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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Die Schnellreinigung Ihrer Festplatte

Eine regelmäßige Datenträgerbereinigung ist gut für Ihre Festplatte, weil dadurch eine Optimierung der HDD und der Speichervorgänge ermöglicht wird. Der „normale“ Weg zur Datenträgerbereinigung führt über die Systemsteuerung und ist nicht gerade auf Anhieb sichtbar. Daher vergisst man häufig die Pflege der Festplatte(n). Einfacher wäre es, wenn die „Expressreinigung“ über das Kontextmenü eines Laufwerkes erreichbar sein könnte. Nun die gute Nachricht: Das geht tatsächlich.

Um den Eintrag im Kontextmenü zu erzeugen, ist eine Änderung des Registrierungseditors nötig. Hier muss ein neuer Schlüssel angelegt werden.

Und so geht´s:

Öffnen Sie das Fenster „Ausführen“ mit der Tastenkombination [Windows][R], geben Sie den Befehl regedit ein, und klicken Sie auf „OK“.

Navigieren Sie nun zum Schlüssel HKEY_CLASSES_ROOT\Driveshell. Erstellen Sie in „shell“ einen neuen Schlüssel, indem Sie mit der rechten Maustaste auf „shell“ klicken und im Kontextmenü „Neu | Schlüssel“ auswählen. Vergeben Sie dem neuen Schlüssel einen passenden Namen wie zum Beispiel „Laufwerk Schnellreinigung“.

Nun erstellen Sie im neuen Schlüssel nach obigem Vorbild einen Unterschlüssel namens „command“.

Öffnen Sie den in „command“ enthaltenen Eintrag „Standard“ mit einem Doppelklick, tragen Sie als Wert

cleanmgr /d %1 /verylowdisk

ein, und bestätigen Sie die Änderung mit „OK“. Die Registry kann ebenfalls geschlossen werden.

Nun ist die Schnellreinigungs-Option im Kontextmenü der Laufwerke integriert.

Einfach anklicken…

…und die Datenträgerbereinigung beginnt.

Dieser Kontextmenü-Befehl funktioniert auch bei externen USB-Festplatten.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Windows 7, XP und Vista: Bei Desktop-Verknüpfungen die Pfeile entfernen

Finden Sie auch, dass bei Programm-Verknüpfungen die kleinen Pfeile die Optik der Icons und des Desktops beeinträchtigen? Dann werden Sie sich bestimmt freuen, das diese Verknüpfungs-Pfeile mit einigen Arbeitsschritten entfernt werden können.

Vorsicht vor Änderungen im Registrierungs-Editor!

Das Entfernen der Pfeile geschieht über den Registrierungseditor. Bevor Sie aber mit der Änderung der Registry beginnen, lesen Sie bitte diesen Artikel bis zum Ende durch! Generell sollte man mit Änderungen in der Registry vorsichtig sein, bevor man sich noch mehr Probleme schafft. Wir empfehlen daher, ein Backup des Registrierungseditors anzulegen. Wie schnell man das erledigen kann, lesen Sie in diesem Artikel.

Variante 1

Öffnen Sie nun die Registry mit der Tastenkombination [Windows-Taste][R], geben Sie den Befehl regedit ein, und bestätigen Sie mit der Taste [Enter].

Navigieren Sie dann in der Registry zum Schlüssel „HKEY_CLASSES_ROOTlnkfile“. Bitte beachten Sie, dass der Schlüssel „lnkfile“ mit dem kleinen Buchstaben „L“ beginnt. Im rechten Bereich des Schlüssels „lnkfile“ benennen Sie den Eintrag „IsShortcut“ um. Danach starten Sie Ihren Computer neu.

Nach dem Neustart werden dann alle Dateiverknüpfungen des Desktops ohne Pfeil-Symbol dargestellt.

Somit ist das Ziel eigentlich erreicht.

Die Einschränkung beim Windows-7-Betriebsystem

ABER: Möchte man unter Windows 7 auf dem Desktop befindliche Icons auf der Taskleiste anpinnen, dann geht das leider nicht mehr. Hier lässt sich beispielsweise das Programm „Spotify“ nicht mehr an die Taskleiste anheften.

Die Ursache

Der Grund ist, dass ein Verknüpfungs-Icon eigentlich aus zwei übereinandergelegten Symbolen besteht. Der Verknüpfungs-Pfeil, der weitere Funktionen ermöglicht,  ist über das Programm-Symbol gelegt. Bei den älteren Windows-Versionen tritt dieses Phänomen nicht auf, da das Anheften erstmals unter Windows 7 möglich wurde.

Aus diesem Grund sollte der Eintrag „IsShortcut“ nur umbenannt und nicht gelöscht werden. Die Umbenennung ist einfacher rückgängig zu machen als eine Löschung. Geben Sie dem Eintrag den ursprünglichen Namen zurück und starten Sie den Computer wieder neu. Dann ist der „alte“ Zustand wieder hergestellt.

Die Lösung

Auch unter Windows 7 ist die Entfernung des Verknüpfungs-Pfeiles ohne Verlust der Funktion möglich, der Weg dorthin ist aber etwas komplizierter. Hier muss ein drittes, unsichtbares Icon über die Verknüpfungen gelegt werden, das den Pfeil unsichtbar macht.

Möchten Sie als Windows-7-Nutzer sich doch die Mühe machen und die Verknüpfungs-Pfeile entfernen wollen, dann folgen Sie diesen Arbeitsschritten:

Variante 2

Rufen Sie den Registrierungs-Editor auf wie oben bereits beschrieben und navigieren Sie zu folgendem Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREMicrosoftWindowsCurrentVersionExplorer

Legen Sie mit einem Rechtsklick auf „Explorer“ und „Neu | Schlüssel“ den Unterschlüssel „Shell Icons“ an.

Danach legen Sie im Unterschlüssel „Shell Icons“ mit einem Rechtsklick und „Neu | Zeichenfolge“ den neuen Wert „29“ vom Typ „REG_SZ“ an.

Öffnen Sie diesen Eintrag mit einem Doppelklick den Eintrag „29“ und geben Sie folgenden Wert ein:

imageres.dll,-121

Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

Dann schließen Sie die Registry und starten Ihren Rechner neu. Die Datei-Verknüpfungen werden nun ohne Verknüpfungs-Pfeil angezeigt und können an die Taskleiste angepinnt werden.

Je nach Größe der Verknüpfungs-Symbole kann es vorkommen, dass bei extremer Vergrößerung mit der Tastenkombination [Strg][Mausrad], die Umrisse des überdeckten Pfeil-Icons sichtbar werden. Das kann leider nicht verhindert werden.

Möchten Sie später die Änderung wieder rückgängig machen, dann rufen Sie die Registry wieder auf , löschen den Schlüssel „Shell Icons“ und führen einen Neustart durch.

Vorsicht bei Versprechungen anderer Internet-Tipps

Bei ähnlichen Internettipps die einen schnelleren oder einen anderen Lösungsweg anbieten, kann es -aus unterschiedlichen Gründen- zu schwarzen Kästchen anstelle der Verknüpfungs-Pfeile kommen.

Wir haben in diesem Tipp daher das transparente Symbol Nr. 121 aus der Datei „imageres.dll“ verwendet. Es verdeckt auch nach mehreren Vergrößerungen immer noch den Verknüpfungs-Pfeil.

Fazit:

Da diese Registry-Änderungen nur der optischen Verschönerungen dienen, sollte man abwägen, ob die Verknüpfungs-Pfeile wirklich so störend sind. Sie dienen dem Zweck, Programm-Verknüpfungen von anderen Icons auf dem Monitor hervorzuheben. Werden diese gelöscht, entsteht kein wirklicher Schaden, da die Programme weiterhin lauffähig bleiben.

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Windows 7, Vista und XP: Datei-Informationen aus unbekannten Dateitypen extrahieren

Das Windows Betriebssystem erkennt viele unterschiedliche Dateiformate. Natürlich kann Windows nicht jeden Dateityp kennen. Normalerweise werden beim Installieren von Programmen automatisch dafür gesorgt, das das Betriebssystem zukünftig die neuen Dateien erkennt. Hin und wieder ist es möglich, dass trotzdem Dateien auf dem Computer landen die nicht erkannt werden. Bevor man dann viel Zeit und Nerven verschwendet, den passenden „Programm-Öffner“ zu finden, sollte man erst einmal die unbekannte Datei auf ihren Nutzen zu untersuchen. Das geht am besten mit den vorhandenen Bordmitteln.

Ein gutes Beispiel dafür sind die speicherbaren E-Mails des Anbieters „Mail1A„. Hier erhalten Sie Wegwerf-E-Mail-Adressen. Erhaltene E-Mails können im „mim“-Format heruntergeladen werden. Dieses Format wird von Windows nicht erkannt und beim Versuch die Datei zu öffnen erscheint folgende Meldung:

Um Informationen aus dieser Datei sichtbar zu machen, muss dem Kontextmenü der Eintrag „Als Textdatei öffnen“ hinzugefügt werden. Das erledigen wir über die Registry. Öffnen Sie mit der Tastenkombination [Windows-Taste][R] das Fenster „Ausführen“, geben Sie dann den Befehl „regedit“ ein, und bestätigen Sie mit „OK“.

Danach navigieren Sie zum Schlüssel „HKEY_CLASSES_ROOT*shell„. Legen Sie darin einen neuen Unterschlüssel an. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf „shell“ und wählen „Neu | Schlüssel“.

Geben Sie dann dem neuen Schlüssel einen Namen, beispielsweise „Als Textdatei öffnen“. In diesem neuen Schlüssel erstellen Sie einen weiteren Unterschlüssel namens „command“.  Dann öffnen Sie mit einem Doppelklick auf den Eintrag „Standard“ das Dialogfenster „Zeichenfolge bearbeiten“. Geben Sie im Feld „Wert“ den Befehl „notepad.exe %1“ ein und bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

Danach kann der Registrierungseditor geschlossen werden.

Nun können Sie die Datei mit dem unbekannten Dateityp mit einem Rechtsklick und dem Befehl „Als Textdatei öffnen“ anschauen.

Danach enthüllt NotePad die in der Datei enthaltenen Informationen. In diesem Beispiel ist es eine Bestätigungsmail über die Bestellung einer Prepaidkarte der Telekom.

Jetzt kann man sich immer noch entscheiden ob es sich lohnt nach dem richtigen Programm zum Öffnen der „unbekannten“ Datei zu suchen.

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Hardware & Software

FritzBox: Mit Telnet tiefer in das System der Fritzbox eintauchen

Die Fritzbox ist nicht umsonst der beliebteste Internetzugangsrouter in deutschen Privathaushalten. Viele nützliche Funktionen und hohe Stabilität und Nutzerfreundlichkeit sprechen für sich und machen die Fritzbox einzigartig. Per Konfigurationsoberfläche und Internetbrowser lässt sich die Fritzbox sehr individuell konfigurieren und so den eigenen Bedürfnissen perfekt anpassen. Neben dem reinen Internetzugang, lässt sich das Gerät auch als Anrufbeantworter, Faxempfänger, VPN-Router, Mediaserver und vieles weitere mehr verwenden. Nutzer, die sich noch tiefer im System des Gerätes umschauen möchten, bietet die Fritzbox auch noch eine andere Art des Zugangs, die per Default ausgeschaltet ist.

Telnet-Zugang aktivieren und wieder deaktivieren

Der Extra-Zugang lässt sich sehr einfach aktivieren und bietet Könnern noch eine ganze Menge weiterer Möglichkeiten über den so genannten Telnetzugang. Allerdings sollten Sie, wenn Sie diese Funktion nutzen möchten, sich auch wirklich gut auskennen und sich darüber im Klaren sein, dass Sie die Konfiguration des Routers damit auch zerstören können und auch Garantie- und Serviceansprüche verlieren können. Möchten Sie die Funktion als ambitionierter Anwender nutzen, müssen Sie folgendermaßen vorgehen:

Zunächst müssen Sie den Telnetzugang auf der Fritzbox aktivieren. Ganz einfach können Sie dies per angeschlossenes Telefon tun. Wählen Sie einfach die folgende Rufnummer auf Ihrem Telefon zum Aktivieren des Telnetzugangs:

#96*7*
Mit der Kombination

#96*8*

können Sie den Zugang wieder deaktivieren.

Telnet-Verbindung aufbauen

Bei aktiviertem Telnet-Zugang können Sie über die Windows Eingabeaufforderung eine Telnetverbindung aufbauen. Das geht folgendermaßen:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R], geben Sie den Befehl

cmd

ein, und klicken Sie auf OK. Es erscheint das Fenster der Eingabeaufforderung.

2. Mit dem Befehl

telnet fritz.box

starten Sie anschließend eine Telnet-Session zur Fritzbox.

3. Sie befinden Sich nach Eingabe des Kennwortes dann in einer Unix-Shell, wie Sie sie zum Beispiel auch von verschiedenen Linux Systemen kennen und können sich mit den entsprechenden Befehlen auf der Fritzbox bewegen.

So können Verzeichnisse mit „cd“ gewechselt oder mit „ls“ aufgelistet werden. Der Befehl „help“ gibt Ihnen eine Übersicht über die wichtigsten Befehle.

Mit „ifconfig“ zeigen Sie die einzelnen Netzwerkschnittstellen an und mit „top“ bekommen Sie eine Auflistung zur Auslastung des Systems. Beim „top“-Befehl erfahren Sie in der Spalte „CPU“ zu wie viel Prozent die Fritzbox ausgelastet ist.

Die wichtigsten Telnet-Befehle

Per Telnet und den Telnet-Befehlen können Sie jede Menge Funktion ausführen. Hier eine kurze Übersicht der wichtigsten Befehle. Allerdings sind nicht bei allen Fritz-Boxen alle Kommandos verfügbar.

Vorsicht: Durch unsachgemäßen Gebrauch können Sie die FritzBox per Telnet auch ganz einfach „zerschießen“ und unbrauchbar machen. Ungefährlich sind die Befehle aus dem Bereich „System-Informationen anzeigen“, da diese nur Infos einblenden ohne Änderungen vorzunehmen.

System-Informationen anzeigen:

  • df – Die Speicherauslastung der Partitionen des Systems anzeigen. Ausführlicher mit „df -h“
  • free – Die Speicherauslastung des Systems anzeigen
  • dmesg – Den Verlauf des Bootvorgangs anzeigen
  • du – Den Speicherverbrauch einzelner Verzeichnisse anzeigen
  • uptime – Die Uptime (Laufzeit seit dem letzten Starten) des Rechners anzeigen

Verzeichnis-Operationen

  • cd – In das angegebene Verzeichnis wechseln, zum Beispiel „cd /tmp/“
  • ls – Den Inhalt des aktuellen oder des angegebenen Verzeichnisses anzeigen. (Ausführlicher mit „ls -l“)
  • mkdir – Neues Verzeichnis anlegen
  • pwd – Aktuelles Verzeichnis anzeigen
  • rmdir – Verzeichnis löschen

Datei-Operationen

  • basename – Dateinamen ohne Pfadangaben ausgeben
  • cat – Mehrere Dateien verbinden und  das Ergebnis auf Standardausgabe ausgeben, z.B. mit „cat /proc/cpuinfo“
  • chgrp – Gruppenzugehoerigkeit einer Datei ändern
  • chmod – Zugriffsrechte ändern
  • chown – Eigentuemer einer Datei ändern
  • cmp – Zwei Dateien auf Übereinstimmung vergleichen
  • cp – Dateien und Verzeichnisse kopieren
  • cpio – Dateien in bzw. aus Archiven kopieren
  • dirname – Nur den Pfad zu einer Datei ausgeben
  • file – Dateitypen einer Datei anzeigen
  • head – Die ersten Zeilen einer Datei ausgeben
  • less – Eine bestimmte Anzahl Zeilen einer Datei anzeigen
  • ln – Einen Link zu einer Datei/Verzeichnis erstellen
  • mkdir =Eine Verzeichnishierarchie erstellen
  • more – Durch einen Text scrollen
  • mv – Dateien und Verzeichnisse verschieben
  • rm – Dateien und Verzeichnisse löschen
  • split – Dateien aufteilen
  • tail – Die letzten Zeilen einer Datei ausgeben
  • touch – Den Zeitstempel von Dateien ändern

Prozess-Verwaltung:

  • top – Laufende Prozesse in einer sich ständig aktualisierenden Liste anzeigen
  • ps – Alle Prozesse mit ihrer PID (Prozess-ID), der User-ID des ausführenden Users und der Terminal-ID anzeigen
  • kill – Den Prozess mit der übergebenen Prozess-ID beenden
  • killall – Alle Prozesse mit dem übergebenen Namen beenden
  • killproc – Den Prozess beenden, dessen ausführbare Datei im übergebenen Pfad steht
  • nice – Die Prioritaet eines Prozesses festlegen
  • nohup – Ein Programm immun gegen SIGHUPs starten
  • pidof – Die PID(s) des Prozesses mit dem übergebenen Namen ausgeben

Netzwerkverwaltung:

  • ifconfig – Netwerk-Schnittstellen konfigurieren bzw deren Konfiguration und Status ausgeben
  • netstat – Informationen über Netzwerkverbindungen und Routingtabellen ausgeben
  • ping –  Datenpakete an die angegebene IP-Adresse bzw. den angegebenen DNS-Namen senden und auf Antwort warten
  • route – Die Routen zu entfernten Rechnern ändern
  • telnet – Eine neue Telnet-Session zum angegebenen Rechner aufbauen
  • tty – Das Gerät anzeigen, ueber das man angemeldet ist

Suchen und Finden:

  • find – Umfangreiches Suchwerkzeug
  • locate – Dateien mittels eines Indexes suchen, der durch updatedb erstellt wird
  • whereis – Das Binary (die ausführbare Datei) suchen
  • which – Den ersten gefunden Pfad eines Programmes im Pfad anzeigen

Sonstiges:

  • vi – Standard-Unix-Editor zum Bearbeiten von Dateien starten
  • reboot – System neu starten
  • init – Runlevel wechseln
  • shutdown – Herunterfahren, bzw. Reboot des Systems
  • cal – Kalender anzeigen
  • clear – Inhalt der Konsole löschen
  • crontab – Cron-Tabelle anzeigen
  • date – Das aktuelle Datum ausgeben
  • echo – Einen Text auf der Konsole ausgeben
  • env – Alle Umgebungsvariablen anzeigen
  • expr – Ausdrücke auswerten
  • find – Verzeichnisbaum durchsuchen, ausgehend vom aktuellen Verzeichnis
  • fold – Überlange Zeilen umbrechen
  • grep – Nach einer Zeichenfolge in einer Datei suchen
  • halt – Systems herunterfahren
  • hostname – Den Namen des Rechners anzeigen
  • rev –  Zeichenfolge umkehren
  • sleep – Eine Anzahl von Sekunden warten
  • sort – Die Ausgabe von Programmen bzw Dateien sortieren
  • strings – Alle (lesbaren) Zeichenfolgen aus einer Datei/Eingabe extrahieren
  • type – Den  Typen einer Datei anzeigen
  • uniq – Doppelte Zeilen in einer Datei entfernen
  • wc – Buchstaben, Zeilen und Wörter der Eingabe zählen

Benutzer-Informationen:

  • groups – Die Gruppenzugehörigkeit eines Users anzeigen
  • id – Den eigenen Login-Namen inklusive Gruppe anzeigen
  • last – Die letzten Logins anzeigen
  • logname – Den eigenen Login-Namen anzeigen
  • who – Die Login-Namen der momentan eingeloggten User zusammen mit den Terminal-IDs und dem Login-Zeitpunkt anzeigen
  • whoami – Den eigenen Login-Namen anzeigen

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Auto Heim & Hobby

Benzin-App: Zentrale Datenbank und Apps zeigen ab 2013 die Benzin- und Dieselpreise aller deutschen Tankstellen

Noch ist es nicht so weit, aber bald: Ab Mitte 2013 müssen Tankstellen dem Kartellamt ihre aktuellen Benzin- und Dieselpreise übermitteln. Die Daten fließen in eine zentrale Datenbank für jedermann. Für uns Autofahrer bedeutet das: Jeder erfährt auf den Cent genau, wie teuer der Kraftstoff an der heimischen Tankstelle ist.

MTS – Markttransparenzstelle

Wie für Behörden üblich gibt es für die zentrale Datenbank auch einen „hübschen“ Namen: Markttransparenzstelle, kurz MTS. Alle Tankstellen müssen jede Preisänderung in Echtzeit an die Markttransparenzstelle melden. Via Internet, Navi oder Benzinpreis-App können Sie dann die Preise aller Tankstellen in der Umgebung (oder bundesweit) vergleichen.

Das hat Vorteile gegenüber der bisherigen Benzin-Apps wie „clever tanken“ oder „mehr tanken„. Bisher basierten diese stets auf eigenen Recherchen der Anbieter oder Angaben anderer Autofahrer. Die Folge: kommt man an der scheinbar günstigsten Tankstelle an, haben sich die Preise mittlerweise wieder geändert. Oder die Angaben in den Apps sind von gestern oder vorgestern. Von fehlenden Tankstellen ganz zu schweigen.

Das kann mit den neuen Benzin-Apps nicht mehr passieren. Da diese die zentrale Datenbank der Markttransparenzstelle verwenden und darin alle Preise in Echtzeit aller rund 17.000 Tankstellen notiert sind, bleiben Überraschungen erspart. Insgesamt für uns Verbraucher eine praktische Sache. Dass es zu Preissenkungen und günstigsten Spritpreisen kommt, bezweifeln Experten allerdings.

Vorbild Österreich

Dass es funktioniert, zeigt das Vorbild Österreich. Dort gibt es mit www.spritpreisrechner.at eine zentrale Datenbank, die für die jeweiligen Kraftstoffarten die fünf billigsten Tankstellen anzeigt. Tankstellenbetreiber in Österreich dürfen den Spritpreis nur einmal am Tag um 12 Uhr erhöhen; der darf für mindestens 24 Stunden nicht erhöht werden – Preissenkungen sind erlaubt.

Übrigens: Die passende App dazu – die TankenApp der Telekom – finden Sie hier.

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Windows 8

Windows 8: Mit Bordmitteln direkt in den Desktop booten

Was machen die meisten Windows-8-Anwender nach dem Booten? Richtig: sie klicken auf „Desktop“, um wieder zur guten alten Windows-Oberfläche zu gelangen. Aber jedes Mal aufs Neue auf die „Desktop“-Kachel klicken zu müssen, ist ganz schön lästig. Zum Glück gibt es einen Trick, mit dem Sie sofort nach dem Windows-Start zum Desktop gelangen. Ganz ohne Zusatzprogramme.

Windows-8-Desktop sofort

Im Trick „Windows 8 Start: Statt zur Metro-Oberfläche sofort in den Desktop booten“ haben wir bereits gezeigt, wie Sie mit zweimaligen Drücken der [Return]-Taste oder mithilfe der Freeware „Classic Shell“ direkt zum Desktop gelangen. Es geht aber noch einfach. Mit einem kleinen Eingriff in die Registrierdatenbank von Windows 8:

1. Drücken Sie die [Windows-Taste], und geben Sie den Suchbegriff „regedit“ ein. Danach klicken Sie in der Trefferliste auf „regedit“.

2. Im Registrierungseditor öffnen Sie den Ordner

HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREMicrosoftWindows NTCurrentVersionWinlogon

3. Dann klicken Sie in der rechten Fensterhälfte doppelt auf den Eintragt „shell“.

4. Ergänzen Sie den Eintrag „explorer.exe“ um ein Leerzeichen sowie “ /select,explorer.exe“. Der Eintrag im Feld „Wert“ muss also folgendermaßen aussehen:

explorer.exe /select,explorer.exe

5. Schließen Sie die Fenster mit OK.

Das war’s. Ab dem nächsten Windows-Start erscheint nicht mehr die Kachel-Oberfläche (Metro-Oberfläche), sondern der Windows-Desktops. Tricks wie zweimaliges Drücken der [Return]-Taste oder die Installation von Zusatzprogrammen sind nicht mehr nötig.

Falls Sie wieder zurück zur Standardeinstellung und wieder mit der Kacheloberfläche starten möchten, wiederholen Sie einfach die Schritte und tragen in Schritt 4 wieder ins Feld Wert den Eintrag „explorer.exe“ ein.

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Hardware & Software Windows 7

Nicht nur für Spiele: Der „Gott-Modus“ für Windows 7

Windows 7 enthält jede Menge Verwaltungsfunktionen. Benötigt man eine dieser Funktionen, muss man sich durch viele Ebenen hindurch klicken. Das hier die Suche einer Funktion lange dauern kann, muss nicht besonders erwähnt werden. Mit einem kleinen Registry-Trick wird dem Kontext-Menü des Desktops der „Gott-Modus“ hinzugefügt der Ihre Suche wesentlich beschleunigt.

Alle Verwaltungsfunktionen auf einen Schlag

Der neue Eintrag in das Kontextmenü ermöglicht die Anzeige sämtlicher Verwaltungsfunktionen in Listenform und nach Themenbereichen sortiert.

Um den Spezialmodus zu aktivieren, öffnen Sie das Fenster „Ausführen“ mit der Tastenkombination [Windows][R], geben in die Textzeile „regedit“ ein und drücken die Taste [Enter]. Natürlich können Sie auch auf „OK“ klicken.

Im Registrierungs-Editor navigieren Sie zum Ordner

HKEY_CLASSES_ROOTDirectoryBackgroundshell

In diesem Ordner legen Sie mit „Bearbeiten | Neu | Schlüssel“…

…den Unterschlüssel „Gott-Modus“ an.

Mit einem Doppelklick auf „Standard“ im rechten Bildschirmbereich öffnen Sie den Eintrag und geben unter „Wert“ den Begriff ein, mit dem der Gott-Modus im Kontextmenü erscheinen soll. Hier ist die Eingabe eines freien Textes möglich. Bestätigen Sie die Eingabe mit „OK“.

Legen Sie nach obigem Vorbild im Schlüssel „Gott-Modus“ einen weiteren Unterschlüssel namens „command“ an.

Im rechten Bildschirmbereich des Unterschlüssels öffnen Sie per Doppelklick den Eintrag „Wert“, geben dort den Befehl

explorer.exe shell:::{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}

ein (oder kopieren ihn von hier) und bestätigen wieder mit „OK“. Anschließend kann die Registry geschlossen werden.

Die Option „Gott-Modus“ ist nun im Kontextmenü des Desktops eingefügt und sofort einsatzbereit.

Um die Godmode-Übersicht einzublenden, wechseln Sie zum Desktop, öffnen mit einem Rechtsklick das Kontextmenü und klicken auf den neuen Eintrag „Gott-Modus“. Sofort öffnet sich in einem neuen Explorer-Fenster die Listenansicht aller Verwaltungsfunktionen nach Themen sortiert.

Möchten Sie zu einem späteren Zeitpunkt den „Gott-Modus“ wieder aus dem Kontextmenü entfernen, dann rufen Sie in der Registry wieder den Ordner „shell“ auf, und löschen Sie die Unterschlüssel „Gott-Modus“ und „command“.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Sicherheitskopien von Dateien einfach mit dem Kontextmenü erstellen

Sicherheitskopien von Dateien kann man immer gebrauchen. Doch die Backup-Dateien sind nicht so schnell erstellt. Gerade wenn Dokumente oder Fotos bearbeitet werden, sollte die Ursprungsdatei unverändert beibehalten werden. Normalerweise wird eine Datei kopiert, umbenannt und dessen Namen das Wort „Sicherung“, oder etwas ähnliches beigefügt. Einfacher und schneller ist jedoch die Variante per Rechtsklick und Kontextmenü.

Bevor aber der Befehl im Kontextmenü erscheint,…

…muss er diesem erst per Registrierungseditor hinzugefügt werden. Das hört sich komplizierter an als es tatsächlich ist.

Als erstes öffnen Sie das „Ausführen“-Fenster mit der Tastenkombination [Windows][R], geben in die Befehlszeile „regedit“ ein und klicken auf „OK“ oder drücken [Enter].

Im Registrierungseditor navigieren Sie im Verzeichnisbaum zum Ordner

HKEY_CLASSES_ROOT*shell

und legen darin einen neuen Schlüssel namens „Sicherheitskopie anlegen“ an. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste in den rechten Bildschirmbereich, und wählen Sie im Kontextmenü „Neu | Schlüssel“.

Im neu angelegten Schlüssel „Sicherheitskopie anlegen“ erstellen Sie mit dem gleichen Arbeitsschritt einen neuen Schlüssel mit dem Namen „command“. Darin öffnen Sie mit einem Doppelklick auf „Standard“ diesen Eintrag und geben im Feld „Wert“ folgenden Befehl ein:

cmd /c copy /y „%1“ „%1.SICHERUNG“ /v

Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“. Ab sofort erscheint die Option „Sicherheitskopie anlegen“ im Kontextmenü des Rechtsklicks.

Wird die Option ausgewählt, dann erstellt Windows automatisch eine Kopie der betreffenden Datei und fügt dem Dateinamen die Endung „.SICHERUNG“ hinzu.

 

Zusätzlicher Arbeitsschritt bei Windows XP

Das Anlegen dieser „Rechtsklick-Sicherung“ ist nicht nur den Nutzern von Windows 7 und Vista vorbehalten. Auch bei Windows XP kann diese Funktion dem Kontextmenü hinzugefügt werden. Im Registry-Editor von XP muss allerdings im Ordner mit dem Stern „*“ noch zusätzlich der Schlüssel „shell“ angelegt werden. Der fehlt hier leider.

Die restlichen Arbeitsschritte sind identisch.

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