“. Damit lassen sich Daten schon per Rechtsklick unwiederbringlich löschen.

Beim „normalen“ Löschvorgang wird im wesentlichen nur der Schutz vor Überschreibung deaktiviert. Unlesbar werden die Daten nur dann, wenn sie mehrfach überschrieben werden. Genau das macht die Software „Eraser“ schon beim ersten Mal.

Download und Installation

Um die Software „Eraser“ herunterzuladen, rufen Sie die Webseite www.eraser.heidi.ie/download.php auf, klicken auf den Link „Eraser 6.0.10.2620“ im Bereich „Stable Builds“. Folgen Sie anschließend den Download-Anweisungen.

Nach erfolgtem Download ist „Eraser“ direkt einsatzbereit.

Löschen von Daten

Markieren Sie die zu löschende Datei mit einem Rechtsklick und wählen Sie im Kontextmenü „Eraser | Erase“ aus. Hierbei ist aber zu erwähnen, dass keine Sicherheitsnachfrage, wie man sie von Windows kennt, erfolgt.

Klicken Sie auf „Erase“, ist die Datei für immer weg.

Mit einer Meldung der Taskleiste wird die erfolgreiche Löschung quittiert.

Standardmäßig ist beim „Eraser“ die Löschmethode „Gutmann 35 passes“ eingestellt. Insgesamt stehen aber insgesamt 13 Löschmethoden zur Verfügung.

 

Weitere Funktionen

„Eraser“ kann aber noch mehr. Beispielsweise lässt sich zu einem festgelegten Zeitpunkt der Inhalt eines Ordner löschen. Aber auch die Erstellung eines regelmäßigen Löschvorgangs ist möglich. Hier lässt sich beispielsweise der Inhalt des Papierkorbes ebenfalls unwiederbringlich löschen, egal ob dieser bereits geleert wurde. Und das geht so:

Starten Sie das Programm „Eraser“, klicken Sie auf den Pfeil der Schaltfläche „Erase Schedule“, und wählen Sie im Kontextmenü die Option „New Task“.

Im neuen Dialogfenster wählen Sie im Register „Task“ den Task-Type „Recurring“ für einen regelmäßigen Löschvorgang. Optional können Sie dem Task noch einen Namen vergeben.

Mit „Add Data“ öffnen Sie das Fenster „Select Data to Erase“. Wählen Sie die Löschmethode aus, aktivieren Sie ganz unten die Option „Recycle Bin“ (Papierkorb), und bestätigen Sie die Änderungen mit „OK“.

Möchten Sie dagegen die Inhalte eines anderen Ordners löschen, beispielsweise die „Downloads“, aktivieren Sie die Option „Files in Folder“ und navigieren mit „Browse“ zum gewünschten Speicherort. Entfernen Sie auf jeden Fall das Häkchen vor der Option „Delete Folder if empty“, um zu verhindern dass der leere Ordner auch entfernt wird. Mit „OK“ bestätigen Sie die Auswahl und kehren zum vorigen Dialogfenster zurück.

Im Register „Schedule“ legen Sie die Zeit fest, wann der Löschvorgang durchgeführt werden soll. Mit „OK“ bestätigen Sie den gewählten Zeitplan.

Im Startbildschirm des Tools werden jetzt alle aktiven Tasks angezeigt.

Bei Bedarf können die Tasks mit einem Doppelklick geöffnet und bearbeitet werden.

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Firefox Internet & Medien

My Weekly Browsing Schedule: Nie wieder vergessen eine Webseite rechtzeitig aufzurufen – eBay-Auktionen zum Beispiel

Manchmal ist es schon ärgerlich wenn man vergisst, rechtzeitig eine bestimmte Webseite zu öffnen. Egal ob man beruflich auf eine benötigte Information wartet oder eine Ebay-Auktion bieten möchte. Mal kommt ein Telefonat dazwischen oder man vergisst einfach die Zeit beim Surfen. Für Firefox-Nutzer gibt es einen kostenlosen Erinnerungsdienst in Form eines Add-ons.

Nie mehr eBay-Auktionen verpassen

Diese überaus nützliche Erweiterung ruft automatisch zu einem von Ihnen festgelegten Zeitpunkt die betreffende Internetseite auf. Das Add-on „My Weekly Browsing Schedule“ ist überaus flexibel. Webseiten können einmalig oder auch an bestimmten Tagen automatisch geöffnet werden. Zudem können Sie das Tool auch so einstellen, dass die ausgewählte Seite auch nachträglich noch geöffnet wird, sollte zum voreingestellten Zeitpunkt der Browser geschlossen sein.

Sehr nützlich ist auch die Funktion, eine ausgewählte Webseite aufzurufen, sobald Firefox das nächste Mal gestartet wird. Besonders dann, wenn einem kurz vor Feierabend noch einfällt, das man am nächsten Tag eine dringende Information auf einer Seite abrufen möchte.

Download und Installation

Um das Add-on herunterzuladen und zu installieren, starten Sie Ihren Firefox Browser, klicken auf den Firefox-Button und wählen im Kontextmenü „Add-ons“ aus.

Im neuen Tab öffnet sich der Add-on-Manager. Geben Sie oben links den Suchbegriff „my weekly browsing“ in das Suchfeld ein und starten den Suchvorgang. In der Ergebnisliste klicken Sie im Eintrag „My Weekly Browsing Schedule“ auf den Button „Installieren“. Nach dem Download starten Sie den Browser neu, um die Erweiterung zu aktivieren.

Bedienung und Einstellung

Nach dem Neustart erscheint das Symbol von „My Weekly Browsing“ in der Add-on-Leiste und kann mit einem einfachen Klick von dort gestartet werden.

Im neuen Dialogfenster klicken Sie doppelt auf den ersten Eintrag und fügen die URL der betreffenden Webseite ein. Wenn die Internetseite nur an einem bestimmten Tag zu einer festgelegten Uhrzeit starten soll, geben Sie in das Datumsfeld den Tag ein (im internationalen Format JJ/MM/TT) und am Ende der Zeile legen Sie die Uhrzeit fest.

Auch hier ist die englische Schreibweise (12 Std-Format) voreingestellt. „pm“ steht für Zeit nach 12 Uhr mittags (post meridiem) und „am“ (ante meridiem) für die Zeit von 24 Uhr bis 11.59 Uhr.

Möchten Sie die Seite an mehreren Tagen der Woche öffnen lassen, dann verzichten Sie auf die Datumseingabe und setzten einfach nur die Häkchen an den entsprechenden Wochentagen.

Mit der Schaltfläche „Hinzufügen“ legen Sie weitere Webseiten an und mit „OK“ speichern und schließen Sie Ihren wöchentlichen Surf-Kalender.

Neben den Wochentagen befinden sich noch zwei weitere Optionen: Raute „#“ und Stern „*“.

Mit einem Häkchen bei „#“ aktivieren Sie die Option „Nachholen wenn Termin verpasst“ fest, mit dem Häkchen bei „*“ aktivieren Sie die Option „Webseite beim Firefoxstart öffnen“.

Tipp: Über die Schaltfläche „Einstellungen“ passen Sie das Add-on nach Ihren Vorstellungen an. Hier kann auch das Uhrzeitformat auf die 24-Std-Anzeige umgestellt werden.

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Beruf Hardware & Software Multimedia Software Windows 7 Windows 98 Windows Vista Windows XP

Sicher löschen: Sensible Daten mit zertifizierten Löschverfahren sicher vernichten

Immer wieder hört man in den Medien, das sensible Daten aufgetaucht sind, die nicht an die Öffentlichkeit gehören. Das passiert in der Regel, wenn Speichermedien, die verkauft oder vernichtet werden sollten, nicht unwiederbringlich gelöscht wurden. Dabei gibt es sehr gute Löschprogramme, die alle Daten unwiederbringlich vernichten.

Dazu gehört das kostenlose Programm „Eraser“ Version 6.0.8, das zum Beispiel bei Chip.de oder auf der Eraser Homepage heruntergeladen werden kann.

Da die Eraser Homepage in Englisch ist, lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch bei Chip.de.

Dieses Programm bietet verschiedene, zertifizierte Löschverfahren an. Diese unterscheiden sich hauptsächlich durch die Anzahl der Durchläufe. Hier wird auch der Gutman-Algorithmus angeboten, der mit 35 Durchläufen alle Daten endgültig vernichtet. Dieses Löschverfahren dauert natürlich etwas länger, ist aber das effektivste. Wer ganz auf Nummer Sicher gehen will, erhält sogar den Quellcode von Eraser.

Trotz der englischen Bedienoberfläche ist es gut und logisch durchdacht, so das es auch mit nicht so guten Englischkenntnissen bedient werden kann.

Weitere Pluspunkte sind zum Beispiel:

  • Zeitlich automatisierte Löschvorgänge. Hier können z. B. die Inhalte von Papierkorb und Browser-Cache zu einer bestimmten Uhrzeit gelöscht werden.
  • Einbindung in das Kontextmenü des Microsoft Internet Explorers.

Noch mehr Änderungen und News finden Sie auf der Homepage des Herstellers.

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Outlook

Outlook: Von MS Mail und Exchange zu Outlook

„Aus zwei mach eins“ – Nach diesem Motto ersetzt Microsoft Outlook die bisherigen Nachrichtenzentralen Microsoft Mail und Microsoft Exchange sowie den Terminplaner Schedule+ und vereint die Funktionalitäten beider Anwendungen unter einer einheitlichen Oberfläche. Doch keine Sorge, Outlook macht den Umstieg von MS Mail, Exchange und Schedule+ besonders leicht.

Kinderleicht: Von Exchange zu Outlook

Wenn Sie bereits zuvor mit dem Exchange-Client von Windows oder Schedule+ 95 von Office gearbeitet haben, können Sie praktisch nahtlos mit dem neuen Infor¬ma-tionsmanager Outlook weiterarbeiten. Da Outlook und Exchange die gleichen MAPI-Profile, Informationsdienste und Persönlichen Ordner verwenden, arbeiten Sie beim Umstieg auf Outlook sofort mit Ihren bisherigen Mail-Einstellungen und Adre߬büchern weiter. Lediglich in Sachen Termin- und Adreßverwaltung müssen Sie unter Umständen selbst Hand anlegen. Bereits bei der Installation von Outlook haben Sie beispielsweise die Wahl, weiterhin mit dem bisherigen Schedule+-Kalender oder direkt mit dem neuen Outlook-Kalender weiterzuarbeiten. Die zuvor in Schedule+ erfaßten Kontakte übernimmt Outlook leider nicht automatisch in Outlook übernommen. Das Importieren der Kontaktinformationen geht dank des Import-Assistenten jedoch leicht von der Hand.

Handarbeit: Von MS Mail zu Outlook

Auch für Anwender von Microsoft Mail 3.x und Schedule+ 1.0 lohnt sich der Umstieg auf Microsoft Outlook. Allerdings müssen Sie hier mit ein wenig mehr Handarbeit rechnen, da Outlook die MS Mail-Daten nicht automatisch übernimmt. Hier gilt es zunächst, die MMF-Nachrichtendatei zu importieren, in der MS Mail sämtliche Nachrichten, Anlagen und das Persönliche Adreßbuch speichert. Der Import erfolgt dank des Import-Assistenten weitestgehend automatisch; das Kennwort für die MMF-Datei genügt, und schon wandern Nachrichten und Adreßbucheinträge in den Outlook-Datenbestand. Im Gegensatz zu Schedule+ 95 läßt sich der Schedule+ 1.0-Kalender leider nicht in Outlook integrieren. Hier müssen Sie sowohl den kompletten Kalender als auch die Adreßbestände manuell in das Outlook-Format konvertieren. Der Import-Assistent von Outlook steht Ihnen dabei wieder hilfreich zur Seite.