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YouTube-Video ist gesperrt? So findest du heraus, welche Länder die Sperrung auch betrifft.

Wer kennt nicht die YouTube-Meldung, dass das aufgerufene Video gesperrt ist? Betrifft diese Sperre nur Deutschland oder auch andere Länder? Dies ohne Hilfe herauszufinden ist gar nicht so einfach. Mit dem YouTube Region Restriction Checker findest du das in sekundenschnelle heraus.

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Du benötigst lediglich den Restriction Checker und die URL des betreffenden YouTube-Videos.

Kopiere die URL (Internetadresse) in die Zwischenablage und rufe in einem neuen Browsertab den YouTube Region Checker auf. Füge in das Eingabefeld die URL aus der Zwischenablage ein. Für den Check wird eigentlich nur die ID des YouTube-Videos benötigt. Diese findest du in der URL hinter der Bezeichnung /watch?v=. Entferne alle vor der Video-ID befindlichen Zeichen und klicke auf Senden.

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Kurz darauf werden auf einer Weltkarte alle gesperrten Länder rot markiert.

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Tipp:

Meist funktioniert die Suche auch mit der kompletten URL. Dann spart man sich das Löschen nicht benötigten Adress-Elemente.

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iPhone gekapert? So kommt man wieder an das gesperrte iPhone ran

Mitte 2014 machte die Meldung die Runde, dass in Australien Hacker dort iPhones, iPads und Macs übers Internet gekapert und gesperrt haben und von den Besitzern Lösegeld fordern. Wer Opfer eines solches Kaper-Angriffs wurde, muss aber keineswegs zahlen. Es gibt einen Weg, die gesperrten Geräte wieder freizubekommen.

Handy kapern – So funktioniert’s

Das Kapern ist keineswegs eine Sicherheitslücke in Apples iCloud, sondern schlicht Schlampigkeit im Umgang mit den eigenen Kennwörtern. Die Opfer haben aus Bequemlichkeit dasselbe Kennwort für mehrere Dienste verwendet. Wird dieses Master-Kennwort geklaut oder ausgespäht, kommt man kinderleicht an alle Onlinedienste. Eben auch an den Dienst „iPad, iPhone und Mac suchen“ von Apple, über den sich die Geräte aus der Ferne sperren lassen.

Gesperrt und gekapert – Was nun?

Ist man Opfer einer solchen Kaperung, ist guter Rat teuer. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die Hacker verlangen für die Entsperrung eine saftige Gebühr. Zahlen muss man die aber nicht. Denn es gibt einen simplen Trick, um wieder an das gesperrte iPhone zu kommen. Und zwar so:

1. Rufen Sie die Seite iforgot.apple.com/password/verify/appleid auf, und setzen Sie Ihr Apple-Kennwort zurück. Wählen Sie als neues Kennwort ein möglichst komplexes Passwort, das – ganz wichtig – nicht für andere Onlinedienste verwendet wird.

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2. Anschließend aktivieren Sie die zweistufige Anmeldung, um das zukünftige Kapern zu verhindern. Beim zweistufigen Anmelden kommt ein zusätzlicher PIN-Code zum Einsatz, den Apple per SMS oder iMessage an das ausgewählte Gerät schickt. Zum Anmelden ist dann neben dem normalen Kennwort der PIN-Code erforderlich. Selbst wenn Hacker die Apple-Zugangsdaten stehlen, ist der Zugang nur mit dem Handy (und dem darauf gesendeten Code) möglich.

Um die zweistufige Anmeldung zu aktivieren, rufen Sie die Seite appleid.apple.com auf und klicken auf Ihre Apple-ID verwalten. Melden Sie sich hier wie gewohnt mit Ihren (neuen) Apple-Zugangsdaten an. In der linken Spalte folgt ein Klick auf Kennwort und Sicherheit. Geben Sie gegebenenfalls die Antworten auf die Sicherheitsfragen ein, und klicken Sie auf Weiter. Dann klicken Sie oben unterhalb von Zweistufige Bestätigung auf Erste Schritte und folgen den Anweisungen des Assistenten.

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3. Im letzten Schritt wenden Sie sich an den Apple-Kundendienst. Schildern Sie den Fall, um trotz Codesperre wieder Zugriff aufs Handy oder Tablet zu bekommen. In der Regel dauert die Freigabe seitens des Apple-Kundendienst nur wenige Stunden. Danach können Sie das zuvor gekaperter iPhone oder iPad wieder wie gewohnt nutzen.

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5 Tipps für bessere Fotos mit der iPhone-Kamera

Eine separate Digitalkamera? Braucht man dank Handy eigentlich nicht mehr. Die Kamera im iPhone ist so gut, dass sie fast an die Qualität moderner Digitalkameras heranreicht. Der Werbespot von Bentley wurde zum Beispiel komplett mit einem iPhone 5S gedreht. Um aus der iPhone-Kamera das Beste herauszuholen, sollte man unsere fünf Tipps für optimale Fotos mit der iPhone-Cam kennen.

Tipp 1: Bildkomposition mit dem Gitter optimieren

Einfach draufhalten und losknipsen kann jeder. Den Unterschied zwischen Schnappschüssen und guten Fotos macht die Bildkomposition. Schnappschüsse, bei denen Horizont und Gesichter immer in der Mitte platziert werden, sehen einfach langweilig aus. Spannender sind Fotos, die nach den Regeln des Goldenen Schnitts aufgebaut werden.

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Das Schöne an der iPhone-Kamera: Auf dem Display lässt sich ein Gitter einblenden, das bei der Komposition nach den Regeln des Goldenen Schnitts hilft. Aktiviert wird das Gitter in den iPhone-Einstellungen im Bereich Fotos & Kamera. Ist dort die Option Raster aktiviert, erscheint auf dem Kameradisplay ein Raster zur Orientierung. Keine Sorge: das Raster sieht man nur auf dem Display, nicht auf dem späteren Foto.

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Tipp 2: Belichtung merken und speichern (AE/AF-Sperre)

Ein gutes Fotos braucht gutes Licht. Normalerweise sorgt das iPhone automatisch für die richtige Belichtung. Für Schnappschüsse reicht das allemal aus. Für künstlerisch anspruchsvolle Fotos oder bei schwierigen Lichtverhältnissen wie Gegenlicht stößt die Automatik aber an ihre Grenzen. Macht nichts. Denn mit einem Trick lässt sich die Automatik überlisten und eine bestimmte Lichtsituation speichern.

Dazu die Kamera zuerst auf die Umgebung halten, die das gewünschte Licht zeigt; bei Gegenlichtaufnahmen etwa auf die Personen, die im Gegenlicht stehen. Dann aufs Display tippen und – ganz wichtig – den Finger draufhalten. Nach rund einer Sekunde den Finger loslassen. Am oberen Rand erscheint daraufhin der gelbe Hinweis AE/AF-Sperre; dieser zeigt an, dass sich das iPhone genau diese Belichtung und die Fokussierung gemerkt hat.

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Jetzt wechseln Sie die Position und richten die Kamera neu auf die endgültige Szenerie aus. Die gespeicherte Belichtung und die Fokussierung bleiben dabei erhalten; das iPhone versucht nicht, die Belichtung oder die Schärfe an die neue Position anzupassen. Damit lassen sich Bilder gezielt unter- oder überbelichten – optimal etwa bei Personen vor Sonnenuntergängen. Um wieder zur normalen Belichtung zurückzukehren und den AF/AE-Lock zu lösen, einmal kurz aufs Display tippen.

Tipp 3: Riesenfotos mit der Panorama-Funktion schießen

Dank der Panorama-Funktion lassen sich ganz einfach riesige Breitband-Fotos schießen. Vorausgesetzt, man nutzt die Panorama-Funktion richtig. Aktiviert wird die Panorama-Funktion, indem die untere Leiste nach links zur Einstellung Panorama gewischt wird.

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Dann auf den Auslöser tippen und die Kamera langsam horizontal bewegen. Pfeil und Linie helfen, die richtige Geschwindigkeit und horizontale Ausrichtung einzuhalten. Zum Beenden erneut den Auslöser drücken oder die Bewegung bis zum Ende durchführen.

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Wichtig Tricks rund um die Panorama-Funktion: Sie können die Richtung ändern, indem Sie einmal auf den Pfeil tippen. Dann lassen sich Panorama-Aufnahmen auch von rechts nach links aufnehmen. Pfiffig sind vertikale Panorama-Aufnahmen. Damit können Sie besonders hohe Gebäude oder Gegenstände wie den Eiffelturm, Hochhäuser oder Riesenbäume aufnehmen. Auch der der Blick von einem Hochhaus hinunter auf die Straße ist ideal für einen vertikale Panorama-Aufnahme.

Tipp 4: Bessere Aufnahmen dank Serienbildfunktion

Kaum bekannt ist die rasante Serienbildfunktion der iPhone-Kamera. Serienbilder sind ideal bei sich bewegenden Objekten oder beim Sport. Um Serienbilder aufzunehmen, müssen Sie nur auf den Auslöser (oder die Plus-Taste der Lautstärketasten) tippen und – ganz wichtig – den Finger auf dem Auslöser gedrückt halten. Solang der Auslöser gedrückt bleibt, nimmt das iPhone Fotos etliche Fotos pro Sekunde auf.

Tipp 5: Dramatische Bilder dank Farbfiltern

Normale Fotos sind oft langweilig – eben weil sie normal aussehen. Mehr Drama und Spannung gibt’s mit Filtereffekten. Das Foto bekommt dann zum Beispiel einen Retro-Touch. In der iPhone-Kamera sind etliche Filter bereits eingebaut und lassen sich sofort anwenden. Dazu in der Kamera-App unten rechts auf den Button mit den drei Kreisen tippen.

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Jetzt sieht man bereist eine Vorschau der verschiedenen Filter wie Mono, Tonal, Schwarz, Ausblenden, Chrom, Prozess, Transfer oder Sofort. Per Fingertipp auf den Filtereffekt, wird das Foto bereits bei der Aufnahme mit dem Filter überlegt.

Das Schöne an den Filtern: Wenn Sie den Filtereffekt nicht mögen, können Sie ihn auch nachträglich wieder entfernen, da das Original immer erhalten bleibt und die Effekte nur über das Original gelegt werden. In der Foto-Ansicht lassen sich die Filtereffekte entfernen, indem der Filter Keine gewählt wird. Dann sieht das Foto wieder so aus, wie es die Kamera tatsächlich aufgenommen hat.

Übrigens: Wem die Standardfilter aus der Kamera-App nicht reichen, kann seine Fotos mit passenden Apps um weitere Effekte ergänzen. Sehr gut geeignet sind dafür die folgenden Foto-Apps:

iPhoto (4,49 €)

Snapseed (kostenlos)

VSCO Cam (kostenlos)

Photoshop Touch (4,49 €)

Afterligt (0,89 €)

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Handy & Telefon iPhone

iPhone: Kontakte sperren und Anrufe, Mails, SMS und iMessages blockieren

Es gibt sie immer wieder: diese Anrufer, die einfach nicht aufhören, einen mit Anrufen, SMS und iMessages bombardieren. Zum Glück gibt es seit iOS 7 die Möglichkeit, Kontakte komplett zu sperren. Blockiert werden dann nicht nur die normalen Anrufe, sondern auch Nachrichten und FaceTime-Anrufe. Lästige Werbeanrufe und Nachrichten andere nervige Kontakte gehen dann ins Leere.

Kontakte, Freunde und Anrufer blockieren – So geht’s

Das Blockieren von lästigen Anrufern und Kontakten funktioniert ab der iOS-Version 7. Für ältere iOS-Versionen gibt es einen anderen Trick, mit dem Sie lästige Anrufer in eine spezielle Liste packen und diese direkt auf die Mailbox schicken – wie das funktioniert, haben wir im Tipp „Anrufer ablehnen“ erklärt. Ab iOS 7 geht’s einfacher, und zwar so:

1. Öffnen Sie die Telefon-App, und tippen Sie auf Anrufliste.

2. Suchen Sie den Anrufer aus, von dem Sie in Zukunft nicht mehr belästigt werden möchte, und tippen Sie auf den i-Button rechts daneben.

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3. Dann blättern Sie ganz nach unten und tippen auf Anrufer sperren.

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4. Bestätigen Sie die Sperre, indem Sie die Abfrage mit Kontakt sperren beantworten.

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Damit werden die Telefonnummer und übrigen Kontaktdaten auf die Schwarze Liste gesetzt. Das bedeutet: alle Anrufe, SMS-Nachrichten, iMessages und FaceTime-Anrufe von diesem Kontakt, werden blockiert und kommen erst gar nicht durch. Und zwar egal die Kontaktaufnahmen über Telefonnummer, E-Mail-Adresse oder Apple-ID erfolgt. Die Kontaktaufnahmen wird einfach ignoriert. Der blockierte Kontakt bekommt davon nichts mit; er wird nicht darüber informiert, dass er blockiert wurde.

Das Blockieren von Kontakten ist vor allem sinnvoll, wenn man viele Werbeanrufe erhält oder man die Telefonnummer von jemand anderem übernommen hat und ständig die Freunde und Bekannten über die alte Nummer anrufen.

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Internet & Medien

Türkei sperrt Twitter: So kann man die Sperre umgehen

Die Türkei macht Ernst mit der angedrohten Sperre sozialer Medien. Erstes Opfer ist Twitter. Seit heute ist in der Türkei Twitter nicht mehr erreichbar. Die rund 10 Millionen Twitter-User in der Türkei sehen beim Aufruf der Twitter.com-Seite nur noch einen Hinweis, dass die Seite auf gerichtliche Verfügung hin gesperrt wurde. So richtig wirksam sind die Sperren nicht. Mit simplen Tricks lässt sich die Twitter-Sperre umgehen und aushebeln.

Twittern per SMS

Twitter selbst informiert auf der Twitter-Seite von Rowan Barnett, wie Twitter-User in der Türkei die Blockade umgehen können. Indem sie Tweets einfach per SMS schicken. Kunden von Avea und Vodafone müssen ihren Tweet nur mit dem Kürzel START an 2444 schicken; Kunden von Turkcell schicken START an 2555.

Twitter über andere DNS-Server erreichen

Alternativ lässt sich die Sperre durch eine Änderung des DNS-Eintrag im Rechner umgehen. Wer zum Beispiel nicht die DNS-Server seines türkischen Providers, sondern die von Google verwendet, erreicht auch innerhalb der Türkei weiterhin die Twitter-Seite und kann wie gewohnt Tweets absetzen. Dazu müssen in der Internetkonfiguration lediglich die DNS-Server von Google mit den IP-Adressen 8.8.8.8 oder 8.8.4.4 eingetragen werden. Oder man verwendet die offenen und für jedermann nutzbaren DNS-Server von OpenDNS. Wie das Ändern der DNS-Server funktioniert, haben wir im Tipp Mit den DNS-Servern von Google surfen beschrieben.

Passend dazu ein aktuelles Bild aus Istanbul. Hier wurden die Google-DNS-Serveradressen kurzerhand an die Hauswand gesprüht.

 

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Handy & Telefon iPad iPhone

iOS 7.1: Telekom entfernt SIM-Lock und Netlock für alle Bestandskunden

Endlich gehört die SIM-Lock-Sperre der Vergangenheit an. Zumindest für alle Bestandskunden, die ihr iPhone auf die iOS-Version 7.1 aktualisieren. Im Rahmen des 7.1-Updates wird die SIMlock-Sperre auf den iPhones der Bestandskunden entfernt. Das bedeutet: Mit iOS 7.1 lassen sich im iPhone der Telekom beliebige SIM-Karten verwenden, auch ausländische – und nicht mehr nur die von der Telekom.

SIM-Lock-Sperre aufheben? Nicht mehr notwendig

Mit dem Wegfall der SIM-Lock-Sperre ist das Hickhack um die Entsperrung endlich vorbei. Bislang musste man zwei Jahre warten, um dann die SIM-Lock-Sperre beantragen und das iPhone endlich Simlock-frei zu machen. Im Telekom-Twitter-Account hat die Telekom jetzt offiziell bekanntgegeben, dass die SIM-Lock-Sperre passé ist. Hier heißt es:

Kleines Insight gefällig? Gerne: Mit dem Apple-Update auf iOS 7.1 wird bei allen unseren Bestandskundengeräten der SIMLock entfernt!

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Ein entsprechender Hinweis auf die Sim-Lock-Entfernung findet sich auch auf der Seite www.t-mobile.de/sim-lock-entsperren/0,20638,23789-_,00.html. Dort heißt es wörtlich:

Wichtige Hinweise zum Entsperren des iPhone:  Der SIM-Lock ihres iPhone kann ab sofort durch ein Update auf iOS 7.1 oder eine Synchronisation mit iTunes entfernt werden. Eine Anleitung für die manuelle Synchronisation mit iTunes finden Sie hier. Das iPhone 5s und 5c ist bereits ohne eine Sim-Lock Sperre verkauft worden.

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Wer die Simlock-Sperre loswerden möchte, muss also nur auf die neueste iOS-Version updaten. Danach lassen sich ohne weiteres Zutun beliebige SIM-Karten im iPhone verwenden; das ist vor allem im Urlaub wichtig, um vor Ort mit günstigen Prepaid-Karten telefonieren und surfen zu können.

Mit der Telekom hat endlich auch der letzte große deutsche Provider sich von der Praxis der Netlocks und Simlocks verabschiedet. Bei O2 und Vodafone werden iPhones schon länger ohne lästige Simlock-Sperre ausgeliefert.

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Hardware & Software Windows 8 Windows 8.1

Windows 8/8.1 automatisch anmelden: Lock-Screen, Sperrbildschirm und Passwortabfrage abschalten und Benutzer automatisch einloggen

Windows 8 nervt an einigen Stellen. Nervtöter Nummer 1 sind der Lockscreen und die ewige Frage nach dem Kennwort. In Firmen oder wenn mehrere den Rechner nutzen, macht das ständige Sperren noch Sinn. Auf Desktop-Rechner und Notebooks sind Lockscreen und Passwortabfrage aber nutzlos. Mit zwei Tricks lassen sich Sperrbildschirm und Kennwortabfrage deaktivieren.

Starten ohne Lockscreen

Nach dem Hochfahren muss bei Windows 8 zuerst der Sperrbildschirm zur Seite oder nach oben geschoben oder mit [Return] ausgeblendet werden, um zur Auswahl der Benutzerkonten zu gelangen. Die Lockscreen-Spielerei lässt sich aber folgendermaßen deaktivieren:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R], geben Sie

gpedit.msc

ein, und klicken Sie auf OK.

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2. Anschließend wechseln Sie in den Bereich „Computerkonfiguration | Administrative Vorlagen | Systemsteuerung | Anpassung“ und klicken doppelt auf „Sperrbildschirm nicht anzeigen“. Im folgenden Fenster setzen Sie den Eintrag auf „Aktiviert“ und bestätigen mit OK. Ab sofort startet Windows 8/8.1 ohne den lästigen Sperrbildschirm.

Passwortabfrage deaktivieren

Auch bei abgeschaltetem Sperrbildschirm müssen Sie sich weiterhin mit Ihrem Kennwort bei Windows 8 anmelden. Wenn Sie den Rechner alleine nutzen, können Sie auch diese Sperre deaktivieren. Dazu drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R], geben den Befehl

netplwiz

ein und bestätigen mit OK. Im nächsten Fenster entfernen Sie den Haken bei „Benutzer müssen Benutzernamen und Kennwort eingeben“ und klicken auf OK. Zur Bestätigen müssen Sie noch ein letztes Mal das aktuelle Kennwort eingeben und mit OK bestätigen.

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Danach sind Sie die lästigen Passwortabfrage los. Windows startet jetzt durch bis zum Desktop – ganz ohne Lockscreen oder Kennwortabfrage. Sperren lässt sich der Rechner trotzdem. Wenn Sie zum Beispiel den Raum verlassen und nicht möchte, dass andere den Rechner nutzen können, drücken Sie einfach die Tastenkombination [Windows-Taste][L]. Windows wird damit gesperrt und lässt sich erst wieder nach Eingabe des richtigen Benutzerkennworts nutzen.

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Beliebte Tipps Hardware & Software iPad Tipp des Tages

iPad Sicherheitslücke: Mit dem Smart Cover oder einem Magneten die Codesperre umgehen (Video)

Mit dem neuen iOS 5 hat Apple die iOS-Geräte nicht nur mit neuen Funktionen, sondern auch mit einigen Sicherheitslücken versehen. Nach der Siri-Sicherheitslücke beim iPhone (wir berichteten), gibt es auch beim iPad 2 eine Sicherheitspanne. Mit dem SmartCover oder einem Magneten lässt sich ganz einfach die Codesperre aushebeln.

Codesperre knacken? Kein Problem für’s Smart Cover

Offenbar hat Apple die iOS-Version 5 mit der heißen Nadel gestrickt. Denn so einfach umgehen Sie mit dem Magnet-/SmartCover-Trick die Codesperre beim iPad:

1. Sobald das iPad per Code gesperrt ist, drücken Sie so lange auf den Ein-/Ausschalten-Knopf, bis der Dialog zum Ausschalten erscheint. Wichtig: Schieben Sie aber nicht den „Ausschalten“-Slider nach rechts.

2. Jetzt schließen Sie das SmartCover an und decken das iPad damit einmal zu.

3. Danach öffnen Sie das SmartCover wieder und tippen auf „Abbrechen“.

Und voilá – schon haben Sie die Codesperre umgangen und können auf den Home-Bildschirm oder die zuletzt aktive Apps und Programme zugreifen. Per Doppelklick auf die Hometaste sehen Sie sogar, welche Apps im Hintergrund laufen.

Kein komplettes Entsperren mit dem SmartCover-Trick

Eine Beschränkung gibt es aber doch beim Smartcover-Trick: Trotz Umgehung der Sperre mithilfe des SmartCovers (im Prinzip reicht auch ein simpler Magnet; es muss nicht unbedingt das Original-App-SmartCover sein) können Sie in der so entsperrten Variante keine Apps starten. Aber immerhin kann man sehen, mit welcher App der User zuletzt gearbeitet hat, welche Apps sonst noch installiert sind oder was im Hintergrund aktiv ist. Vermutlich wird Apple den Bug und die Sicherheitslücke mit einem der nächsten iOS-Updates schließen.

Der iPad-Hack im Video

Wie die SmartCover-Sicherheitslücke beim iPad funktioniert, zeigt das folgende Video aus unserem YouTube-Channel. Hier sehen Sie noch einmal im Detail, welche Schritte notwendig sind, um ein gesperrtes iPad teilweise zu entsperren: