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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Infomeldungen des System-Trays deaktivieren

Nerven Sie die Informations-Sprechblasen beim Einstecken von USB-Sticks auch? Wenn man häufig die USB-Sticks wechselt, dann kann man sich bestimmt noch daran erinnern und benötigt keine entsprechende Systeminformation. Diese Sprechblasen können mit einem zusätzlichen Schlüssel in der Registry deaktiviert werden.

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Deaktivierung nur über die Registry

Möchte man dann zu einem späteren Zeitpunkt die System-Tray-Informationsmeldungen wieder einschalten, dann löscht man diesen Unterschlüssel wieder, oder ändert ganz einfach dessen Wert.

Kommt das häufige Wechseln von USB-Sticks nur periodisch vor, dann empfiehlt es sich, für diesen Registry-Schlüssel ein Lesezeichen anzulegen. So erreicht man dann den benötigten Schlüssel mit einem Mausklick. Wie das geht, erfahren Sie in diesem Artikel.

Bevor aber das Lesezeichen angelegt werden kann, muss erst einmal der Schlüssel erzeugt werden.

Öffnen Sie dazu das Fenster „Ausführen“ mit der Tastenkombination [Windows][R], geben Sie dort den Befehl regedit ein, und drücken Sie die [Enter]-Taste.

foto-2-regedit-ausfuehren-fenster-registry-registrierungseditor-oeffnen-device-install-dword

Neue Schlüssel „DeviceInstall“ und „Settings“

Im Registrierungseditor navigieren Sie zu folgendem Ort:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows

Legen Sie im Verzeichnis „Windows“ per Rechtsklick und „Neu | Schlüssel“ einen Schlüssel namens „DeviceInstall“ an.

foto-3-unterschluessel-hkey-local-machine-policies-device-install-anlegen

Im neuen Schlüssel „DeviceInstall“ legen Sie auf diese Weise noch einen Unterschlüssel mit Namen „Settings“ an.

Hier erstellen Sie mit einem Rechtsklick und „Neu | DWORD-Wert (32-Bit)“ den DWORD-Wert „DisableBalloonTips“ an.

foto-4-weiterer-unterschluessel-dword-wert-settings-deviceinstall-32-bit

Öffnen Sie „DisableBalloonTips“ mit einem Doppelklick und ändern Sie den Wert auf „1“.

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Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“. Danach wird keine Sprechblase mehr an das Einstecken eines USB-Sticks erinnern.

Um zukünftig das  Ein- und Ausschalten der System-Meldungen zu beschleunigen, können Sie nun das Registry-Lesezeichen anlegen.

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Chrome Google Internet & Medien

Google Chrome: Mit cleveren Kurzbefehlen schnell zu den Lieblingswebseiten gelangen

Der Webbrowser Google Chrome zeigt Ihnen im Startbildschirm Ihre meistbesuchten Internetseite in Miniaturansicht. So können Sie diese Webseiten direkt mit einem Mausklick aufrufen. Wird die gewünschte Seite dort aber nicht angezeigt, dann müssen Sie den Weg über die Favoriten oder über die Direkteingabe in der Adresszeile gehen. Mit zuvor festgelegten, intelligenten Kurzbefehlen genügen aber ein paar Tastenanschläge um zur gewünschten Seite zu gelangen.

Wenn Sie also Ihre Lieblingswebseite wie beispielsweise „Tipps, Tricks, Kniffe.de“ blitzschnell aufrufen möchten, dann gehen Sie wie folgt vor:

1. Starten Sie Google Chrome und rufen Sie auf normalem Weg die Seite www.tipps-tricks-kniffe.de auf.

2. Geben Sie in das Suchfeld einen beliebigen Begriff ein und starten Sie über das Lupen-Symbol die Suche.

bild-1-google-chrome-intelligent-kurzbefehl-häufig-besucht-webseite-aufrufen-schnell-laden-ratgeber

3. Per Rechtsklick auf die URL öffnen Sie das Kontextmenü in dem Sie die Option „Kopieren“ auswählen. Damit befindet sich die Webadresse in der Zwischenablage.

4. Führen Sie Arbeitsschritt drei erneut aus und wählen Sie diesmal „Suchmaschinen bearbeiten“.

bild-2-suchmaschine-standard-einstellung-suche-andere-feld-name-kürzel-abkürzung-url-webadresse-fertig-hinzufügen

5. Im Dialogfenster „Suchmaschinen“ scrollen Sie im Bereich „Andere Suchmaschinen“ bis zum Ende der Liste um den aktuellen Eintrag zu finden. Tragen Sie anschließend in das erste Feld (Suchmaschine hinzufügen) den Namen und die Abkürzung der Lieblingswebseite (hier: Tipps, Trick, Kniffe ttk) ein.

In das mittlere Feld geben Sie den Platzhalter „%s“ ein und fügen in das rechte Feld die in der Zwischenablage befindliche Webadresse per Tastenkombination [Strg][V] ein. Bestätigen Sie die Änderungen mit dem Button „Fertig“.

Ab sofort benötigt die Adresszeile nur noch das für die Webseite vergebene Kürzel (hier: ttk) und ein Druck auf die [Tab]-Taste um die Lieblingsseite aufzurufen.

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Internet & Medien Internet Explorer

Internet Explorer Downloads: Mehr als zwei Dateien auf einmal herunterladen

Im Gegensatz zu den Browsern Opera, Chrome und Firefox lassen sich mit dem Microsoft Internet Explorer standardmäßig nur zwei Dateien zur gleichen Zeit herunterladen. Möchte man mehrere Dateien herunterladen, muss man einen separaten Download-Manager haben, oder auf einen anderen Browser ausweichen. Eingefleischte IE-Fans können mit ein paar einfachen Registry-Änderungen den Internet Explorer für mehr Download-Kapazität aufbohren.

Gleichzeitige Downloads

Mit der Tastenkombination [Windows-Taste][R] öffnen Sie das Fenster „Ausführen“, geben „regedit“ ein und bestätigen mit „OK“.

bild-1-regedit-microsoft-internet-explorer-windows-zwei-mehr-downloads-registry-editor-registrierungseditor

Navigieren Sie im Registrierungseditor zum Ordner

HKEY_CURRENT_USERSoftwareMicrosoftWindowsCurrentVersionInternet Settings.

bild-2-registry-dword-wert-32bit-schlüssel-hkey-current-user-navigieren-ordner-erstellen-neu

Klicken Sie in der Menüleiste auf „Bearbeiten | Neu | DWORD-Wert (32-Bit)“ und erstellen Sie in diesem Ordner einen neuen Schlüssel mit dem Namen

MaxConnectionsPer1_0Server

Öffnen Sie den neuen Schlüssel mit einem Doppelklick, tragen Sie in das Feld „Wert“ eine beliebige Zahl, beispielsweise „5“ ein, und ändern Sie die „Basis“ auf „Dezimal“. Anschließend speichern Sie die Änderungen mit dem Button „OK“.

bild-3-dword-wert-32-bit-dezimal-bestätigen-schlüssel-neu-max-connections-per-server-fenster-dialog-current-version

Nach obigem Muster erstellen Sie hier einen weiteren Schlüssel namens

MaxConnectionsPer Server

und tragen den gleichen Wert wie in dem vorangegangenen Schlüssel ein.

bild-4-internet-explorer-microsoft-ie-max-connections-per-server-wert-ändern-dezimal-basis-ok-dword-wert-32bit

Danach schließen Sie die Registry. Nun können Sie mit dem Microsoft Internet Explorer dem Wert entsprechend viele Downloads gleichzeitig vornehmen.

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Chrome Google Internet & Medien

Google Chrome: Bei Bedarf den Standard-Download-Ordner ändern

Standardmäßig werden alle Downloads bei Google Chrome in einem Ordner gespeichert.  Das ist soweit nicht bedenklich, wenn viele unterschiedliche Downloads stattfinden. Nutzt man den Browser Chrome hauptsächlich nur für eine Art von Downloads, dann denkt man schon mal darüber nach, ob die Dateien direkt ein den richtigen Ordner heruntergeladen werden können. Und genau dies ist mit Google Chrome möglich.

Der Standard-Speicherpfad

C:Users<Username>Downloads

lässt sich mit ein paar einfachen Änderungen in den erweiterten Einstellungen beliebig ändern. Und zwar so:

1. Starten Sie den Google Chrome Browser, geben Sie in die Adresszeile den Befehl

chrome://settings

ein, und drücken Sie die Taste [Enter].

2. Scrollen Sie in den Einstellungen ganz nach unten und klicken auf den Link „Erweiterte Einstellungen anzeigen“.

3. Die Schaltfläche „Ändern“ im Bereich „Downloads“ ermöglicht in einem neuen Dialogfenster die Festlegung eines anderen, beliebigen Speicherortes. Wählen Sie im Dialogfenster „Ordner suchen“ den passenden Ordner aus, und bestätigen Sie die Auswahl mit OK. Fertig ist der neue Standard-Download-Ordner.

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Hardware & Software

Unerwünschte Zuschauer aussperren: So verhindern Sie den Webcam-Zugriff des Adobe Flash Players

In den Medien wurde schon öfter berichtet, dass Hacker aus der Ferne die Webcam von Computern ferngesteuert und Fotos und Videos der Nutzer angefertigt haben. Auch wenn viele Möglichkeiten des Fernzugriffs existieren, die einfachste Methode ist der Weg über den „Adobe Flash Player“. Standardmäßig erlaubt er den Zugriff auf Webcam und Mikrofon. Zwar muss eine Webseite erst fragen, ob sie auf Ihre Webcam und/oder Mikrofon zugreifen darf, aber welcher Hacker macht das schon… So ein großes, offenes „Scheunentor“ sollte auf jeden Fall geschlossen werden.

Die Funktion lässt sich auf der Webseite vom Anbieter Macromedia für Ihren PC oder Laptop ausschalten. Der „Settings-Manager“ ist zwar versteckt, aber nicht unauffindbar.

Rufen Sie die folgende Webseite auf:

www.macromedia.com/support/documentation/de/flashplayer/help/settings_manager02.html

In der Kategorie „Globale Zugriffsschutzeinstellungen“ wechseln Sie zur gleichnamigen Registerkarte. Dort klicken Sie auf die Schaltfläche „Immer verweigern“. Die nachfolgende Sicherheitswarnung „Bestätigen“ Sie mit dem entsprechenden Button.

Auf den ersten Blick ist die Ansicht des Einstellungsmanagers etwas verwirrend, da er wie ein Bild aussieht. Es ist aber der Einstellungsmanager selbst.

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Heim & Hobby Spiele

Gegen die Langeweile in der Mittagspause: Über 200 kostenlose Spiele in 16 Kategorien auswählen

Viele Notebooks sind für aktuelle Spiele nicht ganz geeignet, da die Anforderungen nicht ausreichen. Aber das muss auch nicht automatisch heißen, dass man sich zwischendurch nicht doch mal einem witztigen Spiel widmen kann. Um nicht die wertvolle Mittagspause mit der Suche nach kostenlosen Spielen zu vergeuden, sollte man hier auf den „Game Downloader“ zurückgreifen.

Dieses kleine Open Source Programm  bietet in seiner Bibliothek über 200 kostenlose Spiele aus 16 Kategorien an. Da dürfte für jeden etwas dabei sein.

Zwar sind die meisten Spiele recht unbekannt, aber auch bekannte Namen kann man dort finden. Klassiker wie „Space Invaders“, „Asteroids 3D“, „Schach“, „Scrabble“ oder „Super Mario War“ sind hier vertreten, aber auch der Ego-Shooter „Sauerbraten“ oder das 3D-Comic-Spiel „Slam Soccer 2006“.

Die kompakte Bedieneroberfläche des „Game Downloader“ ist zwar altmodisch, aber einfach zu bedienen. Die derzeit aktuelle Version 2.9 kann bei Chip.de kostenlos heruntergeladen werden. Klicken Sie auf diesen Link und anschließend auf den Button “ Zum Download“. Folgen Sie dann den Download- und Installationsanweisungen.

Vor dem ersten Download eines Spiels ist es empfehlenswert, einen separaten Ordner für die Spiele-Downloads anzulegen. Standardmäßig wird sonst der Ordner „Download“ im Programmverzeichnis des „Game Downlader“ verwendetl.

Dazu starten Sie das Programm und klicken am oberen Rand auf „Settings“. Im Bereich „Download Directory“ wählen Sie die Option „User“. Anschließend öffnet sich der Windows-Explorer und Sie können einen anderen Speicherort den Spiele-Downloads zuweisen.

Im Hauptfenster werden zwei Möglichkeiten angeboten, um das gewünschte Spiel zu finden. Die Freitext-Eingabe im Bereich „Search For Games“, oder die manuelle Suche über die Kategorien (Category). Folgende Kategorien stehen zur Auswahl:

  • Action
  • Adventure
  • Arcade
  •  Board Games (Brettspiele)
  • Card Games (Kartenspiele)
  • Fighting
  • First Person Shooter (Ego-Shooter)
  • Music
  • Platform
  • Puzzle
  • Racing
  • Real-Time Strategy (Echtzeit-Strategie)
  • RPG (Role Playing Game / Rollenspiel)
  • Simulators
  • Sports
  • Turn-Based Strategy (Rundenbasierte Strategie)

Haben Sie sich für ein Spiel entschieden, dann klicken Sie unten rechts auf den Button „Download Game“. Sollte das Herunterladen mal nicht funktionieren, dann klicken Sie auf die Schaltfläche „Game Webside“ und Sie werden zum Homepage des Spiele-Herstellers weitergeleitet.

Um vorab einen besseren Eindruck des Spiels zu erhalten, nutzen Sie die Schaltfläche „Youtube“ um sich das passende Gameplay-Video anzusehen.

Der „Game Downloader“ ist kompatibel mit Windows 7, 8, 2003, XP und Vista.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows Vista Windows XP

GestBasic: Windows-Explorer mit Mausgesten steuern

Das Steuern von Internet-Browsern mit Mausgesten (= Wischbewegungen der Maus), wie beispielsweise beim Opera, ermöglicht eine komfortable und einfache Bedienung. Bei Opera sind die Mausgesten bereits integriert, beim Firefox und dem Microsoft Internet-Explorer ermöglichen Plug-Ins diese Steuerung. Nur der Windows Explorer musste bisher darauf verzichten. Mit dem 2,4 MB kleinen und einfach zu bedienenden Freeware-Programm „GestBasic“ von der Firma Sq0shSoft steuern Sie auch den Windows Explorer mit Wisch- und Mausgesten.

Freeware vs. Full Version

Außer dem Freeware-Programm „GestBasic“ wird noch die kostenpflichtige Vollversion „Gest“ für $3,99 zum Download angeboten. Die ersten 60 Tage gelten hier als Testzeitraum. Danach schaltet sich die Vollversion automatisch ab.

Unser Tipp: „GestBasic“ funktioniert aber genauso wie die Vollversion, verzichtet aber auf verschiedene Funktionen wie die Unterstützung von Internet-Browsern und des „Adobe Photoshop“, wie auch die Funktion für das Maximieren/Wiederherstellen von Fenstern. Die Gratisversion reicht für den Windows-Alltag also vollkommen aus.

Kompatibilität

Beide Versionen sind kompatibel mit Windows 7, Vista, XP und sogar mit Windows 8. Außerdem unterstützen sie den Windows Explorer. Drüber hinaus unterstützt die Vollversion die Internet-Browser von Opera, Mozilla Firefox, Safari, Google Chrome, Microsoft Internet-Explorer sowie den Adobe Photoshop.

Installation und Einstellungen

Die Installation und das Konfigurieren von „GestBasic“ oder der Vollversion sind identisch:

1. Starten Sie Ihren Internet-Browser, und rufen Sie die Download-Seite von „SqoshSoft“ auf. Scrollen Sie die Seite ganz nach unten, klicken Sie auf den Link „GestBasic“, und folgen Sie den Installationsanweisungen. Der Download-Link für die Vollversion verbirgt sich hinter dem großen Button „download“.

2. Nach der Installation öffnet sich das Fenster „Gest Settings“ automatisch. Wechseln Sie zum Register „Gestures“, in dem die Standardeinstellungen bereits eingetragen sind.

Die eingetragenen Buchstaben stehen für die Bewegungsrichtungen der Maus, die mit gedrückter, rechter Maustaste durchgeführt werden müssen:

  • „L“ = left = links
  • „R“ = right = rechts
  • „U“ = up = oben
  • „D“ = down = unten
  • „O“ = circle = Kreisbewegung

3. Wenn die Grundeinstellungen Ihnen nicht zusagen, können Sie sie in dieser Registerkarte ändern. Das dürfte gerade für Linkshänder zutreffen. Geben Sie die Buchstaben der Mausbewegung in das der Funktion zugeordneten Eingabefeld ein.

Vergeben Sie mehrere Befehle für eine Mausgeste, müssen sie mit einem Komma getrennt werden. Haben Sie alle benötigten Felder bearbeitet, bestätigen Sie die Änderungen mit der Schaltfläche „Apply“. Sind die Einstellungen versehentlich so stark verändert, dass nichts mehr richtig funktioniert, setzen Sie mit dem Button „Reset all to defaults“ alles auf die Grundeinstellungen zurück.

Mit „Close“ schließen Sie das Fenster.

4. Neben der Funktion „New window“, können Sie mit dem Button „Choose folders“ festlegen, in welchem Ordner das neue Explorer-Fenster geöffnet werden soll. In der Grundeinstellung wird die Ansicht „Bibliothek“ geöffnet. Zwei weitere Systemordner können standardmäßig verwendet werden: „My Computer“ (Arbeitsplatz) und „Control Panel“ (Systemsteuerung). Das Öffnen wird durch zugewiesene Buchstaben gesteuert. Für „My Computer“ ist „N“ und für „Control Panel“ ist „M“ zuständig.

Natürlich können Sie noch weitere Ordner anlegen. Auf der Registerkarte „Gestures“ klicken Sie auf den Button „Choose folders“, im folgenden Fenster auf „Add“ und wählen im letzten Fenster die Option „Other folder“. Mit „Browse“ legen Sie den benötigten Ordner fest. Abschließend vergeben Sie noch den Buchstaben, der den gewählten Ordner repräsentiert. Schließen Sie die letzten beiden Fenster mit „OK“.

Im Hauptfenster „Gest Settings“ legen Sie bei der Funktion „New Window“ die Mausgeste im Format „Schrägstrich-Ordnerbuchstabe-Bewegungsrichtung“ an. Das sieht dann folgendermaßen aus: „/SD“

Das neue Fenster wird in diesem Beispiel im Ordner „Snapshots“ geöffnet.

Mehrere Ordner können auch gleichzeitig mit derselben Mausgeste geöffnet werden. Geben Sie alle Ordner, jeweils durch ein Komma getrennt, ein (zum Beispiel: /SD,/MD,/ND).

Weitere Vorteile

„GestBasic“ enthält noch zwei weitere Features, die beim Einsatz der Mausgesten auffallen werden:

  1. „Gesture Box“ – Zeigt in einer Meldung oben links die erkannte Mausbewegung. Bei unbekannten Bewegungen erhalten Sie außerdem die Möglichkeit der Speicherung von neuen Mausgesten.
  2. Die Mausbewegung wird durch eine farbige Mausspur angezeigt.

Beide Funktionen können auch im Dialogfenster „Gest Settings“ eingestellt werden. Klicken Sie auf das Register „Gesture Box“ um sie individuell anzupassen oder um sie zu deaktivieren…

…und mit dem Register „Mouse Trail“ ändern oder deaktivieren Sie die farbige Mausspur. Mit „Apply“ werden wiederum alle Änderungen gespeichert.

Das Konfigurationsfenster kann übrigens jederzeit mit der Mausgeste „DUD“ (runter-hoch-runter) oder der Tastenkombination [Strg][Umschalt][F2] geöffnet werden.

Wird das Programm nicht mehr benötigt und soll entfernt werden, dann finden Sie es leider nicht in „Systemsteuerung | Programme“, sondern bei Windows XP unter  „C:Dokumente und EinstellungenUsernameAnwendungsdaten“ und bei Windows 7 in “C:UsersUsernameAppDataRoamingGest”. Einfach den Ordner „Gest“ markieren und löschen. 

Fazit:

Auch wenn dieses Programm ausschließlich in englischer Sprache gehalten ist, kann es für Benutzer die hauptsächlich mit der Maus arbeiten, eine große Hilfe sein. Viele Abläufe werden durch die Mausgesten erheblich beschleunigt und vereinfacht.