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Windows 10: Den Kachelbereich des Startmenüs vergrößern

Das Windows-10-Startmenü ist eine Hybridanzeige aus der klassischen und der neuen Kachel-Anzeige, wie man sie seit Windows 8 kennt. Im vergangenen September und Oktober haben wir bereits Tipps zur Anpassung des Startmenüs veröffentlicht. Seit dem ersten großen Windows-10-Update im November kommt noch eine weitere Funktion hinzu.

Der Kachelbereich des Startmenüs besteht standardmäßig aus insgesamt drei senkrechten Reihen. Dieser Bereich kann per Mauszeiger (Anfasser) am rechten Rand um jeweils weitere drei Kachelreihen vergrößert werden. Das bedeutet, du kannst auf diese Weise das Startmenü um drei, sechs, neun Reihen (usw.) vergrößern.

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Der Nachteil daran ist aber, das es immer drei zusätzliche Reihen sind. Wer aber nur eine vierte Reihe benötigt, der kann Dank dem November-Update, seinen Kachelbereich um nur eine (vierte) Reihe erweitern.

Über den Button Startmenü und die Einstellungen wählst du zunächst die Kategorie Personalisierung.

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Im nächsten Fenster wechselst du dann im linken Bereich zur Option Start und stellst den Schalter der Funktion Mehr Kacheln anzeigen auf Ein.

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Das war´s schon. Ab sofort enthält dein Startmenü eine vierte Kachel-Reihe. Das bedeutet aber auch, dass bei einer großen Erweiterung per Anfasser (wie oben beschrieben), dem Startmenü jeweils vier Reihen hinzugefügt werden.

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Die Detailansicht des Windows Explorers optimieren und anpassen

Die Detailansicht des Windows-Explorers bietet die größte Übersicht. Hier sieht man auf einen Blick Art, Größe und Änderungsdatum der Dateien. Wer noch mehr aus der Detailansicht herausholen möchte, kann sie optimieren und zum Beispiel festlegen, welche Dateiinformationen und wie breit die Spalten angezeigt werden.

Aktiviert wird die Detailansicht mit dem Befehl „Ansicht | Details“. Im Windows-Explorer erscheint die Dateiliste dann als tabellarische Auflistung. Neben den Dateinamen enthält die Liste weitere Informationen, etwa über die Dateigröße oder das Änderungsdatum. Neben der Standardübersicht hat die Detailansicht aber noch mehr zu bieten.

Unterschiedliche Detailansichten je Ordner

Je nachdem, welche Dateien sich im aktuellen Ordner befinden, kann die Detailansicht unterschiedlich aussehen. Im Musikordner tauchen beispielsweise andere Spalten auf…

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…als in „normalen“ Dateiordnern.

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Spalten ändern, mehr Infos anzeigen

Welche Informationen angezeigt werden, können Sie selbst festlegen. Hierzu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Spaltentitel. Im aufgeklappten Menü sind alle Informationen angekreuzt, die in der Detailansicht angezeigt werden. Möchten Sie weitere Details einblenden, klicken Sie auf den entsprechenden Befehl, etwa auf „Erstelldatum“. Die neu ausgewählte Information erscheint jetzt ebenfalls in der Detailliste. Umgekehrt können Sie genauso einfach Informationen auch wieder ausblenden. Wählen Sie hierzu im aufgeklappten Menü einfach den entsprechenden Befehl, der noch mit einem Häkchen versehen ist. Das Häkchen verschwindet, und die entsprechende Spalte wird ausgeblendet.

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Sortierreihenfolge ändern

In der Detailansicht lässt sich ganz einfach die Sortierreihenfolge ändern. Welche Sortierung zurzeit aktiv ist, zeigt ein kleiner Pfeil in einer der Spaltenüberschriften. Die Pfeilrichtung gibt an, ob die Dateien aufsteigend oder absteigend sortiert sind. Möchten Sie die Reihenfolge umdrehen, klicken Sie erneut auf die Spaltenüberschrift. Soll die Dateiliste nach anderen Kriterien sortiert werden genügt ein Klick auf die entsprechende Spaltenüberschrift.

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Reihenfolge der Spalten ändern

Auch die Reihenfolge der Spalten können Sie beliebig anpassen. Hierzu klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Spalte, dessen Position Sie verändern möchten, und halten die Maustaste gedrückt. Jetzt ziehen Sie die Maus – mit weiterhin gedrückter linker Maustaste – an die neue Position. Lassen Sie die Maustaste erst an der neuen Position wieder los. Windows verschiebt die gewünschte Spalte daraufhin an die gewünschte Stelle.

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Spaltenbreite automatisch richtig anpassen

Lange Einträge sie sind am Ende abgeschnitten. Um die Spalte anzupassen, lassen sich die Spaltentrenner (der senkrechte Strich zwischen den Spaltentiteln) mit gedrückter Maustaste verschieben. Es geht aber auch automatisch. Um die Spalte automatisch auf die Breite der längsten Zeile zu bringen, platzieren Sie den Mauszeiger exakt auf die Trennlinie zwischen zwei Spaltenüberschriften. Der Mauszeiger muss dabei die Form eines Doppelpfeils einnehmen. Klicken Sie jetzt doppelt mit der linken Maustaste. Daraufhin wird diese Spalte auf die optimale Breite gebracht und wird exakt so breit wie der längste Eintrag in dieser Spalte. Bei Windows 8 sorgt die Schaltfläche „Größe aller Spalten anpassen“ sogar dafür, dass mit einem Klick alle Spalten auf die optimale Breite gebracht werden.

Noch schneller geht’s in allen Windows-Version mit einer Tastenkombination. Um blitzschnell alle Spalten auf die optimale Breite zu bringen, drücken Sie die Tastenkombination [Strg][+] – wobei Sie unbedingt das [+]-Zeichen des numerischen Ziffernblocks verwenden müssen. Mit der „normalen“ [+]-Taste funktioniert’s nicht.

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Hardware & Software Outlook

Outlook-Formel fürs Alter: Geburtstagsliste inklusive Alter in Outlook erstellen

Damit Sie keinen Geburtstag von Freunden oder Geschäftspartnern vergessen, können Sie in Outlook eine Geburtstagsliste für Ihre Kontakte erstellen. Legen Sie hierzu einfach eine neue tabellarische Ansicht an und fügen Sie noch eine zusätzliche Spalte für das Geburtsdatum und das Alter ein. Letzteres können Sie sich über eine Formel errechnen lassen, was generell nur in der tabellarischen Ansicht möglich ist. In der Tages-, Wochen- oder Monatsansicht funktioniert dies nicht. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie Sie die Geburtstags-Tabellenansicht inklusive Formel erzeugen.

Formel für das Alter

Gehen Sie in allen Outlook Versionen bis 2007 auf „Ansicht | Aktuelle Ansicht |Ansichten“. Wenn Sie Outlook 2010/2013 verwenden, wählen Sie im Register „Ansicht“ zunächst den Befehl „Ansicht ändern“ und danach „Ansichten verwalten“.

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Nach einem Klick auf „Neu“ können Sie der neuen Ansicht zunächst einen aussagekräftigen Namen geben, etwa „Geburtstagsliste“. Wählen Sie nun „Tabelle“ als Typ für die Ansicht aus und machen Sie den Ordner für alle anderen Personen sichtbar.

Danach können Sie die Einstellungen mit einem Klick auf „OK“ bestätigen.

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In den Outlook Versionen bis 2007 klicken Sie jetzt auf den Button „Felder“. Bei Outlook 2010(2013 trägt der entsprechende Button die Bezeichnung „Spalten“.

Wählen Sie nun den Befehl „Neues Feld“ bzw. „Neue Spalte“ und vergeben Sie einen passenden Namen wie „Alter“. Als Typ wählen Sie Option „Formel“ aus. Um die Formel zur Berechnung des Alters eingeben zu können, klicken Sie anschließend auf „Bearbeiten“. In das folgende Formelfeld geben Sie die Formel
IIf([Geburtstag]<>"None",DateDiff("yyyy",[Geburtstag],Date())-IIf(DateDiff("d",CDate(Month([Geburtstag]) & "/" & Day([Geburtstag]) & "/" & Year(Date())),Date())<0,1,0),"")

ein. Um Tippfehler zu vermeiden, kopieren Sie am besten die obige Zeile, indem Sie sie mit gedrückter Maustaste markieren und dann mit [Strg][C] in die Zwischenablage legen. Danach klicken Sie ins Formelfeld und fügen mit [Strg][V] die kopierte Formel ein. Anschließend können Sie den Dialog und das Formelfeld mit einem Klick auf „OK“ schließen.

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Als nächsten Schritt fügen Sie mit „Hinzufügen“ die neue Spalte zur rechten Liste hinzu. Hier erscheinen alle Spalten, die in der jeweiligen Ansicht sichtbar sind. Fügen Sie zudem die Spalte „Persönliche Felder | Geburtstag“ hinzu. Sie können die Spalten mithilfe des Buttons „Nach Oben“ noch an die gewünschte Stelle verschieben. Schließen Sie nun auch den Dialog „Felder anzeigen“ mit einem Klick auf „OK“.

Das war’s. Jetzt finden Sie in der neuen Ansicht „Geburtstagsliste“ eine tabellarische Ansicht Ihrer Kontakte, in der neben dem Geburtstag auch das Alter steht. Per Klick auf die Tabellenköpfe können Sie die Tabelle auch sortieren, etwa nach Alter oder den Geburstagen.

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USB-Überwachung am eigenen Computer

Haben Sie manchmal das Gefühl, dass sich jemand in Ihrer Abwesenheit an Ihrem Rechner zu schaffen macht? Es ist ja nicht immer das heimliche Kopieren von Daten, sondern auch das unberechtigte Anschließen von Geräten. Auch bei den eigenen Kindern weiß man nicht immer, woher die USB-Sticks oder andere USB-Geräte herkommen. Mit dem kostenlosen Tool „USB Deview“ von Nirsoft identifizieren Sie ganz schnell alle bisher angeschlossenen USB-Geräte.

Wer hat an meinem PC herumgespielt?

Zahlreiche Informationen über die angeschlossenen Geräte, werden in den Spalten aufgelistet. Da das Programm ohne Installation auskommt, lässt es sich problemlos von einer Speicherkarte oder einem USB-Stick starten.

Doch zuerst laden Sie die ZIP-Datei des Tools auf der Webseite www.nirsoft.net herunter. Der Download-Link befindet sich fast am Ende der Webseite.

Programm-Download

Der Link „Download USBDeview“ enthält die 32-Bit-Version, der Link „Download USBDeview for x64 Systems“ das Tool für die 64-Bit-Betriebssysteme. Speichern Sie die ZIP-Datei im gewünschten Ordner und entpacken Sie anschließend die Datei.

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Anzeige in 36 Sprachen möglich

Die voreingestellte Sprache ist Englisch. Möchten Sie eine andere Sprache wählen, dann müssen Sie noch das entsprechende Sprachpaket herunterladen. Die verfügbaren Sprachpakete finden Sie unterhalb des Download-Links in der Tabelle. Klicken Sie auf die benötigte Sprache, laden das Sprachpaket herunter (ebenfalls als ZIP-Datei“) und entpacken es.

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Kopieren Sie aus dem entpackten Sprachenpaket die Datei „USBDeview_Ing.ini“ in den Programmordner des Überwachungstools.

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Wenn Sie nun das Programm mit einem Doppelklick auf das USB-Icon starten…

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…werden alle USB-Aktivitäten in der gewählten Sprache aufgelistet. Unter anderem werden verwendete Laufwerksbuchstaben ebenso aufgelistet, wie auch Typ, Name der Geräte und die Anschluss-Zeiten.

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Hardware & Software Word

Zweisprachige Texte in Word in zwei Spalten nebeneinander positionieren

In einigen Fällen ist es sinnvoll einen deutschen Text rechts und die englische Übersetzung in einer Spalte daneben zu positionieren. Dies klingt zwar relativ einfach, lässt sich aber mit der Spaltensatzfunktion nicht ohne weiteres realisieren. Da Word die Texte immer fortlaufend in der Nachbarspalte fortführen, wodurch das Aufteilen der Spalten entsprechend erschwert wird. Mit einem Trick klappt’s trotzdem.

Links Englisch, rechts Deutsch

Um voneinander unabhängige Spalten zu erhalten, sollten statt der Spaltenfunktion besser Textfelder nutzen und diese miteinander zu verknüpfen. Öffnen Sie herzu ein neues Dokument und wählen Sie eine Ansicht, in der das ganze Dokument zu sehen ist. Dann öffnen Sie über den Befehl „“Einfügen | Textfeld“ ein neues Textfeld und ziehen dieses mit der Maus auf die gewünschte Größe. Wiederholen Sie diese Aktion, bis sich alle benötigten Spalten an der gewünschten Stelle befinden. Positionieren Sie den Cursor anschließend am Seitenende und fügen Sie über den Befehl „[Strg]+[Eingabetaste]“ einen festen Seitenwechsel ein. Danach markieren Sie die gesamte Seite und übernehmen diese mit „Kopieren“ in die Zwischenablage. Fügen sie die gespeicherten Daten nun auf den folgenden Seiten ein, bis alle Seiten ausgefüllt sind, die Sie benötigen.

Nun müssen Sie die einzelnen Felder miteinander verbinden. Klicken Sie hierzu auf der ersten Seite in das linke Textfeld. In der anschließend eingeblendeten Symbolleiste wählen Sie die Option „Textfeld verknüpfen“. Bei Word 2007/2010 klicken Sie im Menüband „Textfeldtools, Format“ auf „Verknüpfung erstellen“. Gehen Sie nun mit dem Mauszeiger auf das linke Textfeld der zweiten Seite, bis sich die Darstellung in einen gekippten Krug ändert.

Durch ein Klicken auf das betreffende Textfeld wird die Verbindung hergestellt. Klicken Sie dann anschließend in der Symbolleiste auf „nächstes Textfeld“, wodurch das soeben verknüpfte Textfeld auf der zweiten Seite automatisch markiert wird. Klicken Sie dann erneut auf „Textfeld, verknüpfen“ und auf das linke Feld der dritten Seite. Diesen Vorgang können Sie dann einfach wiederholen, bis alle linken Textfelder verknüpft sind. Mit den Textfeldern auf der rechten Seite verfahren Sie dann auf dieselbe Weise. Nach dem Verknüpfen können Sie dann Ihre Texte eingeben, welche dann automatisch in die jeweilige Spalte der nächsten Seite weiterfließen. Die Nachbarspalten bleiben hiervon völlig unberührt.

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Excel Hardware & Software

Tabellen in Excel einfach drehen

Es kommt immer wieder vor, dass Sie erst, nachdem Sie die Arbeit mit Excel fast beendet haben feststellen, dass es besser wäre, die Tabelle zu drehen. Möchten Sie dann die Spalten und Zeilen tauschen, kann Excel Sie dabei wirksam unterstützen. Sie müssen somit die Tabelle nicht mehr neu strukturieren, was eine Menge Arbeit erspart.

Als ersten Schritten markieren Sie den Bereich, in dem Sie die Zeilen und Spalten tauschen möchten. Klicken Sie hierzu mit der Maus einfach auf die Zelle am linken oberen Rand des gewünschten Bereichs und ziehen Sie Sie Markierung dann mit gedrückter Maustaste bis zur untersten rechten Zelle des Bereichs. Ist der Bereich markiert, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Markierung und wählen im Kontextmenü den Befehl „Kopieren“ aus.

Nachdem Sie den Bereich in die Zwischenablage kopiert haben, klicken Sie mit der rechten Maustaste in eine leere Zelle für die linke obere Ecke der gedrehten Tabelle. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich diese Zelle auf demselben Arbeitsblatt befindet oder auf einem anderen. Wichtig ist nur, dass sich der benötigte Bereich für die neue Tabelle nicht mit dem der alten überschneidet. Nun können Sie einfach im Kontextmenü den Befehl „Inhalte einfügen“ auswählen. Für die Version Excel 2010 wählen Sie bitte den Befehl „Inhalte einfügen | Inhalte einfügen“.

Der betreffende Dialog bietet Ihnen verschiedene Auswahlmöglichkeiten. So haben Sie beispielsweise nicht nur die Möglichkeit eine Tabelle eins zu eins einzufügen, sondern Sie können auch bestimmen, dass lediglich die Inhalte oder die Formatierungen der Tabelle eingefügt werden. Zudem finden Sie hier auch eine Option zum Drehen der Tabelle. Setzen Sie hierzu einfach einen Haken vor den Punkt „Transponiert“ bzw. „Transponieren“. Anschließend können Sie die Eingabe mit einem Klick auf „OK“ bestätigen.

Für den Fall, dass Sie Excel 2010 verwenden finden Sie unter „Inhalte einfügen“ bereits mit denen Sie verschiedene Aufgaben auch den eben beschriebenen Dialog erledigen können.

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Excel Hardware & Software

Excel 2003 und 2007: Umwandlung von Spalten in Zeilen und umgekehrt (Transponieren)

Manchmal erhält man Excel-Tabellen im Hochformat, aber Sie  bevorzugen das Querformat? Je nach Umfang der Tabelle kann eine Neuerfassung im gewünschten Format eine Menge Arbeit und Zeitaufwand bedeuten. Excel bietet eine unkomplizierte Umwandlung mit wenigen Klicks.

Das Umwandeln von Spalten in Zeilen (funktioniert auch umgekehrt) ist etwas versteckt und verbirgt sich hinter dem Begriff „Transponieren“.

Um eine Tabelle zu „transponieren“, starten Sie Excel und rufen die entsprechende Tabelle auf. Markieren Sie den Bereich der umgewandelt werden soll, und kopieren Sie ihn mit [Strg][C] oder „Rechtsklick | Kopieren“ in die Zwischenablage.

Klicken Sie anschließend mit der rechten Maustaste in eine leere Zelle des gleichen Arbeitsblattes, oder nutzen Sie direkt ein neues Arbeitsblatt. Wählen Sie im Kontextmenü „Inhalte einfügen“ aus.

Im neuen Dialogfenster „Inhalte einfügen“ aktivieren Sie rechts unten die Option „Transponieren“ mit einem Häkchen in der Checkbox. Bestätigen Sie die Eingabe mit „OK“.

Die Tabelle wird direkt im neuen Format angezeigt.

Wenn Sie, so wie in diesem Beispiel, die umgewandelte Tabelle im gleichen Arbeitsblatt eingefügt haben und die alte Tabelle nicht mehr brauchen, kann die alte entfernt und die neue an dessen Stelle treten.  Dazu markieren Sie die alte Tabelle wie in Arbeitsschritt 1 und drücken zum Löschen die Taste [Entf].

Markieren Sie nun die neue Tabelle, klicken Sie mit der linken Maustaste auf den Rand der Markierung, und ziehen Sie mit gedrückter Maustaste in die richtige Position. Wenn Sie die Maustaste loslassen, wird die Tabelle an der neuen Stelle eingefügt.

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Hardware & Software Windows 7

Windows-Explorer: Blitzschnell die optimale Spaltenbreite in der Detailansicht einstellen

Den größten Überblick bietet der Windows-Explorer in der Detailansicht. Alle Dateien und Ordner werden in Tabellenform angeordnet und zeigen je nach Dateityp alle wichtigen Informationen wie Änderungsdatum, Typ, Größe, Album, Interpret oder Bewertung. Allerdings ist die Spaltenbreite nicht immer optimal. Mal sind die Spalten zu schmal, mal viel zu breit. Zwar lassen sich die Spaltenabstände mit der Maus korrigieren. Viel einfacher ist aber eine kaum bekannte Tastenkombination, mit der Sie in einem Rutsch alle Spalten auf die optimale Breite bringen.

So geht’s: Zuerst wechseln Sie in die Detail-Ansicht, indem Sie die Tastenkombination [Alt][A] drücken und im Ansichtmenü den Befehl „Details“ aufrufen (oder einfach [D]) drücken.  Um jetzt alle Spalten auf die optimale Breite zu bringen, drücken Sie die Tastenkombination [Strg][+] – wobei Sie unbedingt das [+]-Zeichen des numerischen Ziffernblocks verwenden müssen. Mit der „normalen“ [+]-Taste funktioniert’s nicht.