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Wichtig: Regelmäßiges Ändern des Amazon-Passwortes

Zugangsdaten für Online-Dienste oder -Shops sollten regelmäßig geändert werden. Das gilt insbesondere für die Webseiten von Branchen-Riesen wie Microsoft, Ebay, Zalando und Amazon. Sie sind recht häufig Ziel von Hacker-Angriffen, da hier eine Menge Zugangs- und Zahlungsdaten abgegriffen werden können.

Die häufigste Art, an sensible Daten zu gelangen, sind die sogenannten Phishing-Mails. Sie sehen so aus, als kämen sie direkt vom Anbieter, führen jedoch auf gefakte Webseiten.

Solltest du auf eine Phishing-Mail hereingefallen sein, ist es jetzt höchste Zeit, dieses Passwort zu ändern. Bei Amazon beispielsweise, findest du die Passwortänderung nur mit etlichen Mausklicks. Hier die Zusammenfassung:

  1. Rufe in deinem Browser die Webseite www.amazon.de auf.
  2. Melde dich mit deinen bisherigen Zugangsdaten bei Amazon an.
  3. Klicke im Kontextmenü von Mein Konto nochmals auf den Eintrag Mein Konto.
  4. Im Bereich Kontoeinstellungen klickst du auf Namen, E-Mail-Adresse oder Passwort andern.
  5. Gegebenenfalls muss du dich nochmals mit deinen Zugangsdaten legitimieren.
  6. Auf der Seite Kontoeinstellungen ändern klickst du bei Passwort auf den Button Bearbeiten
  7. In das erste Feld gibst du das aktuelle Passwort ein, im nächsten das Neue und im dritten Feld wiederholst du das neue Kennwort.
  8. Schließe die Passwortänderung mit der Schaltfläche Änderungen speichern ab.

 

Tipp:

Zu deiner Sicherheit solltest du für Passwortänderungen generell auf keinen Link in einer E-Mail oder einer fremden Webseite klicken. Die Gefahr ist einfach zu groß, auf Schadwebseiten umgeleitet zu werden. Tippe dazu die Adresse der betreffenden Webseite, hier www.amazon.de, in die Adresszeile deines Browsers ein.
Wie du ein sicheres Passwort erstellst, dass du dir auch noch gut merken kannst, erfährst du in diesem Artikel.

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Chrome Firefox Google Internet & Medien

Zu wenig Privatsphäre beim Firefox? Hier sind ein paar Verbesserungsvorschläge.

Ein paar Funktionen des Firefox-Browsers nutzen Google-Techniken, um den Browser zu verbessern, bösartige Webseiten zu blockieren und Suchvorschläge anzuzeigen. Der Nachteil dieser Technik ist aber die Preisgabe von Nutzerdaten. Wer allerdings über ein effektives Antivirenprogramm und eine gute Firewall verfügt, der kann durchaus auf einige der Firefox-Funktionen zugunsten einer maximalen Privatsphäre verzichten. Der Verzicht einiger Funktionen geht allerdings zu Lasten des Komforts. Die Maxime ist: Alles kann, nichts muss.

Cookies

Eine wesentliche Grundlage der Informationsweitergabe sind die „Cookies“. Öffnen Sie die Cookie-Verwaltung mit einem Klick auf den „Firefox“-Button, wählen Sie im Kontextmenü „Einstellungen“, und wechseln Sie im Dialogfenster zu „Datenschutz“. Im Abschnitt „Chronik“ aktivieren Sie im Aufklappmenü von „Firefox wird eine Chronik:“ die Option „nach benutzerdefinierten Einstellungen anlegen“. Im Anschluss schalten Sie die Einstellung „Cookies von Drittanbietern akzeptieren“ ab. Mit „OK“ bestätigen Sie die Änderung.

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Eine eventuelle Konsequenz der Cookie-Abschaltung kann eine fehlerhafte Darstellung einiger Webseiten nach sich ziehen.

Tracking vermeiden

Auf der gleichen Registerkarte der Einstellungen können Sie die Option „Websites mitteilen, dass ich nicht verfolgt werden will“ aktivieren.

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Diese „Do-not-track“-Einstellung ist für Webseitenbetreiber aber nicht verbindlich.

Sicheres Browsen

Um Phishing und bösartige Webseiten zu identifizieren, nutzt Firefox die gleiche Technik wie der Chrome Browser. Jede halbe Stunde aktualisiert Firefox die Liste bösartiger Internetseiten. Dabei werden aber auch Daten Ihres Surfverhaltens weitergegeben. Die Abschaltung dieser „Black-List“ sollten Sie nur in Erwägung ziehen, wenn eine gute Firewall und ein aktuelles Virenschutzprogramm existiert.

Die Abschaltung der „Schwarzen Liste“ nehmen Sie im Dialogfenster „Einstellungen“ auf der Registerkarte „Sicherheit“ vor. Entfernen Sie hier die Häkchen aus den Checkboxen der Optionen „Webseite blockieren, wenn sie als attakierend gemeldet wurde“ und „Webseite blockieren, wenn sie als Betrugsversuch gemeldet wurde“. Speichern Sie die Änderung auch hier mit „OK“.

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Suchvorschläge abschalten

Auch die automatische Anzeige von Suchvorschlägen sendet Daten über Ihr Surfverhalten. Je öfter Sie Suchanfragen starten, desto genauer werden auch die Suchvorschläge. Da diese Funktion aber nur den Komfort verbessert, kann darauf am ehesten verzichtet werden. Mit einem Rechtsklick in das Suchfeld des Browsers öffnen Sie das Kontextmenü und deaktivieren Sie die Einstellung „Vorschläge anzeigen“.

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Die Abschaltung der Suchvorschläge funktioniert mit jeder Suchmaschine.

Performance- und Crash-Daten

Für die ständige Verbesserung des Firefox-Browsers benötigen die Programmierer von Mozilla Geschwindigkeitsberichte und Crashinformationen der Nutzer. Der Browser ist standardmäßig so eingestellt, dass diese Berichte automatisch übermittelt werden.

Im Dialogfenster „Einstellungen“ finden Sie in der Rubrik „Erweitert“ auf der Registerkarte „Dateiübermittlung“ folgende Optionen:

  • Firefox-Statusbericht
  • Absturz-Melder aktivieren

Deaktivieren Sie beide Funktionen um die Übermittlung der Berichte an Mozilla zu unterbinden. Mit „OK“ speichern Sie die Änderung.

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Fazit:

Wenn das Abschalten einiger Funktionen den Komfort des Surfens für Sie zu sehr einschränkt, dann finden Sie sicherlich einen guten Kompromiss zwischen Bequemlichkeit und Privatsphäre. Alle vorgestellten Optionen können, müssen aber nicht verwendet werden.

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Firefox Internet & Medien

Erstellung eines zweiten, sicheren Firefox-Profils für den Besuch sensibler Webseiten

Add-ons und Plugins sind wichtig für Funktionserweiterungen eines Browsers. Doch manchmal stellen sie auch eine Gefahr da. Viele Einstellungen und Antivirenprogramme sichern Sie gegen Gefahren aus dem Web ab. Da man sich aber nicht immer sicher sein kann, ob eine Erweiterung/Plugin aus einer sicheren Quelle stammt, sollte man sich eine Möglichkeit schaffen, mit der man sicherheitsrelevante Webseiten (zum Beispiel Onlinebanking) besuchen kann. Diese Möglichkeit bietet der Firefox-Browser.

Das sichere Firefox-Profil einrichten

Um auszuschließen, dass zwielichtige Add-ons und Plug-ins trotz vorhandener Sicherheitssoftware einen Umweg schaffen, enthält Firefox die Möglichkeit, ein zweites, sicheres Profil anzulegen. Dieses kann dann dazu genutzt werden, sich auf sensiblen Seiten (z. B. Onlinebanking) anzumelden.

Das zweite Profil startet nur mit den Grundeinstellungen und mit einem Minimum an Plug-ins. Einige, wie Java, werden zur Webseitendarstellung zwingend gebraucht.

Und so erstellen Sie Ihr „Sicherheits-Profil“:

1. Schließen Sie den Firefox-Browser und rufen Sie das Dialogfenster „Ausführen“ mit der Tastenkombination [Windows][R] auf.

2. Geben Sie in das Suchfeld den Befehl

firefox.exe -ProfileManager

ein und starten es mit [Enter] oder mit einem Klick auf „OK“.

3. Im Fenster des Firefox-Pofilmanagers klicken Sie auf den Button „Profil erstellen“ und den nachfolgenden Willkommensbildschirm bestätigen Sie mit „Weiter“.

4. Im nächsten Dialogfenster, dem „Profil-Assistent“, geben dem neuen Profil einen Namen und beenden die Erstellung mit „Fertigstellen“.

5. Im Firefox Profilmanager sind nun beide Profile sichtbar. Entfernen Sie das Häkchen vor der Option „Beim Starten nicht nachfragen“, markieren Sie das neue Sicherheitsprofil, und klicken Sie auf die Schaltfläche „Firefox starten“.

6. Ist der Browser gestartet, wechseln Sie über die Menüleiste, „Extras | Add-ons“, zum „Add-ons-Manager“. Deaktivieren Sie in den Bereichen „Erweiterungen“ und „Plugins“ alle nicht benötigten Elemente.

Vermeiden Sie zukünftig, in diesem Profil Add-ons und Plug-ins zu installieren. Ihr normales (default) Profil steht Ihnen natürlich auch weiterhin zur Verfügung. Ab sofort wird bei jedem Firefox-Start der Profilmanager angezeigt, in dem Sie Ihr benötigtes Profil auswählen können.