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Perfekte Mond-Fotos schießen

Besonders in klaren Nächten übt der Mond eine besondere Anziehungskraft aus. Zu dieser Gelegenheit kann man mit wenig Aufwand und den richtigen Einstellungen tolle Mond-Bilder schießen.

Alles was du außer deiner Kamera benötigst, ist ein Stativ um verwackelten Aufnahmen vorzubeugen. Auch ein Objektiv mit großer Brennweite ist empfehlenswert, damit man möglichst nahe an den Mond heranzoomen kann. Teleobjektive mit 150 – 200 mm sollten es schon mindestens sein.

Die Strukturen der Mondoberfläche lassen sich bei Vollmond bereits mit einer Verschlusszeit zwischen 1/30 und 1/50 Sekunde prima einfangen. Die Blende sollte, wie bei der Landschaftsfotografie auch, bei 8 – 11 eingestellt werden.

Je nach Mondphase und eventueller Bewölkung musst du mit den Einstellungen vielleicht etwas experimentieren. Aber das macht das Fotografieren ja so interessant.

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Makrofotografie: So gelingt ein Makrofoto

Die Makrofotografie lichtet kleine Details aus dem alltäglichen Leben groß ab. Es geht bei dieser Art von Fotografie darum, das ganze Bild mit einem einzelnen Ausschnitt aus dem großen Ganzen zu füllen. Beispielsweise wird statt der gesamten Blume lediglich der Übergang von Blüte zu Stängel abgelichtet. Das ist allerdings schwieriger als man meint. Dazu benötigen Sie einige Hilfsmittel, die ein gelungenes Makrofoto mit nahezu jeder Kamera entstehen lassen können.

Makrofotos werden nicht geschossen, indem Sie mit dem Objektiv möglichst nah an das Objekt herankommen. Stattdessen fotografieren Sie aus einigem Abstand und verwenden den Zoom. Als Besitzer einer Spiegelreflexkamera können Sie auch ein spezielles Makro-Objektiv verwenden, das genau im richtigen Umfang zoomen kann. Ideal wäre ein Abstand von 1,5 Metern zum Objekt, es darf aber auch weniger sein. Je nach Tageszeit kann ein Stativ sinnvoll sein, wenn lange Belichtungszeiten gewählt werden, denn andernfalls wird das Foto nicht scharf. Zu nah dürfen Sie beim Makrofoto nicht an das Objekt herangehen, andernfalls kann die Kamera nicht mehr scharf stellen und das Motiv wirkt nicht gestochen genug.

Foto: © Mirko Müller

Besonders spannend an einem gelungenen Makrofoto sind oft die Lichtreflexe. Nachhelfen können Sie mit einem Spiegel, der das natürliche Tageslicht reflektiert. Vor dem Fotoschuss sollten Sie also mit dem Handspiegel experimentieren und erkennen, wo er die schönsten natürlichsten Lichtreflexe erzeugt. Zu intensiv darf der Effekt natürlich nicht sein, er sollte immer noch authentisch und wie von der Natur gewollt wirken. Dann aber gelingt das Makrofoto garantiert. Wenn Sie einen größeren Abstand zum Objekt wahren, ist es sinnvoll, den Fernauslöser zu betätigen oder erst nach einigen Sekunden auszulösen, um sich bis zum Schnappschuss mit dem Handspiegel positionieren zu können.

Übrigens: Weitere Tipps, Tricks und Fallstricke rund um die Makrofotografie finden Sie in entsprechenden Makrofotografie-Fachbüchern.