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Chrome Firefox Google Internet & Medien

Im Firefox- und Chrome-Browser gespeicherte Passwörter wiederfinden

Eine besonders komfortable Möglichkeit, Zugangsdaten von Webseiten zu speichern, ist der Passwortmanager des Internet-Browsers. Natürlich können auch die beliebten Browser Firefox und Chrome. Bei diesen zwei Browsern ist es sogar möglich, sich die Passwörter in Klarschrift anzeigen zu lassen.

Mozilla Firefox

Vergisst man mal ein Passwort, dann kann man hier schnell nachschauen. Klicke dazu auf den Menübutton mit den drei Linien und wähle Einstellungen | Sicherheit. Im Hauptanzeigebereich befindet sich die Schaltfläche Gespeicherte Zugangsdaten.

Ein Mausklick auf diesen Button und ein weiterer KIick im Dialogfenster auf Passwörter anzeigen, offenbart die Zugangsdaten der gespeicherten Webseiten.

Google Chrome

Auch hier öffnest du über den Button mit den drei Balken die Einstellungen. Am unteren Ende der Seite klickst du auf den Link Erweiterte Einstellungen anzeigen. Im Bereich Passwörter und Formulare befindet sich die Auswahlmöglichkeit Passwörter verwalten. Über diese Option werden alle in Chrome gespeicherten Zugangsdaten nach einer Sicherheitsabfrage angezeigt.

Sicherheit geht anders

Man kann natürlich darüber diskutieren, ob man Kennwörter für sensible Webseiten, wie für das Onlinebanking, im Browser speichern sollte. Für den Fall einer Virusinfektion deines Rechners sind die Sicherheitseinstellungen des Browsers meist nicht ausreichend. Selbst dann nicht, wenn der Passwortmanager durch ein Masterkennwort gesichert ist.

Das gilt gleichermaßen für Browser, wie den Opera, die keine Klarschriftanzeige von Passwörtern ermöglichen.

Komplexe Passwörter einfach merken

Mit der richtigen Technik kann man sich komplizierte Passwörter gut merken, ohne ein Hirnakrobat zu sein. Wie verblüffend einfach dies sein kann, erfährst du in diesem Artikel.

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Internet & Medien Internet Explorer Microsoft Edge

Noch kein Upgrade auf Windows 10 durchgeführt? Vorher die Sicherheitseinstellungen des Internet-Explorers exportieren

Wenn du beabsichtigst, einen neuen Computer zu kaufen oder dein Betriebssystem auf Windows 10 zu aktualisieren, solltest du die Sicherheitseinstellungen deines Internet-Explorers auf einem USB-Stick, einer SD-Karte oder in der Cloud speichern. In dieser Sicherheitsdatei werden die Webseiten gespeichert, die als vertrauenswürdig markiert oder blockiert wurden. Das erspart beim Neuaufsetzen eines Computers jede Menge Arbeit. Außerdem ist die Sicherung dieser Datei in wenigen Minuten durchgeführt.

Die Datensicherung wird über den Registrierungseditor (Registry) vorgenommen. Dazu startest du mit der Tastenkombination [Windows][R] das Fenster Ausführen, gibst den Befehl regedit ein und klickst auf OK.

ie-edge-internet-explorer-windows-neuer-rechner-registry-sicherheitseinstellungen-kopieren

In der Registry navigierst du zu folgendem Schlüssel:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings\ZoneMap\Domains

Mit einem Rechtsklick auf den Ordner Domains öffnest du das Kontextmenü und wählst die Option Exportieren.

hkey-current-user-sicherheitseinstellungen-ie-exportieren

Im Anschlußdialog wählst du dann nur noch den Speicherort und den Namen der Sicherungsdatei aus.

Um die gespeicherte Datei auf den neuen Rechner zu überspielen, führst du einen Doppelklick auf die exportierte Datei aus und bestätigst den Sicherheitshinweis des Registrierungs-Editors mit Ja.

domain-registry-kopieren-aufspielen-sicherheitseinstellungen-edge-ie-internet-explorer

Danach werden die Sicherheitseinstellungen automatisch in die neue Registry kopiert.

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Hardware & Software Windows 10

Microsoft weiß, was auf deinem Rechner installiert ist.

Wer Windows 10 auf seinem Computer installiert hat, sollte sich vor Augen führen, dass die Sicherheitsfeatures standardmäßig zu Ungunsten des Users eingestellt sind. So zum Beispiel die Liste der Programme die auf deinem Rechner installiert wurden. Schließlich will Microsoft dir passende Apps zum Download vorschlagen. Wenn du willst, kannst du für die Zukunft verhindern, dass diese Liste weiterhin ins amerikanische Redmond gesendet wird.

Dieses Meldeverhalten ist sehr hinterhältig, da es nirgendwo einen Hinweis auf Weitergabe dieser Liste gibt, geschweige denn eine Deaktivierungsfunktion. Diese ist im Sperrbildschirm und den Startmenü-Funktionen versteckt und nicht als solche erkennbar.

Klicke dazu auf Start | Einstellungen | Personalisierung

systemsteuerung-einstellungen-installiert-programm-liste-automatisch-senden-microsoft-datenkrake-datensicherheit

…und wechsle zur Einstellung Sperrbildschirm. Im Bereich Hintergrund ist die Option Windows-Spotlight (=Windows-Blickpunkt) eingestellt. Ändere die Option auf Bild oder Diashow.

sperrbildschirm-hintergrund-liste-programme-systemsteuerung-weitergeben-unterbinden

Dann wechsle in die Kategorie Start und schalte die Option Gelegentlich Vorschläge im Menü „Start“ anzeigen über den Schalter aus.

start-personalisierung-windows-10-win10-datensicherheit-einschalten-dieaktivieren

Ab sofort ist die Weiterleitung der Programmliste für die Zukunft deaktiviert. Deine bisherige Liste wird durch diese Aktion von den Microsoft-Servern aber nicht gelöscht.

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Facebook Google Internet & Medien

Facebook, Google, Twitter, Dropbox & Co: Wer darf was? Ruckzuck den Zugriff auf private Daten prüfen

Eine Facebook-App, ein Twitter-Addon oder ein Dropbox-Tool ist schnell mal installiert. Allerdings öffnet man damit auch Tür und Tor. Denn jede Zusatzapp und jedes Extratool braucht natürlich Zugriffsrechte auf den jeweiligen Dienst. Mit der Zeit blickt man nicht mehr durch, wer jetzt eigentlich was darf. Gut, dass es Onlinedienste wie mypermission.org gibt, mit denen Sie blitzschnell alle Zugriffsrechte überprüfen können.

Zugriffsrechte checken

Facebook, Twitter, Google & Co. haben die Konfigurationsseite zum Überprüfen der Zugriffsrechte gut versteckt. Das Suchen können Sie sich sparen. Auf der Webseite mypermissions.org finden Sie Direktlinks zu den Einstell- und Konfigurationsseiten der folgenden wichtigsten Onlinedienste.

Sie müssen nur auf das jeweilige Logo (oder den Direktlink oben in unserer Liste) klicken, um sofort zur passenden Konfigurationsseite zu gelangen. Beim Klick auf den Facebook-Button gelangen Sie zum Beispiel zur Seite „Anwendungseinstellungen“ und sehen sofort, welche Apps und Facebook-Anwendungen welche Zugriffsrechte haben. Dort können Sie auch gleich die Rechte entziehen.

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Internet & Medien

Internet Explorer sicherer machen: Optimale Einstellungen für mehr Sicherheit beim Surfen

Zwar bewirbt Microsoft den eigenen Browser als einen der sichersten Browser. Es geht aber noch sicherer. Mit einigen Einstellungen und Konfigurationsänderungen sorgen Sie dafür, dass der Internet Explorer noch sicherer wird und beim Surfen noch weniger passieren kann.

Wer auf Nummer sicher gehen und beim Surfen jedes Risiko ausschließen möchte, sollte beim Internet Explorer folgende Änderungen vornehmen:

Datensammeln verhindern

Bei jedem Webseitenbesuch sammeln die Webseitenbetreiber Daten über das Surfverhalten. Das lässt sich mit dem sogenannten InPrivate-Browsing verhindern. Hierzu rufen Sie den Befehl „Sicherheit | InPrivate-Browsen“ auf. Jetzt werden alle Datensammelfunktionen der besuchten Webseiten deaktiviert. Sollte eine Seite nicht wie gewohnt funktionieren, können Sie mit dem Befehl „Sicherheit| Einstellungen der InPrivate-Filterung“ selbst festlegen, welche Datensammel-Elemente geblockt werden sollen und welche nicht.

Surfspuren löschen

Damit andere PC-Benutzer nicht verfolgen können, wann sie welche Webseiten aufgerufen haben, können Sie Ihre verräterischen Surfspuren löschen. Hierzu wechseln Sie ins Dialogfenster „Extras | Internetoptionen | Allgemein“ und klicken auf „Löschen“. Anschließend entscheiden Sie, welche Surfspuren verwischt werden sollen. Um besonders gründlich aufzuräumen, kreuzen Sie am besten alle Kontrollkästchen an und klicken dann auf „Löschen“.

Soll der Browserverlauf automatisch beim Beenden des Internet Explorers gelöscht werden, kreuzen Sie im Register „Allgemein“ zusätzlich das Kontrollkästchen „Browserverlauf beim Beenden löschen“ an.

Skriptschutz verbessern

Besonders tückisch sind Skripte und ActiceX-Controls. Um auch vor manipulierten Skripts geschützt zu sein, rufen Sie den Befehl „Extras | Internetoptionen“ auf, wechseln ins Register „Sicherheit“ und klicken auf „Stufe anpassen“. Im nächsten Fenster stellen Sie  folgenden Optionen ein:

  • ActiveX-Steuerelemente ausführen, die für Scripting sicher sind – Deaktivieren
  • ActiveX-Steuerlemente und Plugins ausführen – Deaktivieren
  • Binäre- und Scriptverhalten – Deaktivieren
  • Scripting von Java-Applets – Deaktivieren
  • Dateien basierend auf dem Inhalt und nicht der Dateierweiterung öffnen – Deaktivieren
  • Dauerhaftigkeit der Benutzerdaten – Deaktivieren

Popup-Blocker schärfer einstellen

Um vor nervigen und gefährlichen Popupfenstern geschützt zu sein, sollten Sie den Popupblocker schärfer einstellen. Hierzu rufen Sie den Befehl „Extras | Internetoptionen“ auf, wechseln ins Register „Datenschutz“, aktivieren die Option „Popupblocker einschalten“ und klicken auf „Einstellungen“. Im folgenden Fenster wählen Sie aus dem Listenfeld den Eintrag „Hoch: Alle Popups blocken (Strg+Alt, um außer Kraft zu setzen)“.