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Windows 8/8.1: SkyDrive-Dokumente offline verfügbar machen und Cloud-Dateien auch ohne Netzwerkverbindung bearbeiten

Seit Windows 8.1 gibt es im Windows Explorer als Standard-Speicherort die SkyDrive-Ordner. SkyDrive ist die Cloud-Speicherlösung von Microsoft. Mehrere Gigabyte Cloud-Speicherplatz sind für jeden Windows-User gratis. Dort gespeicherte Dateien stehen auf allen Rechnern mit SkyDrive-Zugang zur Verfügung; eine Internetverbindung reicht. Doch was tun, wenn man SkyDrive-Dateien auch offline, also ohne Internetverbindung nutzen möchte, etwa im Urlaub oder im Flugzeug? Auch dafür gibt es eine Lösung.

SkyDrive-Dokumente offline verfügbar machen

Wenn Sie Dateien im SkyDrive-Ordner ablegen, verbrauchen sie auf der eigenen Festplatte kaum noch Speicherplatz. Lokal wird nur noch ein Vorschaubild abgelegt. Die eigentliche Datei befindet sich im Netz auf dem SkyDrive-Ordner. Erst wenn die Datei gebraucht wird, wird sie heruntergeladen. Damit die Dateien auch ohne Netzanbindung geöffnet und bearbeitet werden können, lassen sie sich auf Knopfdruck herunterladen und zusätzlich auf dem eigenen Rechner speichern.

Dazu müssen Sie im SkyDrive-Ordner nur mit der rechten Maustaste auf den Ordner oder die Datei, die Sie offline nutzen möchten. Mit dem Befehl „Offline verfügbar machen“ wird die Datei auf den eigenen Rechner kopiert. Alle offline verfügbaren Dateien lassen sich jetzt auch ohne Internetverbindung bearbeiten.

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Praktisch: Sobald Sie wieder online sind, werden die Änderungen automatisch an SkyDrive übermittelt; die geänderte Datei ist danach auch online wieder auf dem aktuellen Stand. Ob eine Datei oder ein Ordner offline verfügbar ist, zeigt der Windows-Explorer in der Ansicht „Details“. In der Spalte „Verfügbarkeit“ steht dann entweder „Nur online“ oder „Offline verfügbar“.

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Excel Hardware & Software Office Software Word

Office 2007, 2010 und 2013: Den Zugriff auf den Befehl „Speichern unter“ beschleunigen

In den Office-Programmen wie Excel, Word und PowerPoint wird der Befehl „Speichern unter“ in der Regel per Mausklick ausgeführt. Je nach Office Version sind dafür unterschiedlich viele Klicks erforderlich. Bis Version 2010 waren zwei Mausklicks nötig um den Windows-Explorer zu erreichen, bei Office 2013 sind es schon drei Klicks. Mit einer entsprechend konfigurierter Schnellzugriffsleiste oder der richtigen Tastenkombination geht das sehr viel schneller.

Öffnen Sie ein Office-Programm, beispielsweise Excel und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Diskettensymbol. Wählen Sie im Kontextmenü die Option „Passen Sie die Symbolleiste für den Schnellzugriff an“.

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Im Dialogfenster der Optionen markieren Sie in der Liste der häufig verwendeten Befehle den Eintrag „Speichern unter“ und schieben ihn mit der Schaltfläche „Hinzufügen“ in den rechten Bereich „Symbolleiste für den Schnellzugriff anpassen“. Anschließend bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

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Ab sofort reicht ein Mausklick auf das „Speichern unter“ Symbol in der Schnellzugriffsleiste um den Windows-Explorer aufzurufen.

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Speichern Sie dann wie gewohnt Ihre Datei im gewünschten Ordner oder im SkyDrive.

Diejenigen die die Bedienung per Tastatur vorziehen, gelangen bei den Office-Versionen 2007 und 2010 mit der Tastenkombination [Alt][D][T] und bei Office 2013 mit [Alt][D][H] ebenfalls zur „Speichern unter“-Funktion.

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Mit den Zahlentasten gelangen Sie dann zum gewünschten Speicherplatz auf Ihrem Computer/SkyDrive.

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Microsoft Office 2013 vom SkyDrive trennen

Mit aller Macht möchte Microsoft die User dazu bringen, Dateien online in der Cloud zu speichern. So soll Microsofts „SkyDrive“ dem Konsumenten schmackhaft gemacht werden. Wer aber dem allgemeinen Online-Speicher-Hype nicht folgen möchte, kann recht einfach sein Office 2013 von dem „SkyDrive“ trennen.

SkyDrive deaktivieren

Den SkyDrive-Speicher, der beim Speichern von Word-Dokumenten und Excel-Tabellen immer an erster Stelle steht, lässt sich recht einfach abschalten. Danach ist nur der „lokale“ Speicher verfügbar. Dazu starten Sie einfach das betreffende Office-Programm, beispielsweise Excel und klicken auf „Datei | Optionen“.

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Im Dialogfenster der Optionen rufen Sie die Kategorie „Speichern“ auf und entfernen das Häkchen vor der Option „Zusätzliche Speicherorte anzeigen, auch wenn eine Anmeldung erforderlich ist“. Bestätigen Sie anschließend die Änderung mit „OK“.

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Ab sofort wird beim Speichern kein „SkyDrive“ mehr angezeigt und nur der „Lokale Speicherort“ ist erreichbar.

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Wiederholen Sie diese Arbeitsschritte mit allen anderen Office-Programmen, die vom SkyDrive getrennt werden sollen.

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Internet & Medien

Cloud-(Un)sicherheit: US-Behörden haben Zugriff auf sämtliche Cloud-Daten

Lange wurde es vermutet, jetzt ist es sogar amtlich: US-Behörden dürfen ungeniert auf sämtliche Daten in Clouds zugreifen. Und das bereits seit Jahren. Wer Daten zum Beispiel bei iCloud, Google Drive oder Dropbox gespeichert hat, muss damit rechnen, dass auch FBI, NSA, CIA und wie die US-Behörden alle heißen darauf Zugriff haben. Einzige Bedingung: Die Cloud-Server müssen in den USA stehen – was bei fast allen Cloud-Diensten der Fall ist.

Schnüffelerlaubnis nur für Nicht-US-Bürger

Der freie Zugriff auf die Cloud-Daten ist in den USA durch das Gesetz „Foreign Intelligence Surveillance Act„, kurz FISA geregelt. US-Behörden wie FBI, CIA oder NSA dürfen demnach ohne Einwilligung der Nutzer die Cloud-Daten durchforsten. Ausgenommen sind kurioserweise alle US-Bürger. Die Schnüffelerlaubnis gilt nur für Nicht-US-Bürger.

Die US-Behörden können damit bei jedem Cloud-Benutzer Data-Mining betreiben und Profile anlegen, das bis zum Jahr 2008 zurückreichen. Und das ohne Begründung oder richterlichen Beschluss. Die Cloud-Daten liegen offen wie Postkarten.

Datenschutz

Was man dagegen tun kann

Wehren kann man sich gegen die Durchsuchung nicht. Wer nicht möchte, dass US-Behörden in den eigenen Cloud-Daten herumschnüffeln, bleibt nur eins: der Rückzug aus Dropbox, Google Drive, SkyDrive und anderen Cloud-Diensten, deren Server in den USA stehen. Bei Cloud-Diensten mit Servern ausschließlich in Europa wie die TelekomCloud (MedienCenter) besteht die Schnüffelgefahr nicht. Ganz im Gegenteil: Der in Deutschland geltende Bußgeldrahmen im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) wurde bei einfachen Ordnungswidrigkeiten kürzlich auf bis zu 50.000 Euro erhöht; schwerwiegende Ordnungswidrigkeiten wie die unbefugte Datensammlung werden mit bis zu 300.000 Euro geahndet.

Eine andere Lösung: Sie verwenden Clouds, die Daten per se verschlüsseln, etwa Wuala. Etwas aufwändiger aber ebenfalls sicher ist das eigene Verschlüsseln der Cloud-Daten, bevor sie in der Cloud gespeichert werden. Dropbox-Daten können Sie beispielsweise mit TrueCrypt oder Boxcryptor sicher verschlüsseln und damit vor den Augen der US-Behörden verbergen.

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Microsoft Office 2013: Dropbox und Google Drive als Speicherort ins Speichern-Dialogfenster einbauen

Office-Dateien können Sie nicht nur lokal auf dem eigenen Rechner, sondern auch in der Cloud speichern. Leider nur in der Microsoft-Cloud. In den Speichern-Dialogfenstern von Office 2013 haben Sie lediglich die Möglichkeit, die Datei in Microsofts Cloudsystem „SkyDrive“ zu speichern. Wer Office-Dateien lieber in die Dropbox oder bei Google Drive ablegen möchte, kann mit zwei simplen Skripten die „Speichern unter“ Speicherorte ergänzen.

Dropbox in Office 2013 einbauen

Um den eigenen Dropbox-Ordner als Speicherort in Office 2013 einzubauen, gehen Sie wie folgt vor:

1. Schließen Sie alle Office-Anwendungen.

2. Laden Sie von der Webseite

sumtips.com/2012/12/add-dropbox-as-a-cloud-storage-service-in-office-2013.html

das Script „dropbox_service_add.bat“ herunter, und führen Sie es aus.

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3. Das Skript startet in einem schwarzen Terminalfenster. Hier drücken Sie eine beliebige Taste, um fortzufahren. Danach geben Sie den Pfad zu Ihrem Dropbox-Ordner ein und drücken [Return].

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Am einfachsten geht’s, wenn Sie den Pfad kopieren und einfügen. Dazu starten Sie den Explorer und öffnen den Dropbox-Ordner, meist „C:Benutzer<Benutzername>Dropbox“. Dann klicken Sie in der Symbolleiste auf das Icon links neben der Pfadangabe, um den korrekten Pfad anzuzeigen. Anschließend klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Markierung und rufen den Befehl „Kopieren“ auf. Im Terminalfenster reicht dann ein Rechtsklick und der Aufruf des Befehls „Einfügen“, um den kopierten Pfad einzufügen.

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4. Das Skript fügt anschließend die passenden Registrierschlüssel in die Registrierdatenbank ein, damit beim nächsten Aufruf des „Speichern unter“-Befehls in einer beliebigen Office-Anwendung auch Dropbox als Speicherort angeboten wird. Im Dialogfenster „Speichern unter“ müssen Sie mit „Ort hinzufügen“ nur noch den neuen Speicherort ergänzen.

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Google Drive in Office 2013 einbauen

Um auch Google Drive als Speicherort zu verwenden, verfahren Sie wie oben. Hier verwenden Sie in Schritt 1 allerdings das Skript „Gdrive_service_add.bat“ von der Webseite

sumtips.com/2012/12/add-google-drive-as-a-cloud-storage-service-in-office-2013.html

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Auch hier wird durch die Eingabe oder das Kopieren und Einfügen des Google-Drive-Ordners Office so eingerichtet, dass alle Office-Anwendungen ab sofort Dateien direkt im Google-Drive-Ordner speichern können.

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Microsoft SkyDrive ganz bequem per Browser nutzen

Zum Microsoft Internet-Explorer kann man stehen wie man will, in Verbindung mit anderen Microsoft-Produkten bietet er doch Vorteile. Zum Beispiel bei Microsoft SkyDrive. Viele Nutzer die einen anderen Browser verwenden, haben oftmals den IE9 schon deinstalliert. Aber damit lässt sich SkyDrive sehr bequem bedienen, unabhängig ob es der eigene Computer ist, oder der am Arbeitsplatz.

Wer also häufig mit SkyDrive arbeitet und einen anderen Browser verwendet, sollte den IE9 nur als Standardbrowser abwählen.

Zum Aufrufen des SkyDrive reicht es, wenn Sie in der Browser Adresszeile „SkyDrive“ eingeben und die Taste [Enter] drücken. Melden Sie sich anschließend mit Ihren Zugangsdaten an.

Zum Hochladen von Dateien, wählen Sie einen Ordner aus, oder erstellen ihn neu. Anschließend klicken Sie in der Menüleiste auf „Hochladen“. Im weißen Bereich der Hochladefunktion klicken Sie für einen Upload auf den Link…

… oder ziehen die ausgewählte Datei per Drag & Drop dort hinein.

Natürlich kann die Bearbeitung auch über andere Internetbrowser vorgenommen werden, hier sind aber die komfortablen Funktionen wie „Drag & Drop“ abgeschaltet. Beim „Hochladen“ wechseln andere Browser automatisch in den Dateidialog des Windows-Explorers.

Die Bedienung von SkyDrive ist natürlich auch nach wie vor per Windows Explorer möglich.

Hinweis: Windows 7 und Vista ermöglichen den Zugriff auf SkyDriver mit dem Windows Internet-Explorer 9, bei Windows XP funktioniert die Bedienung nur mit IE8.