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Die massive Sicherheitslücke im Android- und Safari Browser

Dieses Sicherheitsleck für Android und MAC (Safari) existiert schon seit Jahren und sind den Herstellern wohl bekannt. Der Browser wählt absichtlich eine ziemlich schwache Verschlüsselung (512 Bit), die sehr einfach auszuhebeln ist. Es gibt derzeit aber auch keine Updates die dieses Leck namens FREAK schließen könnten. Aber es gibt genügend Alternativen für diesen Browser.

Zur Geschichte:

Diese Leck ist in den 90er-Jahren staatlich verordnet worden. Damals hat die US-Regierung Softwarefirmen genötigt, diese Lücken zu schaffen, um gegebenenfalls diese Geräte leicht abhören zu können. Dies gilt insbesondere für Software die ins Ausland verkauft werden sollte. Und diese Praxis hält offenbar bis heute an, wie wir bereits aus den Veröffentlichungen von Edward Snowden erfahren durften.

Browser entfernen

Da die heutigen Browser wesentlich bessere Verschlüsselungen haben, sollten die beiden Browser von den Geräten entfernt werden. Bei Android-Tablets und -Smartphones gehört der Browser mit der Weltkugel zu den System-Apps die nicht gelöscht werden können (Ausnahme: Geräte mit Root-Zugriff). In diesen Fällen kann der Browser nur gestoppt und deaktiviert werden.

Dazu ziehst du das Browsersymbol in der App-Übersicht auf die App-Info. Im folgenden Dialogfenster, das so oder ähnlich aussehen kann, tippst du auf die Schaltflächen Stoppen erzwingen, Deaktivieren, Daten löschen und Cache leeren.

Danach ist der Weltkugel-Browser unter Android deaktiviert und wurde aus der App-Übersicht entfernt.

Für eine Reaktivierung dieses Browsers findest du die deaktivierte App in Einstellungen | Apps im Bereich Alle.

Die Alternativen

Für Android und auch für den MAC gibt es natürlich zuverlässigere Alternativen. Dazu zählen natürlich der Firefox und der Opera-Browser, aber auch der Microsoft Internet-Explorer und sogar der Google Chrome Browser bieten eine bessere Verschlüsselung.

Auch eine Suchmaschine die keine Nutzerdaten weitergibt (z. B. StartPage) ist empfehlenswert.

Aktuelle Diskussion

Erst vor kurzer Zeit haben, neben unserem Innenminister de Maizière, auch weitere Politiker wie Barack Obama, oder Englands Premier-Minister David Cameron, gefordert, dass behördliche Stellen Hintertüren eingebaut bekommen, um Verschlüsselungen zu umgehen.

Das gleicht aber ein wenig dem Öffnen der Büchse der Pandora. Solche Hintertüren sind ein gefundenes Fressen für kriminelle Hacker. Das kann im Zweifelsfall sogar für massive Hackerangriffe auf Behörden und die Geheimdienste führen. Und dann ist unsere Sicherheit erst recht gefährdet.

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Notebook mit virtuellem Router als WLAN-Hotspot einrichten

Stehen Ihr Computer und der Router auch in einem anderen Zimmer Ihrer Wohnung? Dann haben Sie bestimmt schon einmal festgestellt dass das WLAN-Signal in den restlichen Zimmern immer mehr abnimmt. Kleine Endgeräte wie Smartphones oder Tablet-PC´s haben mit schwachen Signalen häufig mal Probleme. In Räumen mit dicken Wänden oder einem großen Stahlbeton-Anteil kann eine WLAN-Verbindung auch mal ganz abreißen. Für Notebooks reichen diese schwächeren Signale in der Regel aus, um eine stabile Verbindung zu gewährleisten. Und dies ist die Lösung des Problems: Das Notebook kann als virtuelle Router die WIFI-Verbindung erheblich verbessern.

Dazu ist nur ein kleines Zusatztool namens Virtual Router erforderlich. Das Programm sehr einfach zu bedienen und benötigt nur minimalste Einstellungen. Allerdings funktioniert das Programm nur ab Windows 7 Home Premium aufwärts. Die Betriebssysteme XP und Vista werden nicht unterstützt.

Virtual Router ist kostenlos im Web erhältlich. Laden Sie es am besten bei Chip.de oder auf der Hersteller-Webseite von CodePlex herunter. Klicken Sie auf den Button Download und folgen Sie anschließend dem Installations-Assistenten.

Nach der Installation starten Sie das Programm Virtual Router. Legen Sie im Programmfenster ein Passwort fest, wählen Sie dann bei Shared Connection die Option Drahtlosnetzwerkverbindung aus, und klicken Sie dann auf Start Virtual Router.

Als nächstes nehmen Sie sich Ihre mobilen Endgeräte wie iPhone oder Tablet zur Hand und starten über die App der Einstellungen eine neue WLAN-Suche. Die Geräte werden nun den neuen WLAN-Hotspot mit Namen VirtualRouter.codeplex.com anzeigen. Wählen Sie den neuen Hotspot aus und geben Sie dann das Passwort ein, dass bei der Einrichtung des Tools festgelegt wurde. Tippen Sie dann nur noch auf die Schaltfläche Verbinden und eine  WPA2 verschlüsselte Verbindung wird aufgebaut.

Im Programmfenster des Virtual Router werden alle verbundenen Geräte mit MAC- und IP-Adresse im Bereich Peers Connected angezeigt.

Zur einfacheren Unterscheidung der angeschlossenen Geräte, können die Symbole geändert werden. Mit einem Rechtsklick auf ein Gerät öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Properties (Eigenschaften) aus.

Im neuen Dialogfenster gelangen Sie über die Schaltfläche Change Icon zur Symbolauswahl. Markieren Sie mit einem Mausklick das gewünschte Icon und bestätigen Sie mit dem Button Save.

Der virtuelle Router funktioniert übrigens auch mit einem PC der nur mit einem Ethernetkabel mit einem Modem verbunden ist. Natürlich muss der Computer dafür auch einen WLAN-Adapter besitzen.

Noch einfacher kann man einen virtuellen Router nicht erstellen.

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Apple iPhone Batterie/Akku-Probleme: So hält der Akku wieder länger

Keine Frage: So ein Apple iPhone ist ein tolles Mobiltelefon. Viele Anwender klagen jedoch über die kurze Akkulaufzeit. Oft ist die iPhone-Batterie bereits nach wenige Stunden leer – obwohl das iPhone kaum genutzt wurde. Folgende Tricks helfen, um schlappen Akkus wieder Beine zu machen.

iPhone Reboot

Ihr iPhone saugt den Akku regelrecht leer? Nach wenigen Stunden ist bereits Schluss? Das iPhone ist verdächtig warm, auch wenn es nicht genutzt wird? Häufigste Ursache für eine extrem kurze Akkulaufzeit und eine dauerhafte Erwärmung des iPhones ist eine fehlerhaft programmierte App, die im Hintergrund munter weiterläuft und den iPhone-Prozessor belastet. Die sogenannten „Zombie“-Prozesse arbeiten im Hintergrund weiter und halten das iPhone unnötig auf Trab.

Die Lösung, um den unbekannten Stromfresser loszuwerden, ist einfach: Führen Sie einen Reboot durch, um das iPhone neu zu starten und damit die Zombie-Prozesse zu löschen. Hierzu den Ein/Ausschaltknopf oben rechts gedrückt halten, bis der Schieberegler „Ausschalten“ erscheint. Sollte das iPhone nicht reagieren, den „Home“- und „Ausschalten“-Knopf gleichzeitig für einige Sekunden drücken. Mit dem „Ausschalten“-Regler das iPhone ausschalten.

Sobald das iPhone ausgeschaltet ist, einige Minuten warten und es neu einschalten. Damit ist der Reboot abgeschlossen, das iPhone wird neu gestartet und befindet sich in einem „frischen“ Zustand ohne stromfressende Zombie-Prozesse.

Push kostet 20% Akkuleistung

Eine Ursache für hohen Stromverbrauch können die Push-Dienste des iPhone sein. Apple räumt ein, dass mit Push die Akkuleistung um 20% Prozent sinkt. Liegt der Mehrverbrauch deutlich darüber, sollten Sie alle Push-Dienste neu konfigurieren, inklusive MobileMe und Exchange. Wer möchte, kann jetzt erst mal testen, ob ohne Push die Akkuleistung wieder steigt.

Falls nicht, ist vielleicht eine andere Push-Applikation verantwortlich. Dann hilft folgendes: Im Einstellmenü unter „“Mail, Kontakte, Kalender“ die MobileMe/Exhange-Accounts auswählen und „Löschen“. Dann unter „Einstellungen | Benachrichtigungen“ die Liste der Programme prüfen, die Push-Dienste nutzen. Diese Programme testweise deinstallieren (wie’s geht, stehtim Tipp „IPhone Apps deinstallieren: iPhone-Programme löschen„). Danach die normalen Push-Dienste für MobileMe/Exchange wieder einrichten.

Hilft auf jeden Fall: Zurück zum Auslieferungszustand (iPhone Restore)

Als letzte Maßnahme gegen übermäßigen Stromverbrauch hilft mitunter ein Zurücksetzen in den Auslieferungszustand (Restore), um wirklich alle heimlichen Zombies, Push-Apps und andere Stromfresser loszuwerden. Dabei gehen allerdings sämtliche Daten verloren.

Um das iPhone zurückzusetzen und einen Restore durchzuführen, das iPhone per USB an den Rechner anschließen und iTunes starten. Im iTunes-Fenster auf die Schaltfläche „Wiederherstellen“ klicken. Damit wird der interne Speicher des iPhone komplett gelöscht und die Firmware neu aufgespielt. Dabei gehen zwar alle Daten und Einstellungen verloren – beim nächsten Synchronisieren ist aber alles wieder da.

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