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Das Herunterfahren des Computers abbrechen

Jeder von uns hat bestimmt schon einmal den PC heruntergefahren und festgestellt, dass man etwas vergessen hat zu erledigen. Um die restlichen Aufgaben dann noch abzuarbeiten, muss dann der Computer erst wieder hochgefahren werden. Aber es gibt einen Trick, wie der Shutdown-Prozess abgebrochen werden kann.

Flinke Finger erforderlich

Der Trick funktioniert mit Computern am besten, die häufig benutzt werden. Bei diesen Geräten laufen mit der Zeit etliche Hintergrundprozesse, die das Betriebssystem nacheinander beendet. Das gibt dir als Benutzer etwas mehr Zeit zu reagieren, da für den Abbruch nur eine kurzes Zeitfenster zur Verfügung steht.

Bei neuen Computern oder bei frisch Aufgesetzten PC`s braucht man schon ein „sehr flinkes Händchen“.

Der Abbbruchbefehl

Drücke während des Herunterfahrens die Tastenkombination [Windows][R] um das Fenster Ausführen aufzurufen, tippe den Befehl cmd ein, und bestätige den Vorgang mit dem Button OK.

Die Kommandozeile startet, du gibst nun den Befehl shutdown /a ein und bestätigst die Aktion wieder mit der Taste [Enter].

Wenn du schnell genug reagieren konntest, dann ist der Shutdown erfolgreich gestoppt und du kannst weiterarbeiten. Wenn nicht, dann muss der Computer halt wieder ganz normal hochgefahren werden.

Geöffnete Programme vorhanden?

Sind zum Start des Shutdown-Prozesses noch Ordner oder Programme geöffnet, dann wird eine Warnmeldung angezeigt. Zu diesem Zeitpunkt kann das Herunterfahren problemlos gestoppt werden.

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Google Fotos: So aktivierst du die Gesichtserkennung

Zwei Jahre ist es nun her, dass Google die App Fotos veröffentlicht hat, die als Nachfolger von Picasa gilt. Ein Feature steht seit Erscheinen den deutschen Nutzern aber leider nicht zur Verfügung: Die Gesichtserkennung und die damit verbundene Gruppierung ähnlicher Gesichter.

Mit Google Fotos kannst du alle Bilder die du mit deinem Handy oder Tablet angefertigt hast automatisch sichern. Damit verlierst du keine Erinnerungen mehr, selbst wenn der Gerätespeicher defekt ist, oder das Handy gestohlen wurde. Außerdem steht dir auf mobiler Seite unbegrenzter Speicherplatz zur Verfügung.

Mit der Zeit gibt es aber auch hier das gleiche Problem wie bei anderen Speichermedien. Die Masse an Fotos zu durchsuchen erfordert immer mehr Zeit.

Gesichtserkennung in Deutschland nicht vorgesehen

Aber Google wäre nicht Google, wenn es auch für dieses Problem nicht auch eine Lösung gäbe. Die Funktion Ähnliche Gesichter gruppieren arbeitet automatisch im Hintergrund und vereinfacht damit das Verwalten und Teilen der Bilder. Allerdings ist diese Funktion für deutsche Nutzer nicht vorgesehen und somit deaktiviert. Den Schalter für Ähnliche Gesichter gruppieren findet man normalerweise in den Einstellungen der App.

Geoblocking per VPN-Tunnel austricksen

Damit die Gesichtserkennung bei Google Fotos aktiviert werden kann, muss die App gestoppt und die Daten gelöscht werden. Keine Angst, deine Bilder in der Cloud werden dadurch nicht gelöscht. Sicherheitshalber sollte vor der Aktivierung eine Synchronisation vorgenommen werden.

Danach öffnest du die Einstellungen deines Handys. Im Bereich Apps rufst du Google Fotos auf, tippst auf den Button Beenden erzwingen, dann auf Cache löschen und Daten löschen. Damit werden lediglich die Einrichtungs- und Kontoinformationen von Google Fotos entfernt.

VPN-Client herunterladen

Im nächsten Schritt benötigst du eine VPN-Software, um dir eine IP-Adresse aus USA zulegen zu können. Die gibt es kostenlos im Play Store. Du kannst hierzu Opera VPN, TunnelBear, TouchVPN oder jede andere VPN-Software nutzen.

Ich persönlich habe mit Opera VPN sehr gute Erfahrungen gemacht. Keine Datenbegrenzung und kaum wahrnehmbare Geschwindigkeitseinbußen.

Bei Google Fotos wieder einloggen

Aktiviere nun die VPN Software, wechsle auf einen amerikanischen Server und starte die App Google Fotos. Der Einrichtungsvorgang wird wiederholt, allerdings mit der vorgegaukelten IP-Adresse aus den USA.

In den Einstellungen von Google Fotos ist jetzt die Funktion Ähnliche Gesichter gruppieren sichtbar und kann jederzeit ein- und wieder ausgeschaltet werden. Der VPN-Dienst wird nun nicht mehr benötigt und kann beendet oder auch ganz deinstalliert werden.

Die Einstellung Ähnliche Gesichter gruppieren bleibt danach auch mit deiner normalen IP-Adresse weiterhin bestehen.

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Fehlerhaft laufende Programme per Eingabeaufforderung beenden

Wenn Prozesse und Programme plötzlich nicht mehr reagieren und die Anzeige einfriert, kann dies am Computer, Betriebssystem oder am Programm selber liegen. Bevor man sich aber an die Ursachenforschung macht, müssen Programme und Prozesse zuerst einmal beendet werden da die Standard-Methode zum Schließen meist auch nicht mehr funktioniert. Abhängig von der Anzahl der zu schließenden Prozesse, kannst du zwei Varianten nutzen.

Task-Manager

Über den Task-Manager, der mit der Tastenkombination [Strg][Umschalt][Esc] am schnellsten gestartet wird, kannst du per Rechtsklick Programme und Prozesse mit dem Befehl Task beenden zum Stoppen zwingen.

Programme werden über die Registerkarte Anwendungen und Prozesse über die gleichnamige Registerkarte beendet.

Eingabeaufforderung

Über den Task-Manager lassen sich mehrere Programme/Prozesse leider nur nacheinander beenden. Ist dir das zu zeitaufwendig, dann kannst du auch alle fehlerhaften Prozesse über die Eingabeaufforderung auf einmal beenden.

Starte das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R], tippe den Befehl cmd ein, und klicke dann auf OK.

Mit dem Kommandozeilen-Tool taskkill.exe kannst du nun alle Prozesse und Programme die nicht mehr reagieren auf einen Schlag löschen.

Der komplette Beendigungs-Befehl lautet taskkill /IM Programmname (z. B. taskkill /IM outlook.exe).

Mehrere Programme und Prozesse stoppst du nach folgendem Vorbild:

  • taskkill /IM outlook.exe /IM opera.exe /IM svchost.exe

Mit Drücken von [Enter] werden dann alle, in dieser Befehlskette eingetragenen Programme, auf einen Schlag beendet.

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Windows Media Player bei Benutzerwechsel automatisch anhalten

Der Windows Media Player gehört immer noch zu den am meisten genutzten Wiedergabeprogrammen für Musik und Filme. Etlichen Nutzern wird bestimmt schon einmal aufgefallen sein, dass sich der Windows Media Player bei Computern mit mehreren Benutzerkonten manchmal seltsam verhält. Beispielsweise stoppt der Player die Wiedergabe nicht automatisch wenn ein Benutzerkonten-Wechsel stattfindet. Im anderen Benutzerkonto kann man dann die Wiedergabe nicht stoppen, aber ein neues Fenster lässt sich öffnen, dass dann parallel zum anderen läuft. Dieser Effekt, der wohl von den meisten Usern nicht gewollt ist, lässt sich schnell deaktivieren. Es gehört wohl zu den Microsoft-Geheimnissen, warum dies nicht nicht in den Standardeinstellungen geregelt ist.

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Nach dem Wechsel in ein neues Benutzerkonto läuft die Wiedergabe im Hintergrund zwar weiter, lässt sich aber weder stoppen, pausieren oder anderweitig beeinflussen. Man hört hier nur den Ton. Nach den folgenden Änderungen wird die Wiedergabe gestoppt und muss bei Rückkehr zum vorigen Konto neu gestartet werden. Eine Pausierung findet nicht statt.

Zum Abschalten der Wiedergabe bei Benutzerwechsel startest du den Windows Media Player und klickst mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle der Bedienleiste, oder du drückst die Taste [Alt]. Im Kontextmenü wählst du dann Ansicht | Plug-ins | Optionen aus.

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Auch währen der Wiedergabe während eines Titels (Vollbildanzeige) kannst du die Optionen aufrufen. Mit einem Rechtsklick in das Menüfenster öffnest du das Kontextmenü in dem du dann Plug-Ins | Optionen auswählst. In der Fenster-Ansicht des Players heisst der Befehl im Kontextmenü Weitere Optionen. Beide Varianten führen letztendlich zum gleichen Ergebnis.

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Im Dialogfenster der Optionen rufst du das Register Player auf, aktivierst die Option Wiedergabe beenden, wenn der Benutzer gewechselt wird und bestätigst abschließend die Änderung mit OK.

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Die Änderung ist sofort, ohne den Computer neu zu starten, aktiv. Ab sofort wird jede Wiedergabe bei einem Benutzerwechsel automatisch gestoppt.

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Siri Timer: Timer und Countdown per Sprachbefehl stellen, starten, stoppen und resetten

So ein Timer ist eine feine Sache. Sei es als Countdown für den Tee, für die Ente im Backofen, als Einschlafhilfe oder für die Brettspielrunde. Über die Uhr-App auf dem iPhone und iPad ist der Timer schnell gestellt. Es geht aber noch einfacher. Mit der Spracherkennung Siri.

Timer und Countdown mit Siri steuern

Die Spracherkennung Siri auf dem iPhone oder iPad lässt sich für viele Dinge und Aufgaben verwenden. Eine gute Übersicht finden Sie in unserem Tipp Die 99 wichtigsten Siri-Befehle. Was kaum bekannt ist: Siri kann auch den Timer und Countdown einstellen. Wie immer aktivieren Sie Siri, indem Sie den Home-Button für rund eine halbe Sekunde gedrückt halten. Danach lässt sich der Timer mit folgenden Sprachkommandos einrichten:

„Setzte Timer auf ….“

Mit diesem Sprachbefehl setzen Sie den Timer auf die gewünschte Zeit, etwa mit Setze Timer auf 10 Minuten oder einfach Timer auf 10 Minuten.

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„Timer stoppen“

Mit dem Sprachkommando Timer stoppen oder Stopp Timer oder Timer anhalten halten Sie den Timer an. Er bleibt dann bei der aktuell abgelaufenen Zeit stehen und lässt sich danach wieder fortsetzen.

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„Timer fortsetzen“

Wenn es mit dem Countdown weiter gehen sollen, sagen Sie einfach Timer fortsetzen oder Timer weiter. Da zählt der Timer wieder an der Stelle herunter an der er unterbrochen wurde.

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„Timer zurückstellen“

Um den Timer anzuhalten und wieder auf den ursprünglichen Startwert zurückzustellen, sagen Sie einfach Timer abbrechen oder Timer zurückstellen oder Timer löschen. Siri stellt den Countdown dann zurück auf den Startwert.

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Das Stellen des Timers per Siri ist vor allem beim Kochen sinnvoll. Sind die Hände zum Beispiel fettig, kann man per Sprachbefehl den Countdown für das Gericht setze ohne das Display zu verschmieren oder zu verschmutzen.

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Laufendes Windows Update stoppen und abbrechen

Windows-Updates sind ja schön und gut. Sie halten das System frisch und auf dem neuesten Stand. Allerdings kommen Sie mitunter zu den ungünstigsten Zeitpunkten. Nämlich dann, wenn man gerade an einer schneckenlahmen Internetverbindung hängt oder die volle Bandbreite für Online-Spiele oder Streaming braucht. Das Problem dabei: Der Download des Windows-Updates lässt sich eigentlich nicht stoppen. Mit einem Trick klappt’s trotzdem.

Prozess wuauclt.exe stoppen bringt nichts

Sobald das Windows-Update läuft, erscheint unten rechts in der Taskleiste das entsprechen Update-Icon. Wenn man mit der Maus darüberfährt, erfährt man, wie viel bereits heruntergeladen wurde. Das war’s aber auch schon. Stoppen und anhalten lässt sich der Download nicht.

windows-update-stoppen-stop-anhalten-abbrechen

Auch nicht über den Task-Manager. Zwar könnte man den Task-Manager mit [Strg][Shift][Esc] starten und dort im Register Prozesse nach dem Prozess wuauclt.exe Ausschau halten. Wuauclt.exe steht für „Windows Update Client“ und ist technisch für den Download und die Installation der Windows-Updates zuständig. Hier könnte man theoretisch den Prozess wuauclt.exe markieren und per Klick auf Prozess beenden diesen beenden. Da funktioniert auch zunächst: das Update wird gestoppt und das Update-Icon verschwindet aus der Taskleiste. Allerdings nur für kurze Zeit. Nach rund einer Minute wird der Prozess wuauclt.exe wieder gestartet und der Update-Download beginnt von Neuem.

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Windows-Update wirklich stoppen und abbrechen

Es gibt aber einen Weg, das Windows Update wirklich zu unterbrechen und anzuhalten. Und zwar so:

1. Öffnen Sie das Startmenü, und geben Sie den Suchbegriff cmd ein. Bei Windows 8 öffnen Sie mit [Windows-Taste][Q] das Suchfeld und geben cmd dort ein.

2. Klicken Sie in der Trefferliste mit der rechten Maustaste auf cmd.exe und dann auf Als Administrator ausführen.

3. Zum Stoppen des Windows-Updates geben Sie den folgenden Befehl ein und führen ihn mit [Return] aus:

net stop wuauserv

Damit wird der Update-Dienst gestoppt, der Download wird angehalten, und das Update-Icon verschwindet aus der Startleiste; es kommt auch nicht wieder.

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Keine Sorge: Beim nächsten Windows-Start wird der Update-Dienst wieder automatisch mitgestartet, und der Download beginnt wieder automatisch. Sie können den Update-Dienst aber auch manuell wieder aktivieren, indem Sie den folgenden Befehl eingeben:

net start wuauserv

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Animierte GIFs anhalten und stoppen – So geht’s in Chrome, Firefox, Opera und Internet Explorer

Animierte GIFs waren lange Zeit von der Internet-Bildfläche verschwunden. Nach der Hoch-Zeit in den 1990er Jahren galten sie eigentlich als ausgestorben. Spätestens seit Google+ sind sie wieder in Mode – und nerven mit flackernden Bildchen und vermeintlich witzigen Filmchen. Die gute Nachricht für alle, die von animierten GIFs genervt sind: in den meisten Browsern lassen sich die Animationen ganz einfach stoppen und danach wieder starten.

Schluss mit animierten GIFs – zumindest zeitweise

Die Wiedergabe von animierten GIF-Grafiken lässt je nach Browser ganz einfach stoppen. Beim Internet Explorer und Firefox müssen Sie dazu nur die [Esc]-Taste drücken. Erst wenn die Seite neu geladen oder eine neue Seite angeklickt wird, zappeln die GIF-Filmchen wieder. Beim Chrome-Browser funktioniert der Esc-Trick leider nicht. Hier müssen Sie auch Erweiterungen wie Paused! oder GIF Stopper zurückgreifen. Allerdings klappen die Add-Ons nicht auf allen Seiten zuverlässig.

GIF-Animationen dauerhaft abschalten

Der Trick mit der [Esc]-Taste ist nützlich, wenn man die GIF-Grafiken nur temporär ruhig stellen möchte. Wer die Nase komplett davon voll hat, kann die GIF-Spielereien auch dauerhaft deaktivieren. Das geht je nach Browser folgendermaßen:

Firefox: Geben Sie in die Adresszeile about:config ein, und klicken Sie doppelt auf die Zeile image.animation_mode. Ins folgende Dialogfenster den Eintrag none einfügen und mit OK bestätigen.

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Opera: Öffnen Sie mit [F12] das Menü für die Schnelleinstellungen, und entfernen Sie den Haken bei Animierte Bilder aktivieren.

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Internet Explorer: Rufen Sie über das Zahnrad-Icon oben rechts die Internetoptionen auf, und wechseln Sie ins Register Erweitert. Hier blättern Sie weiter runter bis zum Bereich Multimedia und entfernen den Haken bei Animationen in Webseiten wiedergeben.

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Windows Media Player beim Wechseln sowie Sperren des Benutzerprofils automatisch anhalten

Wenn Sie eine Musik- oder Videodatei mit dem Windows Media Player abspielen und währenddessen das Benutzerprofil sperren oder wechseln, wird der Song für gewöhnlich weiter abgespielt. Diese Eigenschaft, die in den Grundeinstellungen des Windows Media Players standardmäßig eingestellt ist, muss nicht zwingend schlecht sein, sofern Sie alleine am Computer arbeiten und den Profilwechsel beispielsweise alleine dazu durchgeführt haben, um als Administrator für alle Profile gültige Änderungen am System vorzunehmen. Wenn Sie den Computer aber mit anderen Leuten teilen, die Profilsperre wegen Inaktivität am Computer erfolgt ist oder Sie das Profil bewusst aufgrund dessen gesperrt haben, damit niemand sieht respektive hört, welche Datei Sie abspielen, ist sie jedoch von Nachteil.

Wiedergabe stoppen beim Benutzerwechsel

Um die Grundeinstellungen zu ändern, damit die Wiedergabe von Mediendateien im Windows Media Player in Zukunft automatisch beim Sperren oder Wechseln des Profils gestoppt wird, gehen Sie wie folgt vor:

1. Starten Sie den Media Player

2. Sollte die Menüleiste nicht sichtbar sein, öffnen Sie das Menü, indem Sie in der oberen Bedienleiste einen Rechtklick mit Ihrer Maus auf einer freien Fläche durchführen oder alternativ die Taste [ALT] drücken.

3. Wählen Sie den Befehl „Ansicht | Plug-ins |Optionen“.

4. Wechseln Sie zu dem Registereintrag „Player“.

5. Aktivieren Sie die Funktion „Wiedergabe beenden, wenn der Benutzer gewechselt wird“, und schließen Sie das Fenster mit OK.

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Um die ursprüngliche Einstellung des Players wieder herzustellen, müssen Sie lediglich die zuvor beschriebenen Schritte abermals absolvieren und die Funktion „Wiedergabe beenden, wenn der Benutzer gewechselt wird“ wieder deaktivieren. Im Gegensatz zu anderen Änderungen verlangen weder die Aktivierung noch die Deaktivierung der besagten Funktion nach einem Neustart des Windows Media Players oder des gesamten Computers, sondern sind sofort aktiv.