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Hardware & Software Windows 8

Time Machine für Windows 8/8.1: Dateiversionsverlauf mit digitaler Zeitmaschine für Dateien einrichten und Dateien wiederherstellen

Apple-User kennen sie schon seit Jahren; jetzt gibt es sie auf für Windows: die Time Machine, bei Windows 8 etwas umständlich „Dateiversionsverlauf“ genannt. Wie bei Mac OS funktioniert der Dateiversionsverlauf von Windows 8 wie eine digitale Zeitmaschine, mit der man in der Zeit zurückspringen und alte Dateiversionen wiederherstellen kann. Wir zeigen kurz, wie Sie den Dateiversionsverlauf einrichten, was Sie brauchen und wie man in der Zeit zurückspringt.

Windows-Time-Machine aktivieren

Damit die digitale Zeitmaschine funktioniert, brauchen Sie ein externes Laufwerk, auf dem Windows alle Änderungen aufzeichnet. Das kann eine USB-Festplatte oder eine Netzwerkadresse sein. Die Time Machine wird dann folgendermaßen eingerichtet:

1. Schließen Sie das externe Laufwerk an, etwa eine USB-Festplatte. Die Festplatte wird von Windows nicht exklusiv für den Dateiversionsverlauf genutzt. Sie können die Platte auch weiterhin als normale USB-Festplatte nutzen und dort andere Dateien ablegen. Mit dem Befehl „Netzwerkadresse auswählen“, können Sie auch einen Netzwerkordner oder eine Freigabe auf einer NAS-Netzwerkfestplatte als Backuplaufwerk verwenden.

2. Suchen Sie über die Windows-Suche ([Windows-Taste][Q]) nach „Dateiversion“, und klicken Sie auf „Dateiversionsverlauf“.

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3. Windows sucht anschließend nach angeschlossenen Laufwerken, die sich als Time-Machine-Laufwerk eignen. Per Klick auf „Einschalten“ wird die Zeitmaschine aktiviert. Besteht eine Heimnetzgruppe, können Sie das Laufwerk auch im Heimnetzwerk nutzen. Beantworten Sie dazu die Frage, ob das Laufwerk auch anderen Mitgliedern der Heimnetzgruppe empfohlen werden soll mit „Ja“.

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4. Das Backuplaufwerk ist damit fertig eingerichtet. Windows speichert anschließend die ersten Versionen aller Dateien. Dazu wird der Unterordner „FileHistory“ angelegt, in dem alle Backups und Änderungen gespeichert werden. Das erstmalige Speichern kann je nach Anzahl der Dateien auf dem Rechner wenige Minuten bis einige Stunden dauern. Sie können den Rechner aber wie normal weiternutzen und auch herunterfahren; Windows fährt beim nächsten Hochfahren automatisch im Hintergrund mit der Sicherung fort.

Per Klick auf „Erweiterte Einstellungen“ (in der linken Spalte) lässt sich festlegen, in welchen Zeitabständen die Dateikopien gespeichert werden, wie viele Versionen erhalten bleiben sollen und wie viel Speicherplatz auf dem Laufwerk maximal als Zwischenspeicher genutzt werden darf. Im Normalfall sind die Standardeinstellungen (jede Stunde, 5% des Speicherplatzes und „für immer“) optimal.

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Dateien aus dem Dateiversionsverlauf wiederherstellen

Ist der Dateiversionsverlauf einmal eingerichtet, muss man sich um nichts mehr kümmern. Windows sorgt automatisch dafür, dass neue Dateien und Änderungen an Dateien automatisch im Dateiversionsverlauf abgelegt werden. Im Falles eines Datenverlusts, oder wenn Sie zu einer älteren Version einer Datei zurückkehren möchten, können Sie folgendermaßen die Zeitmaschine anwerfen und verloren geglaubte Dateien oder Änderungen wieder zurückholen:

1. Öffnen Sie wieder das Fenster des Dateiversionsverlaufs, etwa über die Windows-Suche nach „Dateiversion“ oder in der Systemsteuerung über „System und Sicherheit | Dateiversionsverlauf“.

2. In der linken Spalte folgt ein Klick auf „Persönliche Dateien wiederherstellen“.

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3. Dan wechseln Sie zu dem Ordner, in dem sich die betreffende Datei befindet.

4. Über die Pfeiltasten am unteren Rand können Sie wie bei einer Zeitmaschine durch die verschiedenen Dateiversionen blättern. Per Rechtsklick und „Vorschau“ können Sie bei den meisten Dateitypen einen Blick in die jeweilige Version werfen; ist das nicht möglich, lässt sich die Dateiversion auch öffnen.

5. Haben Sie die gesuchte Dateiversion gefunden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner oder die Datei, und rufen Sie den Befehl „Wiederherstellen“ auf. Die derzeitige Version wird daraufhin durch die „alte“ Version aus der Zeitmaschine ersetzt. Mit dem Befehl „Wiederherstellen in“ können Sie auch beide Versionen behalten; die wiederhergestellte Version wird dann unter einem anderen Namen gespeichert.

Per Klick auf den gebogenen grünen Pfeil werden alle angezeigten Dateien und Unterordner wiederhergestellt. Vor der Wiederherstellung prüft Windows, ob und wie viele Dateien bereits mit gleichem Namen im Zielordner vorhanden sind und fragt, ob diese ersetzt oder übersprungen werden sollen. Mit der Option „Für jede Datei entscheiden“ können Sie auch fallweise festlegen, was mit den Dateien geschehen soll.

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Windows: Lieblings-Webseite(n) per Kontextmenü (Rechtsklick) erreichen

Häufig besucht Webseiten möchte man auch mit möglichst wenigen Mausklicks erreichen. Man kann Webseiten direkt aus dem Startmenü öffnen, als Desktop-Verknüpfung anlegen oder direkt als Startseite des Browsers festlegen. Auch das Aufrufen aus den Favoriten ist noch recht schnell, vorausgesetzt die Favoriten sind übersichtlich strukturiert. Es gibt aber auch noch die Möglichkeit, Internetseiten aus dem Kontextmenü der rechten Maustaste heraus aufzurufen.

Das Schnellste ist nicht immer das Beste

Auch wenn die Option der Desktop-Verknüpfungen die schnellste ist, ist sie nicht immer die bessere Wahl. Mit der Zeit sammeln sich so viele Verknüpfungen an, dass der Desktop unübersichtlich wird. Daher sollte man diese Variante nur für temporäre Zwecke benutzt werden.

Für Webseiten, die man jeden Tag mehrfach benötigt, ist das Kontextmenü die bessere Alternative. Um die Webseiten hier einzubinden, sind Änderungen im Registrierungseditor nötig.

Änderung in der Registry – am besten Sicherheitskopie anlegen!

Sicherheitshalber sollte man vor Änderungen der Registry eine Sicherheitskopie der Registrierungsdatenbank vornehmen. Das kostet nicht viel Zeit und kann später jede Menge Ärger verhindern. Wie das geht, erfahren Sie in diesem Artikel.

Und nun zu der Registry-Änderung:

1. Öffnen Sie das Fenster „Ausführen“ mit der Tastenkombination [Windows-Taste][R], geben Sie regedit ein, und bestätigen Sie mit „OK“.

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2. Navigieren Sie im Registrierungseditor zum Ordner

HKEY_CLASSES_ROOTDirectoryBackgroundshell

Erzeugen Sie mit „Bearbeiten | Neu | Schlüssel“ einen neuen Eintrag,…

bild-2-webseite-registry-per-rechtsklick-kontextmenü-schnellzugriff-hkey-classes-root

…und geben Sie den Namen der gewünschten Webseite ein (beispielsweise „Tipps, Tricks und Kniffe“).

In diesem neuen Schlüssel erstellen Sie auf die gleiche Weise einen Unterschlüssel mit dem Namen „command“. Danach führen Sie im Schlüssel „command“ einen Doppelklick auf den Eintrag „Standard“ aus. Geben Sie in das Dialogfenster „Zeichenfolge bearbeiten“ im Bereich „Wert“ folgenden Befehl ein:

opera.exe „http://tipps-tricks-kniffe.de“

Bestätigen Sie dann die Eingabe mit der Schaltfläche „OK“.

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Varianten des Browser-Befehls

Nutzen Sie einen anderen Internet-Browser als den Opera, dann passen Sie den Befehl einfach an, für Firefox etwa „firefox.exe“).

Möchten Sie dagegen bei einer fremdsprachlichen Webseite mit der deutschen Version starten, dann sollte der Befehl wie folgt aussehen:

opera.exe „http://de.wikipedia.org“

Haben Sie noch die eine oder andere Webseite die Sie auf diese Weise öffnen möchten, dann wiederholen Sie die obigen Arbeitsschritte entsprechend oft.

Kein Systemneustart erforderlich

Nach Abschluss aller Arbeitsschritte kann der Registrierungseditor geschlossen werden. Ab sofort können Sie in einem Fenster des Windows-Explorers oder im Desktop mit einem Rechtsklick das Kontextmenü öffnen…

bild-4-rechtsklick-öffnen-kontext-menü-webseite-intenetseite-windows-explorer-desktop

…und die Webseite per Mausklick starten.

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Handy & Telefon iPad iPhone

Das iPhone automatisch in der iCloud sichern

Für Viele ist das iPhone zum alltäglichen Begleiter geworden ist; ein Verzicht auf die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten kaum noch denkbar ist. Im iPhone sammeln sich ganz schnell  Informationen wie Termine, Kontakte und unterschiedliche Dokumente. Umso ärgerlicher, wenn das Gerät defekt ist oder gestohlen wird bzw. verloren geht.

Automatische Backups

Oft merkt man erst in diesem Moment, wie abhängig man vom iPhone geworden ist. Zwar ist ein Ersatz-iPhone schnell gekauft, doch müssen danach alle Einstellungen und Programme umständlich wieder auf das Gerät gebracht werden. Einfacher ist es, wenn man ein Backup seines iPhones hat. Dann kann man schnell den letzten Stand der Sicherung wieder einspielen und das Gerät ist nicht mehr vom alten zu unterscheiden. Doch oft vergessen die User regelmäßig ein Backup zu erstellen. Möchte man dann die Daten zurück sichern, hilft ein veraltetes Backup kaum weiter, da sich seit dem letzten Sicherungstermin einiges auf dem Gerät verändert hat. Doch können Sie diesem Problem ein für alle Mal aus dem Weg gehen, indem sie das iPhone mit Hilfe von Apples iCloud und nur wenigen Einstellungen regelmäßig und ohne Ihr Zutun sichern. Sie können das Sichern nie mehr vergessen. Und so geht’s:

1. Wählen Sie unter dem Menüpunkt „Einstellungen“ die Option „iCloud“ und versichern Sie sich, dass ihre iCloud Account Daten eingegeben und aktiviert sind.

2. Ihnen stehen dann fünf Gigabyte kostenloser Speicherplatz für die Sicherung zur Verfügung. Das sollte für ein Backup der wichtigsten Daten reichen. Benötigen Sie mehr Speicherplatz, können Sie diesen problemlos zukaufen.

3. Als nächstes stellen Sie im iCloud Menü ganz unten in der Option „Speicher & Backup“ den iCloud-Backup Schalter auf „1“.

Von nun an sichert das iPhone automatisch, immer wenn es an das Ladegerät angeschlossen ist, eine WLAN Verbindung hat und gesperrt ist, die Daten in der Cloud. Da Sie das iPhone üblicherweise regelmäßig zuhause aufladen, haben Sie immer zu diesem Termin ein aktuelles Backup, das Sie im Notfall wieder zurück spielen können.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7 Tresor: Kennwörter und Zugangsdaten aus dem Datentresor exportieren und wieder importieren

Wenn Sie unter Windows 7 Kennwörter verwenden, werden diese im sogenannten Windows-Tresor gespeichert. Dieser dient dazu, dass Kennwörter nicht ohne weiteres von Unbefugten eingesehen werden können. Abgespeichert werden neben den Kennwörtern für Microsoft Exchange und Outlook wird hier beispielsweise auch das Passwort von Windows Live gespeichert. Um den Umzug auf einen neuen Rechner zu erleichtern, bietet Windows 7 die Möglichkeit, die Kennwörter zu exportieren. Dies können Sie relativ einfach mit nur wenigen Mausklicks erledigen.

Exportieren der Windows 7 Kennwörter

Um die Kennwörter zu exportieren, klicken Sie auf „Start“ und wählen anschließend die „Systemsteuerung“ aus. Wählen Sie nun die Option „Benutzerkonten und Jugendschutz“ aus, und klicken Sie auf „Verwalten Sie die Windows-Anmeldeinformationen“. Unter den Anmeldeinformationen werden die Daten des Windows-Tresors verwaltet.

Gehen sie zum Bereich „Windows-Tresor“ und klicken Sie auf die „Tresor sichern“, um den Inhalt des Tresors zu exportieren. Sie können nun zunächst einen passenden Namen für die Sicherung angeben und im Anschluss festlegen, wo genau die Daten abgespeichert werden sollen. Dabei empfiehlt es sich die Speicherung auf einer externen Festplatte oder einem USB-Stick. Sie haben jedoch auch die Möglichkeit die Sicherung zunächst auf der Festplatte zu speichern und erst anschließend auf ein externes Speichermedium zu übertragen. Drücken sie danach die Tastenkombination [STRG][ALT][ENTF]. Mit dieser rufen Sie den sicheren Desktop auf, über den Sie das Kennwort für den Windows Tresor eingeben können.

Windows 7 Kennwörter importieren

Um die Kennwörter auf dem neuen Rechner zu importieren, gehen Sie zunächst gleich vor. Wählen Sie jedoch die Option, dass Sie den Windows „Tresor wiederherstellen“ möchten. Im nächsten Schritt müssen Sie noch die Datei auswählen, welche die Daten des Tresors enthält. Sie erkennen diese an der Endung .crd. Ganz wichtig: Achten Sie auf eine sichere Verwahrung des exportierten Windows-Tresors, so dass dieser nicht in die Hände von Unbefugten gelangen kann.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Backup Registrierdatenbank: Sicherungskopien der Registry anlegen und Backup wiederherstellen

Die Registrierdatenbank – kurz Registry – ist ein mächtiges Werkzeug. Hier sind mehrere tausend Konfigurationseinstellungen von Windows gespeichert. Mit welchem Hintergrundbild Sie den Desktop schmücken, welche Sounds aus dem Lautsprecher kommen, wie schnell die Maus sich über den Desktop bewegt und vieles mehr. Gut versteckt finden Sie hier auch wichtige Einstellungen, die für mehr Tempo sorgen.

Sicherungskopien der Registry anlegen

Einige wichtige Optimierungen lassen sich nur durch das direkte Bearbeiten der Registrierdatenbank vornehmen. Änderungen an der Registry sollten Sie allerdings mit einer gehörigen Portion Vorsicht und Aufmerksamkeit durchführen. Die Registry verzeiht keine Fehler. Sobald Sie in der Registrierdatenbank eine Änderung vornehmen, ist die neue Einstellung sofort aktiv. Es gibt keine Sicherheitsabfrage, ob Sie die Änderungen auch tatsächlich vornehmen möchten und auch keine Rückgängig-Funktion, um versehentliche Änderungen ungeschehen zu machen.

Zur Sicherheit sollten Sie daher vor der Bearbeitung der Registrierdatenbank eine Sicherheitskopie anfertigen. Im Falle eines Falles können Sie dann recht einfach wieder zum Ursprungszustand zurückkehren.

Die einfachste Möglichkeit zur Sicherung der Registrierdatenbank bietet die Systemwiederherstellung von Windows. Hiermit speichern Sie eine Momentaufnahme, einen Snapshot Ihres Systems inklusive Registry. Sollte etwas schief gehen, können Sie später alle Änderungen wieder „zurückspulen“ bis zur gespeicherten Momentaufnahme.

Snapshot der Registry anlegen

Um einen Snapshot und damit eine Sicherung der Registrierdatenbank vorzunehmen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][Pause].

2. Klicken Sie in der linken Spalte auf „Computerschutz“.

3. Es folgt ein Klick auf die Schaltfläche „Erstellen“.

4. Geben Sie einen Namen für den Wiederherstellungspunkt ein – z.B. Sicherungskopie vor Registryänderung – und klicken Sie auf „Erstellen“.

5. Windows speichert anschließend den aktuellen Zustand Ihres Computers.

5. Sobald die Sicherung abgeschlossen ist, verlassen Sie das Dialogfenster per Mausklick auf „Schließen“.

Mit Hilfe des Wiederherstellungspunkts legen Sie auch gleichzeitig eine Sicherheitskopie der Registrierdatenbank an. Im Falle eines Falles, können Sie jederzeit wieder zum Ursprungszustand zurückkehren.

Sicher ist sicher: Vor dem Bearbeiten der Registrierdatenbank sollten Sie einen Wiederherstellungspunkt anlegen.

Alte Registry wiederherstellen

Sollte es nach der Bearbeitung der Registrierdatenbank zu Problemen kommen, können Sie Windows jederzeit wieder bis zur Momentaufnahme „zurückspulen“, indem Sie folgendermaßen vorgehen:

1. Klicken Sie auf die Start-Schaltfläche, und rufen Sie den Befehl „Alle Programme | Zubehör | Systemprogramme | Systemwiederherstellung“ auf.

2. Klicken Sie auf „Weiter“.

3. Klicken Sie in der Spalte „Datum und Uhrzeit“ auf den Tag, an dem Sie den Wiederherstellungspunkt angefertigt haben. Markieren Sie den gewünschten Wiederherstellungspunkt, und klicken Sie auf „Weiter“.

4. Im nächsten Fenster zeigt Windows zusätzliche Informationen zum ausgewählten Wiederherstellungspunkt. Um das „Zurückspulen“ durchzuführen, klicken Sie auf Weiter.

5. Windows versetzt das Betriebssystem inklusive Registrierungsdatenbank anschließend wieder in den Zustand zum Zeitpunkt des Wiederherstellungspunktes. Alle Änderungen seit dem Zeitpunkt des Wiederherstellungspunktes gehen dabei verloren.

Die Systemwiederherstellung von Windows arbeitet wie eine Zeitmaschine und versetz Windows wieder zurück in einen „alten“ Zustand.

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Mozilla Firefox: Passwörter von Webseiten sichern und auf andere Computer übertragen

Mozilla Firefox speichert auf Wunsch im Laufe der Zeit alle im Internet vergebenen Passwörter im Hintergrund ab. Von Zeit zu Zeit sollte aber eine Sicherheitskopie aller Passwörter angelegt werden, da man sich nicht immer alle Zugangsdaten merken kann. Das Add-On „Password Exporter“ ermöglicht auf einfache Weise das extrahieren aller vorhandenen Kennwörter und das Abspeichern auf Festplatte, USB-Stick oder Speicherkarte. Dadurch hat man auch die Möglichkeit, die Daten auf das Notebook, oder den Computer am Arbeitsplatz zu übertragen.

Es gibt natürlich auch die Möglichkeit mit „Firefox Sync“ alle, von Ihnen genutzte Computer, zu synchronisieren. Das ist zwar mit ein wenig Aufwand verbunden, aber bei dem eigenen PC und Notebook normalerweise kein Problem. Da aber alle Browserdaten auf einem externen Server gespeichert werden, muss jeder für sich entscheiden, ob er das mit einem gewissen Risiko behaftete Auslagern von Dateien eingehen will. Zum Anderen ist es aber auch nicht allen Mitarbeitern gestattet, private Computer mit dem PC am Arbeitsplatz zu synchronisieren. Wie Sie die Synchronisierung durchführen, können Sie in diesem Artikel nachlesen.

Aber nun zur Passwort-Sicherung mit dem Add-On „Password Exporter“:

1. Starten Sie den Firefox Browser und rufen die Seite „https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/password-exporter/“ auf.

2. Mit dem Button „Add to Firefox“ laden Sie das Add-On herunter und folgen dann den Installationsanweisungen. Nach einem Neustart des Browsers ist die Installation des „Password Exporters“ abgeschlossen.

3.  Klicken Sie nun oben links auf den „Firefox“ Button und rufen im Kontextmenü die Option „Add-ons“ auf.

4. Im Bereich „Erweiterungen“ suchen Sie den Eintrag „Password Exporter“, klicken dort auf die Schaltfläche „Einstellungen“ und im neuen Dialogfenster auf „Passwörter exportieren“. Den Sicherheitshinweis bestätigen Sie mit dem Button „Akzeptieren“, andernfalls wird das Exportieren der Daten abgebrochen.

5. Wählen Sie nun einen Speicherort aus und klicken auf „Speichern“. Nach ein paar Sekunden sind die Passwörter exportiert. Bestätigen Sie das Informationsfenster mit „OK“ und schließen das offene Dialogfenster.

6. Wechseln Sie nun zu dem anderen Computer oder Notebook, starten den Firefox-Browser und prüfen, ob dort auch das Tool „Password Exporter“ installiert ist. Wenn nicht, dann wiederholen Sie hier die ersten beiden Arbeitsschritte. Danach schließen Sie den USB-Stick oder die Speicherkarte an den PC an.

7. Wechseln Sie im Browser zu den Add-Ons mit Klick auf den „Firefox“ Button und im Kontextmenü auf „Add-ons“ und suchen im Register „Erweiterungen“ den Eintrag „Password Exporter“.

8.  Hier klicken Sie wieder auf „Einstellungen“ und dann auf „Passwörter importieren“.

9. Wählen Sie nun den Speicherort auf Ihrem Wechseldatenträger. Mit einem Doppelklick auf die Datei „password-export…“ werden alle Kennwörter auf diesem PC gespeichert.

10. Im Dialogfenster „Passwörter importieren/exportieren“ wird der Fortschritt des Kopiervorganges angezeigt. Warten Sie, bis die Anzeige komplett ist und der „Import abgeschlossen“ ist. Danach können Sie das Fenster schließen und den Wechseldatenträger wieder entfernen.

Sicherheitshinweis: Sollten Sie die Passwörter auf einen Computer/Notebook übertragen haben, mit dem mehrere Personen arbeiten, ist ratsam alle Passwörter wieder zu entfernen.

In diesem Artikel können Sie nachlesen, wie die Löschung der Kennwörter vorgenommen wird.