Kategorien
Android Handy & Telefon

BKA-Trojaner für Android: Android.Trojan.Koler.A sperrt das Android-Smartphone

Der BKA-Trojaner macht bereits seit Jahren auf dem PC die Runde. Und noch immer werden etliche PCs weltweit mit dem BKA-Trojaner befallen. Mehr dazu (auch wie man den Schädling wieder los wird) steht hier. Jetzt gibt es den BKA-Virus auch für Android-Handys. Die Sicherheitsexperten von Bitdefender warnen derzeit vor dem Schädling Android.Trojan.Koler.A, der derzeit die Runde macht und Android-Handys sperrt.

Android-Virus sperrt das Handy

Der Android-Virus funktioniert genau so wie das Vorbild auf dem PC. Ist das Android infiziert, erscheint ein Warnhinweis, dass das Handy angeblich aufgrund von illegalen Aktivitäten und den Besuch von Sex- und Pornoseiten gesperrt sei. Der Zugriff auf den Home-Bildschirm ist nicht mehr möglich; das Handy lässt sich nicht mehr sinnvoll nutzen. Nur gegen eine Strafzahlung in Höhe von 300 US-Dollar ließe sich das Android-Handy wieder freischalten. Als Zahlungsanbieter werden Paysafecard und uKash genannt.

Der Wortlaut der PopUp-Warnung (inklusive Rechtschreibfehlern), garniert mit dem Bundesadler, den Logos der Bundespolizei und den Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sowie dem Konterfei der Bundeskanzlerin Merkel:

Warnung: Zugang zu Ihrem Telefon wurde vorläufig aus den unten aufgelisteten Gründen gesperrt. Alle Tätigkeiten, die auf diesem Telefon durchgeführt werden, werden fixiert. Alle Ihre Dateien sind verschlüsselt. Ihnen wird die Ansicht/Lagerung und/oder den Vertrieb von pornographischem Material von verbotenen Inhalten (Kinderpornografie/Zoophilie/Vergewaltigung, etc) vorgeworfen. Sie haben die Allgemeine Erklärung zur Bekämpfung von Kinderpornographie verletzt wegen einer Straftat nach Artikel 161 des Strafgesetzbuches der Bundesrepublik Deutschland.

android-bka-ukash-virus-android-trojan-koler-a

Wie wird mein Android infiziert?

Die Infektion mit dem Android.Trojan.Koler.A-Virus erfolgt über die manuelle Installation einer APK-Datei, die meist auf Webseiten mit pornografischen Inhalten lauert. Dort steht dann die infizierte APK-Datei zum Download parat. Wer die APK herunterlädt und installiert, hat sein Handy infiziert.

Wie kann man sich schützen?

Um das Android-Handy zu infizieren, muss man manuell eine manipulierte APK-Datei installieren. Um sich vor dem Virus zu schützen, sollte man APK-Dateien nur aus vertrauenswürdigen Quellen installieren. Oder komplett auf die Installation von APK-Dateien verzichten und Apps nur aus dem offiziellen Google Play Store installieren.

Kategorien
Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Laufwerke an die Taskleiste anheften

Für einen schnellen Zugriff auf Programme können diese an die Windows-7-Taskleiste angeheftet werden. Möchte man aber Ordner oder sogar Laufwerke an die Taskleiste anpinnen, dann muss die Taskleiste ausgetrickst werden, denn sonst werden Ordner und Laufwerke nur an die Sprungliste des Windows Explorers angeheftet. Wie Ordner an die Taskleiste angepinnt werden, haben wir bereits in diesem Artikel erläutert. Diesmal geht es um das Anpinnen von Laufwerken.

Zuerst Dateiendungen einblenden

Zuerst prüfen Sie, ob der Windows Explorer Dateiendungen anzeigt. Wenn nicht, müssen Sie zuerst die Ansicht von Dateiendungen aktvieren. Dazu öffnen Sie den Windows Explorer, klicken auf „Organisieren | Ordner- und Suchoptionen“.

bild-1-laufwerk-taskleiste-taskbar-wonderbar-anheften-anpinnen-austricksen-trick-anwenden-organisieren-dateiendung-ordner-suchoption

Im nachfolgenden Dialogfenster wechseln Sie zur Registerkarte „Ansicht“, entfernen das Häkchen vor der Option „Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden“ und bestätigen die Änderung mit „OK“.

bild-2-erweiterung-anzeigen-windows-explorer-win7-7-microsoft-ausblenden-deaktivieren-bestätigen-ansicht-register

Die Taskleiste überlisten

Mit folgenden Arbeitsschritten tricksen Sie anschließend Taskleiste aus:

1. Mit einem Rechtsklick auf eine freie Stelle des Desktops öffnen Sie das Kontextmenü und wählen „Neu | Textdokument“.

bild-3-textdokument-neu-desktop-verknüpfung-anheften-sprungliste-windows-explorer

2. Den vorgeschlagenen Namen ändern Sie nach Ihren Bedürfnissen nach folgendem Muster:

Externe Platte H.exe

Die nachfolgende Sicherheitswarnung bestätigen Sie mit „Ja“.

bild-4-neuer-name-vergeben-umbenennen-sicherheitsabfrage-meldung-ja-bestätigen

Mit der Dateiendung „.exe“ wird dem Betriebssystem eine ausführbare Datei vorgegaukelt, die nun an die Taskleiste angepinnt werden kann.

3. Ein Rechtsklick auf die neue Verknüpfung öffnet das Kontextmenü, in dem Sie die Option „An Taskleiste anheften“ auswählen. Sie können aber auch mit gedrückter linker Maustaste das Desktop-Symbol auf die Taskleiste ziehen.

bild-5-rechtsklick-laufwerk-anheften-taskbar-taskleiste-schnellzugriff-sprungliste-anheften-anpinnen

4. Mit der Kombination [Umschalt] und der rechten Maustaste öffnen Sie in der Taskleiste das Kontextmenü des hinzugefügten Laufwerksymbols. Wählen Sie hier die Option „Eigenschaften“.

bild-6-laufwerk-tasbar-superbar-wonderbar-anheften-anpinnen-ziel-ausführen-in

5. Im Dialogfenster „Eigenschaften von…“ wechseln Sie zum Register „Verknüpfung“. In den beiden Feldern von „Ziel:“ und „Ausführen in:“ löschen Sie die vorhandenen Pfade und ersetzen sie durch den Laufwerksbuchstaben Ihres Laufwerkes nach dem Vorbild „H:“. Bestätigen Sie diesen Vorgang mit dem Button „Übernehmen“.

bild-7-dialogfenster-ziel-ausführen-in-laufwerk-buchstabe-einfügen-übernehmen-sybol-anderes-ändern

Wenn Sie noch das Taskleisten-Symbol ändern möchten, klicken Sie nun auf die Schaltfläche „Anderes Symbol“ und suchen sich im nachfolgenden Unterfenster das passende Symbol aus…

bild-8-anderes-symbol-taskleiste-zuweisen-verknüpfung-bestätigen-ok-anpinnen-anheften

…und bestätigen die offenen Dialogfenster mit „OK“.

6. Die auf dem Desktop verbliebene Verknüpfung wird nicht mehr benötigt und kann gefahrlos gelöscht werden.

Ab sofort erreichen Sie mit nur einem Klick über die Taskleiste Ihr Laufwerk.