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Windows 7 und Vista: Aero Glass mit einem Doppelklick aus- und einschalten, um eine bessere Performance bei älteren Computern zu erreichen

Seit der Einführung der Betriebssysteme Vista und Windows 7 hat Microsoft mit Windows Aero eine sehr schöne grafische Bedieneroberfläche geschaffen. Diese Unterstützung ist allerdings sehr rechenintensiv und belastet Prozessor und Grafikkarte. Gerade bei älteren Computern kann dies zu erheblichen Performance-Einbrüchen führen, wenn andere, rechenintensive Programme gleichzeitig ausgeführt werden müssen. Flüssiges Arbeiten ist dann nicht mehr ohne weiteres möglich. Mit einem kleinen Trick kann man Aero Glass bei Bedarf ganz schnell per Doppelklick aus- und wieder einschalten. Damit entfällt die zeitraubende Suche in der Systemsteuerung.

Aero Glass unterstützt zum Beispiel Transparenzeffekte und auch das Flip3D, die dreidimensionale Navigation zwischen geöffneten Programmen. Die 3D-Navigation bedienen Sie mit der Tastenkombination [Windows][Tab].

So richten Sie den Ein- und Ausschalter für Aero Glass ein:

1. Mit der rechten Maustaste klicken Sie auf eine freie Stelle Ihres Desktops und wählen im Kontextmenü „Neu | Verknüpfung“.

2.  Im Fenster „Verknüpfung erstellen“ geben Sie in das Textfeld „net start uxsms“ ein und bestätigen mit der Schaltfläche „Weiter“.

3.  Im nächsten Fenster vergeben Sie einen Namen für die neue Verknüpfung. Tragen Sie in das Textfeld „Aero Glass ein“ ein und bestätigen Sie mit „Fertig stellen“.

4. Erstellen Sie nun eine neue Verknüpfung, mit Namen „Aero Glass aus“, indem Sie die ersten drei Arbeitsschritte wiederholen. Im zweiten Schritt tragen Sie anstatt „net start uxsms“ jetzt aber „net stop uxsms“ ein.

5.  Diese Ein- und Ausschaltfunktion kann man nur mit Administrator-Rechten nutzen. Um die Administrator-Rechte zu aktivieren, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Verknüpfung „Aero Glass ein“ und wählen im Kontextmenü die Option „Einstellungen“.

6. Im Dialogfenster „Eigenschaften von Aero Glass ein“ wechseln Sie zur Registerkarte „Verknüpfung“ und dort auf „Erweitert“.

7. Im neuen Fenster „Erweiterte Eigenschaften“ aktivieren Sie mit einem Haken in der Checkbox die Einstellung „Als Administrator ausführen“. Bestätigen Sie anschließend beide offenen Fenster mit „OK“.

8.  Wiederholen Sie nun die Arbeitsschritte fünf bis sieben mit der Verknüpfung „Aero Glass aus“.

Nun können Sie per Doppelklick die Funktion Aero Glass ein- und ausschalten. Bei jedem Schalten wird eine Statusmeldung für ein paar Sekunden angezeigt, die sich aber wieder selbstständig schließt.

Die Ansicht des Desktop ändert sich aufgrund der Abschaltung ein wenig, und die Navigation zwischen den geöffneten Programmen wird nur noch vereinfacht mit Symbolen dargestellt.

 

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iPhone/iPad: App-Downloads anhalten und pausieren – und später fortsetzen

Einige Apps sind ganz schöne Brocken. Die Navi-App von Navigon schlägt zum Beispiel mit über 1 GB zu Buche. Da dauert die App-Installation oder das Update schon mal länger. Was viele nicht wissen: Sie können den Download jederzeit unterbrechen und später an derselben Stelle wieder fortsetzen. Egal, ob direkt im iPhone/iPad oder über iTunes.

Das Pausieren eines Downloads bietet sich zum Beispiel immer dann an, wenn man es eilig hat und das WLAN-Funknetz verlassen muss. Um den Download dann später nicht wieder von vorne starten zu müssen, legen Sie einfach eine Pause ein. Das geht bei Downloads direkt aufs iPhone folgendermaßen:

1. Sobald eine App aufs iPhone geladen wird, wird das App-Symbol abgedunkelt dargestellt. Unter dem App-Icon erscheint der Fortschrittsbalken mit der Meldung „Laden“. Um den Ladevorgang zu pausieren, tippen Sie einmal auf das App-Icon. Statt „Laden“ erscheint unter dem Icon der Status „Pause“.

2. Um den Ladevorgang fortzusetzen, tippen Sie erneut auf das App-Symbol. Aus „Pause“ wieder wieder „Laden“ und der Ladevorgang wird nahtlos fortgesetzt.

Auch Downloads via iTunes lassen sich unterbrechen. Hierzu wechseln Sie in das Register „Downloads“ und klicken auf das Pause-Symbol des entsprechenden Downloads. Durch einen erneuten Klick auf das Pause-Icon wird der Download wieder fortgesetzt.

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Unstoppable Copier: Daten von zerkratzten CDs und DVDs wiederherstellen

Backups werden heute in der Regel auf externen Festplatten abgelegt. Optische Datenträger wie CDs oder DVDs werden kaum noch zur Datensicherung eingesetzt. Meistens ist die Menge der Daten für die optischen Datenträger zuviel. Manchmal benötigt man aber mal ältere Sicherungsdateien, wie zum Beispiel von Korrespondenz, Fotos oder Filmen wieder. Dann stellt man fest, dass durch die lange, oder auch falsche Lagerung die Silberscheiben beschädigt sind. Das Ergebnis ist dann ernüchternd: Windows bricht bei den kleinsten Hindernissen den Lesevorgang ab und die Daten scheinen verloren. Bevor Sie sich an einen PC Doktor wenden, versuchen Sie doch erst einmal  Roadkil´s „Unstoppable Copier“. Er rettet alle noch lesbaren Daten von Ihren Silberlingen.

So einfach kann das Retten Ihrer Daten sein:

1. Rufen Sie in Ihrem Browser die Seite  www.roadkil.net auf und wechseln auf der linken Seite zum Download-Bereich. Hier klicken Sie auf die Schaltfläche „Data Recovery“, dann auf „Roadkil’s Unstoppable Copier“.

2.  Auf der rechten Seite wählen Sie nur noch Ihr Betriebssystem aus. Sie können auch noch auswählen, ob Sie den „Unstoppable Copier“ als „Installer-Version“ oder „Stand-Alone Version“ herunterladen wollen. Egal für welche Version Sie sich entscheiden, beide arbeiten gleich.

3. Klicken Sie auf den Button „Download“ und folgen Sie den Installationsanweisungen.

4. Starten Sie den „Unstoppable Copier“ und geben in das erste Textfeld („Quelle“) das Quellverzeichnis, zum Beispiel das DVD-Laufwerk, an. Klicken Sie auf den Button „Durchsuchen“, wenn Sie den Pfad nicht genau wissen.

5.  In das Textfeld „Ziel“ geben Sie den Speicherort an, zum Beispiel eine Datei auf Ihrer Festplatte, oder eine externe Festplatte. Auch hier können Sie über den „Durchsuchen“ Button den Pfad festlegen.

6. Mit einem Klick auf „Kopieren“ startet der Kopiervorgang und ein Backup der CD oder DVD wird in dem gewählten Zielordner angelegt.

Tipp: Die Standalone -Version des „Unstoppable Copier“ arbeitet ohne Installation. Sie können diese Version auch auf einen USB-Stick oder Speicherkarte herunterladen und von dort starten. Das spart Speicherplatz auf dem Computer und Laptop und kann auch überallhin mitgenommen werden.

Roadkil´s „Unstoppable Copier“ ist als kostenloser Download erhältlich und kompatibel mit folgenden Betriebssystemen:

  • Windows XP
  • Windows 7
  • Windows Vista
  • Windows NT 4
  • Windows 9x/ME
  • Windows 2000
  • Linux x86
  • Linux x86_64

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Fehlermeldung „IRQL_not_less_or_equal“ plus Lösung: Was bedeutet der Fehler, wie beseitigt man die Ursache?

Der Horror eines jeden Windows-Anwenders: Beim Windows-Start oder mitten im Betrieb erscheint der blaue Absturzbildschirm (Blue Screen of Death, BSOD) mit der nichtssagenden Fehlermeldung IRQL_not_less_or_equal oder IRQ not less or equal. Was ist passiert?

Die Ursache: Der Fehler IRQL_not_less_or_equal tritt immer dann auf, wenn ein sogenannter Kernelmode-Prozess oder ein Treiber versucht, in eine Speicheradresse zu schreiben, für die er keine Zugriffsrechte hat. Intern verweist das Programm oder der Treiber auf eine falsche bzw. „verbotene“ Speicheradresse. Die Folge: Es kommt zu einer Zugriffsverletztung und der berüchtigten IRQL_not_less_or_equal-Fehlermeldung. Der Rechner stürzt ab oder friert ein – nichts geht mehr.

Meist lässt sich leicht herausfinden, welches Programm oder welcher Treiber den Fehler verursacht hat. Wichtig ist die STOP-Meldung im Bluescreeen. Merken Sie sich die Angaben hinter der STOP-Meldung. Diese hat folgendes Muster:

STOP 0x0000000A(0xXXXXXXXX,0xYYYYYYYY,0xZZZZZZZZ,AAAAAAAAAA)
Address 0xAAAAAAAA hase bast at <Adresse><Treiber>

Wichtig ist die Angabe <Treiber> – hier verrät die Fehlermeldung, in welchem Treiber oder welchem Programm der Fehler auftrat. Haben Sie den Übeltäter identifiziert, sollten Sie den defekten Treiber durch eine neue Version ersetzen. Meist finden Sie auf der Homepage des Herstellers unter „Support“, „Driver“ oder „Treiber“ eine aktuelle Treiberversion.

irql_not_less_or_equal-1

Die restlichen Parameter der STOP-Fehlermeldung  IRQL_not_less_or_equal haben folgende Bedeutungen:

STOP-ParameterBeschreibung
0xXXXXXXXXDie fehlerhafte oder falsche Speicheradresse, auf die der Treiber/das Programm zugegriffen hat
0xYYYYYYYYDer Interrupt (IRQL) des Zugriffs
0xZZZZZZZZAngabe der Zugriffsart (0=Lesen, 1=Schreiben)
AAAAAAAAAAAdresse, von der aus der Speicherzugriff erfolgte

Übrigens: Auf der folgenden Microsoft-Webseite gibt es eine Übersicht der häufigsten IRQL_not_less_or_equal-Fehlermeldungen und passende Lösungen:

irql_not_less_or_equal-2

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Windows Vista, Windows 7: Die Neustart-Aufforderung nach Updates abstellen

Die Updatefunktion von Windows 7 und Windows Vista ist eigentlich recht praktisch. Mitunter bringt sie einen aber auf die Palme. Und zwar dann, wenn Windows partout den Rechner neu starten möchte. Egal, ob gerade an wichtigen Dateien gearbeitet wird oder nicht. Mit wenigen Handgriffen schalten Sie die lästige Neustartaufforderung ab. So geht’s:

1. Öffnen Sie das Startmenü, und geben Sie den Befehl „cmd“ ein.

2. Drücken Sie die Tastenkombination [Strg]+[Umschalten/Shift]+[Eingabe/Return]. Damit wird die Administratorvariante der Eingabeaufforderung gestartet.

3. Geben Sie folgenden Befehl ein, und drücken Sie die [Eingabe/Return]-Taste:

net stop „windows update“

Damit  wird temporär die Windows-Updatefunktion (und damit auch die Neustartmeldung) abgeschaltet. Beim nächsten Rechnerstart ist wieder alles beim Alten und Windows Update ist wieder aktiv.

windows-update-meldung

Mit dem Trick tritt erscheint die Neustartmeldung zumindest während der aktuellen Windows-Sitzung nicht mehr. Wird Windows neu gestartet und kommt es erneut zu wichtigen Aktualisierungen, erscheint die Warnmeldung erneut. Wie Sie den Zwangsstart nach Sicherheitsaktualisierungen komplett abschalten, erfahren Sie im Trick Den automatischen Neustart nach Updates und Patches verhindern/abschalten.