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Hardware & Software

BIOS läuft nicht mehr richtig? Dann hilft oftmals nur ein Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen

Wer im BIOS Änderungen vornimmt, sollte sehr gewissenhaft und behutsam vorgehen. Passieren dabei Fehler, hat das schwerwiegende Folgen für den Computerbetrieb. Soft- und Hardware läuft nicht mehr richtig oder der PC fährt überhaupt nicht mehr hoch. Änderungen sollten daher immer nachvollziehbar sein, um sie gegebenenfalls rückgängig machen zu können. Verliert man trotzdem mal den Überblick oder der PC streikt komplett, dann hilft meist nur noch das Zurücksetzen des BIOS auf die Werkseinstellungen.

Die sanfte Methode

Startet der Computer noch, dann kannst du die Werkseinstellungen (Defaults) über das BIOS direkt starten. Dazu schaltest du deinen PC ein. Der Zeitpunkt während des Bootvorgangs um mit den richtigen Tasten das BIOS zu öffnen ist recht kurz und wird oft verpasst. In diesem Fall führst du solange einen Neustart durch, bis du die richtige Taste gefunden hast.

Je nach Hersteller können folgende Tasten das BIOS aufrufen:

  • [F1], [F2], [F8], [F10], [F11]
  • [Entf]
  • [Tabulator]

Manchmal hilft auch eine der beiden Tastenkombinationen:

  • [Strg][Alt][Esc]
  • [Strg][Alt][S]

Im Fenster des BIOS navigierst du dann per Pfeiltasten zum Menü Exit und wählst die Option Load Setup Defaults. Bestätige die Auswahl zweimal mit der [Eingabe]-Taste. Über die Option Exit & Save Changes, gefolgt von zweimaligem Bestätigen per [Eingabe], wird das BIOS auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt und der PC startet neu.

Die „Holzhammer“-Methode

Sollte der Computer gar nicht mehr starten, dann greift man am besten zu folgender Variante. Das Mainboard und das BIOS werden durch eine Knopf-Batterie permanent mit Strom versorgt. Unterbricht man die Stromversorgung, dann wird das BIOS auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt.

Die Batterie (3V Lithium-Knopfzelle CR2032) ist auf dem Mainboard gut erkennbar. Um sie zu entnehmen, ziehst du zuerst das Stromkabel ab und drückst ein paar Sekunden auf den Power-Knopf um den Reststrom des Systems zu verbrauchen. Dann öffnest du das PC-Gehäuse, entnimmst vorsichtig die Batterie und wartest zwei bis drei Minuten, bevor sie wieder einsetzt wird.

Nachdem du deinen Computer wieder zugeschraubt und an den Strom angeschlossen hast, sollte er wieder problemlos starten.

Hast du in der Vergangenheit erfolgreiche BIOS-Updates durchgeführt, dann kannst du diese jetzt erneut aufspielen.

Das Entfernen/Austauschen der BIOS-Batterie kann auch bei CMOS-Fehlermeldungen durchgeführt werden. Dies kannst du auch in diesem Artikel nachlesen.

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Internet & Medien Internet Explorer

Auf einen Schlag alle Einstellungen des IE zurücksetzen

Mit der Zeit passt man Netzwerk- und Internet-Einstellungen den neuen Anforderungen an. Treten Probleme beim Internet-Explorer oder dem Netzwerk auf, ist es nicht immer sofort ersichtlich, wo der Fehler liegt. Bei der Fehlersuche werden dann noch weitere Einstellungen geändert, so dass man den Überblick schon mal verlieren kann. Spätestens jetzt sollte man man daran denken, alle Einstellungen des Internet-Explorers auf einen Schlag zurück zu setzen.

Alle  Änderungen wie beispielsweise die Browsereinstellungen, Add-Ons und die erweiterte Optionen werden in den Standardzustand zurückgesetzt.

Im ersten Schritt schließt du alle offenen Fenster des Internet-Explorers, sowie die des Windows-Explorers. Dann öffnest du erneut den Microsoft Internet-Explorer, klickst auf das Zahnradsymbol und rufst die Internetoptionen auf.

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Wechsle in den Internetoptionen zum Register Erweitert und klicke dort auf die Schaltfläche Zurücksetzen.

Im nächsten Dialogfenster wird erklärt, welche Auswirkungen das Zurücksetzen hat. Zusätzlich kannst du hier auch alle persönlichen Einstellungen löschen. Dazu aktivierst du nur die Option Persönliche Einstellungen löschen.

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Der Button Zurücksetzen und der erforderliche Computer-Neustart versetzt den Internet-Explorer dann wieder in den Ursprungszustand.

Aber Achtung, das Zurücksetzen kann nicht wieder rückgängig gemacht werden!

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Handy & Telefon iPad iPad iPhone

Siri Timer: Timer und Countdown per Sprachbefehl stellen, starten, stoppen und resetten

So ein Timer ist eine feine Sache. Sei es als Countdown für den Tee, für die Ente im Backofen, als Einschlafhilfe oder für die Brettspielrunde. Über die Uhr-App auf dem iPhone und iPad ist der Timer schnell gestellt. Es geht aber noch einfacher. Mit der Spracherkennung Siri.

Timer und Countdown mit Siri steuern

Die Spracherkennung Siri auf dem iPhone oder iPad lässt sich für viele Dinge und Aufgaben verwenden. Eine gute Übersicht finden Sie in unserem Tipp Die 99 wichtigsten Siri-Befehle. Was kaum bekannt ist: Siri kann auch den Timer und Countdown einstellen. Wie immer aktivieren Sie Siri, indem Sie den Home-Button für rund eine halbe Sekunde gedrückt halten. Danach lässt sich der Timer mit folgenden Sprachkommandos einrichten:

„Setzte Timer auf ….“

Mit diesem Sprachbefehl setzen Sie den Timer auf die gewünschte Zeit, etwa mit Setze Timer auf 10 Minuten oder einfach Timer auf 10 Minuten.

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„Timer stoppen“

Mit dem Sprachkommando Timer stoppen oder Stopp Timer oder Timer anhalten halten Sie den Timer an. Er bleibt dann bei der aktuell abgelaufenen Zeit stehen und lässt sich danach wieder fortsetzen.

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„Timer fortsetzen“

Wenn es mit dem Countdown weiter gehen sollen, sagen Sie einfach Timer fortsetzen oder Timer weiter. Da zählt der Timer wieder an der Stelle herunter an der er unterbrochen wurde.

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„Timer zurückstellen“

Um den Timer anzuhalten und wieder auf den ursprünglichen Startwert zurückzustellen, sagen Sie einfach Timer abbrechen oder Timer zurückstellen oder Timer löschen. Siri stellt den Countdown dann zurück auf den Startwert.

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Das Stellen des Timers per Siri ist vor allem beim Kochen sinnvoll. Sind die Hände zum Beispiel fettig, kann man per Sprachbefehl den Countdown für das Gericht setze ohne das Display zu verschmieren oder zu verschmutzen.

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Hardware & Software Multimedia Windows 7 Windows 8 Windows Vista Windows XP

Windows Media Player: Multimediadateien gegen versehentliches Löschen absichern

Die Medienverwaltung des Windows Media Players ist standardmäßig so eingestellt, dass Änderungen in den Playlisten direkte Auswirkungen auf die Speicherorte der Mediendateien haben. Löschen Sie zum Beispiel in einer Playlist einen Song oder einen Film, verschwindet die Datei nicht nur von dieser Playlist, sondern auch unwiederbringlich von Ihrer Festplatte. Der Grund hierfür ist Funktion des „automatischen Löschens“. Eigentlich ist diese Funktion für eine einfachere Medienverwaltung gedacht; sie ist aber besonders ärgerlich, wenn man aus Versehen etwas löscht. Besser ist, man stellt die Medienbibliothek so ein, dass die zu löschende Datei nur aus den Wiedergabelisten verschwindet, die Datei selbst aber erhalten bleibt.

Trotz Sicherheitswarnung Verlustgefahr von Multimediadateien

Bevor die Mediendatei endgültig gelöscht wird, fragt Windows, ob die Datei komplett vom Rechner gelöscht oder nur aus der Bibliothek des Media Players entfernt werden soll. Da dieser Sicherheitsdialog abschaltbar ist, birgt die automatische Löschfunktion trotz allem eine gewisse Verlustgefahr.

Endgültiges Löschen deaktivieren

Und so wird das unwiederbringliche Löschen deaktiviert:

1. Starten Sie den Windows Media Player, und klicken Sie auf „Organisieren | Optionen“.

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2. Im Dialogfenster „Optionen“ rufen Sie die Registerkarte „Medienbibliothek“ auf, entfernen das Häkchen aus der Checkbox der Einstellung „Aus der Medienbibliothek entfernte Dateien endgültig löschen“ und bestätigen die Änderung mit „OK“.

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Ab sofort werden Mediendateien nur noch aus der Medienbibliothek entfernt. Das endgültige Löschen von nicht mehr benötigten Mediendateien muss nun manuell über den Windows-Explorer erfolgen.

Vorsicht bei der Sicherheitsmeldung

Der Sicherheitsdialog erscheint zwar immer noch, aber die Löschoption „Nur aus der Bibliothek löschen“ ist voreingestellt. Da es nun zu keiner endgültigen Löschung kommt, ist der Dialog nicht mehr nötig und kann mit der Aktivierung der Option „Diese Meldung nicht mehr anzeigen“ abgeschaltet werden. Zur Bestätigung klicken Sie dann auf „OK“.

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Hinweis: Entscheiden Sie sich dafür, die Sicherheitsmeldung nicht zu deaktivieren, sollten Sie hier die Option „Aus der Bibliothek löschen und vom Computer löschen“ auf keinen Fall verwenden. Wird diese Option trotzdem verwendet, aktiviert der Media Player wieder die automatische Löschfunktion, die dann wiederum in den Optionen abgeschaltet werden muss.

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Hardware & Software

Word: Zwei Tabellen nebeneinander platzieren

Word kann fast alles. Selbst exotische Formatierungen sind für die Textverarbeitung kein Problem. Nur eines kann Word nicht: zwei Tabellen nebeninander platzieren. Das klappt nur mit folgendem Trick.

Sobald Sie eine Tabelle in ein Dokument einfügen, nimmt es die gesamte Breite des Blattes ein. Selbst wenn Sie Platz schaffen und die Tabelle verkleinern, lässt sich daneben noch lange keine zweite Tabelle platzieren – auch wenn da noch so viel Platz ist. Wenn Sie zwei Tabellen nebeneinander anordnen möchten, müssen Sie Word austricksen.

Um zwei Tabellen nebeneinander zu platzieren, müssen Sie ab Word 2007 die beiden Tabellen in eine andere Grundtabelle packen. Und zwar so:

1. Zuerst erstellen Sie eine Tabelle mit zwei Spalten und einer Zeile.

2. Fügen Sie dann in dieses Grundgerüst auf jeder Seite die gewünschte Tabelle ein.

3. Anschließend machen Sie die Linien der Grundtabelle unsichtbar, indem Sie die Tabelle markieren, mit der rechten Maustaste anklicken und den Befehl  „Rahmen und Schattierung“ aufrufen. Danach wählen Sie die Option „Ohne“ und bestätigen mit OK. Fertig sind die beiden nebeneinander platzierten Tabellen.

Bei früheren Word-Versionen müssen Sie einen anderen Trick anwenden, da man hier noch keine Tabelle in einer Tabelle einfügen konnte. Hier erstellen Sie einfach eine übergroße Tabelle und entfernen danach im Zwischenraum zwischen den „virtuellen“ Tabellen die Linien. So geht’s:

1. Addieren Sie die Anzahl der Spalten, die beiden Tabellen zusammen haben.

2. Fügen Sie eine Tabelle ein, die genau eine Spalte mehr umfasst als die Spaltensumme der beiden Tabellen. Die Zusatzspalte dient nur als Zwischenraum zwischen den beiden Tabellen.

3. Danach formatieren Sie den Zwischenraum ohne Linien. Dann sieht es zumindest optisch so aus als stünden zwei unabhängige Tabellen nebeneinander.

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Hardware & Software

Mit „PrivaZer“ die eigenen Datenspuren von Computern entfernen

Beim Arbeiten mit einem Windows-Computer hinterlässt jeder verräterische Spuren, die ausgelesen und weitergeleitet werden können. Welche Daten Microsoft und andere Unternehmen auf diese Weise erhalten, kann nur erahnt werden. Jeder weiß mittlerweile, dass das eigene Surfverhalten analysiert wird. Mit dem kostenlosen Tool „PrivaZer“ lassen sich Datenspuren nach Beendigung der Arbeit vom System restlos entfernen.

Hier werden nicht nur die Surfspuren vom Browser entfernt, sondern auch temporäre Dateien, Cookies, Multimediadateien und sogar der Arbeitsspeicher werden auf verräterische Metadaten untersucht. Sie können hier, im Gegensatz zu ähnlichen Programmen, selber festlegen, welche Daten dauerhaft gelöscht werden sollen. Um die gelöschten Daten unwiederbringlich zu vernichten, haben Sie sogar die Möglichkeit den Lösch-Algorithmus selber zu bestimmen.

Vorteile von „PrivaZer“

Ein weiterer, großer Pluspunkt von „PrivaZer“ ist die portable Programmversion. Beim Installieren, oder bei einem Programm-Update können Sie sich für die Version auf USB-Stick entscheiden. Damit können Sie beruhigt auch die Computer für private Angelegenheiten nutzen, die mehreren Personen oder der Öffentlichkeit zugänglich sind. Sogar an die ganz Vergesslichen unter uns wurde gedacht. Haben Sie mal den USB-Stick vergessen, dann starten Sie von der Homepage des Anbieters einfach die Version ohne Installation.

Download und Installation

Starten Sie Ihren Webbrowser und rufen Sie für den Download die Seite des Anbieters www.privazer.com

…oder eine andere Download-Plattform, wie Computerbild.de, auf. Klicken Sie dann auf den Downloadlink oder -button und folgen Sie den weiteren Anweisungen.

 

Drei unterschiedliche Installations-Arten

Auch wenn die Webseite des Anbieters in englischer Sprache ist, kann im ersten Installationsfenster eine Sprachauswahl festgelegt werden. Hier wählen Sie ebenfalls die Art der Installation aus. Mit „Weiter“ gelangen Sie zum nächsten Schritt.

 

Der erste Programmstart und die Aufräumarbeiten

Vor dem ersten Start von „PrivaZer“ erhalten Sie Hilfe und die geeigneten Aufräumarbeiten auszuwählen. Alle nachfolgenden Arbeitsschritte werden gut erklärt und mit „Weiter“ gestartet.

Den Umfang eines Systemscans muss für jede Festplatte und externe Speichereinheiten separat durchgeführt werden.

In diesem Fenster können Sie auch zukünftig individuell einstellen, welche Bereiche gereinigt werden sollen. Das hängt davon ab, welche Arbeiten Sie an einem Computer erledigen wollen. Wenn Sie beispielsweise an einem fremden Rechner nur surfen möchten, wählen Sie einfach danach nur die Optionen aus, die mit dem Surfen im Zusammenhang stehen.

Mit der Schaltfläche „Suchen“ startet die Systemanalyse.

Ist si abgeschlossen, wählen Sie im nächsten Dialogfenster die Elemente aus, die gereinigt werden sollen.

Der Link „Säuberungs-Optionen“ neben der Schaltfläche „Reinigen“ erlaubt weitere Feineinstellungen wie zum Beispiel die Auswahl des Löschalgorithmus.

„Normale“ oder schnelle Reinigung

Klicken Sie auf „Reinigen“ und wählen Sie zwischen „normale Reinigung“ und „Quick-Bereinigung“ aus. Beim ersten Programmstart und der ersten Systemreinigung ist die „normale Reinigung“ empfehlenswert, auch wenn Sie länger dauert.  Aktivieren Sie zudem die Option „Einen Wiederherstellungspunkt erstellen“, um bei einem eventuellen Misserfolg Ihr System wieder in den Ursprungszustand versetzen zu können.

Fazit: Ein nützliches Tool, dass die Privatsphäre sehr gut schützt und einfach zu bedienen ist. Mit den drei unterschiedlichen Installationsarten schützt es Sie auch auf Computern, deren USB-Anschlüsse deaktiviert sind.

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Hardware & Software Office Outlook

Outlook 2007/2010: So bestimmen Sie automatisch für den Junk-Filter sichere Absender

Bei Outlook schützt der „Junk-E-Mail-Filter“ vor ungewollter elektronischer Post. Bisweilen passiert es aber, dass E-Mails von Arbeitskollegen, Freunden oder Firmen ebenfalls in den Ordner „Junk-E-Mail“ verschoben werden. Besonders ärgerlich ist es dann, wenn es nicht sofort auffällt. Der häufigste Grund dafür ist, dass es sich um E-Mail-Adressen mit der Endung „.com“ handelt. Damit dies nicht passiert, pflegt man am besten die Liste „Sichere Absender“.

Die Liste der sicheren Absender von Hand zu führen, ist allerdings ganz schön mühsam. Zur manuellen Pflege können Sie die Junk-E-Mails mit einem Rechtsklick markieren…

…und mit dem Befehle „Junk-E-Mail | Absender zur Liste sicherer Absender hinzufügen“ in die Weiße Liste der Absender aufgenommen, die niemals als Spam aussortiert werden sollen.

Da aber die tägliche Korrespondenz  mittlerweile per E-Mail erledigt wird, ist diese Art der Pflege der Whitelist sehr zeitaufwendig, da jede gesendete E-Mail auf diese Weise bearbeitet werden muss. Außerdem ist die Gefahr, dass man dies im täglichen Arbeitsstress mal vergisst, ziemlich groß. Auch die Markierung der gesamten Absender-Domain ist da keine große Hilfe.

Eine wesentliche Hilfe ist da eher das automatische Hinzufügen sicherer E-Mail-Absender. Hier werden die E-Mail-Adressen, an die Sie schreiben oder antworten, automatisch der Whitelist hinzugefügt. Somit landen E-Mails, die Sie von diesen Absendern erhalten, nicht mehr im Müll.

Diese Option muss aber erst über die „Extras“ aktiviert werden. Und das geht so:

1. Klicken Sie in der Outlook-Menüleiste  auf „Extras | Optionen“. Im gleichnamigen Dialogfenster wählen Sie die Registerkarte „Allgemein“ und klicken dort im Bereich „E-Mail“ auf die Schaltfläche „Junk-E-Mail“. Bei Outlook 2010 klicken Sie im Posteinang mit der rechten Maustaste auf eine beliebige E-Mail und wählen im Kontextmenü den Befehl „Junk E-Mail | Junk-E-Mail-Optionen“.

2. Im Fenster „Junk-E-Mail-Optionen“ wechseln Sie zum Register „Sichere Absender“.

3. In der unteren Hälfte des Fensters sollte die erste Option „Meine Kontakte sind auch vertrauenswürdige Absender“ bereits aktiviert sein. Wenn nicht, dann setzten Sie hier auch ein Häkchen in die Checkbox. Aktivieren Sie anschließend die zweite Option „Personen, an die ich E-Mails schicke, automatisch der Liste sicherer Absender hinzufügen“. Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“ und schließen die offenen Fenster ebenfalls mit dem Button „OK“.

Ab sofort wird Ihnen die Pflege der Liste der sicheren Absender von Outlook automatisch abgenommen.

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Facebook Internet & Medien

Facebook Timeline: Schummeln beim Veröffentlichungsdatum und das Datum nachträglich ändern

Lange Zeit ging es bei Facebook streng chronologisch zu. Alles, was Sie gepostet und veröffentlicht haben, wurde chronologisch in den eigenen Stream eingebaut. Änderungen am Datum? Fehlanzeige. Das ist seit der neuen Timeline-Ansicht von Facebook anders. Jetzt können Sie beim Veröffentlichungsdatum schummeln und Beiträge zurückdatieren. Auch das nachträgliche Ändern bereits veröffentlichter Fotos ist möglich.

Das Datum frisieren

Facebook erlaubt die Schummeleien beim Datum, damit Sie Beiträge und Aktivitäten zeitlich korrekt in den digitalen Lebenslauf integrieren können, etwa Krankheiten oder Wohnungswechsel. So schummeln Sie beim Veröffentlichen neuer Einträge:

1. Aktivieren Sie die Timeline-Ansicht, indem Sie auf Ihren Facebook-Namen klicken.

2. Dann schreiben Sie wie gewohnt ins Feld „Was machst du gerade“ den gewünschten Beitrag.

3. Bevor er abgeschickt wird, klicken Sie unten links auf das Uhrsymbol.

4. Jetzt erscheinen Auswahlfehler fürs Datum. Zunächst wählen Sie das Jahr und dann – falls gewünscht – den Monat und den Tag aus.

5. Wenn Sie auf „Posten“ klicken, wird der Beitrag nicht ganz oben, sondern entsprechend der Datumsauswahl zeitlich korrekt in die Timeline eingefügt. Auf diese Weise können Sie auch frühere Ereignisse passend in die Timeline nachtragen.

Übrigens: Das Schummeln bleibt nicht unentdeckt. Damit mit der Funktion kein Schindluder getrieben wird, vermerkt Facebook zusätzlich einen Zeitstempel mit dem Datum, an dem die zeitlich verschobene Nachricht verfasst wurde. Wer in der Timeline mit der Maus auf das Uhrsymbol des veröffentlichten Beitrags zeigt, bekommt das „echte“ Datum (an dem der Beitrag geschrieben wurde) angezeigt.

Nachträglich das Datum ändern

Bestimmte Beiträge lassen sich auch nachträglich nachdatieren. Zum Beispiel veröffentlichte Fotos. Hier klicken Sie oben rechts auf das Stiftsymbol und dann auf „Datum ändern“. Danach geben Sie das neue Datum ein (oder wählen es aus dem Kalender aus) und klicken auf „Bestätigen“.