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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Dem „Senden an“-Kontextmenü einen Rechtsklick-Drucker hinzufügen

Zum Drucken von Dokumenten sind normalerweise mehrere Klicks nötig. Außerdem werden diese Dokumente vorher geöffnet. Die Tastenkombination [Strg][P] ermöglicht schon einen schnelleren Start des Druckvorgangs. Dass man aber auch mit dem Kontextmenübefehl „Senden an“ einen Druckvorgang starten kann, ist noch weitestgehend unbekannt. Damit können Sie auch mehrere Drucker gleichzeitig schnell und bequem ansteuern.

Rechtsklick-Drucker anlegen

Die nachfolgende Anleitung ermöglicht auch das Einbinden von PDF-Druckern oder dem Microsoft XPS Document Writer. Die Arbeitsschritte bei anderen Druckern sind identisch. Und so wird der „Rechtsklick-Drucker“ angelegt:

1. Öffnen Sie mit der Tastenkombination [Windows][E] zwei Fenster des Windows-Explorers und positionieren diese Fenster nebeneinander. In die Adresszeile des rechten Fensters geben Sie den Befehl

shell:PrintersFolder

ein und drücken [Enter]. In die Adresszeile des linken Fensters geben Sie

shell:sendto

ein und drücken auch wieder die Taste [Enter].

2. Ziehen Sie nun aus dem rechten Fenster den gewünschten Drucker per „Drag and Drop“ in das linke Fenster „SendTo“.

3. Im Fenster „SendTo“ wird nun eine Verknüpfung des Druckers angelegt. Der Name der Verknüpfung endet mit „-Verknüpfung“. In diesem Beispiel heißt sie „Lexmark 3400 Series-Verknüpfung“. Zum Umbenennen markieren Sie die Verknüpfung und drücken die Taste [F2], oder klicken mit der rechten Maustaste darauf und wählen „Umbenennen“. Wiederholen Sie gegebenenfalls diese Arbeitsschritte mit weiteren Druckern. Anschließend können beide Explorer-Fenster geschlossen werden.

Klicken Sie nun auf eine Datei, wählen Sie im Kontextmenü „Senden an“ und klicken Sie im Anschluss auf den gewünschten Drucker.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

PowerShell: In Windows 7 und Vista die größten Dateien finden

Vielleicht fragen Sie sich auch oftmals, warum der freie Speicherplatz auf der Festplatte so gering ist. In diesem Fall ist es hilfreich, wenn Sie sich auf die Suche nach den größten „Platzfressern“ machen. Allerdings gestaltet sich die manuelle Suche im Windows Explorer recht mühevoll. Windows bietet hierfür ein Tool, mir dem Sie schnell und einfach die größten Dateien eines bestimmten Laufwerks oder eines Unterordners finden können.

Seit Windows Vista können Sie sich mit vorhandenen Bordmitteln auf die Suche nach großen Dateien machen. Sie können hierfür einfach die Windows Powershell verwenden. Klicken Sie auf „Start“, geben Sie ins Suchfeld „Powershell“ ein, und klicken Sie danach in der Trefferliste auf „Windows Powershell“.

Mit der Powershell Platzfresser finden

Die Abfrage lässt sich dabei durch das Sortieren und Filtern sehr gut automatisieren. Das Prinzip ist dabei relativ einfach erklärt. Sie erzeugen eine Liste mit allen Dateien eines Laufwerks oder eines bestimmten Ordners. Dann wird die Liste einfach nach der Dateigröße sortiert, wobei nur die ersten Elemente davon angezeigt werden. Die Powershell bietet dabei die Möglichkeit, alle erforderlichen Befehle zu einer Befehlszeile zu verknüpfen.

Rufen Sie zunächst die Powershell über das Suchfeld im Startmenü auf. Geben Sie dann im Bearbeitungsfenster den Befehl

Get-ChildItem <Ordnername> -recurse

ein. Dadurch werden zunächst alle Dateien des eingegebenen Ordners inklusive der Unterordner aufgelistet. Durch die Angabe des Parameters „-recurse“ werden auch die Unterordner in die Suche einbezogen.

Sie können als Alternative zu „Get-ChildItem“ auch den bekannteren Alias „dir“ nutzen. Nun gilt es, die Liste in absteigender Reihenfolge zu sortieren. Hierfür geben Sie bitte den Befehl „Sort-Object length -descending“ ein. Wichtig dabei ist, dass Sie die beiden Befehle mit dem Pipe-Zeichen „|“ (Tastenkombination [AltGr][<]) verknüpfen. Ansonsten steht das ausgegebene Objekt für den zweiten Befehl nicht zur Verfügung.

Nur die größten bitte

Nun haben Sie noch die Möglichkeit die ersten Einträge der Liste und damit die größten Dateien zu filtern. Wenn Sie beispielsweise nur die ersten 20 Einträge angezeigt bekommen möchten, geben Sie hierfür den Befehl „Select-Object -first 20“ ein. Um die gefundenen Einträge anzeigen zu lassen, geben Sie zum Abschluss noch den Befehl „Write-Output“ ein.

Möchten Sie beispielsweise die 20 größten Dateien des Ordners „c:temp“ auflisten, lautet der Befehl:

Get-ChildItem c:temp -recurse | Sort-Object length -descending | Select-Object -first 20 | Write-Output

Die größten Platzverschwender des angegebenen Verzeichnisses bzw. Laufwerks stehen ganz oben in der Liste.

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Hardware & Software

PowerShell DOS: Die Eingabeaufforderung für Profis

DOS ist nicht kleinzukriegen. Auch bei Windows 7 gibt es das Uralt-Betriebssystem aus den 1980er Jahren noch. IM DOS-Fenster – jetzt Eingabeaufforderung genannt – können Sie noch immer Textbefehle aus den Anfängen der Computerei verwenden. Was kaum bekannt ist: neben dem alten DOS-Fenster gibt es seit Windows 7 die neue PowerShell – ein aufgebohrtes DOS-Fenster mit Extrafunktionen für Profis.

Powershell – das bessere DOS?

Um die PowerShell zu starten, öffnen Sie das Startmenü, geben ins Suchfeld „Powershell“ ein und klicken in der Trefferliste des Startmenüs auf „Windows Powershell“. Die PowerShell sieht aus und funktioniert wie ein DOS-Fenster. Wie gewohnt können hier DOS-Befehle wie „dir“ oder „copy“ ausführen.

Powershell Skripte

Für Profis ist vor allem die Skriptfunktion der PowerShell interessant. Mit der eigens für die Powershell entwickelte Programmiersprache „Powershell Scripting Language“ können Sie ausgeklügelte Skriptprogramme entwickeln und Befehle oder Funktionen automatisieren. Wie das im Detail funktioniert und welche Powershell-Befehle zur Verfügung stehen, finden Sie im Microsoft Skriptcenter.

Powershell Referenzkarte

Eine Übersicht aller Powershell-Befehle können Sie auf der Webseite www.dimensionit.tv/wp-content/uploads/2011/10/PowerShell-Quick-Reference-Dimension-IT-v2.9.pdf als PDF-Übersichtskarte downloaden und ausdrucken.

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Windows 7, Vista und XP: Systemordner ohne Umwege sofort öffnen

Möchte man bei Windows 7, XP und Vista Systemverzeichnisse öffnen, dann muss man sich normalerweise durch die Verzeichnisstruktur hindurchklicken. Nicht nur „Tastaturakrobaten“ finden die ewige mausklickerei nervig. Es kostet auch Zeit. Die Abkürzung zu diesen Systemordnern lassen sich an verschiedenen Stellen bei Windows einsetzen.

Das einzige was dazu benötigt wird, ist der Befehl „shell:“ gefolgt von der englischen Bezeichnung des Zielordners. Im Ganzen sieht der Befehl zum Beispiel wie folgt aus:

shell:my video 

Achten Sie darauf, dass nach dem Doppelpunkt kein Leerzeichen eingefügt ist. Mit der [Enter] Taste wird der entsprechende Ordner (hier: „Eigene Videos“) geöffnet.

An folgenden Stellen kann dieser Befehl eingegeben werden:

Bei Windows XP unter „Start | Ausführen“…

…bei Windows 7 und Vista im Suchfeld des Startmenüs…

…und bei allen drei Versionen in der Adresszeile des Windows-Explorers.

Das praktische an diesem „shell:“-Befehl ist, dass er die Ordner auch an unterschiedlichen Speicherorten der Verzeichnisstruktur findet und öffnet. Das erleichtert das Einrichten oder das Konfigurieren von fremden Computern.

In der folgenden Liste finden Sie die Aufrufe der Systemordner, die am häufigsten aufgerufen werden:

  • fonts – Schriftart-Ordner unter „C:Windows“
  • system – unter „C:Windows“ befindliche Ordner „System32“
  • windows – Windows Installations-Ordner
  • nethood – Netzwerkumgebung
  • connectionsfolder – Netzwerkverbindungen
  • quick launch – Ordner „Schnellstartleiste“ (erst ab Vista)
  • my music – Benuntzerprofil-Ordner „Eigene Musik“
  • downloads – Ordner „Download“ (erst ab Vista)
  • desktop – Benutzerprofil-Ordner „Desktop“
  • cache – Temporäre Internetdateien
  • cookies – Gespeicherte Cookies
  • common startup – Systemweiter „Autostart“ Ordner
  • startup – Benutzerprofil-Ordner „Autostart“
  • sendto – Benutzerprofil-Ordner „Senden an“
  • local appdata – Lokale Anwendungsdaten
  • appdata – Anwendungsdaten eines Benutzerprofils
  • profile – Basisordner eines Benutzerprofils
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Lifestyle & Leben Shopping

McDonalds-Gutscheine bei Shell – Und Tankgutscheine bei McDonald’s

Wer McDonald’s mag, kennt sicherlich die normalen McDonalds-Gutscheine zum Ausdrucken (falls nicht, gibt’s hier alle Infos dazu). Jetzt hat sich McDonalds etwas neues ausgedacht. Und zwar in Kooperation mit Shell. Wer bei Shell tankt, erhält McDonalds-Gutscheine. Und wer bei McDonalds isst, bekommt Shell-Tankgutscheine. Quid pro quo.

BigMac gegen 2-Cent-pro-Liter-Tankgutschein

Die Shell/McDonalds-Gutscheinkooperation läuft vom 8. September bis 30. September 2011. Und funktioniert so: Wenn Sie vom 05. September bis 18. September bei McDonalds essen, erhalten Sie einen Shell-Tankgutschein, mit dem Sie beim nächsten Tanken zwei Cent pro Liter sparen. Die Tankgutscheine sind bis zum 31.10.2011 gültig.

Es gibt sogar einen Trick, um pro Einkauf an zwei Gutscheine zu kommen: Wenn Sie Ihre Bestellung im McDrive aufgeben, erhalten Sie statt einem gleich zwei Tankgutscheine.

Tanken und doppelt mampfen

Wie es sich für eine Kooperation gehört, funktioniert das Ganze auch andersherum. Sprich: Wenn Sie zwischen dem 08. September und 30. September bei Shell tanken, erhalten Sie ein kleines Heftchen mit acht McDonalds-Gutscheinen, zum Beispiel:

  • 2 Big Mac zum Preis von einem
  • 2 Happy Meals für 5,98 Euro
  • Menü-Gutscheine für McChicken, Big Mac, Hamburger Royal TS und Tasty Bacon

Weitere Infos zur Aktion „1 x Tanken, Rabatte einfahren“ finden Sie auf der Aktions-Seite von Shell unter www.shell.de/promotions/mcdonalds.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

Windows 7 und Vista: Offene Ordner im Explorer und Registry-Editor besser erkennen

Früher konnte man bei Windows XP geöffnete Order oder Schlüssel der Registry an Markierungen und Symbolen auf einen Blick erkennen. Bei Vista und Windows 7 sind diese Markierungen nicht mehr automatisch sichtbar und man muss dauernd in der Statuszeile kontrollieren, in welchem Schlüssel man sich gerade befindet. Auch eine Systemeinstellung für die Ordnereinstellung wurde entfernt. Abhilfe kann man hier nur über die systemeigenen Shell Icons schaffen. Damit können Sie geöffnete Ordner oder Schlüssel mit anderen Symbolen darstellen.

So nehmen Sie die Einstellungen vor:

1. Öffnen Sie das Startmenü und geben in das Eingabefeld „Regedit“ ein und bestätigen mit der [Enter] Taste. Bei Vista bestätigen Sie die Meldung der Benutzerkontensteuerung mit „Fortsetzen“.

2.  Nun navigieren Sie im Registry-Editor zum Schlüssel „HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREMicrosoftWindowsCurrent VersionExplorer“ und suchen den Unterschlüssel „Shell Icons“.

Ist er nicht vorhanden, legen Sie ihn mit „Bearbeiten | Neu | Schlüssel“ an.

3. Wechseln Sie in den (neuen) Ordner „Shell Icons“ und erzeugen mit „Bearbeiten | Neu | Zeichenfolge“ den Eintrag „4“. Vier ist der Name, nicht der Wert der Zeichenfolge. Es ist die Kennziffer für das Systemsymbol eines geöffneten Ordners.

4. Öffnen Sie den Eintrag „4“ mit einem Doppelklick und geben als „Wert“ zum Beispiel „shell32.dll,-173“ ein. Bestätigen Sie mit „OK“ und schließen die Registry.

Mit dem nächsten Start des Explorerfensters wird der aktive Ordner zusätzlich mit einem Stern dargestellt.

Für auffälligere Markierungen können Sie auch folgende Werte wählen:

  • „imageres.dll,-115“
  • „shell32.dll,-115“
  • „shell32.dll,-290“

Praktisch jedes Symbol aus einer DLL- oder ICO-Datei können Sie hier verwenden. Die Nummer ist für die Verwendung des Symbols in der DLL-Datei entscheidend.

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