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Organspende: So kommen Sie an einen Organspendeausweis in Form einer Plastikkarte. Auf dem Ausweis der Organspende widersprechen

Organspendeausweise bekommen Sie in Arztpraxen, Apotheken, bei den Krankenkassen und auf vielen Internetseiten. Ausweise auf Papier haben aber leider den Nachteil, dass sie nicht sonderlich lang halten. Daher bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung inzwischen auch die Möglichkeit, einen Organspendeausweis in Form einer Plastikkarte zu bestellen.

So bestellen Sie bei der BZgA

Auf der Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben Sie mehrere Möglichkeiten, einen Organspendeausweis zu bestellen. Dort können Sie ein Dokument im PDF-Format herunterladen, um Ihre Daten auf Ihrem eigenen Computer einzutragen. Alternativ können Sie im Menü „Ausweis interaktiv erstellen“ die Felder bereits auf der Internetseite ausfüllen. Danach drucken Sie das Dokument aus und schneiden den Organspendeausweis passend zurecht.

Wenn Sie bei der BZgA dagegen einen kostenlosen Organspendeausweis in Form einer Plastikkarte bestellen möchten, klicken Sie im Menü „Ausweis herunterladen oder bestellen“ unter dem Textfeld „Organspende als Plastikkarte“ auf „bestellen“ und geben die Anzahl ein. Danach klicken Sie auf „Adresseingabe“, um Ihre Anschrift anzugeben. Achten Sie auf eine gültige Email-Adresse, denn Sie müssen Ihre Bestellung noch einmal über einen Link bestätigen, damit sie ausgeführt wird.

Mit dem Ausweis der Organspende widersrprechen

Beachten Sie, dass die BZgA Ihre Daten bei der Bestellung oder der interaktiven Erstellung eines Organspendeausweises nicht speichert. Ihren Ausweis sollten Sie daher möglichst immer in Ihrem Portemonnaie bei sich tragen. Dadurch, dass keine Speicherung erfolgt, haben Sie gleichzeitig die Möglichkeit, Ihre Entscheidung jederzeit wieder zu ändern. Sollte dieser Fall eintreten, vernichten Sie einfach den Ausweis oder bestellen einen neuen mit den geänderten Daten. Übrigens ist es auch dann sinnvoll, einen Organspendeausweis bei sich zu tragen, wenn Sie verhindern möchten, dass Ihnen nach Ihrem Tod Organe entnommen werden. In diesem Fall kreuzen Sie auf dem Ausweis an, dass Sie der Organentnahme widersprechen.

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Google Internet & Medien

Google Easter Egg: Conways Game of Life (Spiel des Lebens) in der Google-Suche spielen

Google hat sich wieder ein neues Easter Egg ausgedacht: Conways game of life, zu deutsch „Conways Spiel des Lebens“. Dabei handelt es sich um ein vom Mathematiker John Horton Conway 1970 entworfenes System eines zellularen Automaten. Es simuliert anschaulich das Leben und Sterben einzelner Zellen und deren Interaktion.

Spiel des Lebens

Das Spielprinzip des Conway Games of Life ist simpel: Auf einem Spielbrett mit beliebigen Zeilen und Spalten wird eine Anfangsgeneration von lebenden Zellen platziert. Daraufhin wird für jede Spielrunde für alle Zellen die nächste Generation berechnet, und zwar nach folgenden Grundregeln:

  • Eine tote Zelle mit genau drei lebenden Nachbarn wird neu geboren
  • Lebende Zellen mit weniger als zwei lebenden Nachbarn sterben an Einsamkeit
  • Lebende Zellen mit zwei oder drei lebenden Nachbarn bleiben leben
  • Lebende Zellen mit mehr als drei lebenden Nachbarn sterben aufgrund von Überbevölkerung

Diese simplen Grundregeln reichen, um unendlich lange das Leben und Sterben ganzer Zellenvölker zu beobachten.

Conways Game of Life mit Google spielen

Das unterhaltsame Spiel können Sie auch mit der Google-Suche spielen. Sie können das Spiel zwar nicht steuern, aber zuschauen wie die Zellen sterben und wiedergeboren werden. Dazu müssen Sie ins Suchfeld nur

Conway’s game of life

eingeben oder auf diesen Link klicken. Sofort erscheinen an den Rändern per Zufallswert die Startkolonien. Und breiten sich langsam – durch Sterben und Wiedergeburt – über den Bildschirm aus. Über die Steuerschaltflächen oben rechts können Sie die Zeit anhalten oder schrittweise zur nächsten Generation springen.

Wie das Ganze live und in Farbe aussieht, zeigt das folgende kurze YouTube-Video: