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Internet & Medien

Internet zu langsam? Geschwindigkeit testen

Internetzugänge werden immer schneller. Anbieter werben mit Geschwindigkeiten von 50.000 und mehr Kilobit pro Sekunde. Ob der eigene Internetanschluss wirklich so schnell ist wie versprochen, können Sie selbst überprüfen.

Speedtest: Stimmt die versprochene Geschwindigkeit?

Wenn Sie das Gefühl haben, Ihre Internetverbindung ist zu langsam, gehen Sie der Sache folgendermaßen auf den Grund:

1. Rufen Sie die Internetseite www.speedmeter.de auf.

2. Klicken Sie in der oberen Menüleiste auf Speedtest.

3. Auf der nächsten Seite lassen Sie alle Kontrollkästchen angekreuzt. Bevor Sie mit dem Test beginnen, sollten Sie alle anderen Programme schließen. Damit verhindern Sie, dass im Hintergrund möglicherweise von anderen Anwendungen Daten aus dem Internet heruntergeladen werden und das Testergebnis verfälschen. Nur die Internetseite mit dem Speedmeter-Test sollte geöffnet bleiben. Sobald Sie für den Test bereits sind, klicken Sie erneut auf Speedtest starten.

Der Test dauert etwa eine Minute. In der Spalte Ergebnis sind die Werte für Download (Herunterladen) und Upload (Hochladen) wichtig. Die Testergebnisse sollten mit der der versprochenen Internetgeschwindigkeit übereinstimmen. Wenn Sie zum Beispiel einen DSL 6000-Anschluss besitzen, sollte die Download-Geschwindigkeit auch rund 6000 Kbit/s (nicht zu verwechseln mit Kbyte/s) entsprechen.

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Weicht das Ergebnis um mehr als 10 Prozent ab, wiederholen Sie den Test mehrfach hintereinander und bilden den Mittelwert. Liegt der Messwert auch mehrere Tage hintereinander weit unter der versprochenen Geschwindigkeit, ist Ihr Internetanschluss zu langsam. Nehmen Sie Kontakt mit dem Anbieter auf und lassen Sie eine Leitungsprüfung durchführen. In den meisten Fällen wird die Leitung angepasst.

Weitere gute Speedtests

Um einen guten Durschnittswert zu erhalten, können Sie den Speedtest auch bei anderen Speedtest-Anbietern durchführen und aus allen Messwerten einen Mittelwert bilden. Weitere gute Anbieter für den DSL-Geschwindigkeitstest sind:

Wie ist meine IP Speedtest

Computer Bild Speedtest

Kabel Deutschland Speedtest

AVM Zack Breitband Speedtest

Speedreport Geschwindigkeit messen

T-Online Speedtest

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Hardware & Software Mac OS X

Mac OS X WLAN-Geschwindigkeit und Verbindungsqualität herausfinden

Wie schnell ist eigentlich meine WLAN-Verbindung vom WLAN-Router zum Mac? Das lässt sich mit den Netzwerkdienstprogramm von Mac OS X ganz einfach herausfinden. Hier sieht man auch gleich wie es um die Verbindungsqualität steht, also ob während der Funkverbindung Datenpakete verloren gehen oder kollidieren.

WLAN-Verbindungsgeschwindigkeit anzeigen

Um herauszufinden, mit welcher Geschwindigkeit die WLAN-Daten zwischen Mac und dem WLAN-Router unterwegs sind, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Starten Sie die Sportlight-Suche, indem Sie die Tastenkombination [cmd][Leertaste] drücken.

2. Ins Spotlight-Suchfeld geben Sie Netzwerk ein und klicken auf  Netzwerkdienstprogramm.

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3. Im Netzwerkdienstprogramm wechseln Sie ins Register Information, öffnen das Listenfeld und klicken hier auf WLAN (en0) oder WLAN(en1). Im Feld Verbindungsgeschwindigkeit steht die aktuelle Geschwindigkeit, mit der Ihr Mac mit dem WiFi-Router verbunden ist, etwa mit 300 Mbit/s oder 144 MBit/s.

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Allerdings sagt die Zahl in der Zeile Verbindungsgeschwindigkeit nur aus, welche Maximalgeschwindigkeit möglich ist; auf welche maximal mögliche Geschwindigkeit sich der Mac und der Router geeinigt haben. Die tatsächliche Geschwindigkeit hängt von der Entfernung zum Router und möglichen Störfaktoren wie Wänden oder Stahlträgern ab.

Wie gut die Verbindung ist, erkennt man in der rechten Spalte Übertragungsstatistik. Tauchen hier vermehrt Sendefehler, Empfangsfehler oder Kollisionen auf, sinkt die tatsächliche Übertragungsgeschwindigkeit, da Datenpakete oft wiederholt verschickt werden müssen. Ideal ist der Wert 0. Bei zu vielen Fehlern und Kollisionen sollte Sie überlegen, den WLAN-Router anders aufzustellen oder auszurichten. Tipps dazu finden Sie im Tipp „Mehr Reichweite im WLAN: Der optimale Standort„. Ebenfalls praktisch für die Standortsuche: Das Gratistiool Heatmapper.

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Hardware & Software

DSL schneller machen: Mit der Fritzbox die DSL-Verbindung optimieren

Die DSL Verbindung ist trotz inzwischen existierender Alternativen wie Kabelnetz, Mobilfunkzugang oder Lichtwellenleiter noch immer der meist verbreitete Breitbandinternetzugang in Deutschland. Da die maximal mögliche Datenrate auf einer DSL Leitung stark von der Entfernung zum nächsten DSLAM und von der Qualität des Kabels abhängt, definieren die Provider nur maximale Unter- und Obergrenzen zwischen denen sich die tatsächliche Bandbreite bewegen darf. In der Regel stellt sich der DSL Router je nach gemessener Leitungsqualität auf eine Geschwindigkeit in diesem Korridor ein.

So kann es vorkommen, dass ein Kunde mit einem Internetanschluss von maximal 16 Megabit pro Sekunde, nur sehr viel geringere Bandbreiten von z.B. 10 Megabit pro Sekunde nutzen kann. Teilweise kann diese Geschwindigkeit sich auch täglich ändern, da Störeinflüsse von Nachbarleitungen die Leitungsgüte beeinflussen. Nutzen Sie eine Fritzbox für Ihren Internetzugang, haben Sie die Möglichkeit die Leitungsgeschwindigkeit je nach Wunsch auf Performance oder Geschwindigkeit zu optimieren.

Maximale Performance für den DSL-Anschluss

Und so können Sie die benötigten Einstellungen vornehmen:

1. Melden Sie sich über Ihren Browser und die Internetadresse „fritz.box“ auf Ihrem Router an und öffnen Sie das Konfigurationsmenü.

2. Dort wählen Sie links den Menüpunkt „Internet“ und anschließend den Unterpunkt „DSL-Informationen“.

3. Im Reiter „Übersicht“ bekommen Sie die aktuelle DSL Geschwindigkeit angezeigt und im Reiter „DSL“ die theoretisch maximale Leitungskapazität.

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4. Im Reiter „Störsicherheit“ können Sie die Einstellungen zur Optimierung der DSL Verbindung vornehmen. Sie können jeweils getrennt nach Sende- und Empfangsrichtung einzelne Parameter auf maximale Stabilität oder maximale Performance einstellen.

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Stellen Sie testweise die Fritzbox auf maximale Performance und starten Sie den Router neu. Kontrollieren Sie anschließend die nun nach der neuen DSL Synchronisation erzielte Bandbreite. Eventuell zeigt Ihnen die Fritzbox jetzt eine höhere Geschwindigkeit an. Allerdings sollten Sie prüfen, ob eventuell vermehrt DSL Fehler oder Leitungsabbrüche zu verzeichnen sind. Sollte die DSL Verbindung instabil sein, müssen Sie die Parameter wieder in Richtung „Leitungsstabilität“ verschieben.

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Android Handy & Telefon iPhone

iPhone- und Android-Speedtest: Per Gratis-App die Geschwindigkeit der LTE-, UMTS- und GSM-Internetverbindungen testen

Smartphone und mobiles Internet sind zur Normalität und zu unserem ständigen Begleiter geworden. Hersteller von Smartphones locken mit immer leistungsfähigeren und besseren Geräten und auch die Mobilfunkprovider bieten immer schnellere und performantere Netze. Waren vor wenigen Jahren noch Geschwindigkeiten von unter einem Megabit pro Sekunde in Mobilfunknetzen eher die Regel als die Ausnahme, bieten heutzutage Provider mit LTE-Technik Downloadgeschwindigkeiten von bis zu unglaublichen 100 Megabit pro Sekunde an. Doch nicht immer halten die Netze oder die Geräte die Versprechungen von Hersteller und Provider.

Denn entweder sind die Netz überlastet und bieten nur zu bestimmten Zeiten und unter besonderen Voraussetzungen hohe Übertragungsgeschwindigkeiten oder die Smartphones sind aufgrund mangelnder Hardwareleistung gar nicht in der Lage die Geschwindigkeiten zu nutzen. Möchten Sie selbst herausfinden, wie schnell Ihr Gerät gerade mit dem Internet kommunizieren kann und welche Antwortzeiten es erreicht, können Sie dies mit einer der zahlreichen Test Apps tun. Eine recht gute App in diesem Bereich ist SPEEDTEST.NET und liefert recht brauchbare Testergebnisse.

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Und so nutzen Sie die App: Öffnen Sie zunächst den für Ihr Smartphone-Betriebssystem zuständigen Appstore und suchen Sie nach der App SPEEDTEST.NET. Diese ist gratis verfügbar und kann einfach heruntergeladen und installiert werden. Möchten Sie nun einen Test durchführen, rufen Sie die App auf und prüfen Sie zunächst unter dem Reiter „Tools“ die Einstellungen. Als Einheit sollte am besten Mbit/s ausgewählt werden.

Wählen Sie auch einen Server in Ihrer Nähe für den Test aus. Im Normalfall erledigt dies die App dank der Ortungsfunktion automatisch. Nun können Sie den Test starten. Die App prüft zunächst per Ping die Antwortzeit des Server und lädt dann Daten vom Server herunter bzw. hoch. Anhand der benötigten Zeit wird die Bandbreite ermittelt und am Ende angezeigt. Da die Geschwindigkeit von vielen Einzelkomponenten abhängt, wie zum Beispiel auch der Auslastung des Testservers, führen Sie den Test am besten mehrfach und zu verschiedenen Tageszeiten durch, um ein verlässliches Ergebnis zu bekommen. Die Ergebnisse vergleichen Sie dann am besten mit den Leistungsversprechen Ihres Netzanbieters und Smartphones und bekommen so ein realistisches Bild.

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Hardware & Software

Check Flash: Geschwindigkeit des USB-Sticks bestimmen

Die USB-Sticks der neuesten Generation bieten zumeist riesige Speicherkapazität. Dabei lässt die Geschwindigkeit jedoch öfters zu wünschen übrig. Mit dem kostenlosen Tool „Check Flash“ können Sie einfach die Geschwindigkeit von USB-Sticks feststellen.

Speedtest für USB-Sticks

Die Kapazitäten der USB-Sticks sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. So sind Sticks mit einem Speicher von 8, 16 oder 32 GB schon zu günstigen Preisen erhältlich. So lassen sich selbst Filme problemlos darauf abspeichern. Da mittlerweile auch viele Fernseher, Media-Receiver und Blu-ray-Player Filme von USB-Sticks abspielen können, lassen sich die wiederbeschreibbaren USB-Sticks auch ideal als „“Filmkonserve“ nutzen. Aufgrund der oftmals geringen Schreibgeschwindigkeit benötigt das Kopieren der Filme auf den Stick jedoch oftmals eine gewisse Geduld. Liegt die Lesegeschwindigkeit bei vielen Sticks nur bei 20 MB/s, ist die Schreibgeschwindigkeit zumeist nochmals um die Hälfte geringer. Möchten Sie die tatsächliche Schreibgeschwindigkeit Ihres Sticks herausfinden oder verschiedene Sticks miteinander vergleichen wollen nietet sich das kostenlose Tool „Check Flash“ an.

Wie schnell ist mein USB-Stick wirklich?

„Check Flash“ ist ein Windows-Programm muss jedoch nicht extra installiert werden. Sie können das Tool einfach starten und den Laufwerksbuchstaben des jeweiligen USB-Sticks auswählen. Dabei können Sie zwischen zwei unterschiedlichen Modi auswählen. Neben einem schnellen Test, der jedoch etwas ungenauere Ergebnisse liefert, steht auch eine genauere aber etwas langsamere Prüfung zur Verfügung.

Neben der zur Verfügung stehenden Geschwindigkeit zeigt „Check Flash“ auch eventuelle Fehler in den Speicherzellen des Sticks an. Diese werden in der Anzeige in Rot markiert. Zu beachten ist, dass Sie den Test nur durchführen sollten, wenn sich keine wichtigen Daten auf dem Stick befinden oder Sie im Besitze eines entsprechenden Backups sind.

Achtung: In seltenen Fällen kann es während des Tests zu einem Verlust oder einer Beschädigung der gespeicherten Daten kommen.

Ein Tipp für den Neukauf: Wenn Sie sich einen neuen USB-Stick zulegen, dann sollte dieser in jedem Fall auch die schnellste USB Schnittstelle unterstützen, die an Ihrem PC zur Verfügung steht. Je nach Rechner ist dies USB 2.0 oder USB 3.0.