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iPhone/iPad Backup: Hier speichert iTunes die iPhone/iPad-Backups und -Sicherheitskopien

Um Sicherheitskopien ihrer Apps und Daten müssen sich iPhone- und iPad-Besitzer keine Sorgen machen. Beim Synchronisieren mit iTunes legt das Programm automatisch ein Backup aller iPhone/iPad-Daten auf dem Rechner ab. Viele Anwender fragen sichallerdings: wo liegen die Backups?

Ins Backup wandern alle Daten und Apps des iPhones. Alle Mails, alle Kontakte, alle Termine, alle Notizen. Einzige Ausnahmen: synchronisierte Multimedia-Dateien wie Fotos oder Musik, die Sie über iTunes auch auf dem Rechner nutzen. Bei jedem neuen Backup wird die alte Sicherheitskopie überschrieben. Wenn Sie also einen bestimmten Zustand des iPhones dauerhaft sichern möchten, müssen Sie die Backupdateien kopieren und zum Beispiel auf einer externe Festplatte ablegen.

Hier liegen die iTunes/iPhone/iPad/iPod-Touch-Backupdateien

Stellt sich die Frage, wo die Sicherheitskopien abgelegt werden. Die Backups und Sicherheitskopien Ihres iPhones und iPads finden Sie je nach Rechnersystem in folgenden Ordnern:

Mac:

Library/Application Support/MobileSync/Backup/

Um den Ordner „~/Library“ unter Mac OS X Lion 10.7 oder neuer zu suchen, halten Sie die Wahltaste gedrückt, und wählen „Gehe zu“ > „Library“.

Windows XP

Dokumente und Einstellungen/<Benutzername>/Application Data/Apple Computer/MobileSync/Backup

Um den Ordner „Application Data“ zu suchen, wählen Sie „Start“ > „Ausführen“. Geben Sie%appdata% ein, und klicken Sie auf „OK“.

Windows 7 und Vista

Benutzer/<Benutzername>/AppData/Roaming/Apple Computer/MobileSync/Backup

Um den Ordner „AppData“ zu suchen, klicken Sie auf „Start“, geben Sie %appdata% in die Suchleiste ein, und drücken Sie die Eingabetaste.

Windows 8/8.1

Benutzer/<Benutzername>/AppDataRoamingApple ComputerMobileSyncBackup

Um den Ordner „AppData“ zu suchen, klicken Sie auf die Lupe in der oberen rechten Ecke, geben Sie %appdata% ein, und drücken Sie die Eingabetaste.

Das Backup besteht aus einem Ordner mit einem Ordnernamen aus 41 Zeichen und Ziffern. Darin befinden sich die Backupdateien mit ebenfalls kryptischen Bezeichnungen aus Ziffern und Buchstaben.

Ein wichtiger Hinweis noch: Unter Windows ist der Unterordner „AppData“ oder „Application“ mitunter versteckt und nicht sichtbar. Um ihn anzuzeigen, müssen Sie den Befehl „Organisieren | Ordner- und Suchoptionen“ aufrufen und im Register „Ansicht“ die Option „Versteckte Dateien und Ordner | Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen“ aktivieren. Erst dann werden die versteckten Ordner und Dateien sichtbar.

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SyncBack: Schnelle Backups durch Synchronisieren – so einfach geht’s Schritt für Schritt

Wenn Sie sich nicht lange mit dem Thema Backup beschäftigen, sondern möglichst schnell und unkompliziert Daten sichern möchten, empfiehlt sich der Einsatz eines Synchronisations-Tools. Damit legen Sie nur einmal fest, welche Daten wohin gesichert werden sollen, und den Rest erledigt das Programm für Sie. Es kopiert auf Knopfdruck oder automatisch alle neu hinzugekommenen oder geänderten Dateien auf die externe Festplatte.

Gute Programme zum Synchronisieren gibt es im Internet kostenlos. Zu den beliebtesten Tools gehören DirSyncAllwaysyncTraybackup oder SyncBack.

Ganz einfach sichern mit SyncBack Freeware

Um mit dem Gratistool SynBack Daten automatisch auf eine externe Festplatte zu sichern, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Zunächst installieren Sie das kostenlose Backupprogramm SyncBackFree von der Webseite www.2brightsparks.com/freeware/freeware-hub.html.

2. Nach der Installation müssen Sie im ersten Schritt ein Backupprofil festlegen. Damit legen Sie fest, welche Daten wohin gesichert werden sollen. Sie können auch mehrere Profile anlegen, etwa getrennt für Dokumente, Bilder, Musik oder Videos.

Rufen Sie im SyncBack-Programm den Befehl „Profil | Neu“ auf, und wählen Sie die Option „Sicherung“. Geben Sie anschließend einen Namen für das Profil ein.

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3. Im nächsten Fenster wählen Sie bei „Quelle“ und „Ziel“ den Eintrag „Internes/externes Laufwerk, Netzwerkpfad, usw.“ und klicken auf „Fertig“.

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4. Klicken Sie in der Zeile „Quelle“ auf die gelbe Ordnerschaltfläche, und wählen Sie den Ordner aus, in dem sich die zu sichernden Dateien befinden, etwa „Eigene Dateien“ oder den Benutzerordner „C:Users<Benutzername>“, in dem sich bei Windows 7 und 8 alle persönlichen Daten befinden.

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5. Anschließend klicken Sie in der Zeile Ziel auf die Ordnerschaltfläche und wählen den Zielordner auf der externen Festplatte aus, in den die Dateien kopiert werden sollen, etwa Y:Backup.

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5. Das war es im Grunde schon. Über die linke Spalte sowie die Schaltfläche „Experte“ können Sie weitere Einstellungen vornehmen – für einfache Backups reicht die Grundkonfiguration aber aus. Klicken Sie auf OK, um das Profil zu speichern.

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6. Beantworten Sie die Frage, ob Sie einen Testlauf durchführen möchten mit Ja. Damit prüfen Sie zunächst, ob Sie alles richtig eingestellt haben. Im Protokollfenster zeigt das Programme, welche Dateien beim nächsten Durchlauf kopiert würden. Prüfen Sie hier, ob wirklich alle wichtigen Daten berücksichtigt werden.

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7. Um die Datensicherung tatsächlich durchzuführen, schließen Sie zunächst alle Programme. Damit verhindern Sie, dass Dateien während des Sicherungsvorgangs noch geöffnet sind und nicht mitgesichert werden. Anschließend markieren Sie das Profil und klicken auf die Schaltfläche „Starten“.

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8. SyncBack prüft zuerst, welche Daten noch nicht gesichert wurden und zeigt eine Übersicht der ausgewählten Dateien. Klicken Sie auf „Ausführung fortsetzen“, um den Kopiervorgang zu starten. Die Dateien werden anschließend wie gewünscht kopiert.

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In der Spalte „Fortschritt“ erkennen Sie, wie viele Dateien noch gesichert werden müssen. Sobald der Kopiervorgang abgeschlossen ist, erscheint in der Spalte „Status“ der Eintrag „Erfolg“. Sollte SyncBack Dateien nicht sichern können, weil sie zum Beispiel geöffnet waren, erscheint eine Fehlermeldung. Mit dem Befehl „Aktion | Protokoll anzeigen“ anzeigen erhalten Sie eine Liste aller Dateien, die nicht kopiert wurden.

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Direkter Zugriff auf Sicherheitskopiene

Das Praktische am 1:1-Backup: Im Zielordner, auf der externen Festplatte, können Sie direkt auf die gesicherten Dateien zugreifen. Zwar verfügt SyncBack auch über eine Wiederherstellen-Funktion; die ist aber gar nicht notwendig. Über den Windows-Explorer haben Sie direkt Zugriff auf die Sicherungsdateien.

Das Sichern automatisieren per Zeitplan

Mit Programmen wie SyncBack sind Sicherheitskopien eine Sache von wenigen Mausklicks. Es geht sogar noch komfortabler. Sie können einen Zeitplan festlegen, nach dem das Programm automatisch für das Kopieren der neuen oder geänderten Dateien sorgt. Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Zeitplan für automatische Backups einzurichten:

1. Markieren Sie im SyncBack-Fenster das Backupprofil, das automatisch ausgeführt werden soll, und klicken Sie auf die Schaltfläche „Zeitplan“, und bestätigen Sie das Fenster mit „Ja“.

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Wenn Sie Windows XP verwenden, erscheint der Hinweis, dass die Sicherung nur dann automatisch durchgeführt werden, wenn Ihr Windows-Benutzerkonto mit einem Kennwort geschützt ist. Wenn Sie Windows auch weiterhin ohne Kennwort nutzen möchten, klicken Sie auf „Ja“, um diese Beschränkung aufzuheben.

3. Kreuzen Sie ganz unten das Kontrollkästchen „Nur ausführen, wenn angemeldet“ an.

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4. Im oberen Bereich des Fensters geben Sie das Intervall für die automatische Sicherung an, etwa Wöchentlich, Freitags um 13:00 Uhr.

4. Schließen Sie das Dialogfenster mit OK.

Das Backupprofil wird jetzt automatisch im gewünschten Intervall ausgeführt. Sollte der Rechner zum gewählten Zeitpunkt ausgeschaltet sein, holt SyncBack das Backup beim nächsten Rechnerstart nach.

Mehrere externe Festplatten nutzen und Sicherungskopien richtig lagern

Noch ein Extra-Tipp: Das Sichern auf nur eine externe Festplatte ist riskant. Ist die externe Platte am Rechner angeschlossen, können zum Beispiel durch einen Blitzschlag beide Datenträger – die interne und externe Festplatte – beschädigt werden. Am besten sichern Sie Ihre Daten zusätzlich auf einer zweiten externen Platte. Hierzu schließen Sie beide externe Festplatten an und richten in SyncBack ein Profil ein, dass alle Daten von der einen zur anderen externen Festplatte kopiert. Lagern Sie die zweite Backup-Festplatte außer Haus, etwa bei Verwandten. Wenn Sie zum Beispiel zwei externe Festplatten zum Sichern verwenden, lagern Sie immer eine der beiden Backup-Platten außer Haus. Um bei besonders wichtigen Daten auf Nummer sicher zu gehen, lagern Sie die Backup-Datenträger im Schließfach der Bank.

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Evernote-Backup: Notizen sichern und als Sicherheitskopie lokal speichern

Mit Cloud-Diensten ist das immer so eine Sache. Einerseits ist es toll, alles in der Datenwolke zu speichern und überall verfügbar zu haben. Allerdings ist das immer nur so lange eine klasse Sache wie der Cloud-Dienst einwandfrei funktioniert. Gibt’s Probleme, kommt man nicht mehr so leicht an die Daten heran; oder durch eigene Unachtsamkeit sind wichtige Notizen plötzlich futsch. Damit das nicht passiert, sollte man seine Evernote-Dateien ab und an lokal speichern. Dann kann man im Falle eines Falles die Backups einfach zurückspielen.

Evernote-Notizen lokal sichern

Da Evernote alle Notizen mit allen Geräten wie Rechner, Notebook und Smartphone synchronisiert, sind die Daten im Normalfall an mehreren Stellen vorhanden. Allerdings passiert es durch Softwarefehler oder eigene Unachtsamkeit, dass Notizen verloren gehen. Um das zu vermeiden, können Sie Ihre Evernote-Notizen folgendermaßen als Backup sichern:

1. Um lokale Evernote-Backups anlegen zu können, benötigen Sie die Desktop-App von Evernote; ob Windows oder Mac ist egal. Um einen Ordner zu sichern, klicken Sie in der Evernote-Desktopanwendung mit der rechten Maustaste auf den Ordner und wählen den Befehl „Notizen exportieren“. Möchten Sie alle Notizen auf einmal sichern, führen Sie den Rechtsklick auf den obersten Ordner „Notizbücher“ aus.

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2. Anschließend wählen Sie in welcher Form die Daten exportiert werden sollen, etwa als XML-/ENEX- oder HTML-Datei. Beide Versionen lassen sich später problemlos wiederherstellen. Um zwischendurch einen Blick ins Backup werfen zu können, ist die HTML-Version empfehlenswert. Für einen schnellen und reibungslosen Import und Wiederherstellung der gesicherten Notizen, sollten Sie allerdings das Evernote-eigene ENEX-Format verwenden.

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3. Wählen Sie, in welchem Ordner das Backup abgelegt werden soll.

4. Nach dem Anlegen der Sicherheitskopie, können Sie bei HTML-Dateien per Klick auf „In einem Browser öffnen“ auch gleich einen Blick ins Backup werfen. Beim ENEX-Format ist das nicht möglich; dafür ist die Wiederherstellung einfacher.

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ENEX-Backups wiederherstellen

Sollten Notizen verloren gehen, lassen sie sich dank des Backups (bevorzugt im ENEX-Format) ganz einfach wiederherstellen. Dazu rufen Sie in der Desktop-App den Befehl „Datei | Importieren | Evernote-Dateien“ auf und wählen die Enex-Backup-Datei aus.

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Im folgenden Dialogfenster entscheiden Sie, ob die wiederhergestellten Notizen mit der Cloud synchronisiert werden sollen. Da das in den meisten Fällen empfehlenswert ist, beantworten Sie die Frage mit „Ja“.

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Sie finden die wiederherstellten Notizen anschließend im Ordner „Importierte Notizen“ wieder. Von dort können Sie sie dann zum Beispiel wieder in die korrekten Unterordner verschieben.

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Datenbankdateien sichern

Alternativ zur Backup- und Export-Funktion von Evernote, können Sie auch eine dateibasierte Sicherung durchführen und damit direkt die Evernote-Datenbank sichern. Das ist immer dann empfehlenswert, wenn Sie sowieso bereits mit einem eigenen Backup-Programm Ihre Dateien sichern. Dann können Sie im gleichen Atemzug auch die Evernote-Datenbank ins Backup packen. Die Evernote-Daten werden in folgenden Ordnern gespeichert:

  • Windows
    C:Benutzer[Benutzername]AppDataLocalEvernoteEvernoteDatabases
  • Mac OS X
    /Users/[Benutzername]/Library/Application Support/Evernote

Im Falle eines Datenverlusts müssen Sie dann nur noch die gesicherten Datenbankdateien in die jeweiligen Ordner zurückspielen.

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USB Oblivion: Daten und Spuren aller jemals eingesteckten USB-Sticks entfernen

Beim Einstecken von USB-Sticks speichert Windows etliche Daten zur späteren Wiedererkennung. Darunter beispielsweise zugewiesene Partitionsbuchstaben und die Seriennummer. Die Datenmenge ist zwar nicht besonders groß, aber es führt mit der Zeit zu einer ganzen Menge Datenmüll. Einfache und schnelle Hilfe leistet das kleine kostenlose Tool „USB Oblivion“.

In der Regel kommen Rechner und Notebooks mit den USB-Daten ohne große Leistungseinbrüche klar. Also warum löschen? Bis es zu einer kritischen Speicherbelegung kommt, dauert es mit Sicherheit mehrere Jahre.

Aber gerade bei Arbeitgebern wird es nicht gerne gesehen, externe, von der IT-Abteilung nicht geprüfte Speichermedien zu verwenden. Der häufigste Grund ist hier die Gefahr von Datendiebstahl oder eine Virenweitergabe durch infizierte USB-Sticks.

Haben Sie dennoch einen privaten USB-Stick benutzt um die private Korrespondenz zu speichern, oder haben Sie Fotos den Kollegen gezeigt, dann können Sie mit dem Tool „USB Oblivion“ die verräterischen Daten wieder vom Computer entfernen. Das Programm ist mit 500 Kilobyte nicht besonders groß und kommt ohne Installation aus.

Und so funktioniert´s: Rufen Sie die Webseite code.google.com/p/usboblivion auf , und klicken Sie auf die Registerkarte „Downloads“.

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Das Tool ist als ZIP-Datei für 32-Bit-Systeme und für 64-Bit-Betriebssysteme erhältlich. Laden Sie die für Sie passende Version im nächsten Fenster herunter, und speichern Sie sie an einem Ort Ihrer Wahl. Nur nicht auf einem USB-Stick, da sie vor dem Löschvorgang entfernt werden müssen.

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Anschließend entpacken Sie die ZIP-Datei…

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…und starten das Programm mit einem Doppelklick auf die Startdatei.

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Der erste Reinigungsvorgang ist nur eine Simulation und löscht noch keine Daten. Standardmäßig ist hier die Option „Save backup .reg-file“ aktiviert. Sie speichert für eine eventuelle Wiederherstellung die zu löschenden Daten in der Bibliothek „Dokumente“. Klicken Sie auf „Clean“ um die Simulation zu starten. Eventuell noch angeschlossene USB-Sticks werden erkannt und Sie werden aufgefordert diese zu entfernen. In diesem Fall klicken Sie erneut auf „Clean“.

bild-5-clean-start-programm-tool-save-backup-datei-reg-file-simulation

Nach ein paar Sekunden ist der simulierte Löschvorgang durchgeführt und wird entsprechend im Statusfenster mit einem abschließenden „Done.“ quittiert. Für die endgültige Löschung aktivieren Sie jetzt die Option „Do real clean (simulation otherwise)“. Die Backup-Option können Sie eigentlich deaktivieren, da sie nur eine weitere Sicherheitskopie erstellen würde. Eine Sicherheitskopie wurde schon durch die Simulation erstellt. Für die endgültige Löschung klicken Sie auf „Clean“.

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Die Löschung wird – wie bei der Simulation auch – entsprechend quittiert.

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Die Sicherheitskopie ist nun in der Bibliothek im Ordner „Dokumente“ abgelegt und kann zur Wiederherstellung des Urzustandes verwendet werden.

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Bei Bedarf löschen Sie einfach die Sicherheitskopie um alle „Beweise“ zu vernichten.

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Hardware & Software Windows 8

Windows 8: Festplatten-Image mit Bordmitteln erstellen

Zu den regelmäßigen Aufgaben von Windows Nutzern sollte es gehören, eine Sicherung der eigenen Daten auf einem externen Datenträger oder Laufwerk anzulegen. Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwischen Datei- und Imagebackup. Ein Dateibackup sichert lediglich einzelne Dateien, während ein Festplattenimage das komplette Betriebssystem wieder herstellen kann. Ab Windows 7 hat Microsoft eine eigene Image-Backup-Funktion in das Betriebssystem integriert, um keine Software von anderen Anbietern mehr einsetzen zu müssen. Doch sucht man diese Funktion in Windows 8, ist sie zunächst gut versteckt und für den normalen User erst mal nur schwer zu finden. Wir zeigen, wie sie ein Festplatten-Image auch bei Windows 8 mit Bordmitteln erstellen können.

Windows-8-Festplatte kopieren und als Image ablegen

Um bei Windows 8 die komplette Festplatte als Image zu kopieren, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Öffnen Sie die Systemsteuerung von Windows 8, klicken Sie auf den nach unten weisenden Pfeil neben „Systemsteuerung“, und wählen Sie die Funktion „Alle Systemsteuerungselemente“. Damit werden alle Systemsteuerungssymbole eingeblendet.

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2. Blättern Sie nach unten, und klicken Sie auf „Windows 7-Dateiwiederherstellung“. Warum Microsoft die Funktion für ein Image Backup ausgerechnet unter diesem Namen einsortiert hat, bleibt wohl ihr Geheimnis.

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3. Nach dem Start der „Windows 7-Dateiwiederherstellung“ bekommen Sie das von Windows 7 gewohnte Auswahlmenü angezeigt, bei dem Sie ganz links die Funktion „Systemabbild erstellen“ auswählen.

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4. Nun startet ein Assistent, der Sie durch die Konfiguration führt. Legen Sie ein externes Laufwerk für das Systemabbild fest, auf dem Sie das Backup speichern möchten.

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5. Im letzten Schritt fragt Sie der Assistent, ob Sie einen Systemreparaturdatenträger erstellen möchten. Haben Sie noch keinen solchen für Windows 8 erstellt, sollten Sie dies unbedingt durchführen. Mit dessen Hilfe können Sie per CD, DVD oder USB Stick eine Rechner booten und später im Bedarfsfall das Systemabbild zurück spielen. Nach Abschluss aller Aufgaben, sollten Sie ein Systemabbild auf einem externen Datenträger und einen Systemreparaturdatenträger vorliegen haben. Damit können Sie bei einem Festplattencrash bequem das Betriebssystem samt aller Dateien und Einstellungen auf einer neuen Festplatte einfach wieder herstellen.

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iPhone- und iPad-Backup: Sicherheitskopien auf dem lokalen Rechner oder in der iCloud speichern

Wer ein iPhone besitzt und es auch ausgiebig nutzt, kann sich sicherlich kaum noch vorstellen, ohne den kleinen digitalen Helfer den Alltag zu bestreiten. So dient das iPhone als Kalender, Notizbuch, Fotoapparat und vieles weitere mehr. Auf dem Gerät sammeln sich mit der Zeit viele Daten, Apps und Einstellungen, die Sie ungern missen möchten. Geht allerdings ein Gerät mal verloren, wird gestohlen oder durch ein neueres ersetzt, möchten Sie, dass alle Daten gesichert sind und ohne Probleme auf das neue iPhone übertragen werden können. Apple bietet alle Möglichkeiten, stets ein aktuelles Backup verfügbar zu haben, ohne dass Sie, wenn einmal eingerichtet, noch darüber nachdenken müssen. Allerdings gibt es unterschiedliche Arten seine Daten zu sichern. Nachfolgend eine kurze Anleitung, wie Sie am besten vorgehen, damit Sie nie mehr Angst vor Datenverlust haben müssen.

Grundsätzlich können Sie das iPhone auf zwei unterschiedliche Arten sichern. Über das iTunes Programm auf dem PC und in Apples iCloud. Sie sollten wenn möglich von beiden Backupoptionen Gebrauch machen.

iPhone-Backup per iTunes

Verbinden Sie das iPhone mit dem PC und iTunes, legt das Programm automatisch eine Sicherung an. Ob die automatische Datensicherung aktiviert ist, können Sie leicht nachprüfen: Klicken Sie in iTunes auf das angeschlossene iPhone – ab iTunes 11 finden Sie dafür oben rechts eine „iPhone“-Schaltfläche.

Die Backup-Einstellungen finden Sie im Register „Übersicht“ im Bereich „Backups“.

Mit der Einstellung „Dieser Computer“ wird die Sicherheitskopie lokal auf dem PC gespeichert und kann auch nur von dort zurück gesichert werden. Stellen Sie bei den Sicherungsoptionen die verschlüsselte Sicherung ein, damit Ihre Daten vor Zugriffen Dritter am PC gesichert sind. Je nachdem wie oft Sie das Smartphone mit iTunes verbinden, erhalten Sie mehr oder weniger regelmäßig ein lokales Backup. Dies funktioniert übrigens auch per WLAN und nicht nur per Kabel. Da Sie aber nicht davon ausgehen können, dass das iPhone regelmäßig lokal gesichert wird, sollten Sie zusätzlich noch das Backup in der iCloud aktivieren.

Die Sicherung in Apples iCloud

Sie aktivieren die Funktion ebenfalls in iTunes oder direkt auf dem iPhone oder iPad über „Einstellungen | iCloud | Speicher&Backup“ indem Sie den „iCloud-Backup“ Schiebeschalter auf „1“ stellen.

Von nun an sichert das iPhone automatisch jedes Mal, wenn es mit dem Netzteil und einem WLAN verbunden sowie gesperrt ist, automatisch die Daten. Sie müssen also nie mehr daran denken, manuell einen Backup durchzuführen, da Sie davon ausgehen können, dass das iPhone regelmäßig am Netz geladen wird. Achten Sie allerdings darauf, dass die fünf Gigabyte kostenloser Speicher in der Cloud ausreichend sind und kaufen Sie wenn nötig mehr Speicherplatz.

Haben Sie beide Sicherungen vorliegen, können Sie im Ernstfall entscheiden, ob Sie die lokale oder die iCloud Sicherung zurück spielen möchten und welche gegebenenfalls die aktuellere von beiden ist.

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Duplicati: Wichtige Daten automatisch und verschlüsselt in der Cloud speichern

Wer seinen Rechner regelmäßig nutzt, hat sicherlich schon festgestellt, dass sich mit der Zeit immer mehr wichtige Daten auf dem Gerät sammeln. Darunter Dokumente oder Dateien, die man auf keinen Fall verlieren möchte. Um sich bei einem Gerätedefekt vor Verlust zu sichern, ist es deshalb notwendig regelmäßig die Daten extern zu speichern. Meist wird dies auf einem externen Datenträger wie einer USB Festplatte gemacht. Doch wer denkt schon regelmäßig an eine Sicherung und was passiert bei Brand oder Diebstahl?

Entweder hat man dann komplett veraltete Daten oder die Sicherung ist für alle Zeit verloren. Wäre es da nicht schön, wenn der PC die Daten automatisch sichern würde und das auch noch an einem anderen Ort? Genau dies macht das kleine und frei im Internet downloadbare Tool Duplicati.

Duplicati prüft automatisch die definierten Verzeichnisse nach neuen Daten, verschlüsselt diese und lädt sie auf einen beliebigen Cloud-Speicher hoch. Das Gratisprogramm unterstüzt alle wichtigen Cloud-Dienste und Uploadmethoden, darunter:

  • 1&1 SmartDrive
  • Amazon S3
  • BACKUO.ACtion
  • box.net
  • CoudSafe
  • DriveOnWeb
  • Windows Live SkyDrive
  • Google Drive (Gdrive, Google Docs)
  • Rackspace Cloud Files
  • TahoeLAFS
  • T-Online Mediencenter
  • WebDAV
  • SSH
  • FTP

Das Backup erledigt Duplicati völlig automatisiert und ohne Ihr Zutun. Sie müssen lediglich ein paar Minuten zur Installation und Konfiguration investieren, um alles andere kümmert sich dann Duplicati selbst. Und so geht`s:

1. Laden Sie zunächst die kostenlos im Internet verfügbare Open Source Software Duplicati herunter und installieren Sie diese auf Ihrem Rechner.

2. Anschließend müssen Sie per Duplicati Ihre Sicherung konfigurieren. Dabei legen Sie fest welche Verzeichnisse gesichert werden sollen, wie oft dies passieren soll und wo die Dateien hin gespeichert werden. Als Cloud-Speicher werden unterschiedliche Arten und Zugriffe wie zum Beispiel FTP-Server oder Webdav-Verzeichnisse unterstützt. Nutzen Sie doch am besten den kostenlosen Speicher, den Ihnen in der Regel Ihr Internetprovider kostenlos zu Ihrem Internetanschluss mit anbietet. Sie sollten bei der Konfiguration allerdings darauf achten, dass Sie nicht zu viele Verzeichnisse mit zu großen Datenmengen sichern, da die Bandbreite für den Upload bei den meisten Internetzugängen doch arg begrenzt ist.

Wichtig ist auch die Vergabe eines sicheren Kennwortes mit dessen Hilfe Ihre Daten verschlüsselt abgelegt werden. Damit sind sie auch in der Cloud vor fremdem Zugriff geschützt. Wie ein sicheres Kennwort aussieht und wie leicht Sie sich es merken können, steht im Trick „Unknackbare und sichere Passwörter„.

3. Haben Sie alles korrekt eingestellt. Sichert Duplicati von nun an selbst im Hintergrund. Zuerst wird ein Vollbackup angelegt, anschließend nur noch inkrementelle Sicherungen, wenn sich was ändert. Das spart Zeit und Speicherplatz. Auch die Zeitspanne für einen Vollbackup und inkrementellen Backup kann von Ihnen definiert werden.

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Sicherheitskopien von Dateien einfach mit dem Kontextmenü erstellen

Sicherheitskopien von Dateien kann man immer gebrauchen. Doch die Backup-Dateien sind nicht so schnell erstellt. Gerade wenn Dokumente oder Fotos bearbeitet werden, sollte die Ursprungsdatei unverändert beibehalten werden. Normalerweise wird eine Datei kopiert, umbenannt und dessen Namen das Wort „Sicherung“, oder etwas ähnliches beigefügt. Einfacher und schneller ist jedoch die Variante per Rechtsklick und Kontextmenü.

Bevor aber der Befehl im Kontextmenü erscheint,…

…muss er diesem erst per Registrierungseditor hinzugefügt werden. Das hört sich komplizierter an als es tatsächlich ist.

Als erstes öffnen Sie das „Ausführen“-Fenster mit der Tastenkombination [Windows][R], geben in die Befehlszeile „regedit“ ein und klicken auf „OK“ oder drücken [Enter].

Im Registrierungseditor navigieren Sie im Verzeichnisbaum zum Ordner

HKEY_CLASSES_ROOT*shell

und legen darin einen neuen Schlüssel namens „Sicherheitskopie anlegen“ an. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste in den rechten Bildschirmbereich, und wählen Sie im Kontextmenü „Neu | Schlüssel“.

Im neu angelegten Schlüssel „Sicherheitskopie anlegen“ erstellen Sie mit dem gleichen Arbeitsschritt einen neuen Schlüssel mit dem Namen „command“. Darin öffnen Sie mit einem Doppelklick auf „Standard“ diesen Eintrag und geben im Feld „Wert“ folgenden Befehl ein:

cmd /c copy /y „%1“ „%1.SICHERUNG“ /v

Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“. Ab sofort erscheint die Option „Sicherheitskopie anlegen“ im Kontextmenü des Rechtsklicks.

Wird die Option ausgewählt, dann erstellt Windows automatisch eine Kopie der betreffenden Datei und fügt dem Dateinamen die Endung „.SICHERUNG“ hinzu.

 

Zusätzlicher Arbeitsschritt bei Windows XP

Das Anlegen dieser „Rechtsklick-Sicherung“ ist nicht nur den Nutzern von Windows 7 und Vista vorbehalten. Auch bei Windows XP kann diese Funktion dem Kontextmenü hinzugefügt werden. Im Registry-Editor von XP muss allerdings im Ordner mit dem Stern „*“ noch zusätzlich der Schlüssel „shell“ angelegt werden. Der fehlt hier leider.

Die restlichen Arbeitsschritte sind identisch.