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Abhörsicher telefonieren mit Signal und RedPhone (Update)

Schon im August 2014 berichteten wir über das abhörsichere Telefonieren mit RedPhone (Android) und Signal (iPhone). Beide Apps sind vom gleichen Entwickler. Warum sie unterschiedliche Namen tragen, bleibt wohl das Geheimnis von Open Whisper Systems. Was in der Vergangenheit bereits gemunkelt wurde, ist nun Gewißheit. Aus RedPhone wurde Signal. Und damit nicht genug. Der App für Krypto-Telefonie wurde nun auch der Messenger TextSecure hinzugefügt. Das diese Ereignisse zu einer gewissen Verwirrung führen können, liegt auf der Hand. Dazu ein paar Erklärungen.

Von RedPhone über TextSecure zu Signal

Seit November 2015 funktioniert die App RedPhone nicht mehr. Nutzer die ein Telefonat starten wollen, bekommen die Meldung We´ve moved to Signal…! Über den Button Install Signal wird die neue Version direkt als Download angeboten.

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Durch die Zusammenführung von RedPhone und dem Messenger erscheint derzeit noch die App TextSecure. Die Namensumstellung wird wohl in den nächsten Updates erst erfolgen.

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Wer aber schon den Messenger TextSecure installiert hat, der benötigt keinen erneuten Download, da in dieser App die RedPhone-Funktionen bereits integriert sind. In diesem Fall kannst du RedPhone gefahrlos deinstallieren.

Signal oder WhatsApp?

Im Erscheinungsbild ist das neue Signal (TextSecure) dem WhatsApp sehr ähnlich. Bei beiden Apps kann man über den Chat-Kontakt mit dem in der Kopfzeile befindlichen Telefonhörer-Icon ein Voice-Over-IP-Telefongespräch führen.

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Mit Signal ist es halt duch die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nur seeeehr viel sicherer.

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Abhörsicher verschlüsselt telefonieren mit Signal und RedPhone

Wer telefoniert, kann ganz einfach abgehört werden. Das musste nicht nur die Bundeskanzlerin Angela Merkel am eigenen Leib erfahren. Für sie wurde aus diesem Grund extra ein abhörsicheres Handy entwickelt. Allerdings kostet so ein Kanzlerhandy schlappe 2.500 Euro. Es geht auch kostenlos. Mit kostenlosen Apps für  iPhone und Android kann jedermann verschlüsselte und abhörsichere Telefonate führen.

Aus iPhones und Androids echte Krypto-Handys machen

Besonders einfach geht das mit den kostenlosen Apps Signal für iOS und RedPhone für Android. Beide Apps stammen vom gleichen Entwickler, heißen in den App-Stores – aus welchem Grund auch immer – unterschiedlich. Egal: Werden Telefonate nicht über die normale Telefon-App, sondern über Signal bzw. RedPhone geführt, schauten NSA & Co. in die Röhre. Denn die Gespräche werden abhörsicher verschlüsselt.

Technisch passiert dabei folgendes: Das Telefongespräch wird nicht übers normale Handynetz geführt, sondern über eine verschlüsselte VoIP-Datenverbindung. Die Datenpakete werden mittels ZRTP-Protokoll und AES 128 Bit Verschlüsselung verschlüsselt. Wichtig ist natürlich, dass beide Gesprächspartner entweder Signal oder RedPhone zum Telefonieren verwenden. Wer nicht über eine Datenflat verfügt, sollte zudem beachten, dass jedes Gespräch das mobile Datenvolumen belastet.

Krypto-Handy einrichten

Die Installation der Kryptographie-Apps ist kinderleicht. Nach der Installation von Signal oder RedPhone müssen Sie das eigene Handy zunächst registrieren, indem Sie Ihre Mobilnummer angeben und prompt per SMS einen Bestätigungscode erhalten.

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Nach der Bestätigung kann es auch schon losgehen mit verschlüsselten Nachrichten. Findet die App im Adressbuch bereits Kontakte, die ebenfalls bei Signal/RedPhone registriert sind, können Sie sofort einen verschlüsselten Anruf starten. Konakten, die noch nicht registriert sind, kann man ganz einfach eine Einladung schicken.

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Für noch mehr Sicherheit erscheinen während des Gesprächs im blauen Kasten zwei vom System generierte Wörter. Diese fungieren wie Code-Wörter, die auf beiden Displays erscheinen und über die man ggfs. die Identität des Gegenübers prüfen kann.

Die Gesprächsqualität ist erstaunlich gut. Allerdings kommen die Gespräche mit einer Verzögerung von einigen Millisekunden an; vermutlich, weil die Sprachpaket zuerst verschlüsselt und auf dem Handy des Gesprächspartner wieder entschlüsselt werden müssen. Aber was tut man nicht alles, um nicht abgehört werden zu können.

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Notebook mit virtuellem Router als WLAN-Hotspot einrichten

Stehen Ihr Computer und der Router auch in einem anderen Zimmer Ihrer Wohnung? Dann haben Sie bestimmt schon einmal festgestellt dass das WLAN-Signal in den restlichen Zimmern immer mehr abnimmt. Kleine Endgeräte wie Smartphones oder Tablet-PC´s haben mit schwachen Signalen häufig mal Probleme. In Räumen mit dicken Wänden oder einem großen Stahlbeton-Anteil kann eine WLAN-Verbindung auch mal ganz abreißen. Für Notebooks reichen diese schwächeren Signale in der Regel aus, um eine stabile Verbindung zu gewährleisten. Und dies ist die Lösung des Problems: Das Notebook kann als virtuelle Router die WIFI-Verbindung erheblich verbessern.

Dazu ist nur ein kleines Zusatztool namens Virtual Router erforderlich. Das Programm sehr einfach zu bedienen und benötigt nur minimalste Einstellungen. Allerdings funktioniert das Programm nur ab Windows 7 Home Premium aufwärts. Die Betriebssysteme XP und Vista werden nicht unterstützt.

Virtual Router ist kostenlos im Web erhältlich. Laden Sie es am besten bei Chip.de oder auf der Hersteller-Webseite von CodePlex herunter. Klicken Sie auf den Button Download und folgen Sie anschließend dem Installations-Assistenten.

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Nach der Installation starten Sie das Programm Virtual Router. Legen Sie im Programmfenster ein Passwort fest, wählen Sie dann bei Shared Connection die Option Drahtlosnetzwerkverbindung aus, und klicken Sie dann auf Start Virtual Router.

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Als nächstes nehmen Sie sich Ihre mobilen Endgeräte wie iPhone oder Tablet zur Hand und starten über die App der Einstellungen eine neue WLAN-Suche. Die Geräte werden nun den neuen WLAN-Hotspot mit Namen VirtualRouter.codeplex.com anzeigen. Wählen Sie den neuen Hotspot aus und geben Sie dann das Passwort ein, dass bei der Einrichtung des Tools festgelegt wurde. Tippen Sie dann nur noch auf die Schaltfläche Verbinden und eine  WPA2 verschlüsselte Verbindung wird aufgebaut.

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Im Programmfenster des Virtual Router werden alle verbundenen Geräte mit MAC- und IP-Adresse im Bereich Peers Connected angezeigt.

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Zur einfacheren Unterscheidung der angeschlossenen Geräte, können die Symbole geändert werden. Mit einem Rechtsklick auf ein Gerät öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Properties (Eigenschaften) aus.

Im neuen Dialogfenster gelangen Sie über die Schaltfläche Change Icon zur Symbolauswahl. Markieren Sie mit einem Mausklick das gewünschte Icon und bestätigen Sie mit dem Button Save.

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Der virtuelle Router funktioniert übrigens auch mit einem PC der nur mit einem Ethernetkabel mit einem Modem verbunden ist. Natürlich muss der Computer dafür auch einen WLAN-Adapter besitzen.

Noch einfacher kann man einen virtuellen Router nicht erstellen.

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Handy & Telefon iPhone

iPhone Blitz: Den LED-Blitz als Signal für neue SMS und andere Hinweise verwenden

Sobald eine neue SMS-Nachricht eintrudelt, macht sich das iPhone per Signalton und Vibrationsalarm bemerkbar. Wem das noch nicht reicht, kann noch einen Gang höher schalten und eine weitere Signalisierung aktivieren: das Aufblitzen der Kameraleuchte.

Bei Nachricht blitzen: Der Blitz als SMS-Alarm

Eigentlich dient der Kamerablitz nur zum Ausleuchten von Fotos oder – mit entsprechender App – als Taschenlampe. Sie können das iPhone aber auch so einrichten, dass der Blitz beim Eintreffen neuer SMS kurz aufleuchtet. Damit gibt’s bei neuen Nachrichten nicht nur eine akustische, sondern auch eine optische Meldung. Gut für alle, die auf keinen Fall eine neue SMS verpassen möchten. Und so richten Sie den SMS-Alarm per Kamerablitz (verfügbar ab iOS 5) ein:

1. Wechseln Sie in den Bereich „Einstellungen“.

2. Tippen Sie auf „Allgemein“ und dann auf „Bedienungshilfen“.

3. Blättern Sie nach unten, und schalten Sie die Option „LED-Blitz bei Hinweisen“ ein.

Jetzt macht das iPhone auch durch kurzes Aufblitzen der Kameraleuchte auf SMS-Nachrichten, Termine und andere wichtige Hinweise aufmerksam. Dabei sollte man natürlich bedenken, dass bei vielen eintrudelnden Nachrichten der Akku durch das ständige Aufflackern des Blitzes schneller zur Neige geht.

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Simple Timer: So erinnert Sie Firefox an wichtige Termine

Haben Sie auch schon mal beim Surfen im Internet die Zeit vergessen und dadurch einen wichtigen Termin verpasst? Natürlich gibt es genügend technische Möglichkeiten um sich an Termine zu erinnern. Ganz klassisch: Einfach den Wecker stellen. Aber wer denkt schon immer daran? Ein kostenloses Add-on für den Firefox-Browser übernimmt die Erinnerungsfunktion.

Die Erweiterung „Simple Timer“ ist recht einfach zu bedienen und ermöglicht sogar die automatische Aktivierung einer vorher festgelegten Webseite. Tolle Sache, gerade wenn man auf den letzten Drücker bei eBay auf einen Artikel bieten möchte.

Für den Download des Add-ons klicken Sie auf den „Firefox“-Button und wählen im Kontextmenü die Option „Add-ons“ aus. Geben Sie oben rechts in das Eingabefeld den Begriff „Simple Timer“ ein und starten Sie den Suchvorgang. Das Add-on erscheint in der Ergebnisliste ganz oben.

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Mit dem Button „Installieren“ wird es Ihrem Browser hinzugefügt und mit einem Browser-Neustart aktiviert.

„Simple Timer“ wird als Uhren-Symbol unten rechts in der Add-on-Leiste angezeigt.

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Soll eine Erinnerung eingegeben werden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Wecker-Symbol und wählen im Kontextmenü „Benachrichtige, wenn…“.

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Im nachfolgenden Dialogfenster legen Sie alle Parameter für die Erinnerung fest. Im Feld „Beschreibung“ geben Sie dem Termin einen Namen und stellen die Uhrzeit ein. Mit dem Button „Zufügen“ und mit „OK“ wird der Termin der Liste der Benachrichtigungen hinzugefügt und scharf geschaltet.

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Soll der Termin in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, aktivieren Sie die Option „wiederkehrend“. Mit der Schaltfläche „täglich“ wählen Sie den Intervall aus. Zur Verfügung stehen folgende Möglichkeiten:

  • täglich
  • Wochentage (Montag-Freitag)
  • Wochenende
  • Montag
  • Dienstag
  • Mittwoch
  • Donnerstag
  • Freitag
  • Samstag
  • Sonntag

Die Option „Forever“ legt einen unbefristeten Wiederholungszeitraum fest, die Option „Until“ in Verbindung mit einem Datum legt einen befristeten Zeitraum fest.

Ist die Zeit gekommen, wird der Termin mittels einem Popup und einem akustischen Signal angezeigt.

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Der Erinnerungstermin kann auch mit einer Webseitenadresse kombiniert werden, die zum eingestellten Zeitpunkt aufgerufen wird. Dazu tragen Sie im Dialogfenster der Terminerfassung im Feld „URL“ die Internetadresse der Webseite ein.

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Allerdings muss der Firefox-Browser aktiv sein, damit die Erinnerungen angezeigt werden. Termine, die ablaufen während der Browser geschlossen ist, werden bei einem erneuten Start als abgelaufene Erinnerungen angezeigt.

Über die „Optionen“ können Sie weitere Einstellungen vornehmen.

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Hier können beispielsweise die Audio-Optionen der Benachrichtigungen bearbeitet werden.

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Weitere Einstellungen wie das Klickverhalten der Maus, das Aussehen des Timers und ähnliches können hier vorgenommen werden.

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Android Handy & Telefon

Mit dem Flugmodus automatisch beim Android-Smartphone Akkuleistung sparen

Stromsparen ist bei Smartphones gar nicht so einfach. Jede Menge im Hintergrund laufende Prozesse, Beleuchtung, Multimedia-Anwendungen und andere Umstände fressen viel Strom. Während des Tages lässt sich dadurch kaum Akkuleistung sparen. In der Nacht jedoch oder bei regelmäßig wiederkehrenden Zeitspannen können Sie mit ein paar Tricks sehr viel Strom einsparen.

Flugmodus-Wechsel ohne PIN-Eingabe

Das größte Einsparpotential wird durch die Aktivierung des „Flugmodus“ erreicht. Egal ob für die Nachtruhe, am Arbeitsplatz, für die Dauer einer Besprechung oder tatsächlich bei einer Flugreise.

Hier sind aber zwei Sachen zu beachten. Zum einen dürfen Sie nicht vergessen, den Flugmodus wieder auszuschalten; zum anderen muss man dann wieder die PIN-Nummer eingeben.

Die kostenlose App „Auto Airplane Mode“ nimmt Ihnen diese Arbeit ab. Sie können Schaltzeiten eingeben, die Ihr Handy automatisch in den Flugmodus versetzen und nach Ablauf der Zeitspanne den Modus wieder deaktivieren. Wahlweise kann währenddessen die WLAN-Verbindung bestehen bleiben.

In der kostenpflichtigen Pro-Version für 0,76 Euro lassen sich sogar unterschiedliche Zeiträume für jeden Wochentag programmieren. Für dieses bisschen (werbefreien) Luxus ist der Preis trotz allem angemessen. Lohnt sich aber nur für Benutzer, die regelmäßig Ihr Telefon ausschalten (müssen). Ist eine Woche mal komplett programmiert, muss man sich nicht mehr darum kümmern.

In diesem Beispiel bleiben wir aber bei der kostenlosen Version und testen die App mit einem „Huawai Ascend Y201 Pro“.

Die App „Auto Airplane Mode“ ist im Google Play-Store als Download erhältlich. Klicken Sie hier um direkt zum Angebot zu gelangen. Mit der Schaltfläche „Installieren“ laden Sie die App auf Ihr Smartphone.

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Nach der Installation auf Ihrem Mobiltelefon starten Sie die App. Um die Uhrzeiten für den nächsten Einsatz festzulegen, tippen Sie auf die Start- und Stop-Zeit und stellen die Zeiten ein. Für die Aktivierung der Schaltzeiten, tippen Sie auf die Schaltfläche „Auto Airplane Mode on“.

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Der Flugmodus startet nun zur festgelegten Zeit und schaltet die Mobilfunkverbindung aus. In der Statusanzeige Ihres Smartphones wird anstatt des Signalstärke-Symbols ein Flugzeugsymbol abgebildet.

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Während der Laufzeit des Flugmodus ist es auch möglich, per WLAN ins Internet zu gelangen. In den Programmeinstellungen aktivieren Sie hierzu die Option „Wifi“.

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Mit der Option „Themes“ ändern Sie lediglich die Farbe des Bildschirmhintergrunds.

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Alles in allem ist die App „Auto Airplane Mode“ ein nettes, kleines Tool mit dem man die dauernde Eingabe der PIN im Flugmodus umgehen und bei regelmäßiger Nutzung auch noch Akkuleistung sparen kann.

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Open Signal Maps: Standorte und Stärke der Mobilfunkmasten anzeigen

Wer unter Elektrosmog leidet, sollte sich diese Karte besser nicht anschauen. Der Onlinedienst „Open Signal Maps“ zeigt, wo in der Umgebung die Funkmasten der Mobilfunkbetreiber stehen und wie groß die Reichweise und Strahlenbelastung ist. Dank Android-App auch unterwegs.

Mobilfunkmasten orten

Es ist ein Dilemma: Niemand möchte in der Nähe eines Mobilfunkmastes wohnen, aber jeder möchte mobil erreichbar sein. Daher werden die genauen Standorte der Sendemasten von den Providern gerne verschwiegen. Wer genau wissen möchte, wo ein Mast steht und wie hoch die Strahlenbelastung und Netzabdeckung ist, sollte einen Blick auf die Webseite opensignalmaps.com werfen. Hier erkennen Sie haargenau, wie stark es in der Umgebung strahlt.

Beim ersten Aufruf wird meist automatisch der aktuelle Standort erkannt. Falls nicht, geben Sie ins Suchfeld Ihren Wohnort ein und klicken auf „Search“. Die farbigen Markierungen zeigen, wie stark es im Umfeld strahlt. Von orange (starkes Signal) bis blau (schwaches Signal).

Im rechten Einstellfenster können Sie festlegen, welche Funkmasten angezeigt werden, zum Beispiel alle oder nur die Mobilfunkantennen von Vodafone, O2, E-Plus oder Telekom; oder welche gerade sonst noch im gewählten Kartenausschnitt funken.

Wo steht der nächste Sendemast?

In der Ansicht „Coverage Map“ sehen Sie standardmäßig die Funkstärke der Sendemasten. Um die Position der Funkmasten anzuzeigen, klicken Sie auf „Tower Map“. Jetzt erkennen Sie ganz genau, wo sich ein Sendemast befindet und wem er gehört.

Einen ähnlichen Service gibt es unter emf2.bundesnetzagentur.de/karte.html auch von der Bundestnetzagentur. Allerdings weit weniger ausführlich und optisch nicht so ansprechend wie das OpenSignalMaps-Angebot.

Funkmasten und mehr in der App anzeigen

Wer auch unterwegs die Netzabdeckung prüfen möchte, sollte die kostenlose Android-App „OpenSignalMaps“ installieren. Hier gibt’s noch mehr Informationen. Unter „Übersicht“ sehen Sie, in welcher Richtung sich der nächste Funkmast befindet. Die „Karte“ zeigt den Standort der Funkmasten in der Umgebungskarte. Und mit „Graph“ sehen Sie die Funkabdeckung des Handys im Zeitvergleich. Die Übersicht „Funkmasten“ verrät, mit welchen Masten das Handy derzeit verbunden ist.

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Lifestyle & Leben

SAT-Empfang ab 2012: Testen, ob die SAT-Anlage für digitalen Satelliten-Empfang geeignet ist

Der 20. April 2012 ist ein wichtiger Tag für alle Fernsehzuschauer mit Satelliten-Schüssel. Denn an diesem Tag wird die analoge Ausstrahlung deutscher TV-Programme abgeschaltet. Ab diesem Zeitpunkt senden alle privaten und öffentlich-rechtlichen Sender nur noch im Digitalformat. Stellt sich die Frage, ob der eigene SAT-Receiver und die SAT-Schüssel überhaupt digitaltauglich sind? Das lässt sich leicht herausfinden.

Ob die eigene Sat-Anlage bereits Digitalfernsehen oder noch das analoge Format empfängt, können Sie ganz einfach selbst herausfinden. Und zwar so:

1. Schalten Sie in einen der folgenden Sender:

  • Das Erste
  • ZDF
  • BR
  • ProSieben
  • SAT.1
  • RTL

2. Rufen Sie die Videotextseite 198 auf. Seit der IFA 2010 stehen auf dieser Seite allgemeine Informationen rund um die geplante Abschaltung des analogen Signals. Zudem hilft die Seite bei der Identifizierung des eigenen Anschlusses. Denn die Seite 198 wird in zwei Varianten ausgestrahlt: als analoge und als digitale Variante:

Analog: Wird das Fernsehsignal analog ausgestrahlt, werden Sie auf der Videotextseite 198 gebeten, auf den digitalen Empfang umzuschalten.

Digital: Empfangen Sie das Fernsehsignal bereits digital, steht auf der Videotextseite 198, dass alles in Ordnung ist und Sie bereits fit sind für den Digitalempfang.