Kategorien
Hardware & Software Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1

Schwarzer Bildschirm? Grafiktreiber einfach mit Shortcut neu starten.

In der Vergangenheit sind etliche Surface-Notebooks beim Hochfahren einfach hängengeblieben und zeigten nur einen schwarzen Bildschirm. Microsoft selbst hat in einem Knowledge-Base-Artikel auf eine simple Lösung hingewiesen.

Ursache für dieses Problem ist ein fehlerhafter Grafikkartentreiber, der das Booten des Notebooks unterbricht. Um es wieder „zum Leben zu erwecken“, gibt es eine Tastenkombination, die den Grafiktreiber neu startet.

Der Tastatur-Shortcut lautet [Windows][Strg][Umschalt][B].

Der Trick funktioniert nicht nur beim Microsoft Surface-Notebook, sondern auch bei Computer-Monitoren, die beim Starten oder nach dem Ruhezustand ebenfalls schwarz bleiben.

Kategorien
Hardware & Software Windows 10

Windows Store startet nicht und meldet „Versuchen Sie es noch einmal“

Manchmal macht die App des Windows Store Probleme und startet nicht. Stattdessen wird die Meldung Versuchen Sie es noch einmal. Bei uns ist ein Fehler aufgetreten, der sich nach kurzer Wartezeit von selbst lösen kann (Code 0x80131500). In dieser Meldung werden auch zwei Schaltflächen angezeigt, mit denen man die Seite aktualisieren, oder das Problem melden kann. Liegt tatsächlich nur ein Serverproblem seitens Microsoft vor, dann reicht meist ein oder mehrere Klicks auf den Aktualisierungsbutton. Wenn nicht, dann kann ein Zurücksetzen der Windows-Store-App  die Lösung sein.

App zurücksetzen

In diesen Fällen liegt meist ein Problem im Cache der App vor, die deshalb zurückgesetzt werden muss.

Wahlweise kannst du dies über das Suchfeld der Taskleiste oder über das Dialogfenster Ausführen erreichen. Du tippst einfach den Befehl wsreset.exe ein und bestätigst mit der Taste [Enter].

Danach öffnet sich für die Zeit der Reparatur das Fenster der Eingabeaufforderung, das nicht geschlossen werden darf. Nach dem Zurücksetzen wird es automatisch beendet und der Store geöffnet.

Microsoft Problembehandlung

Microsoft stellt auf seiner Webseite ein Diagnosetool als kostenlosen Download zur Verfügung, der den/die Fehler analysiert und anschließend automatisch repariert.

Tipp:

Hast du bereits dein Windows-10-Betriebssystem schon mit dem Creators Update versehen, dann bist du bereits im Besitz einer Problembehandlung. Du findest das Diagnose- und Reparaturtool unter Start | Einstellungen | Update und Sicherheit | Problembehandlung. Dieses Tool löst nicht nur das Problem des Windows Store, sondern repariert auch die Fehler der Tastatur und der Videowiedergabe.

Kategorien
Hardware & Software

BIOS läuft nicht mehr richtig? Dann hilft oftmals nur ein Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen

Wer im BIOS Änderungen vornimmt, sollte sehr gewissenhaft und behutsam vorgehen. Passieren dabei Fehler, hat das schwerwiegende Folgen für den Computerbetrieb. Soft- und Hardware läuft nicht mehr richtig oder der PC fährt überhaupt nicht mehr hoch. Änderungen sollten daher immer nachvollziehbar sein, um sie gegebenenfalls rückgängig machen zu können. Verliert man trotzdem mal den Überblick oder der PC streikt komplett, dann hilft meist nur noch das Zurücksetzen des BIOS auf die Werkseinstellungen.

Die sanfte Methode

Startet der Computer noch, dann kannst du die Werkseinstellungen (Defaults) über das BIOS direkt starten. Dazu schaltest du deinen PC ein. Der Zeitpunkt während des Bootvorgangs um mit den richtigen Tasten das BIOS zu öffnen ist recht kurz und wird oft verpasst. In diesem Fall führst du solange einen Neustart durch, bis du die richtige Taste gefunden hast.

Je nach Hersteller können folgende Tasten das BIOS aufrufen:

  • [F1], [F2], [F8], [F10], [F11]
  • [Entf]
  • [Tabulator]

Manchmal hilft auch eine der beiden Tastenkombinationen:

  • [Strg][Alt][Esc]
  • [Strg][Alt][S]

Im Fenster des BIOS navigierst du dann per Pfeiltasten zum Menü Exit und wählst die Option Load Setup Defaults. Bestätige die Auswahl zweimal mit der [Eingabe]-Taste. Über die Option Exit & Save Changes, gefolgt von zweimaligem Bestätigen per [Eingabe], wird das BIOS auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt und der PC startet neu.

Die „Holzhammer“-Methode

Sollte der Computer gar nicht mehr starten, dann greift man am besten zu folgender Variante. Das Mainboard und das BIOS werden durch eine Knopf-Batterie permanent mit Strom versorgt. Unterbricht man die Stromversorgung, dann wird das BIOS auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt.

Die Batterie (3V Lithium-Knopfzelle CR2032) ist auf dem Mainboard gut erkennbar. Um sie zu entnehmen, ziehst du zuerst das Stromkabel ab und drückst ein paar Sekunden auf den Power-Knopf um den Reststrom des Systems zu verbrauchen. Dann öffnest du das PC-Gehäuse, entnimmst vorsichtig die Batterie und wartest zwei bis drei Minuten, bevor sie wieder einsetzt wird.

Nachdem du deinen Computer wieder zugeschraubt und an den Strom angeschlossen hast, sollte er wieder problemlos starten.

Hast du in der Vergangenheit erfolgreiche BIOS-Updates durchgeführt, dann kannst du diese jetzt erneut aufspielen.

Das Entfernen/Austauschen der BIOS-Batterie kann auch bei CMOS-Fehlermeldungen durchgeführt werden. Dies kannst du auch in diesem Artikel nachlesen.

Kategorien
Hardware & Software Windows 7

Der Task-Manager startet nicht mehr? So wird er wieder reaktiviert.

Der Windows-Taskmanager wird mit der Tastenkombination [Strg][Umschalt][Esc] oder mit dem altbekannten „Affengriff“ [Strg][Alt][Entf] geöffnet. Es kann aber auch mal, insbesondere nach Abstürzen, vorkommen, dass der Taskmanager nicht mehr startet. Meist wurde dann der Registry-Eintrag des Taskmanagers beschädigt oder geändert. Das ist aber kein Grund zur Panik. Mit ein paar Handgriffen ist der Task-Manager schnell wieder einsatzbereit.

task-manager-defekt-aufrufen-geht-nicht-windows-7- win7-registry-fehler-beheben

Dazu startest du den Registrierungseditor über das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl regedit.

ausfuehren-regedit-editor-starten-wiederherstellen-taskmanager-win7

Im Anschluss navigierst du zu folgendem Registry-Schlüssel:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System

registry-schluessel-eintrag-navigieren-win7-task-manager-neustart-wert-disable-taskmgr

Im Ordner System sollte sich der Eintrag Disable TaskMgr befinden. Öffne diesen mit einem Doppelklick und ändere den Wert auf 0 (Null).

Nach einem Computer-Neustart sollte der Task-Manager dann wieder funktionieren.

Registry-Eintrag „System“ fehlt?

Ist aber der Ordner System nicht vorhanden, dann ist das kein Registry-Problem. Hier helfen dann die Gruppenrichtlinien weiter. Starte das Tool am besten über das Startmenü. Gib in das Suchfeld gpedit.msc ein und klicke dann auf den Programmeintrag.

gruppenrichtlinien-task-manager-neu-starten-gpedit

In den Gruppenrichtlinien navigierst du zu folgendem Verzeichnis:

Benutzerkonfiguration | Administrative Vorlagen | System | Str+Alt+Entf (Optionen)

In diesem Ordner findest du die Option Task-Manager entfernen.

benutzer-konfiguration-administrative-vorlagen-taskmanager-neustart-fehler-aufrufen

Öffne den Eintrag mit einem Doppelklick, wähle die Option Nicht konfiguriert, und bestätige die Änderung mit OK.

eigenschaften-nicht-konfiguriert-task-manager-entfernen-aktivieren-gruppenrichtlinien

Jetzt ist der Task-Manager wieder einsatzbereit und das Programmfenster der Gruppenrichtlinien kann beendet werden.

Kategorien
Hardware & Software Office Word

Word XP, 2003, 2007, 2010: Zoomfaktor beim Öffnen von Dokumenten dauerhaft festlegen

Beim Arbeiten mit Word wird schon mal der Zoomfaktor verändert, je nachdem welche Schriftgröße verwendet wurde. Wird dann das Dokument und anschließend Word beendet, wird der letzte verwendete Zoomfaktor gespeichert. Beim nächsten Start von Word wird dieser Zoom automatisch verwendet. Haben Sie beispielsweise beim letzten Dokument den Zoom auf 300 % eingestellt, dann werden Sie bei einem anderen Schriftstück diesen Zoom wieder rückgängig machen müssen. Es gibt aber die Möglichkeit, Word einen vordefinierten Zoomfaktor zuzuweisen, mit dem alle Dokumente geöffnet werden sollen. Wird der Zoom im Verlauf der Dokumentenänderung oder -neuerstellung verändert, dann hat es keine Auswirkungen für die nächsten Schriftstücke.

Der Zoomfaktor kann nur in der globalen Vorlage für neue Word-Dokumente voreingestellt werden. Diese Vorlage heißt bei Word XP und 2003 „Normal.dot“ und bei Word 2007 heißt sie „Normal.dotm“.

Suchen Sie die für Ihre Wordversion entsprechende Vorlage, indem Sie bei Windows 7 und Vista den Explorer öffnen, im linken Navigationsbereich „Computer“ markieren und in der oberen rechten Bildschirmecke in das Suchfenster „Normal.dot“ oder „Normal.dotm“ eingeben. Der Suchvorgang startet automatisch mit der Eingabe des ersten Buchstaben.

Nutzer von Windows XP klicken auf „Start | Suchen“. Danach wählen Sie die Suchoption „Nach Dateien und Ordnern“ und geben in das Suchfeld „Gesamter oder Teil des Dateinamens“ den Namen der Vorlage ein.

Kontrollieren Sie nun unter Option „Weitere Optionen“, ob „Versteckte Elemente durchsuchen“ aktiviert ist. Mit der Schaltfläche „Suchen“ starten Sie den Suchvorgang.

Nach ein paar Augenblicken erscheint die „globale Vorlage“ in der Ergebnisliste. Falls Sie die „Normal.dot“ bzw. „Normal.dotm“ nicht über die Suche finden, können Sie auch direkt im Explorer zum Speicherort navigieren. Wo die Datei gespeichert ist, erfahren Sie bei Word 2003 im Dialogfenster „Extras | Optionen | Speicherort für Dateien | Benutzervorlagen“ bzw. bei Word 2007/2010 im Fenster „Optionen“ unter „Erweitert | Dateispeicherorte | Benutzervorlagen“.

Öffnen Sie die Vorlage im Explorer mit einem Rechtsklick und „Öffnen“ aus dem Kontextmenü. Nur so wird die globale Vorlage geöffnet. Ein Doppelklick würde nur ein „normales“ Word-Dokument öffnen.

Um den gewünschten Zoomfaktor speichern zu können, müssen Sie zusätzlich noch einen beliebigen Text eingeben. Es reicht, wenn Sie nur einen Buchstaben eingeben. Wählen Sie außerdem noch den Zoomfaktor aus. Bei Word XP und 2003 geht das über die Symbolleiste, bei Word 2007 benutzen Sie den Schieberegler am unteren Rand des Fensters. Es gibt auch eine Tastenkombination, mit der in allen Word-Versionen der Zoom geändert werden kann: Halten Sie [Strg] gedrückt, und drehen Sie das Mausrad entsprechend.

Danach speichern Sie die Änderung mit „Datei | Speichern“. Bei Word 2007 verwenden Sie die Schaltfläche „Speichern“.

Nun entfernen Sie den zuvor eingegebenen Text und wiederholen den Speichervorgang mit der leeren Vorlage. Achten Sie in beiden Speichervorgängen darauf,  dass Sie nur den Weg über „Datei | Speichern“ nutzen.

Abschließend beenden Sie Word mit „Datei | Beenden“, bzw. bei Word 2007 über die Office-Schaltfläche und „Datei beenden“.