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Netflix reduziert Bitrate beim Streaming

Durch die derzeitige Covid19-Pandemie bleiben viele Menschen zu Hause. Und das ist gut so. Das bedeutet aber auch, dass die Datenmenge im Internet ständig ansteigt. Um die Stabilität der europäischen Netze zu gewähleisten, wird die Datenrate beim Streaming reduziert.

Aber keine Angst. Netflix hat angekündigt, den Traffic lediglich um 25 Prozent zu senken und bei YouTube sind die Videos nur in SD-Qualität abspielbar.

Somit bleibt zumindest bei Netflix die Bildqualität in angemessenem Rahmen. Trotzdem kann es insbesondere bei älteren Filmen und Serien zu einer nicht ganz so scharfen Darstellung kommen.

Die Drosselung bei Netflix wird erst einmal nur für die nächsten 30 Tage durchgeführt.

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Hardware & Software Office Software Word

Word-Dokumente papiersparend drucken

Beim Erstellen von Word-Dokumenten bleiben oft auf der letzten Seite nur ein paar Textzeilen übrig. Gerade bei einem Brief sieht das nicht besonders gut aus. Eine manuelle Umformatierung ist meist mit etlichen Arbeitsschritten verbunden. Aber es geht auch automatisch. Der Befehl Um eine Seite verkleinern ist aber gut versteckt.

Damit der Befehl Um eine Seite verkleinern nicht jedes Mal aufgerufen werden muss, kannst du ihn problemlos der Schnellzugriffsleiste hinzufügen.

Klicke in der kleinen, blauen Schnellzugriffsleiste auf den kleinen Pfeil und öffne die Option Symbolleiste für den Schnellzugriff anpassen. Anschließend wählst du im Menü Weitere Befehle | Befehle auswählen | Alle Befehle aus.

Scrolle in der Auswahlliste bis zum Eintrag Um eine Seite verkleinern. Markiere ihn und klicke auf den Button Hinzufügen. Mit OK bestätigst du die Auswahl und der Befehl ist dann in der Schnellzugriffsleiste verfügbar.

Ab sofort lässt sich ein Word-Dokument mit einem Klick automatisch formatieren, wenn auf der letzten Seite nur noch ein paar Zeilen übrig bleiben. Das Layout bleibt dabei erhalten.

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Hardware & Software

Mit einem Toner-Reset bei Brother Laserdruckern widerspenstige Kartuschen überlisten

Hersteller von Druckern lassen sich schon einiges einfallen um ihren Umsatz zu steigern. Sie füttern die Nutzer mit günstigen Geräten, aber die Unterhaltskosten sind in der Regel um einiges höher. Das bedeutet, dass die Druckerpatronen und Tonerkartuschen mehr kosten, als bei hochpreisigen Druckern. Eine Möglichkeit die Verbrauchskosten zu senken, ist ein Toner-Reset, der mit ein paar Tastenkombinationen schnell durchgeführt ist.

„Leer“ bedeutet nicht immer „Leer“

Der Hintergrund ist, dass der Laser-Drucker Toner-Kartuschen oftmals als leer meldet, obwohl immer noch genügend Toner vorhanden ist. Natürlich kann so eine Meldung auch auf einem tatsächlichen Fehler beruhen. Ebenso kannst den Reset auch auf neue, nicht erkannte Toner-Patronen anwenden.

Dieser Toner-Reset bezieht sich auf Brother-Laserdrucker der HL-Serie mit TN-230 Toner-Patronen. Auf MFC- und DCP-Modelle gehen wir am Schluss dieses Artikels ein.

Der Reset

Öffne als erstes bei deinem HL-Druckermodell (z. B. HL-3040CN) die obere Geräteabdeckung. Dann drückst du die Tastenkombination Cancel und Secure bis im Display K.TNR-STD erscheint.

Mit den Pfeil-Tasten wählst du dann die Einstellung S (=Standard-Toner) oder STR (Starter-Toner) aus. Abschließend drückst du die Taste OK zweimal schnell hintereinander. Ähnlich wie beim Doppelklick mit der Maus. Der Reset-Vorgang startet, die Abdeckung kann danach geschlossen und der Drucker wieder benutzt werden.

Andere Brother Laserdrucker und Toner-Modelle

Die Toner-Patronen TN-230 werden auch in den MFC- und DCP-Modellreihen verwendet. Hier ist ein Toner-Reset, allerdings in etwas abgewandelter Form, ebenfalls möglich.

Die Reset-Details erfährst du auf der Webseite https://toner-dumping.de/toner-reset-brother/tn-230-toner-reset.

Auch bei anderen Toner-Kartuschen lässt sich nach obigem Vorbild ein Reset durchführen. Auf der Toner-Dumping-Webseite sind Reset-Anleitungen für die Toner TN-2320, TN-3170, TN-2210, TN-2120, TN-2110, TN-2010, TN-2000 und TN-2220.

Zur entsprechenden Reset-Anleitung gelangst du, wenn in der URL die TN-230-Bezeichnung durch die Benötigte ersetzt wird.

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Facebook-App saugt den Akku leer: So schalten Sie den Stromverschwender aus

Eine möglichst lange Akkulaufzeit ist das A und O für eine möglichst lange Handynutzung ohne Nachladen. Daher gilt unterwegs meist die Devise, so wenig Apps wie möglich zu nutzen. Blogger Scotty Loveless hat mit viel Mühe einen der größten Stromfresser ermittelt: die Facebook-App. Die saugt den Akku auch dann leer, wenn die App gar nicht läuft.

Facebook, der Akku-Killer

Scotty wunderte sich bei seinem neuen iPhone 5S über die kurze Akku-Laufzeit – und ging der Sache auf den Grund. Dafür nutzte der die Entwicklungsumgebung XCode, mit der Entwickler Apps fürs iPhone programmieren können. Zu XCode gehört auch das Tool „Instruments“, einem Aktivitäts-Monitor, mit dem man dem angeschlossenen iPhone auf die Finger und unter die Motorhaube schauen kann. Mit Instruments kann man genau sehen, welche Prozesse auf dem iPhone laufen und wie viel Strom sie fressen.

Das Ergebnis des Instruments-Tests: die Facebook-App taucht regelmäßig in der Liste der laufenden Prozesse auf (und das oft an erster Stelle mit dem höchsten Stromverbrauch), obwohl die App gar nicht aktiv war. Testweise schaltete Scotty die Ortungsdienste und die Hintergrundaktualisierung für Facebook aus – und siehe da: schon sank der Stromverbrauch rapide. Auf Scottys iPhone sprang die Akkuanzeige sogar von 12% rauf auf 17%. Mehrere Tests mit verschiedenen iPhones kamen stets zum selben Ergebnis.

Daher unsere (oder besser: Scottys) Empfehlung: Um die Akkulaufzeit zu verlängern, sollte man unbedingt in den Einstellungen die Ortungsdienste und die Hintergrundaktualisierung für die Facebook ausschalten. Das geht im Bereich Einstellungen | Datenschutz | Ortungsdienste. Hier die Ortungsdienste für Facebook ausschalten.

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Danach im Bereich Einstellungen | Allgemein | Hintergrundaktualisierung in der Zeile Facebook die Hintergrundaktualisierung ausschalten. Die App ist dann nicht mehr ständig mit dem Facebook-Netzwerk verbunden und fragt nicht mehr permanent den Status ab. Neue Nachrichten landen dann zwar nicht mehr in Echtzeit auf dem iPhone (sondern erst, wenn man die App öffnet) – aber was tut man nicht alles, um länger ohne Ladekabel auszukommen.

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Übrigens: Je mehr Hintergrundaktualisierung hier aktiviert sind, umso mehr Batteriestrom verbraucht das iPhone im Hintergrund; Facebook ist allerdings mit Abstand die hungrigste App. In Sachen Hintergrundaktualisierung gilt die Device „Weniger ist mehr“. Je weniger Apps im Hintergrund aktiv, umso länger hält der Akku durch. Aktivieren Sie die Hintergrundaktualisierung und Ortungsdienste nur für Apps, die Sie wirklich benötigen und bei denen es wichtig ist, dass sie auch dann Daten empfangen, wenn sie nicht aktiv sind, etwa Skype.

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Hardware & Software

Fritzbox Callthrough: Mit der Fritzbox und der Callthrough-Funktion Telefonkosten sparen

Festnetzanschluss und Mobiltelefon gehören zur Grundausstattung der meisten Haushalte. Dabei sind die Telefongebühren, je nach benutztem Anschluss und der angerufenen Nummer, sehr unterschiedlich. Manchmal wäre es günstiger, unterwegs vom Handy aus, den Tarif des heimischen Festnetzanschlusses nutzen zu können. Mit einer Fritzbox und der Nutzung der so genannten Callthrough Funktion ist dies problemlos möglich und spart Ihnen eventuell Telefonkosten.

Geld sparen mit Callthrough

Um die Callthrough-Funktion einzurichten, sind folgende Schritte notwendig:

1. Melden Sie sich zunächst auf Ihrer Fritzbox an, indem Sie in die Adresszeile des Browsers „fritz.box“ eintragen.

2. Wechseln Sie – falls noch nicht geschehen – in die erweiterte Expertenansicht. Steht in der untersten Zeile „Ansicht: Erweitert“, befinden Sie sich bereits in der Expertenansicht. Falls nicht, klicken Sie auf „Ansicht: Standard“.

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3. Wählen Sie anschließend das Menü „Telefonie | Rufumleitung“ und dort den Reiter „Callthrough“. Das Register „Callthrough“ ist nur in der erweiterten Ansicht sichtbar.

4. Dort setzen Sie den Haken zur Aktivierung der Funktion und legen eine PIN für die Nutzung fest.

5. Im Menü „Rufnummer ankommend“ legen Sie fest, mit welcher Nummer die Fritzbox zur Nutzung von Callthrough erreichbar ist. Im Menü „Rufnummer ausgehend“ bestimmen Sie, welche Rufnummer bei ausgehenden Callthrough-Anrufen verwendet werden soll. Optional können Sie zusätzlich noch definieren, ob diese Funktion nur von bestimmten Rufnummern genutzt werden kann. Tragen Sie dort zum Beispiel nur Ihre Handyrufnummer ein, können nur Sie mit Ihrem eigenen Handy die Callthrough Funktion nutzen.

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6. Speichern Sie anschließend die Einstellungen durch Drücken des Buttons „Übernehmen“. Damit sind alle benötigten Einstellungen abgeschlossen und Sie können nun die Funktion nutzen.

Callthrough nutzen

Um die Callthrough-Funktion zu nutzen rufen Sie von einem beliebigen Telefon (oder falls konfiguriert, von der auf der Fritzbox hinterlegten Telefonnummer) die Fritzbox an und warten bis der Signalton zu hören ist. Dann geben Sie die PIN ein und drücken nach dem Quittierungston die Taste [0]. Anschließend ist ein normaler Wählton zu hören.

Sie können jetzt jede beliebige Rufnummer wählen und werden von der Fritzbox zu dieser weiter geleitet. Als Kosten fallen die Gebühren für den Anruf zur Fritzbox und von der Fritzbox zur Zielrufnummer an. Haben Sie zum Beispiel eine Flatrate in das deutsche Festnetz von Ihrem Handy aus, fallen für alle Gespräche nur die Gebühren Ihres Festnetzanschlusses an. Mit dem richtigen Festnetztarif können Sie so jede Menge Telefonkosten sparen.

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Handy & Telefon iPhone

iPhone 4S Batterieprobleme: Wie Sie die Akku-Probleme bei iOS 5 und beim iPhone 4S beseitigen

Da holt man sich mit dem iPhone 4S eines der modernsten Smartphones und dann das: der Akku des iPhones 4S macht deutlich früher schlapp als beim Vorgänger iPhone 4. Hielt der Akku beim iPhone 4 noch locker mehrere Tage durch, muss das iPhone 4S fast jeden Tag an die Steckdose. Zudem wird bei das iPhone 4S oft sehr heiß. Einige Tipps sorgen dafür, dass der Akku wesentlich länger hält und das iPhone nicht so warm wird.

Eigenartigerweise taucht das Batterieproblem nicht bei jedem iPhone-4S-Nutzer auf. Daher wird schon vermutet, dass es sich auch um ein Hardwareproblem handeln könnte. Zumindest bei einigen Geräten. Viele Anwender haben Ihr iPhone 4S umgetauscht. Allerdings mit unterschiedlichem Erfolg: bei einigen hielt der Akku des neuen 4S wesentlich länger durch – bei anderen gab es keine Veränderung.

Akkuverbrauch senken, Akkulaufzeit erhöhen

Wie dem auch sei: Wenn Sie unter iOS 5 einige Einstellungen verändern, können Sie die Akkulaufzeit erheblich verbessern. Folgende Tipps senken den iOS-5-Akkuverbrauch:

  • iMEssage ausstellen unter „Einstellungen | Nachrichten“. Statt iMessages können dann aber zu iPhone-, iPad- und iPod-touch-Freunden nur noch kostenpflichtige SMS veschickt werden.
  • Zeitzone ausstellen unter „Einstellungen | Ortungsdienste | Systemdienste“. Hier die Option „Zeitzone einstellen“ deaktivieren, da der Dienst zum automatischen Einstellen der Zeitzone als einer der größten Stromfresser gilt.
  • Automatisches iCloud-Backup ausschalten unter „Einstellungen | iCloud | Speicher & Backup“. Hier die Option „iCloud-Backup“ deaktivieren. Das Backup können Sie dann bei Bedarf manuell über „Backup jetzt erstellen“ anstoßen.
  • Mitteilungszentrale aufräumen unter „Einstellungen | Mitteilungen“. Hier nur die Mitteilungs-Apps aktivieren, die wirklich benötigt werden. Unnötige Mitteilungs-Apps wie „Aktien-Widget“ oder „Wetter-Widget“ deaktivieren.
  • Wetter in den Ortungsdiensten deaktiviern unter „Einstellungen | Ortungsdienste | Wetter“. Das iPhone ermittelt dann nicht mehr die Wettervorhersage für den aktuellen Ort.
  • Bluetooth deaktivieren unter „Einstellungen | Allgemein | Bluetooth“ und nur dann aktivieren, wenn es wirklich benötigt wird.
  • iTunes WLAN-Sync deaktivieren unter „Einstellungen | Allgemein | iTunes WLAN Sync“.

Zusätzlich zu den obigen iOS-5-spezifischen Stromspartipps gelten natürlich auch weiterhin die Akku-Hinweise aus unseren Tipps „iPhone & iPad: Akkulaufzeit verlängern“ und „So hält der Akku wieder länger„.

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Druckkosten reduzieren durch Druckertreiberkontrolle

In fast jeder Firma drucken Mitarbeiter schon mal für private Zwecke. Das kann für Verstimmung beim Chef sorgen, wenn die Druckkosten explodieren. Farblaserkartuschen und Tintenpatronen sind teuer und ein unkalkulierbarer Kostenfaktor. Selbst für den internen Gebrauch, zum Beispiel bei E-Mails, sind Farbdrucke nicht unbedingt erforderlich. Die Lösung hierfür ist ein Monochrom-Treiber, der aber bei jedem Druckvorgang aktiviert werden muss. Das geht aber auch einfacher.

Nicht jeder Kollege denkt beim Drucken daran, den Treiber des Druckers auf Monochrom umzustellen.  Viele Druckerhersteller bieten für ihre Produkte mittlerweile auch reine Monochrom-Treiber an. Dies ist eine gute Lösung für Einzelplatz-Drucker, die nicht in ein Netzwerk eingebunden sind und sorgt für überschaubare Druckkosten.

Für Farbkopierer und Drucker, die in Netzwerkinfrastrukturen eingebunden sind, können durch eine zentrale Benutzerverwaltung Farbdruck-Berechtigungen an einzelne Mitarbeiter vergeben werden.  Es ist auch möglich, eine Farbdrucksperre auf den Computern der Mitarbeiter einzustellen. Damit kann dann nur nach Eingabe eines Passwortes farbig gedruckt werden. Die Firma Brother hat eine solche Farbdrucksperre in ihren Treibern für verschiedene Drucker integriert.