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Für noch mehr Rechenpower: Energiesparplan „Ultimative Leistung“ aktivieren

Seit langem sind Energiesparpläne ein Teil des Windows Betriebssystems. Sie regulieren den Stromverbrauch und passen die Leistungsfähigkeit des Rechners entsprechend an. Seit dem letzten großen Update für Windows 10 (Redstone 4) lässt sich ein weiterer Energiesparplan auswählen, der früher nur Servern und Workstations zur Verfügung stand.

Standardmäßig ist bei Computern (im Netzbetrieb) der Energiesparplan Ausbalanciert aktiviert. Es ist der Mittelweg zwischen Stromsparen und einer angemessenen Rechenleistung.

Um eine höhere Leistung (oder niedrigeren Stromverbrauch) zu erreichen, muss man den Energiesparplan manuell auf Höchstleistung oder Energiesparmodus ändern.

Die Energiesparpläne findest du in den Windows-Einstellungen über System | Netzbetrieb und Energiesparen | Zusätzliche Energieeinstellungen.

Wer aus seinem Rechner ein Maximum an Leistung herausholen möchte, der benötigt den Energiesparplan Ultimative Leistung. Dieser muss aber erst über die Eingabeaufforderung mit Adminstratorrechten aktiviert werden.

Rufe die Eingabeaufforderung über das Taskleistensuchfeld auf und starte sie mit Administratorrechten. Im Fenster der Kommandozeile tippst du folgenden Befehl ein und bestätigst ihn mit [Eingabe]:

powercfg -duplicatescheme e9a42b02-d5df-448d-aa00-03f14749eb61

Alternativ kannst du den Befehl auch mit Copy & Paste in die Eingabeaufforderung einfügen.

Danach steht dir die Ultimative Leistung zur Verfügung. Das dürfte im Besonderen Gamer mit ihren High-End-PC´s freuen.

Hinweis

Die Einstellung Ultimative Leistung verhält sich genau so wie ein Auto. Je mehr Gas man gibt, desto hungriger wird die Maschine…

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Windows: Einzelne Webseiten mit der Hosts-Datei sperren

Die Angebote im WWW sind nicht immer für alle Augen geeignet. Gerade beim Internetkonsum der Kinder müssen Eltern sehr genau hinschauen. Zwar nehmen uns die Filtereinstellungen der Webbrowser viel Arbeit ab, aber es kommt natürlich auch vor, dass durch eine zu strenge Einstellung des Filters Webseiten geblockt werden, die eigentlich angezeigt werden sollten. Und eine zu schwache Filtereinstellung zeigt möglicherweise zu viel Ungeeignetes. Für solche Fälle lassen sich mittels der Hosts-Datei recht einfach einzelne, ausgewählte Websites sperren.

Natürlich eignet sich diese Methode auch für Arbeitsplatzrechner, um Mitarbeitern den Zugang zu bestimmten Webseiten, wie beispielsweise eBay, zu verweigern.

Als erstes öffnest du Notepad. Gib dazu den Programmnamen in das Suchfeld des Startmenüs ein und öffne das Tool in der Ergebnisliste per Rechtsklick mit Administrator-Rechten. Gegebenenfalls bestätigst du die Sicherheitsabfrage mit Ja.

webseite-sperren-einzel-gezielt-hosts-admin-rechte-starten-notepad

Im Notepad-Editor klickst du dann auf Datei | Öffnen

notepad-editor-aufrufen-datei-oeffnen-webseite-separat-sperren-blockieren-hosts-datei

…und navigierst zu dem Ordner C:\Windows\System32\drivers\etc\HOSTS. Achte darauf, dass alle Dateien angezeigt werden und nicht nur die Text-Dateien.

hosts-datei-gezielt-seite-blockieren-127.0.0.1-neue-zeile-einfuegen-windows-explorer

In der geöffneten Hosts-Datei legst du am Ende eine neue Zeile an nach folgendem Muster an:

127.0.0.1 Leertaste Name der Webseite

In der Reailtät sieht das dann so aus:  127.0.0.1 www.rotten.com

zeile-notepad-editor-aufrufen-hosts-datei-windows-blockieren-internetseite

Wenn du weitere Webseiten blockieren willst, wiederhole die Eingabe entsprechend oft. Danach speicherst du die Änderung über die Menüleiste Datei | Speichern.

Zum Testen startest du deinen Browser und versuchst eine der im Editor erfassten Webadressen aufzurufen. Das Ergebnis dürfte so, oder ähnlich aussehen:

ergebnis-sperrung-seite-www-windows-notepad-editor-hosts

Technisch gesehen, wird die angegebene(n) Webseite(n) mit der lokalen IP-Adresse 127.0.0.1 verknüpft und laufen ins Leere. Die auf diese Weise geänderte Hosts-Datei wirkt sich auf das komplette System aus und ist nicht auf einzelne Programme beschränkt.

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Windows 7 und XP: Strom sparen und beim Notebook die Festplatte früher ausschalten

Ist man oft mit dem Notebook unterwegs, muss man zwangsweise darauf achten, dass Strom gespart wird wo es nur geht. Zu den Stromfressern gehört leider auch die „normale“ Festplatte. Sie dreht auch dann weiter, wenn sie nicht gebraucht wird. Hier sollte der Energiesparplan angepasst werden.

Besonders bemerkbar macht sich das, wenn man unterwegs noch einen Film von DVD schauen möchte. Hier drehen sich dann gleich zwei Geräte.

Um Strom zu sparen und die Akkulaufleistung zu verlängern, rufen Sie die „Systemsteuerung“ auf und wechseln  mit einem Doppelklick zu den „Energieoptionen“.

Im nächsten Fenster wechseln Sie zu dem Register „Energieschemas“. Ändern Sie im Bereich „Batteriebetrieb“ die Ausschaltzeit der Festplatte auf den niedrigsten Wert. Mit „OK“ speichern Sie die Änderung.

Der niedrigste Wert bei Windows XP liegt bei „3 Minuten“, bei Windows 7 können die Festplatten schon nach „1 Minute“ abgeschaltet werden. Bei Notebooks mit SSD-Festplatte kann keine Ausschaltzeit eingestellt werden, da diese auf Flash-Speichertechnik basieren und keine beweglichen Teile besitzen.

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Windows 7: Farbe des Mauszeigers auf Schwarz ändern

Standardmäßig ist bei Windows 7 der Mauszeiger auf Weiß eingestellt. Bei sehr hellen Hintergründen kann man den Mauszeiger dann kaum noch erkennen. Die Farbe und bei Bedarf, auch die Größe des Mauszeigers, lassen sich sehr schnell ändern. Da der Aufwand nicht sehr groß ist, kann man die Einstellungen jederzeit den Erfordernissen anpassen.

Klicken Sie auf „Start | Systemsteuerung | Hardware und Sound | Maus“ und wählen die Registerkarte „Zeiger“. Im oberen Bereich „Schema“ rufen Sie über die Schaltfläche („kein“) das Drop-Down Menü auf. Hier wählen Sie das Schema „Windows Schwarz (Systemschema)“ aus. Im Vorschaufeld auf der rechten Seite des Dialogfensters wird Ihnen die künftige Optik des Mauszeigers angezeigt. Mit „OK“ speichern Sie die Änderung.

Ist der schwarze Mauszeiger für Ihre Zwecke zu klein, so stehen Ihnen noch zwei weitere Ansichten zur Verfügung:

  • Windows Schwarz (groß) (Systemschema)
  • Windows Schwarz (sehr groß) (Systemschema)

Auch eine sehr gute Alternative bietet das Schema „Vergrößert (Systemschema)“. Dieses zeichnet sich durch einen hohen Kontrast aus. Es ist ein weißer Mauszeiger, der schwarz umrandet ist.

Es werden, außer diesen vier Möglichkeiten, noch ein paar andere Schemata zur Auswahl angeboten:

  • Windows Aero (extragroß) (Systemschema)
  • Windows Aero (groß) (Systemschema)
  • Windows Aero (Systemschema)
  • Windows Invertiert (groß) (Systemschema)
  • Windows Invertiert (sehr groß) (Systemschema)
  • Windows Invertiert (Systemschema)
  • Windows Standard (groß) (Systemschema)
  • Windows Standard (sehr groß) (Systemschema)
  • (kein)