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Handy & Telefon Windows Phone

Windows 10 Helligkeitssensor abschalten

Als ich mir im Dezember 2015 das Microsoft Lumia 550 mit Windows 10 kaufte, ist mir als erstes der Helligkeitssensor negativ aufgefallen. Abends, oder bei geringem Lichteinfall dunkelt er das Display automatisch ab, was mir als Brillenträger doch einige Schwierigkeiten macht, wenn ich abends müde Augen habe. Da half es auch nicht, die Display-Anzeige auf volle Helligkeit zu stellen. Nach einigem Suchen habe ich aber die Abschaltoption des Helligkeitssensors gefunden.

Sie verbirgt sich in den Systemeinstellungen von Windows 10. Starte dazu die App Einstellungen, rufe die Kategorie System auf…

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…wechsle in den Bereich Anzeige.

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Hier lassen sich etliche Display-Einstellungen vornehmen. Neben der Schriftgröße, der Helligkeitsstufe und der Rotationssperre, ist auch die Option Anzeigehelligkeit automatisch anpassen vorhanden. Stelle den Schalter auf Aus und tippe auf die Schaltfläche Anwenden.

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Anschließend ist ein Geräteneustart erforderlich, um den Helligkeitssensor zu deaktivieren.

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Generell ist der Helligkeitssensor eine gute Sache, da er als Nebeneffekt auch Akkuleistung spart. Für Brillenträger und/oder bei Beeinträchtigungen der Sehleistung ist dies aber eher hinderlich.

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Hardware & Software

Neue Miele Waschmaschine kauft das Waschmittel (fast) von selbst ein.

Auf der IFA 2015 in Berlin stellte Miele die neue Waschmaschine WMH 721 WPS aus der Serie Conn@ct vor. Sie verfügt über ein vernetztes Waschmittel-Dosiersystem, das automatisch meldet, wenn Waschmittel zur Neige geht und nachbestellt werden muss.

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Waschmittel im Bauch

Als erste Waschmaschine ihrer Art verfügt sie über ein vernetztes Zwei-Kammer-Dosiersystem (TwinDos-System). Durch die automatisierte Dosierung soll man nach Herstellerangaben bis zu 30 Prozent Waschmittel sparen können. Natürlich kann die Miele WMH 721 WPS auch über den „normalen“ Einspülkasten mit herkömmlichem Waschpulver betrieben werden.

WLAN-Verbindung ohne Zusatzgerät

Geht das integrierte Flüssigwaschmittel, UltraPhase 1 und UltraPhase 2, zur Neige, sendet die Waschmaschine über das eingebaute WLAN-Modul eine Push-Nachricht an das iPhone oder das Android-Smartphone (Miele-App Edition Conn@ct erforderlich). Nach dem Öffnen der Nachricht kann man dann mit drei Klicks das Flüssigwaschmittel bei Miele oder über den Fachhandel bestellen.

Kundenbindung

Damit setzt der Hersteller Miele auf eine perfekte Kundenbindung. Die Waschmittel UltraPhase 1 und 2 werden derzeit schon in den Waschmaschinen der W1-Baureihe mit TwinDos-System eingesetzt und eignen sich für weiße Wäsche und Buntes.

Die Kartuschen fassen jeweils 1,5 Liter Waschmittel und sind für 50 Wäschen (Phase 1) und 37 Wäschen (Phase 2) ausgelegt. Warum die Ergiebigkeit so unterschiedlich ist, wird bei Miele leider nicht erklärt. Die Kosten für eine Kartusche liegen nach unserer eBay-Kurz-Recherche bei ungefähr 12 Euro zuzüglich Versandkosten. Damit kostet ein Waschgang ungefähr 65 Cent.

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Die ersten 2000 Stück Miele WMH 721 WPS werden zum Jahresende 2015 in einem Pilotprojekt ausgeliefert. Voraussichtlich ab April 2016 soll dann eine Spülmaschine der Produktlinie Edition Conn@ct hinzugefügt werden.

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Handy & Telefon

Nachtsichtgeräte für Alle: Neuer Infrarot-Sensor für Kontaktlinsen und Handys

Jeder hat bestimmt schon einmal ein Wärmebild gesehen. Rote, gelbe, weiße und blaue Farben stellen verschiedene Temperaturen dar. Im Wohnungsbau werden auf diese Weise Schwächen in der Isolation festgestellt. Auch Nachtsichtgeräte werden gerne bei Naturbeobachtungen verwendet. Bisher muss man aber auf sperrige Technik zurückgreifen, die auch ein gewisses Gewicht aufweisen. Zukünftig werden hierfür aber ein Handy oder auch Kontaktlinsen ausreichen.

Die Forscher der University of Michigan haben einen Infrarotsensor entwickelt, der nur eine Atomschicht dick ist und aus modifiziertem Kohlenstoff (Graphen) besteht.

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Der Sensor benötigt zudem keine zusätzliche Kühlung und funktioniert auch bei Zimmertemperatur.

Bis diese Technik für Handys und Smartphones serienreif ist, werden allerdings noch ein paar Jahre ins Land gehen. So lange werden wir für RoboCop´s Thermal-Sicht noch noch warten müssen…

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Hardware & Software iPad

iPad: Kippsensor und Kippfunktion deaktivieren und iPad stumm schalten – die neue Funktion des Schiebeschalters

Bei den ersten iPads war der Schiebeschalter neben dem Lautstärkeknopf dazu da, die Ausrichtungssperre zu aktivieren. Per Schalter konnte man den Kippsensor/die Kippfunktion ein- und ausschalten und die aktuelle Ausrichtung (Querformat oder Hochformat) verriegeln. Das geht mit neueren iOS-Versionen nicht mehr. Jetzt können Sie mit dem Schiebeschalter nur noch die Mute-Funktion zum Stummschalten des iPads verwenden. Das Hochformat oder Querformat lässt sicht trotzdem noch einfrieren und verriegeln.

Ausrichtungssperre: Hochformat und Querformat verriegeln

Wenn auf Ihrem iPhone oder iPad iOS ab Version 7 installiert ist, ver- und entriegeln Sie die Kippsensor-Sperre folgendermaßen:

1. Wischen Sie mit dem Finger auf dem Display von unten nach oben. Sie können dabei ruhig mit der Wischbewegung unten am Rand außerhalb des Bildschirms beginnen und vor dort über den Bildschirm nach oben wischen.

2. Es erscheint das Kontrollzentrum. Hier tippen Sie oben rechts auf das Symbol mit dem Schloss und einem Kreispfeil drumherum.

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Das Symbol mit dem Pfeil wird daraufhin heller dargestellt und es erscheint kurz die Meldung „Ausrichtungssperre: Ein“; die Kippsensor-Sperre ist aktiv. Zusätzlich erscheint ganz oben in der Statusleiste (links neben dem Akku-Symbol) ebenfalls das Sperrsymbol mit dem Schloss und dem Kreis drumherum. Jetzt spielt es keine Rolle, wie Sie das iPhone oder iPad halten; der Bildschirm bleibt immer in derselben Position. Mit einer Wischbewegung nach unten verstecken Sie das Kontrollzentrum wieder.

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Soll das iPhone bzw. iPad wieder automatisch die Kippen, schalten Sie die Sperre einfach auf die gleiche Weise wieder aus. Also mit dem Finger wieder nach oben wischen, um das Kontrollzentrum einzublenden und per Tipp auf das Schlosssymbol die Kippsperre wieder ausschalten.

Wie das Ganze funktioniert, können Sie auch im folgenden Video sehen:

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Handy & Telefon Hardware & Software iPhone

iPhone 5S Touch ID überlisten: Mehr als fünf Finger speichern; pro Fingerslot mehrere Finger hinterlegen

Dank Touch ID können Sie Ihr iPhone ab dem Modell 5s auch mit Ihrem Fingerabdruck entsperren. In den Einstellungen lassen sich dazu fünf Finger speichern. Das reicht Ihnen nicht? Sie möchte mehr Finger abspeichern? Etwa alle eigenen zehn Finger und die zehn Finger Ihres Partners? Kein Problem: Mit einem Trick können Sie viel mehr als die fünf vorgesehenen Finger abspeichern. Selbst 25 Fingerabdrücke sind kein Problem. Der Trick: Pro Fingerslot hinterlegen Sie nicht nur einen, sondern gleich fünf Finger. Im ersten Slot „Finger 1“ werden dann zum Beispiel alle fünf Finger der rechten Hand hinterlegt.

Fünf Finger auf „Finger 1“

Normalerweise können Sie im iPhone 5S nur fünf Finger hinterlegen und speichern. Der Touch-ID-Sensor des iPhone 5S lässt sich aber ganz einfach überlisten, um weit mehr als fünf Finger zu speichern. So ist es zum Beispiel kein Problem, alle Finger einer Hand als nur einen Finger abzuspeichern – die anderen vier Fingerslots stehen dann für weitere Finger oder sogar komplette Hände zur Verfügung. So funktioniert der Touch-ID-Trick:

1. Wechseln Sie in den Bereich „Einstellungen | Allgemein | Touch ID & Kennwort“.

2. Tippen Sie auf „Touch ID“.

3. Tippen Sie auf „Fingerabdruck hinzufügen“.

4. Starten Sie bei der Fingererkennung mit dem Daumen. Warten Sie bis sich die Fingerabruck-Grafik gefüllt hat das iPhone vibriert. Ganz wichtig: Legen Sie jetzt nicht erneut den Daumen auf, sondern den Zeigefinger. Weiter geht es dann mit dem Mittelfinger, Ringfinger und kleinem Finger. Danach geht es wieder von vorne mit dem Daumen los. Und zwar so lange, bis die erste Erkennung abgeschlossen ist. Am einfachsten klappt das, wenn die Finger jeweils immer dieselbe Position auf dem Sensor einnehmen.

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5. Ist die erste Erkennung abgeschlossen, geht es weiter mit der alternativen Fingerposition. Hier das gleiche Spielchen: Fangen Sie mit dem Daumen an, und legen Sie ihn zum Beispiel von oben auf den Sensor. Danach geht es wieder weiter mit Mittelfinger, Ringfinger und kleinem Finger und so weiter.

Mitunter klappt es nicht beim ersten Mal und das iPhone meldet, dass der Finger nicht verwendet werden kann. Wiederholen Sie dann die Schritte noch einmal von vorne. Mit etwas Geduld klappt es dann.

Hat das iPhone alle Finger richtig erkannt, erscheint wieder die Touch ID-Übersicht – mit nur einem einzigen Eintrag „Finger 1“. Hinter „Finger 1“ steckt jetzt allerdings nicht nur ein Finger, sondern alle Finger der rechten oder linken Hand. Das Ganze können Sie jetzt zum Beispiel für die andere Hand oder die Hände des Partners wiederholen und auf diese Weise statt nur fünf bis zu 25 Finger hinterlegen.

Hier können Sie alle Schritte zum Überlisten des Touch-ID-Sensors noch einmal im YouTube-Video sehen:

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Hardware & Software

Plötzliche Abschaltung des Notebooks: Mögliche Ursache könnte eine Überhitzung sein.

Schaltet sich ein Notebook nach längerer Betriebszeit plötzlich ab, dann kann das mehrere Ursachen haben. Eine häufig auftretende Ursache ist ein Wärmestau. Glücklicherweise ist das im Wesentlichen kein Fehler, sondern eher ein Schutzmechanismus, den zu prüfen und zu beheben recht einfach ist.

Mit dem kostenlosen Diagnose-Tool „HW Monitor“  lässt sich die Temperatur des Notebooks sehr gut überwachen. Sie können es auf der Webseite www.cpuid.com/softwares.html herunterladen. Klicken Sie auf das erste rote Icon mit dem Blitz…

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…und im nächsten Fenster klicken Sie rechts auf den Link „1.23 Setup“.

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Folgen Sie dann den Download- und Installationsanweisungen.

Mit einem Doppelklick auf die Desktop-Verknüpfung des „HW Monitor“ starten Sie das Diagnose-Tool. In der Spalte „Value“ wird die aktuelle Temperatur der Prozessoren angezeigt. Die ideale Betriebstemperatur sollte bei unter 50 Grad Celsius liegen.

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Bei Temperaturen zwischen 80 und 100  Grad wird es zu einer Schutzabschaltung kommen, um Schäden am Computer zu verhindern.

Achten Sie daher besonders im Sommer auf gute Belüftung Ihres Notebooks und stellen Sie es nicht auf zu weiche Oberflächen (z. B. Tischdecken). Gegebenenfalls benutzen Sie zusätzlich ein Cooling-Pad.

Übrigens:

Die häufigste Ursache von zu hohen Temperaturen sind verunreinigte Lüfter und Lüftungsschlitze. Werden sie regelmäßig gereinigt, kommt es seltener zu Überhitzungen. Benutzen Sie am besten ein ölfreies Druckluft-Spray um festsitzenden Schmutz zu lockern und anschließend saugen Sie mit einem Haushalts-Staubsauger den Dreck aus den Lüftungsschlitzen ab.

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Android Handy & Telefon iPhone

Mit dem Smartphone „sicherererer“ am Straßenverkehr teilnehmen

Die Autoindustrie stattet mittlerweile Fahrzeuge mit immer besseren Sicherheits-Features aus. Zum Einen werden meistens nur die hochpreisigen Modelle mit zusätzlicher Sicherheit versehen, zum Anderen ist die Sicherheitstechnik nur als Sonderausstattung erhältlich. Beispielsweise der Abstandswarner. Er wird auch in kleineren Fahrzeugen -als Sonderausstattung- eingebaut. Einen guten Ersatz bietet hier die kostenlose App „iOnRoad Lite“ für alle Nutzer von Smartphones mit Android-Betriebssystem.

Ausnahmsweise haben bei dieser App die Android-Nutzer die Nase vorn, da die iPhone-Version noch in der Entwicklung ist. Die App ist im Play-Store von Google erhältlich. „iOnRoad“ ist ein Augmented-Reality-Tool, dass per Handykamera, dem Beschleunigungssensor und GPS den optimalen Abstand zu Ihrem Vordermann errechnet. Es schlägt Alarm wenn der Sicherheitsabstand zu gering wird.

Zusätzliche Features wie Spurwarnung, KFZ-Locator oder Hintergrundmodus runden die Ausstattung dieses Programms ab. Die Bedienungführung ist intuitiv und durch große Icons für den Fahrer einfach und schnell zu bedienen.

Da „iOnRoad“ auch im Hintergrund laufen kann, ist es die ideale Ergänzung zur Ihrer Navi-App und kompatibel mit etlichen Produkten wie Google Maps, Garmin, Navigon, Magellan, iGo und Sygic, nur um einige zu nennen.

Weitere Sicherheitsanwendungen von „iOnRoad“ sind der Nachrichtenleser, der Ihnen eingehende SMS vorliest oder ein Telefonat automatisch auf Freisprechen legt.

Das i-Tüpfelchen ist allerdings der integrierte, ultimative Autofinder. Über die Handykamera wird ein Foto vom Parkplatz angefertigt und mit einer GPS-Marke versehen, damit Sie Ihr Auto auch in einer fremden Stadt zuverlässig wiederfinden.

Einige der integrierten Funktionen, wie beispielsweise die Spurwarnung, ist in der kostenlosen Version nur zeitlich begrenzt nutzbar. Die Vollversion kostet 3,99 Euro, die aber jeder Autofahrer in seine eigene Sicherheit investieren sollte.

Die App „iOnRoad Lite“ ist zwar eine Betaversion und noch nicht endgültig fertig, verspricht aber in Zukunft ein sehr zuverlässiges Sicherheits-Tool zu werden.

Auch wenn dieses Sicherheitstool sehr gut ist, es entbindet aber keinen Fahrer von seiner Pflicht, aktiv auf den Verkehr zu achten!!

Auf folgenden Smartphones läuft „iOnRoad“ am besten:

  • Samsung Galaxy S II
  • Motorola Atrix 4G
  • Samsung Galaxy S
  • Google Nexus S
  • HTC ThunderBolt 4G
  • HTC Incredible S
  • HTC Sensation 4G
  • Motorola Droid X2
  • LG Optimus 2X

Weitere unterstützte Modelle werden noch folgen.

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Heim & Hobby Hobby

Makrofotografie: So gelingt ein Makrofoto

Die Makrofotografie lichtet kleine Details aus dem alltäglichen Leben groß ab. Es geht bei dieser Art von Fotografie darum, das ganze Bild mit einem einzelnen Ausschnitt aus dem großen Ganzen zu füllen. Beispielsweise wird statt der gesamten Blume lediglich der Übergang von Blüte zu Stängel abgelichtet. Das ist allerdings schwieriger als man meint. Dazu benötigen Sie einige Hilfsmittel, die ein gelungenes Makrofoto mit nahezu jeder Kamera entstehen lassen können.

Makrofotos werden nicht geschossen, indem Sie mit dem Objektiv möglichst nah an das Objekt herankommen. Stattdessen fotografieren Sie aus einigem Abstand und verwenden den Zoom. Als Besitzer einer Spiegelreflexkamera können Sie auch ein spezielles Makro-Objektiv verwenden, das genau im richtigen Umfang zoomen kann. Ideal wäre ein Abstand von 1,5 Metern zum Objekt, es darf aber auch weniger sein. Je nach Tageszeit kann ein Stativ sinnvoll sein, wenn lange Belichtungszeiten gewählt werden, denn andernfalls wird das Foto nicht scharf. Zu nah dürfen Sie beim Makrofoto nicht an das Objekt herangehen, andernfalls kann die Kamera nicht mehr scharf stellen und das Motiv wirkt nicht gestochen genug.

Foto: © Mirko Müller

Besonders spannend an einem gelungenen Makrofoto sind oft die Lichtreflexe. Nachhelfen können Sie mit einem Spiegel, der das natürliche Tageslicht reflektiert. Vor dem Fotoschuss sollten Sie also mit dem Handspiegel experimentieren und erkennen, wo er die schönsten natürlichsten Lichtreflexe erzeugt. Zu intensiv darf der Effekt natürlich nicht sein, er sollte immer noch authentisch und wie von der Natur gewollt wirken. Dann aber gelingt das Makrofoto garantiert. Wenn Sie einen größeren Abstand zum Objekt wahren, ist es sinnvoll, den Fernauslöser zu betätigen oder erst nach einigen Sekunden auszulösen, um sich bis zum Schnappschuss mit dem Handspiegel positionieren zu können.

Übrigens: Weitere Tipps, Tricks und Fallstricke rund um die Makrofotografie finden Sie in entsprechenden Makrofotografie-Fachbüchern.