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Internet & Medien

Mutiges Browser-Projekt: Nutzer sollen für das Ansehen von Anzeigen bezahlt werden

Ein neuer Browser namens Brave will auf den Markt. Noch ist nur er als Beta-Version für Windows, Mac OS X, Linux und iOS erhältlich. Das Besondere an dem Browser mit dem Namen Brave ist neben dem Geschäftsmodell, dass er einen integrierten Werbeblocker und Trackingschutz besitzt. Der ehemalige Chef von Mozilla, Brendan Eich, sowie sein Entwicklerteam verfolgen mit diesem neuen Projekt ehrgeizige Ziele.

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Integrierter Adblocker

Nach dem Download blockt Brave ohne weitere Einstellungen die Werbung auf Webseiten, sowie Cookies von Drittanbietern, die dein Surfverhalten ausspähen. Da diese Elemente von vornherein ausgeschlossen werden, laden die angewählten Webseiten zudem viel schneller.

Zugelassene Werbung

Zukünftig soll aber, wenn die Zahl von cirka 15 Millionen Nutzern erreicht ist, trotzdem Werbung eingeblendet werden. Das ist nötig um das Geschäftsmodell und die angestrebte Win-Win-Situation für die Werbeindustrie, dem Browser-Betreiber und den Nutzern zu erreichen.

Verteilung der Werbe-Einnahmen

Die Werbeeinnahmen sollen nach folgendem (geplanten) Schlüssel verteilt werden:

Die Nutzer, Brave und die Werbepartner bekommen jeweils 15 Prozent der Einnahmen, die Webseitenbetreiber erhalten 55 Prozent. Hierfür ist es unerlässlich, dass Brave die Surf-Daten speichert und anlysiert. Dies soll aber anonymisiert geschehen, ohne dass personalisierte Nutzerprofile entstehen.

Die Technik die hier zum Einsatz kommen soll, ist ebenfalls recht interessant. Brave ersetzt die Werbebanner von beliebigen Webseiten durch die der eigenen Werbepartner. Das ist die Voraussetzung für den Nutzer, der von den Einnahmen profitieren möchte. Das Geld wird auf ein Brave-Konto transferiert, dass man sich dann auszahlen lassen kann.

Über die Menüschaltfläche kann trotzdem jeder User im Bereich Bravery entscheiden, ob und welche Werbung angezeigt werden soll.

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Fazit

Interessantes Konzept. Ob das aber so funktioniert wie sich die Macher das vorstellen, bleibt abzuwarten. Jedenfalls verspricht der Name Brave einiges. Auch das für den Nutzer zu erwartende (Zusatz-) Einkommen wird wohl nicht für ein sorgenfreies Leben reichen. Und wer möchte, kann diesen Geld-Betrag sozialen Zwecken zur Verfügung stellen. Auch Kleinstbeträge helfen, wie das Hilfsprojekt Deutschland rundet auf eindrucksvoll beweist.

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Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox: Startseite über about:config festlegen

Der Firefox-Browser hat enthält jede Menge versteckte Einstellungen und Funktionen die über about:config vorgenommen werden können. Dies betrifft auch die Startseite des Browsers.

Der „normale“ Weg, die Startseite festzulegen ist über Extras | Einstellungen. Dort kann man im Register Allgemein zwischen drei Möglichkeiten auswählen:

  1. Startseite anzeigen
  2. Leere Seite anzeigen
  3. Fenster und Tabs der letzten Sitzung anzeigen

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Die Alternative über about:config funktioniert so:

Geben Sie about:config in die Adresszeile des Firefox-Browsers ein und drücken die Taste [Enter]. Bestätigen Sie anschließend die Sicherheitswarnung.

Dann tragen Sie in das Suchfeld den Begriff browser.startup.page ein. Öffnen Sie den gleichnamigen Eintrag mit einem Doppelklick und tragen Sie den Wert 1, 2 oder 3 ein.

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Die Werte steuern die Art der Startseitenanzeige.

  • 1 steht für die eigene Startseite (beliebige URL)
  • 2 steht für eine leere Seite
  • 3 bewirkt die Anzeige der Fenster und Tabs der letzten Sitzung

Während des normalen Betriebs empfiehlt sich aber die klassische Änderung der Startseite über die Einstellungen.

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Hardware & Software Windows 8

Windows 8 Autostart: Dateien oder Programme beim Hochfahren automatisch öffnen oder starten

Bei früheren Windows-Versionen wie Windows XP, Vista oder Windows 7 war es problemlos möglich, einzelne Dateien oder Programme beim Systemstart automatisch mitstarten zu lassen. Man musste nur eine Verknüpfung im Startmenü-Ordner „Autostart“ ablegen. Alles, was sich im Autostart-Ordner befand, wurde automatisch mitgestartet. Die Zeiten sind bei Windows 8 scheinbar vorbei. Hier gibt es weder ein Startmenü noch einen „Autostart“-Ordner. Mit einem Trick lassen sich Dateien oder Programme trotzdem automatisch beim Windows-8-Start öffnen.

Der versteckte Autostart-Bereich

Wenn Sie auch bei Windows eine Datei oder ein Programm beim Systemstart automatisch mitstarten lassen möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Starten Sie den Windows-Explorer, indem Sie in der Desktop-Oberfläche auf das Ordnersymbol in der Taskleiste klicken oder einfach die Tastenkombination [Windows-Taste][E] drücken.

2. Anschließend klicken Sie in die obere Adressleiste des Explorers, geben dort den Befehl

shell:startup

und drücken die [Eingabe/Return]-Taste.

windows-8-autostart-shell-startup-ordner

3. Im Windows-Explorer ersxheint daraufhin der versteckte Autostart-Ordner zeigt. Lassen Sie dieses Fenster geöffnet, und öffnen Sie mit der Tastenkombination [Windows-Taste][E] oder per Rechtsklick auf das Ordnersymbol in der Taskleiste und „Explorer“ einen zweiten Explorer.

4. Wechseln Sie im zweiten Explorerfenster zu dem Ordner, in dem sich die Datei bzw. das Programm befindet, das automatisch gestartet werden soll. Dort klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei oder das Programm und wählen aus dem Aufklappmenü den Befehl „Kopieren“.

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5. Dann wechseln Sie zum Explorer-Fenster mit dem Autostart-Ordner, klicken mit der rechten Maustaste auf einen leeren Bereich des Fensters und wählen den Befehl „Verknüpfung einfügen“.

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Fertig. Ab dem nächsten Windows-Start wirft Windows einen Blick in den Autostart-Ordner und startet automatisch alle Ziele der dort abgelegten Verknüpfungen.

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Android Handy & Telefon iPad iPhone

Geld sparen bei der Hotelbuchung mit Last-Minute-Apps wie JustBook und Hotels Now

Falls Sie zu jenen Menschen gehören, die gerne spontan verreisen und dabei ein Smartphone dabei haben, können Sie bei der Hotelbuchung eine Menge Geld sparen. Mit Last-Minute-Buchungsapps wie „JustBook“ oder „Hotels Now“ in letzter Minute passende Hotels buchen. Die Ersparnis liegt bei rund 30 bis 50 Prozent.

Pionier“JustBook“

Angefangen hat die Last-Minute-Buchung von Hotelzimmern das Berliner Startup JustBook. Mit der „JustBook“-App für iOS, Google Android und BlackBerry eine der ersten Last-Minute-Buchungsapps vorgestellt. Wer zum Beispiel doch länger im Meeting oder auf einer Feier bleibt oder in einer Stadt strandet, findet damit ruck, zuck Hotelzimmer zum Last Minute Preis. Hierbei handelt es sich um Zimmer in ausgewählten Hotels, die direkt im Zentrum liegen. Diese Unterkünfte melden ihre noch verfügbaren Zimmer an, die diese wiederum ab sechs Uhr morgens veröffentlicht. Ab diesem Zeitpunkt können die Zimmer bis 2 Uhr morgens direkt über die App gebucht werden. Zusammen mit den Informationen über das Hotel und die verfügbaren Zimmer zeigt die App auch das Angebot in der Nähe des Hotels an. So erfahren Sie gleichzeitig, ob es Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten in der Umgebung gibt.

Allerdings war „JustBook“ dem Branchenprimus HRS lange Zeit ein Dorn im Auge. HRS soll Hotels sogar verboten haben, mit JustBooks zu kooperieren und Zimmer nur noch exklusiv bei HRS anzubieten. Allerdings handelte sich HRS damit direkt eine Einstweilige Verfügung ein, die weiterhin auf die Best-Preis-Klausel für Hotels besteht, nach der ein Hotel ausschließlich HRS und niemand anderem auf einem anderen Portal oder der eigenen Webseite günstiger anzubieten.

Hotels Now: Der JustBook-Klon von HRS

Die Antwort von HRS: die eigene Last-Minute-App „Hotels Now„, die genau so funktioniert wie das Original „JustBook“. Bislang allerdings nur für iOS. Um das Angebot von Hotels Now nutzen zu können, müssen Sie im Besitz eines iPhones, iPods oder iPads sein. Auch „Hotels Now“ unterscheidet zwischen verschiedenen Preiskategorien und bietet über seine App Einzelzimmer an. Bei der Auswahl des Hotels können Sie sich wahlweise entweder die Hotels in Ihrer Nähe anzeigen lassen oder gezielt nach einem Hotel an Ihrem Wunschort suchen. Eine vorherige Registrierung, um ein Zimmer über diese App buchen zu können, ist nicht erforderlich.

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Outlook

Auf die Plätze – Fertig – Outlook – Die vielfältigen Möglichkeiten, Outlook zu starten

Eigentlich genügt es, auf dem Windows-Desktop doppelt auf das Symbol „Microsoft Outlook“ zu klicken oder den Menübefehl „Start -> Programme -> Microsoft Outlook“ aufzurufen, um den Informations-Manager zu starten. Für bestimmte Situationen hält Outlook jedoch noch ein (oder zwei) Hintertürchen offen – man weiß ja nie.

Vielfältige Startoptionen

Möchten Sie standardmäßig ohne Outlook-Leiste arbeiten oder beim Starten von Outlook automatisch eine neue Notiz erstellen? Dann sollten Sie die Startoptionen von Outlook modifizieren. Dank sogenannter Schalter können Sie Outlook bereits beim Start gewisse Kommandos mit auf den Weg geben.

Klicken Sie auf dem Windows-Desktop mit der rechten(!) Maustaste auf das „Microsoft Outlook“-Symbol, und wählen Sie aus dem nachfolgenden Kontextmenü den Befehl „Eigenschaften“. Wechseln Sie in das Register „Verknüpfung“. Geben Sie im Feld „Ziel“ hinter dem Pfadnamen ein Leerzeichen sowie die gewünschte Startoption ein. Um Outlook beispielsweise ohne Outlook-Leiste zu starten, könnte die Zeile folgende Gestalt aufweisen:

„C:ProgrammeMicrosoft OfficeOUTLOOK.EXE“ /folder

Der /folder-Schalter ist nicht die einzige Startoption, die Sie Outlook mit auf den Weg geben können. Insgesamt stehen folgende Optionen zur Verfügung:

Startoption – Beschreibung

/folder – Blendet die Outlook-Leiste aus.

/profiles – Öffnet das Dialogfenster „Profil Auswählen“.

/profile „Name“ – Startet mit dem Profil „Name“. Sie können somit beispielsweise mehrere Outlook-Verknüpfungen er-stellen, die per Doppelklick jeweils mit einem ande-ren Profil starten, zum Beispiel

Profile „Laptop“

/select „Pfad“ – Öffnet den angegebenen Ordner, zum Beispiel den Ordner

/select „C:Eigene Dateien“

/c ipm.note – Erstellt eine neue E-Mail-Nachricht

/c ipm.post РErstellt eine neue ̦ffentliche Nachricht

/c ipm.appointment – Erstellt einen neuen Termin

/c ipm.task – Erstellt eine neue Aufgabe

/c ipm.contact – Erstellt einen neuen Kontakt

/c ipm.activity – Erstellt einen neuen Journaleintrag

/c ipm.stickynote -Erstellt eine neue Notiz

/c klasse -Erstellt ein neues Element der angegebenen Nachrichtenklasse, zum Beispiel

/c ipm.Meineklasse

/a „Datei“ – Erstellt eine neue E-Mail-Nachricht mit der angegebenen Datei als Anlage. Sie können auch ein ande-res Element erstellen, indem Sie zusätzlich den Schalter /c angeben.

Geben Sie die gewünschte Befehlszeile ein, und bestätigen Sie das Dialogfenster mit OK. Sobald Sie Outlook über das überarbeitete Verknüpfungssymbol starten, verwendet das Programm automatisch die von Ihnen angegebenen Startoptionen und öffnet beispielsweise gleich eine neue E-Mail-Nachricht.

Die Startoptionen bieten noch einen weiteren Vorteil: Sie können beispielsweise mehrere Microsoft Outlook-Symbole mit jeweils unterschiedlichen Startoptionen erstellen. Ein Symbol startet Outlook dann beispielsweise mit einem ganz bestimmten Benutzerprofil, während ein anderes Symbol das Dialogfenster „Profil Auswählen((ENDE MEN)) einblendet oder ein gleich eine neue Nachricht erstellt.