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Speak-a-Message: Schnell mal eine Nachricht sprechen statt sie zu schreiben

Egal ob geschäftlich oder privat, jeden Tag schreiben eine Menge E-Mails. Manchmal würde man aber auch gerne mal auf das Tippen verzichten. Die meisten Spracherkennungsprogramme wie beispielsweise die Windows-Spracherkennung oder Dragon Naturally Speaking sind zwar sehr gut, bedürfen aber einer zeitintensiven Einrichtung. Auch die Bedienung dieser (Profi-)Programme liegt nicht jedem Nutzer gleichermaßen gut. Eine recht gute und sehr einfach zu bedienende Alternative ist das Tool Speak-A-Message.

Schnelle Erfassung von Sprachnachrichten

Speak-a-Message ermöglicht die blitzschnelle Erstellung von Sprachnachrichten. Diese lassen sich dann aus dem Programm heraus per E-Mail versenden, speichern, oder direkt auf der eigenen Facebook-Pinnwand veröffentlichen. Genauso einfach lässt sich eine Sprachnachricht in Text umwandeln.

Download und Installation

Aber alles der Reihe nach. Zuerst muss das Programm erst einmal heruntergeladen und installiert werden. Auf der Webseite www.speak-a-message.com kann das Programm auch als kostenlose Version heruntergeladen werden. Klicken Sie dazu auf den roten Button und folgen Sie dann dem Download- und Installationsassistenten.

Sprachnachrichten aufnehmen

Vor dem Starten des Programms überprüfen Sie, ob ein Mikrofon angeschlossen ist.

Starten Sie das Tool dann mit einem Doppelklick auf das Desktop-Symbol.

Zum Aufnehmen einer Sprachnachricht, klicken Sie auf den roten Button Aufnehmen. Zusätzlich kann man eine Titelbeschreibung und den Namen des Sprechers eintragen. Mit einem Mausklick auf die grünen Häkchen werden die Angaben gespeichert.

Die Umwandlung in Text

Soll der Inhalt dieser Sprachdatei in Text umgewandelt werden, dann klicken Sie auf Transkribieren und anschließend auf die Schaltfläche Sprache zu Text. Nach ein paar Sekunden wird der erkannte Text angezeigt. Der angezeigt Text kann zusätzlich noch korrigiert und geändert werden. In diesem Fall speichern Sie die Änderungen mit dem Button Text speichern.

Ein Mausklick auf Dateien zeigt die Liste vorhandener Sprachdateien, sowie den Speicherpfad an.

Weitere Funktionen

Die Spracherkennungssoftware enthält noch weitere Features. So lassen sich über die Symbolschaltflächen nicht nur die Sprachdateien bearbeiten, sondern auch direkt per E-Mail versenden oder auf Ihrer Facebook-Pinnwand veröffentlichen.

Weitere Funktionen sind:

  • Einfügen von Fotos, eCards und Screenshots in Sprachnachrichten
  • Anfertigen von Hintergrundkommentaren bei Fotos
  • Anfertigen von Audio-Shows und Voice-Tagebüchern

Fazit

Alles in Allem ist das Spracherkennungs-Programm Speak-A-Message für den privaten Einsatz sehr zu empfehlen. Die Bedienung aller Programm-Funktionen ist übersichtlich, gut durchdacht und sehr bedienerfreundlich.

Je öfter dieses Programm benutzt wird, desto besser wird die Umwandlung von Sprache in Text. Man muss sich nur angewöhnen, deutlich zu ins Mikrofon zu sprechen.

Ein weiterer großer Vorteil dieses Programms ist, das der E-Mail-Empfänger einer Sprachnachricht dieses Tool nicht zwingend zum Abspielen benötigt. Speak-A-Message zeichnet die Sprachnachrichten im WMA-Audio-Format auf. Da reicht der normale Windows-Media-Player, VLC Media Player, oder ein anderes Tool Ihrer Wahl.

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Windows 7: Statt Texte tippen, Texte diktieren und den Computer per Sprachsteuerung bedienen

Wer hin und wieder mal einen Text diktieren möchte anstatt zu tippen, benötigt nicht unbedingt eine zusätzliche Software wie „Dragon Naturally Speaking“. Auch Windows 7 enthält standardmäßig eine zuverlässige Spracherkennungssoftware, die aber erst eingerichtet werden muss.

Klicken Sie dazu auf den „Start“-Button und wählen im Startmenü „Alle Programme | Zubehör | Erleichterte Bedienung | Windows-Spracherkennung“.

Der Einrichtungsassistent für die Spracherkennung startet mit dem Willkommensbildschirm, den Sie mit „Weiter“ bestätigen.

Im nächsten Bildschirm wählen Sie Ihr Mikrofon aus. Am besten, Sie benutzen ein Tischmikrofon oder ein Headset damit die Sprachbefehle gut erkannt werden. In Bildschirme integrierte Mikrofone (z. B. bei Notebooks) reichen oftmals nicht aus.

Danach wird die Sprachqualität getestet, die Sie dann mit „Weiter“ bestätigen. Danach ist die Einrichtung des Mikrofons abgeschlossen.

Mit „Weiter“ gelangen Sie zum nächsten Schritt.

Um die Spracherkennung zu optimieren, aktivieren Sie die Einstellung „Dokumentüberprüfung aktivieren“ und bestätigen Sie die Einstellung mit „Weiter“.

Der nächste Arbeitsschritt regelt die automatische Aktivierung der Spracherkennung. Es empfiehlt sich den manuellen Aktivierungsmodus zu verwenden, um eine versehentliche Befehlseingabe zu verhindern.

Im nächsten Dialogfenster können Sie sich noch eine Referenzkarte mit einer Übersicht der am häufigsten verwendeten Sprachbefehle ausdrucken.

Beenden Sie im nächsten Dialogfenster den Einrichtungsprozess mit „Fertig stellen“.

Danach können Sie mit dem Lernprogramm der Spracherkennung die Befehlseingabe trainieren.

Mit ein wenig Übung lassen sich dann schnell Texte erfassen und auch der Computer per Spracheingabe steuern. Die Texterfassung des Lernprogramms arbeitet zwar mit WordPad, aber im Echtbetrieb funktioniert die Spracheingabe natürlich auch mit Outlook und Word.

Leider wird Open Office hier nicht unterstützt. Die Lösung wäre hier die Texteingabe in WordPad. Danach kopieren Sie den diktierten Text in den Writer von Open Office.

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