Kategorien
Android Handy & Telefon iPad iPhone WhatsApp

Von diesen Features können WhatsApp-Nutzer nur träumen.

Der beliebteste Messenger der Welt steht mal wieder unter Beschuss. Erst kürzlich entschied ein deutsches Gericht, dass verschiedene WhatsApp-Funktionen gegen geltendes Recht verstoßen. Deshalb werden die betreffenden Elemente zukünftig für deutsche Nutzer nicht mehr verfügbar sein. Dieser Umstand, kommende Werbeeinblendungen und etliche Gründe mehr, sind bei vielen Nutzern der Grund über einen Messenger-Wechsel nachzudenken.

Eine gute WhatsApp-Alternative ist Telegram. Mit dem neuen Update auf Version 5.13 bietet Telegram viele spannende Funktionen, die man bei WhatsApp vergeblich sucht.

Da ist beispielsweise der Themen-Editor, der für ein individuelles Aussehen des Messengers sorgt. Weitere neue Funktionen sind:

  • Einfaches senden animierter Emojis
  • Markieren von mehreren Nachrichten innerhalb einer Chat-Suche
  • Anpassung der Textgröße
  • Einfache Auswahl von Veranstaltungsorten bei Freigabe des Standortes über die Benutzeroberfläche
  • Im iOS-Teilen-Menü selber festlegen wer oder was vorgeschlagen werden soll
  • Sende, wenn online: Automatisches Senden, wenn der andere Teilnehmer wieder online ist

Die wichtigste Neuerung ist aber die Schnittstelle zu GMail. So kannst du auch Teilnehmer erreichen, die kein Telegram verwenden.

Kategorien
Android Handy & Telefon iPad iPad iPhone WhatsApp

Noch 10 Tage: Threema zum halben Preis

Gründe, um WhatsApp oder Telegram nicht zu nutzen, gibt es genug. Wer aber seine Familie und/oder Freunde zum Messenger-Wechsel bewegen will, hat es meist schwer. Der häufigste Grund nicht zu wechseln, ist der Preis. Diese Hürde hat Threema erheblich verkleinert.

Bis zum Ende des Jahres 2019 gibt Threema 50 Prozent Rabatt auf seinen Messenger. Im App Store kostet Threema 1,99 Euro und bei Google Play ist er für nur 1,49 Euro zu haben.

Kategorien
Android Handy & Telefon iPad iPad iPhone

GMail: Vertrauliche E-Mails erstellen

Vertrauliche Inhalte per Mail versenden ist immer mit einem Risiko behaftet. Andere Personen, zum Beispiel neugierige Arbeitskollegen können die Nachrichten einfach ausdrucken oder an andere Empfänger weiterleiten. Auch bei dem beliebten E-Mail-Client Google Mail lassen sich bei Bedarf vertrauliche Nachrichten entsprechend absichern.

Vertraulicher E-Mail-Versand

Um eine vertrauliche E-Mail zu schreiben, tippst du wie gewohnt deinen Text. Dann tippst du oben rechts auf das drei-Punkte-Icon, wählst die Einstellung Modus „Vertraulich“ aus und speicherst die Einstellung mit dem gleichnamigen Button.

Bei der Desktop-Version von GMail klickst du im E-Mail-Formular auf das Symbol mit dem Vorhängeschloss.

Nachricht mit Selbstzerstörung

Hierbei ist zu bedenken, dass die Nachricht ein Verfallsdatum hat und nach Ablauf der Frist automatisch gelöscht wird. Standardmäßig ist hier eine Woche eingestellt. Weitere Ablauffristen sind 1 Tag, 1 Monat, 3 Monate und 5 Jahre.

Außerdem ist bei besonders wichtigen Inhalten die Möglichkeit gegeben, die E-Mail mit einem SMS-Sicherheitscode zu sichern, der von GMail automatisch generiert wird. Um die Nachricht öffnen zu können, muss der Empfänger den SMS-Sicherheitscode anfordern.

Alle auf diese Weise abgesichertern Nachrichten können nur gelesen werden. Die Emails lassen sich nicht ausdrucken, weiterleiten oder herunterladen.

Aber Vorsicht: Die Anfertigung von Screenshots ist leider immer noch möglich!

Kategorien
Hardware & Software Software Windows 10

Windows 10: Sandbox-Funktion einschalten

Das Windows Update im Mai 2019 (Version 1903) enthielt neue und nützliche Funktionen. Darunter befindet sich auch ein Tool mit dem man verhindern kann, dass Schadsoftware auf den Rechner gelangt. Diese sogenannte Sandbox-Funktion muss aber erst manuell aktivert werden.

Die Sandbox-Funktion ist eine isolierte Umgebung, in der verdächtige Programme gefahrlos getestet werden können. Viren und Trojaner haben in diesem abgeschotteten System keine Chance auf den eigentlichen Rechner zuzugreifen. Sozusagen ein Windows in Windows-System. Alle in dieser Umgebung installierten Programme werden mit Beendigung der Sandbox automatisch gelöscht.

Zum Aktivieren tippst du in das Suchfeld der Taskleiste den Begriff Features ein und klickst in der Ergebnisliste auf den Eintrag Windows-Features aktiviern oder deaktivieren.

Im gleichnamigen Programmfenster scrollst du bis zu dem Eintrag Windows-Sandbox, setzt ein Häkchen in die Checkbox und bestätigst deine Auswahl mit OK. Danach startest du deinen Computer neu, damit die Änderung aktiviert werden kann.

Nach dem Neustart findest du die Sandbox als App über das Startmenü.

Hinweis

Viele Nutzer klagen beim Start der Sandbox über eine Fehlermeldung (z. B. Error 0x80070002), die eine Ausführung des Programms verhindert. Dieser Bug soll laut Microsoft im Juni/Juli 2019 behoben sein.

Kategorien
Hardware & Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1

Windows: So einfach ist das Auslesen von SSL-Keys

Für das Auslesen von SSL-Keys benötigt man nicht zwingend zusätzliche Software. Mit Bordmitteln geht das auch recht einfach.

Dazu öffnest du den Datei-Explorer und klickst du im Verzeichnisbaum mit der rechten Maustaste auf den Eintrag Computer (ältere Windows-Versionen) oder auf Dieser PC (Windows 10). Im Kontextmenü wählst du dann die Eigenschaften aus.

Im nächsten Fenster klickst du auf Erweiterte Systemeinstellungen | Erweitert | Umgebungsvariablen.

Im Dialogfenster der Umgebungsvariablen legst du mit der Schaltfläche Neu im Bereich Benutzervariablen einen neuen Eintrag an.

Als Namen der neuen Variablen muss SSLKEYLOGFILE eingetippt werden. Im Eingabebereich von Wert der Variablen legst du den Speicherort der Textdatei ssl.txt fest und bestätigst die Eingabe mit dem Button OK. Das sollte dann in etwa so aussehen:

c:\users\Benutzername\Desktop\ssl.txt

Den Speicherort kannst du natürlich individuell auswählen.

Sobald du nun deinen Browser öffnest und im Web surfst, wird eine Textdatei mit den SSL-Keys erstellt. Diese kannst du dann zum Beispiel kopieren und in Tools wie WireShark zur weiteren Bearbeitung einfügen.

Kategorien
Android Handy & Telefon iPhone WhatsApp

Wire – Die sichere WhatsApp Alternative

Bei WhatsApp wird es bald Werbung in den Statusmeldungen geben. Das ist beschlossene Sache. Auch wenn dieser Messenger der beliebteste Vertreter unter den Nutzern ist – und es vermutlich auch bleiben wird – werden etliche Handybesitzer zu anderen Produkten wechseln wollen.

Eine gute Alternative mit vergleichbarem Funktionsangebot bietet Wire. Dieser Messenger hat in der Schweiz seinen Hauptsitz und wird in Deutschland (Berlin) programmiert. Damit fällt er unter das Schweizer eidgenössische Datenschutzrecht.

Sicherheit ist oberstes Gebot

Das Wire-Motto lautet: Genauso stylisch wie WhatsApp, aber gleichzeitig so sicher wie Signal. Dafür sollen die End-to-End-Veschlüsselung, der Open-Source-Code und ein zuschaltbarer Selbstzerstörungsmodus für Nachrichten sorgen. Außerdem wurden die Wire-Produkte bereits zweimal von Security-Unternehmen (Kudelski Security u. X41 D-Sec) eingehend untersucht.

Wire ist plattformübergreifend

Ähnlich wie WhatsApp und Telegram stehen auch Desktopversionen für Windows-, Apple- und Linux-Computer zur Verfügung. Wire ist gratis und werbefrei. Das Unternehmen finanziert sich ausschließlich über die kostenpflichtige Business-Variante.

Vorteile

Der wesentliche Vorteil von Wire ist, dass der Messenger ohne Telefonnummer oder einem Google-Konto auskommt. Für die Registrierung ist lediglich eine Email-Adresse erforderlich. Dafür empfehlen wir den Dienst Mail1A, einem Anbieter für anonyme Wegwerf-Emails. Auch die Verknüpfung mit den eigenen Kontakten ist nicht zwingend notwendig. Ein sicherer Datenaustausch und verschlüsselte Videokonferenzen runden das Funktionsangebot ab.

Download

Wire für Mobilgeräte ist in den App-Stores von Android und Apple, sowie über die Webseite kostenlos erhältlich.

Weitere Informationen über Wire sind ebenfalls auf der Homepage verfügbar.

Kategorien
Android Handy & Telefon iPhone

Signal-Messenger wird bald noch sicherer

Für den Whistleblower Edward Snowden gehört die Messenger-App Signal zu den sichersten Vertretern ihrer Art. Die Verschlüsselungs-Protokolle haben Gold-Standard, der trotzdem jetzt noch verbessert wurde.

Bei Signal muss man nach der Installation eine Handy-Nummer zur Registrierung angeben, das ihn in gewisser Weise angreifbar macht. Die Inhalte der Nachrichten bleiben zwar verschlüsselt und unlesbar, trotzdem kann ein Angreifer ermitteln, wer mit wem Kontakt hat.

Dies könnte für die Nutzer in Staaten, in denen schon Denunzierungen verfolgt werden, sehr problematisch werden.

Mehr Sicherheit

Die Entwickler des Signal-Messengers haben eine Beta-Version vorgestellt, in denen die Absender-Daten in den verschlüsselten Teil der Nachricht eingebunden werden. Dann kann nur noch der Empfänger sehen, von wem die Nachricht versendet wurde.

Signal ist für Android und iPhone in den einschlägigen App-Stores kostenlos erhältlich. Wann das neue Sicherheitsfeature in der offiziellen App verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt. Lange wird es wohl nicht mehr dauern.

Kategorien
Chromebook Hardware & Software Linux Mac OS X Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 Windows Vista Windows XP

Festplatte mit Verschlüsselung nach Militärstandard zu zivilem Preis

Wer eine größere Menge an persönlichen Daten speichern will, der greift in der Regel zu externen Festplatten. Da die Verschlüsselung dieser Festplatten meist über die Software der Desktop-Rechner erfolgt, sind sie trotz gut gewählter Passwörter angreifbar. Doch es gibt gute und vor allem bezahlbare Alternativen.

Das Problem mit der Verschlüsselung über Desktop-Software ist, dass sie theoretisch mitgelesen werden kann. Dazu würde ein einfacher Keyboard-Logger meist schon ausreichen.

Militärischer Verschlüsselungsstandard

Bei den DiskAshur-2-Festplatten von iStorage, wird Sicherheit großgeschrieben. Die Festplatten, die als HDD und SSD angeboten werden, sind mit einer AES-XTS 256-bit Hardwareverschlüsselung ausgestattet. Desweiteren sind ein USB 3.1 Kabel und eine Zahlentastatur eingebaut.

Kompatibel mit Windows, MAC und Linux

Die Einrichtung und der Betrieb der DiskAshur-2-Festplatten erfolgt ohne Software und ist daher plattform- und geräteunabhängig mit allen Systemen kompatibel.

Datenfreigabe

Der Datenaustausch mit DiskAshur 2 erfolgt genau so einfach, wie mit den herkömmlichen Festplatten. USB-Kabel einstecken und den individuellen Zahlencode über die Festplatten-Tastatur eintippen. Dieser kann 7- bis 15-stellig sein.

Daten verschlüsseln

Zum Verschlüsseln der DiskAshur 2 Festplatten reicht das einfache Abziehen des USB-Kabels aus. Wird die Festplatte gestohlen und die PIN insgesamt 15 Mal falsche eingegeben, erfolgt die komplette Löschung des Datenbestandes. Somit kannst du sicher sein, dass deine sensiblen Daten nicht in falsche Hände fallen.

Wenn du selbst den PIN falsch eintippst, dann kannst du aber zumindest die Platte auf Werkseinstellungen zurücksetzen und wieder neu einrichten. Die Daten sind dann aber trotzdem verloren.

Preis

Die iStorage DiskAshur 2 ist natürlich teurer als eine Festplatte mit vergleichbarem Speicherplatz. Trotzdem lohnt sich die Anschaffung, wenn wichtige Dateien sicher aufbewahrt werden müssen.

Eine DiskAshur 2 HDD mit 500 GB kostet auf der Hersteller-Webseite 159 britische Pfund (ca. 177 Euro), die SSD-Variante mit 512 GB aber schon stattliche 379 Pfund (= 422 Euro).