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Hardware & Software Mac OS X

Mac per Tastenkombination in den Ruhezustand versetzen

Zum Stromsparen gibt es beim Mac den Ruhezustand. Wird längere Zeit nicht mit dem Mac gearbeitet, also die Maus nicht bewegt oder kein Taste mehr gedrückt, legt sich der Rechner virtuell schlafen. Bei MacBooks mit OS X ab der Version Mavericks (10.9) geht’s sogar noch intelligenter. Hier ermittelt der Mac anhand von Veränderungen des Umgebungslichts, ob eine Benutzer vor dem Rechner sitzt oder nicht und schaltet in den Ruhezustand, sobald keiner mehr davor sitzt. Wer den Mac gerade nicht braucht, kann ihn aber auch mit einem Shortcut sofort in den Ruhezustand versetzen.

Ruhezustand per Shortcut – So einfach geht’s

Auf normalen Macs und MacBooks Pro, die über eine Auswurftaste verfügen, wird der Ruhezustand mit der Tastenkombination [cmd]+[alt]+[Auswurftaste] aktiviert. Die Auswurftaste ist die Taste oben rechts an der Tastatzur zum Auswerfen von CDs/DVDs.

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Ruhezustand auf dem MacBook Air – So geht’s

Auf dem ultraflachen MacBook Air gibt es kein optisches Laufwerk und daher auch keine Auswurftaste. Der Ruhezustand lässt sich aber trotzdem per Shortcut erreichen, und zwar über den Ein-/Ausschaltnopf (Power-Button). Den Ruhezustand auf dem MacBook Air erreicht man also, indem man die Tasten [alt] und [cmd] gedrückt hält und dann auf kurz den Power-Button (ganz oben rechts) drückt.

Nur den Bildschirm ausschalten per Shortcut – So geht’s

Möchten Sie nicht direkt in den Ruhezustand wechseln, sondern nur schnell den Bildschirm ausschalten, drücken Sie die Tastenkombination [ctrl]+[shift/umschalten]+[Auswerfen]. Beim MacBook Air ohne Auswurftaste lautet der Shortcut [ctrl]+[shift/umschalten]+[Power-Button/Ein-Ausschaltknopf]. Wie beim Ruhezustand reicht das Drücken einer beliebigen Taste, um den Mac aus dem Tiefschlaf aufzuwecken bzw. den Bildschirm wieder einzuschalten.

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Mac OS X Mavericks: App Nap für einzelne Programme und Apps abschalten und deaktivieren (Video)

Um Strom zu sparen und die Laufzeit des Akkus zu verlängern hat Apple beim neuen Mac OS X Mavericks die Funktion „App Nap“ eingeführt. Wie der Name verrät, machen ungenutzte Apps ein Nickerchen, sobald sie nichts mehr zu tun haben. Das spart Strom und verlängert die Akku-Laufzeit. Generell dürfen alle Apps ein Nickerchen halten. Welche Apps wann in den Schlafmodus verfallen und welche nicht, entscheidet Mac OS X selbst. Sie können aber auch selbst entscheiden, ob bestimmte Apps niemals einschlafen dürfen.

App Nap deaktivieren

App Nap ist eine praktische Sache, um auf dem MacBook Strom zu sparen. Sobald eine App nichts zu tun hat und praktisch im Hintergrund nur Däumchen dreht, versetzt OS X sie in den Schlafmodus. Wird sie doch gebraucht, wird sie kurzerhand wieder aufgeweckt. Das Aufwachen kostet allerdings einige Sekunden Zeit. Wer das nicht möchte und bestimmte Apps sofort parat haben möchte, kann den App-Nap-Modus für bestimmte Apps deaktivieren. Und zwar so:

1. Öffnen Sie das Informationsfenster der jeweiligen App. Dazu öffnen Sie zum Beispiel im Finder den Ordner „Programme“ oder klicken im Dock mit der rechten Maustaste auf das App-Icon und dann auf „Optionen > Im Finder anzeigen“.

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2. Im Finder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Programm und wählen im Aufklappmenü den Befehl „Informationen“.

3. Im Informationsfenster kreuzen Sie die Option „App Nap deaktivieren“ an.

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Die App ist damit vom App-Nap-Mechanismus ausgeschlossen und bleibt auch dann dauerhaft im Hintergrund aktiv, wenn sie nichts zu tun hat. Soll OS X die App wieder überwachen und bei Inaktivität in den Napping-Modus versetzen, wiederholen Sie die Schritte und entfernen das Häkchen bei „App Nap deaktivieren“ wieder.

Alle notwendigen Schritte zum Abschalten der App-Nap-Funktion für einzelne Apps können Sie auch in folgendem kurzen YouTube-Video noch einmal anschauen:

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Sommerzeit ist Mückenzeit: Mit der App „Mosquito Stop“ schlafen Sie gut

Mit der wärmeren Jahreszeit kommen auch die alten Quälgeister wieder: Die Mücken. In manchen Regionen Deutschlands treten sie in riesigen Schwärmen auf und rauben uns nachts den Schlaf. Natürlich gibt es auch viele Möglichkeiten sich zu wehren. Meistens bleibt es aber bei der chemischen Keule. Der Nachteil: wenn wir nachts schlafen bringt uns das nichts. Eine weitere Möglichkeit ist eine Technische. Mittels hochfrequenten Tönen kann man die (weiblichen) Stechmücken vertreiben.

Meistens sind diese Geräte aber kabelgebunden und eignen sich nur für den häuslichen Einsatz auf dem Balkon oder im Zimmer. An den See oder ins Café kann man diese Geräte nicht mitnehmen.

Der Anbieter „Arktis.de“ hat für iPhone- und iPad-Nutzer den „Mosquito Stop“ entwickelt. Diese App (ab iOS 3.1) vertreibt alle weiblichen Stechmücken durch Senden eines Hochfrequenz-Tones mit 14850 Hz in einem 5-Meter-Umkreis.

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Der gesendete Ton ist kaum hörbar. Jüngere Menschen unter 30 Jahren werden den Ton aufgrund des besseren Gehörs öfter wahrnehmen als ältere Menschen. Ab ca. 30 Jahren verliert das menschliche Ohr allmählich die Fähigkeit, Hochfrequenz-Töne zu hören. Dies ist (leider) ein biologischer Prozess, der nicht aufgehalten werden kann.

Wenn Sie die kostenpflichtige App aus dem iTunes-Store auf Ihr iPhone, iPad oder iPod Touch heruntergeladen und gestartet haben, verringern Sie am besten die Lautstärke auf eine mittlere Einstellung. Bei voller Lautstärke könnte durch den eingebauten Verstärker der Hochfrequenzton leicht verfälscht werden. Dann wäre die App nicht mehr ganz so effektiv.

Während des Betriebs der App, wird der Bildschirm zur „Anti-Insekten-Lampe“…

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…und Sie erhalten einen virtuellen Stromschlag wenn Sie mit dem Finger auf das Display tippen. Nette Spielerei!

Der Kaufpreis ist mit 89 Cent auch noch billiger als ein herkömmliches Anti-Mückenspray aus dem Supermarkt oder der Drogerie. Billiger ist da nur die Fliegenklatsche oder die flache Hand.

Die Eigentümer von Android Geräten müssen hier leider auf Produkte anderer Hersteller ausweichen. Die meisten positiven Bewertungen hat im Play-Store der Anbieter „ProThoughts“ mit „Mosquito Repellent“.

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Die App ist kostenlos und man kann zwischen fünf Frequenzbereichen (12 kHz, 14 kHz, 16 kHz, 20 kHz, 22 kHz) wählen. Da ist mit Sicherheit für jedes Insekt der passende Ton dabei.