Kategorien
Hardware & Software

Alle Prozessoren beim Booten nutzen

Obwohl mittlerweile Mehrkernprozessoren in neueren System als Standard zählen, kann es sein, dass der Bootvorgang immer noch quälend langsam ist. Vielen hilft es die Liste der Autostartprogramme zu bereinigen um Abhilfe zu schaffen. Es besteht allerdings noch eine weitere einfache Möglichkeit um das Hochfahren zu beschleunigen. Windows erkennt zwar alle Prozessorkerne, die verbaut sind, nutzt aber grade beim Booten nur einen. Die Funktion um die volle Leistung zu nutzen ist etwas im System versteckt.

Volle Prozessorpower beim Start

Um sicherzustellen, dass auch beim Startvorgang alle Prozessoren genutzt werden, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Klicken Sie als auf die Start-Schaltfläche, geben Sie in das Suchfeld

msconfig

ein, und bestätigen Sie mit der [Return/Eingabe]-Taste.

2. Es öffnet sich das Fenster „Systemkonfiguration“, hier wechseln Sie auf den Reiter „Start“ und klicken auf die Schaltfläche „Erweiterte Optionen“.

3. Im erscheinenden Fenster setzen Sie oben links bei „Prozessorzahl“ ein Häkchen. Nun können Sie die gewünschte Anzahl der Prozessoren auswählen.

windows-7-8-bootvorgang-startvorgang-booten-starten

Sollten Sie nicht wissen wie viele Kerne Ihr Prozessor hat, können Sie dies schnell im Gerätemanager der Systemsteuerung (oder mit [Windows-Taste][Pause] und „Geräte-Manager“) unter dem Punkt „Prozessor“ nachzählen. Die Anzahl der dort vorhandenen Einträge entspricht auch der Anzahl Ihrer Prozessorkerne.

windows-7-8-bootvorgang-startvorgang-booten-starten-2

4. Sobald alle Einstellungen vorgenommen sind, bestätigen Sie mit „Ok“ und übernehmen Sie alle Veränderungen. Windows wird nun einen Neustart durchführen, damit die neuen Einstellungen wirksam werden.

Nach diesem kleinen Eingriff wird Ihr System ab sofort mit der angegebenen Prozessoranzahl hochfahren. So ist eine Beschleunigung des Bootvorgangs von bis zu zwanzig Prozent möglich. Für eine genaue Messung finden sich im Internet zahlreiche Tools, die den Bootvorgang messen können. Das kostenlose Programm „Windows Boottimer“ bietet beispielsweise diese Funktion an.

Kategorien
Hardware & Software

WLAN optimieren: Mit inSSIDer und einem Laptop die WLAN Empfangsstärke prüfen und optimieren

Die drahtlose Anbindung an das Internet mittels WLAN ist äußerst beliebt und weit verbreitet. Erfordert sie doch keine umständlichen Kabel und ist in nur wenigen Minuten eingerichtet. Doch leider treten bei einem Funknetz immer wieder auch Probleme mit der Empfangsstärke oder mit benachbarten Netzen auf, die die Nutzung beeinträchtigen. Denn die Sendestärke von WLAN Routern ist begrenzt und auch die Anzahl möglicher nutzbarer Funkkanäle eingeschränkt. Oft können schon kleine Anpassungen oder Veränderungen die Empfangssituation in den eigenen vier Wänden erheblich verbessern. Zur Analyse und Optimierung ist die kostenlos erhältliche Software inSSIDer in Verbindung mit einem Laptop ideal. Hier die wichtigsten Infos für Sie zur Verwendung.

Mit inSSIDer das Funknetz analysieren

Zuerst laden und installieren Sie auf Ihrem Laptop den kostenlosen WLAN-Optimierer von der Webseite www.metageek.net/products/inssider. Nach dem Starten der Software bekommen Sie in einem übersichtlichen Fenster die aktuelle WLAN Situation am momentanen Ort angezeigt. Alle empfangbaren Netze werden samt Kanaleinstellungen und Empfangsstärke aufgelistet. Prüfen Sie zunächst, ob benachbarte Netze eventuell auf den gleichen Kanälen senden wie Ihr eigenes WLAN und verändern Sie gegebenenfalls den Funkkanal Ihres Netzes. Wie das geht, steht im Artikel „WLAN schneller machen mit dem richtigen Funkkanal„.Sinnvoll kann auch sein, auf den weniger genutzten 5 GHz Bereich auszuweichen, den Ihnen inSSIDer auch anzeigt. Voraussetzung hierfür ist, dass Router und Endgeräte diesen unterstützen.

inssider-wlan-schneller-machen-optimieren-analysieren-analyse

Wo ist das WLAN am schnellsten?

Im nächsten Schritt bewegen Sie sich durch Ihre Wohnung oder Ihr Haus und achten auf die sich veränderte Empfangsstärke. Sollte diese an Orten, an denen Sie das WLAN nutzen möchten, zu gering sein, prüfen Sie, ob sie durch einen Positionswechsel des WLAN Routers eine Verbesserung erzielen können. Oft kann eine Verschiebung um nur einen halben Meter wahre Wunder bewirken. Berücksichtigen Sie, dass die Funkausbreitung nicht durch Gegenstände in der Nähe des Routers behindert wird und platzieren Sie den Router möglichst frei. Achten Sie bei der inSSIDer Anzeige, ob eventuell offene, ungeschützte Netzwerke angezeigt werden und sichern Sie diese selbst oder weisen Sie Ihre Nachbarn darauf hin dies zu tun.

Alternativ zum inSSIDer können Sie mit der Gratissoftware „Heat Mapper“ eine Karte Ihrer Wohnung erstellen, die grafisch die Standorte für den besten WLAN-Empfang zeigen. Wie die Heatmap-Software funktioniert, steht im Tipp „HeatMapper zeigt die Router-Standorte mit dem besten Empfang„.

Kategorien
Firefox Internet & Medien

Firefox schneller machen: Liste mit Erweiterungen und Plugins regelmäßig überarbeiten und ausmisten

Die Möglichkeiten des Internets nehmen immer mehr dazu, sodass auch die Anforderungen an den Browser steigen. Der Firefox Browser zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass er sich mit zahlreichen kostenlosen Erweiterungen ausstatten lässt. So kann der Browser individuell an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Allerdings kostet dies auch einiges an Speicherplatz und viele Erweiterungen werden nach einer gewissen Zeit nicht mehr benötigt. Je mehr Erweiterungen der Browser beim Start laden muss, desto länger braucht er dafür.

Es ist deshalb ratsam regelmäßig zu überprüfen, welche aktiven Erweiterungen überhaupt noch genutzt werden. Frei nach dem Motto „Weniger ist mehr“ startet der Firefox um so schneller, je weniger Plugins und Add-Ons installiert und aktiviert sind.

Um einen Überblick über die derzeit installierten Erweiterungen zu erhalten, gehen Sie im Firefox auf „Extras | Add-ons“ und wechseln in der linken Spalte ins Register „Erweiterungen“. Hier können Sie nun alle Erweiterungen die Sie nicht regelmäßig nutzen deaktivieren. Erweiterungen, die Sie nur selten brauchen, können auch jederzeit wieder aktiviert werden. Nach einem Neustart des Browsers stehen Ihnen diese sofort wieder zur Verfügung.

firefox-add-ons-ueberpruefen

firefox-add-ons-ueberpruefen-2

Erweiterungen dauerhaft löschen

Erweiterungen, die Sie nicht mehr benötigen, können auch dauerhaft gelöscht werden. Klicken Sie hierzu einfach auf den Button „Entfernen“. Sie können die gelöschten Erweiterungen zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit wieder von der Add-On-Webseite herunterladen und installieren.

Nicht benötigte Plugins deaktivieren

Nach dem Überprüfen der Erweiterungen sollten Sie auch noch ins Register „Plugins“ wechseln. Plugins werden genutzt, um verschiedene Dateitypen direkt im Browser auszuführen. Oftmals werden solche Plugins auch ungefragt von den entsprechenden Programmen installiert. Die Folge ist ein Geschwindigkeitsverlust beim Browser. Sollten Sie beispielsweise den Microsoft Share Point oder die Windows Live Photo Gallery nicht nutzen können Sie das zugehörige Plugin deaktivieren.

Plugins können generell nicht gelöscht, sondern nur deaktiviert werden. Kommt es aufgrund deaktivierter Plugins zu Problemen beim Laden von Webseiten, kann dieses jederzeit wieder aktiviert werden. Es ist ratsam, ein Plugin nach dem anderen zu deaktivieren und direkt die möglichen Auswirkungen zu überprüfen. Plugins bei denen Sie nicht wissen welche Aufgabe diese erfüllen sollten Sie nach Möglichkeit nicht deaktivieren.

firefox-add-ons-ueberpruefen-plugins

Kategorien
Hardware & Software Outlook

Outlook aufräumen: Standardeinstellungen für die Autoarchivierung in Outlook anpassen

Oftmals befinden sich in Outlook Elemente, die nicht mehr benötigt werden. Wenn Sie diesen Ballast auslagern, läuft Outlook automatisch wieder schneller. Bei Bedarf können Sie die ausgelagerten Daten jederzeit wieder zurückholen. Ermöglicht wird dies durch die Autoarchivierung von Outlook. Die folgenden Schritte zeigen Ihnen, wie Sie die Standardeinstellungen der Autoarchivierung individuell nach Ihrem Bedarf einstellen können.

AutoArchivierung aktivieren und einschalten

Wenn Sie eine Version bis einschließlich Outlook 2007 nutzen wählen Sie zunächst den Befehl „Extras | Optionen“. Anschließend öffnen Sie das Register „Weitere“. Für Outlook 2010/2013 lautet der richtige Befehl „Datei | Optionen“. Hier öffnen Sie bitte das Register „Erweitert“. Drücken Sie nun in Outlook Versionen bis 2007 den Button „Autoarchivierung“ bzw. in Outlook 2010/2013 den Button „Einstellungen für Autoarchivierung“.

microsoft-outlook-einstellungen-fuer-die-autoarchivierung-anpassen

Zunächst einmal können Sie nun festlegen, in welchem Abstand Outlook eine Autoarchivierung durchführen soll. Aktivieren Sie hierzu die Option „Autoarchivierung alle X Tage“ und geben Sie einfach den gewünschten Intervall für die Archivierung ein. Um zu verhindern, das Sie bei jedem Archivierungsvorgang zunächst einen Dialog bestätigen müssen können Sie die Option „Autoarchivierung nach Bestätigung beginnen“ abschalten.

microsoft-outlook-einstellungen-fuer-die-autoarchivierung-anpassen-2

Möchten Sie nicht mehr benötigte Mails als abgelaufen kennzeichnen statt diese zu archivieren, schalten Sie die Option ein, dass abgelaufene Elemente gelöscht werden sollen. Dies ist immer auf den E-Mail-Ordner beschränkt. Wichtig ist, dass Sie festlegen, ob alte Elemente gelöscht oder archiviert werden sollen. Sie können in den Einstellungen festlegen, dass Outlook nach der Archivierung automatisch die Archivdatei öffnet und in der Ordnerliste anzeigt. Auf diese Weise können Sie sofort auf die archivierten Dateien zugreifen. Allerdings gibt es dann auch keinen Geschwindigkeitsvorteil. Die entsprechende Option hierfür lautet „Archivordner in Ordnerliste anzeigen“.

Legen Sie am besten auch fest, ab, welchem Alter Elemente archiviert bzw. gelöscht werden sollen. Geben Sie hierzu unter „Elemente, löschen wenn älter als“ die gewünschte Zahl an Tagen ein. Sollen die entsprechenden Dateien in ein Archiv ausgelagert werden, dann geben Sie unter „Elemente verschieben nach“ den entsprechenden Ordner aus. Möchten Sie diese dagegen komplett löschen wählen Sie die Option „Alte Elemente endgültig löschen“ aus.

Elemente manuell archivieren – Autoarchivierung manuell starten

Einmal eingerichtet läuft die Autoarchivierung automatisch. Im eingestellten Intervall prüft Outlook dann automatisch, welche Elemente abgelaufen sind und ins Archiv wandern können. Sie können die Autoarchivierung aber auch manuell anstoßen und starten. Dazu rufen Sie den Befehl „Datei | Tools zum Aufräumen“ auf und klicken auf „Archivieren“.

microsoft-outlook-einstellungen-fuer-die-autoarchivierung-anpassen-4

Im folgenden Fenster wählen Sie die Option „Alle Ordner gemäß ihrer AutoArchivierungseinstellungen archivieren“ und klicken auf OK. Alternativ hierzu können Sie mit der Option „Diesen Ordner und alle Unterordner archivieren“ aber auch manuell festlegen, dass nur ein bestimmter Ordner geprüft werden soll. Im Feld „Elemente archivieren, die älter sind als“ können Sie zudem das genaue Ablaufdatum für zu archivierende Elemente festlegen.

microsoft-outlook-einstellungen-fuer-die-autoarchivierung-anpassen-5

Auf archivierte Daten zugreifen

Wenn Sie die Option „Archivordner in Ordnerliste anzeigen“ aktiviert haben, können Sie jederzeit auf die archivierten Daten zugreifen, indem Sie links in der Ordner auf den Archivordner klicken. Ist der Archivordner nicht sichtbar, können Sie ihn mit dem Befehl „Datei | Öffnen | Outlook-Datendatei (*.pst) öffnen“ öffnen und in der Ordnerleiste einblenden. In welchem Verzeichnis die Archivdatei gespeichert ist, erfahren Sie im Dialogfenster „AutoArchivierung“ (siehe oben) im Feld „Alte Elemente verschieben nach“. Per Rechtsklick und den Befehl „Schließen“ können Sie das Archiv wieder aus der Ordnerliste entfernen – die Datei und alle Daten bleiben dabei erhalten; nur die Einblendung in die Outlook-Leiste wird damit deaktiviert.

microsoft-outlook-einstellungen-fuer-die-autoarchivierung-anpassen-3

Kategorien
Hardware & Software Windows 8

Windows 8 beschleunigen: Windows 8 schneller hochfahren

Wie bei früheren Versionen gilt auch bei Windows 8: Je mehr Programme installiert sind, umso langsamer startet das Betriebssystem. Schuld sind die sogenannten Autostartprogramme, die bei Booten von Window einfach mitgestartet werden. Oft ohne dass Sie davon etwas erfahren. Viele Autostartprogramme starten sich unbemerkt im Hintergrund. Und je mehr es davon gibt, umso langsamer startet der Rechner. Doch Windows 8 hat ein gutes Gegenmittel an Bord.

Diese Programme bremsen den Windows-8-Start?

Der Task-Manager von Windows 8 und seine neue Funktion „Startauswirkung“ helfen dabei, die Startbremsen ausfindig zu machen und die Blockade zu lösen. Und zwar so:

1. Wechseln Sie zur Desktop-Oberfläche von Windows 8, indem Sie einmal die [Windows-Taste] drücken.

2. Dann klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich der untern Taskleiste und wählen den Befehl „Task Manager“.

windows-8-schneller-starten-task-manager-autostart-startauswirkung

3. Anschließend wechseln Sie ins Register „Autostart“.

4. Hier sind alle Programme aufgelistet, die beim Windows-8-Start automatisch mitgestartet werden und möglicherweise des Start verzögern. Wichtig ist die Spalte „Startauswirkung“. Dort steht, ob und welche Autostartprogramme Windows beim Starten ausbremsen.

Damit Windows wieder schneller startet, sollten Sie alle Autostartprogramme, die eine mittlere oder starke Startauswirkung haben, genau unter die Lupe nehmen. Brauchen Sie das Programm wirklich direkt nach dem Windows-Start? Falls nicht, löschen Sie es aus der Autostartgruppe, indem Sie den Eintrag mit der rechten Maustaste anklicken und den Befehl „Deaktivieren“ aufrufen.

windows-8-schneller-starten-task-manager-autostart-startauswirkung-2

Der entsprechende Eintrag erhält dann in der Zeile „Status“ den Status „Deaktiviert“ und wird nicht mehr automatisch gestartet. Falls Sie das Programm doch brauchen, lässt es sich immer noch manuell starten.

Wichtig: Sicherheitsrelevante Autostartprogramme wie Firewalls oder Virenscanner sollten Sie immer aktiviert lassen – auch wenn diese eine erhöhte Startauswirkung haben.

Kategorien
Hardware & Software

DSL schneller machen: Mit der Fritzbox die DSL-Verbindung optimieren

Die DSL Verbindung ist trotz inzwischen existierender Alternativen wie Kabelnetz, Mobilfunkzugang oder Lichtwellenleiter noch immer der meist verbreitete Breitbandinternetzugang in Deutschland. Da die maximal mögliche Datenrate auf einer DSL Leitung stark von der Entfernung zum nächsten DSLAM und von der Qualität des Kabels abhängt, definieren die Provider nur maximale Unter- und Obergrenzen zwischen denen sich die tatsächliche Bandbreite bewegen darf. In der Regel stellt sich der DSL Router je nach gemessener Leitungsqualität auf eine Geschwindigkeit in diesem Korridor ein.

So kann es vorkommen, dass ein Kunde mit einem Internetanschluss von maximal 16 Megabit pro Sekunde, nur sehr viel geringere Bandbreiten von z.B. 10 Megabit pro Sekunde nutzen kann. Teilweise kann diese Geschwindigkeit sich auch täglich ändern, da Störeinflüsse von Nachbarleitungen die Leitungsgüte beeinflussen. Nutzen Sie eine Fritzbox für Ihren Internetzugang, haben Sie die Möglichkeit die Leitungsgeschwindigkeit je nach Wunsch auf Performance oder Geschwindigkeit zu optimieren.

Maximale Performance für den DSL-Anschluss

Und so können Sie die benötigten Einstellungen vornehmen:

1. Melden Sie sich über Ihren Browser und die Internetadresse „fritz.box“ auf Ihrem Router an und öffnen Sie das Konfigurationsmenü.

2. Dort wählen Sie links den Menüpunkt „Internet“ und anschließend den Unterpunkt „DSL-Informationen“.

3. Im Reiter „Übersicht“ bekommen Sie die aktuelle DSL Geschwindigkeit angezeigt und im Reiter „DSL“ die theoretisch maximale Leitungskapazität.

fritz-dsl-schneller-machen-optimieren-dsl-informationen

4. Im Reiter „Störsicherheit“ können Sie die Einstellungen zur Optimierung der DSL Verbindung vornehmen. Sie können jeweils getrennt nach Sende- und Empfangsrichtung einzelne Parameter auf maximale Stabilität oder maximale Performance einstellen.

fritz-dsl-schneller-machen-optimieren-dsl-informationen-2

Stellen Sie testweise die Fritzbox auf maximale Performance und starten Sie den Router neu. Kontrollieren Sie anschließend die nun nach der neuen DSL Synchronisation erzielte Bandbreite. Eventuell zeigt Ihnen die Fritzbox jetzt eine höhere Geschwindigkeit an. Allerdings sollten Sie prüfen, ob eventuell vermehrt DSL Fehler oder Leitungsabbrüche zu verzeichnen sind. Sollte die DSL Verbindung instabil sein, müssen Sie die Parameter wieder in Richtung „Leitungsstabilität“ verschieben.

Kategorien
Firefox Internet & Medien

Pipelining: Schneller surfen mit dem Firefox

Wenn Sie mit dem Firefox Browser surfen, werden die verschiedenen Elemente wie Videos und Bilder nacheinander geladen. Dabei wird jedes einzelne Element separat vom Server angefordert, welcher darauf eine entsprechende Antwort sendet. Anschließend wird das Element geladen und angezeigt. Da Webseiten über eine Vielzahl von Elementen verfügen, dauert dies oftmals recht lange. Um die Geschwindigkeit zu erhöhen, können Sie die Pipelining-Funktion aktivieren. Wenn Sie bereits über eine schnelle Verbindung verfügen, wird das Laden der Seiten nochmals beschleunigt, da die verschiedenen Elemente parallel geladen werden. Bei langsamen Verbindungen kann sich die Funktion unter Umständen negativ auswirken. Sie sollten also zunächst testen, inwieweit sich die Aktivierung für Sie lohnt.

Pipelining aktivieren – So funktioniert’s

Um die versteckte Pipelining-Funktion zum schnelleren und parallelen Surfen zu aktivieren, geben Sie zunächst „about:config“ in die Adresszeile des Browsers ein. Nach Drücken der Eingabetaste erscheint zunächst ein Warnhinweis, den Sie direkt bestätigen können. Gehen Sie anschließend zum Feld „Filter“ und geben Sie hier den Suchbegriff

network.http.p

ein. Sie erhalten daraufhin eine Übersicht der Einstellungen, bei denen Sie Änderungen vornehmen müssen.

Ändern Sie jeweils bei den Einstellungen

  • network.http.pipelining
  • network.http.proxy.pipelining
  • network.http.pipelining.ssl

den Wert von „false“ auf „true“, indem Sie doppelt auf den jeweiligen Eintrag klicken.

firefox-pipelining-schneller-surfen-beschleunigen

Sobald Sie den Firefox neu gestartet haben, werden die geänderten Einstellungen aktiv. Sollte bei Ihnen der Eindruck entstehen, die Verbindungen werden nach der Änderung langsamer aufgebaut können Sie die Pipelining-Funktion einfach wieder deaktivieren. Ändern Sie hierzu den Wert bei den genannten Einstellungen wieder von „true“ auf „false“.

Kategorien
Internet & Medien

FritzBox Priorisierung: Mit einzelnen Geräten im Fritzbox-Heimnetz mit Hilfe der Priorisierung schneller surfen

In vielen Haushalten sind inzwischen eine ganze Reihe von unterschiedlichen Geräten mit dem Heimnetz und dem Internet vernetzt. Gerade in Familien sind oft eine ganze Reihe an PCs, Laptops, Smartphones, Tablets und weitere Geräte mit dem Internetrouter verbunden und kommunizieren über diesen mit dem Internet. Dabei kann es schon mal vorkommen, dass wenn der Sprössling gerade größere Datenmengen in das Netz lädt, der Rest der Familie ziemlich ausgebremst wird und nur noch mit verminderter Geschwindigkeit das Netz nutzen kann. Haben Sie eine Fritzbox zuhause, können Sie mit Hilfe Priorisierung diesem Problem Herr werden und einzelne Rechner bevorzugt behandeln. Gerade wenn Sie den heimischen Anschluss auch für die normale Arbeit verwenden, kann dieses Feature sehr nützlich sein und Sie wieder arbeitsfähig machen.

Vorfahrt für bestimmte Rechner, Geräte und Anwendungen

Folgendermaßen können Sie bestimmte Geräte oder auch Anwendungen per Fritzbox priorisieren:

1. Melden Sie sich auf der Konfigurationsseite Ihrer Fritzbox an, indem Sie in die Adresszeile des Browsers „fritz.box“ eingeben.

2. Wechseln Sie – falls noch nicht geschehen – in die erweiterte Expertenansicht. Steht in der untersten Zeile „Ansicht: Erweitert“, befinden Sie sich bereits in der Expertenansicht. Falls nicht, klicken Sie auf „Ansicht: Standard“.

avm-fritz-expertenansicht-erweiterte-ansicht-callthrough-funktion-telefonieren-geld-sparen

3. Je nach Fritzbox-Modell und Firmware finden Sie die Einstellungen zur Priorisierung an leicht unterschiedlichen Stellen. Im Folgenden die Anleitung für die Fritzbox 7270 oder 7390.

Wählen Sie das Menü „Internet | Filter“ und dort den Reiter „Priorisierung“. Sie finden, auf der sich nun öffnenden Seite, drei Kategorien zur Auswahl:

  • Echtzeitanwendungen
  • Priorisierte Anwendungen
  • Hintergrundanwendungen

Die Kategorie „Echtzeitanwendungen“ sollten Sie unberührt lassen, da die Internettelefonie oder auch Streaming Anwendungen diese nutzen.

4. Wählen Sie die Kategorie „Priorisierte Anwendungen“ und dort den Button „Neue Regel“.

fritz-box-prisorisierung-bestimmte-geraete-schneller-ans-internet-anbinden

5. Wählen Sie auf der folgenden Seite den Computer oder das Gerät aus, für den die Kommunikation priorisiert werden soll. In einem zweiten Auswahlmenü können Sie, falls gewünscht, noch einzelne Anwendungen zur Priorisierung bestimmen. Um alle Anwendungen dieses Gerätes zu priorisieren, stellen Sie den Eintrag auf „alle“.
Bestätigen Sie nun noch Ihre Konfiguration mit OK.

fritz-box-prisorisierung-bestimmte-geraete-schneller-ans-internet-anbinden-2

Von jetzt an werden alle Daten des festgelegten Gerätes von der Fritzbox bevorzugt behandelt und priorisiert in das Internet übertragen. Für den Fall, dass keine Echtzeitanwendungen kommunizieren, stehen Ihnen so bis zu 90% der Uploadbandbreite zur Verfügung. Die restlichen 10 % müssen sich die nicht priorisierten Geräte teilen.