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Open Signal Maps: Standorte und Stärke der Mobilfunkmasten anzeigen

Wer unter Elektrosmog leidet, sollte sich diese Karte besser nicht anschauen. Der Onlinedienst „Open Signal Maps“ zeigt, wo in der Umgebung die Funkmasten der Mobilfunkbetreiber stehen und wie groß die Reichweise und Strahlenbelastung ist. Dank Android-App auch unterwegs.

Mobilfunkmasten orten

Es ist ein Dilemma: Niemand möchte in der Nähe eines Mobilfunkmastes wohnen, aber jeder möchte mobil erreichbar sein. Daher werden die genauen Standorte der Sendemasten von den Providern gerne verschwiegen. Wer genau wissen möchte, wo ein Mast steht und wie hoch die Strahlenbelastung und Netzabdeckung ist, sollte einen Blick auf die Webseite opensignalmaps.com werfen. Hier erkennen Sie haargenau, wie stark es in der Umgebung strahlt.

Beim ersten Aufruf wird meist automatisch der aktuelle Standort erkannt. Falls nicht, geben Sie ins Suchfeld Ihren Wohnort ein und klicken auf „Search“. Die farbigen Markierungen zeigen, wie stark es im Umfeld strahlt. Von orange (starkes Signal) bis blau (schwaches Signal).

Im rechten Einstellfenster können Sie festlegen, welche Funkmasten angezeigt werden, zum Beispiel alle oder nur die Mobilfunkantennen von Vodafone, O2, E-Plus oder Telekom; oder welche gerade sonst noch im gewählten Kartenausschnitt funken.

Wo steht der nächste Sendemast?

In der Ansicht „Coverage Map“ sehen Sie standardmäßig die Funkstärke der Sendemasten. Um die Position der Funkmasten anzuzeigen, klicken Sie auf „Tower Map“. Jetzt erkennen Sie ganz genau, wo sich ein Sendemast befindet und wem er gehört.

Einen ähnlichen Service gibt es unter emf2.bundesnetzagentur.de/karte.html auch von der Bundestnetzagentur. Allerdings weit weniger ausführlich und optisch nicht so ansprechend wie das OpenSignalMaps-Angebot.

Funkmasten und mehr in der App anzeigen

Wer auch unterwegs die Netzabdeckung prüfen möchte, sollte die kostenlose Android-App „OpenSignalMaps“ installieren. Hier gibt’s noch mehr Informationen. Unter „Übersicht“ sehen Sie, in welcher Richtung sich der nächste Funkmast befindet. Die „Karte“ zeigt den Standort der Funkmasten in der Umgebungskarte. Und mit „Graph“ sehen Sie die Funkabdeckung des Handys im Zeitvergleich. Die Übersicht „Funkmasten“ verrät, mit welchen Masten das Handy derzeit verbunden ist.

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Gesundheitliche Risiken durch WLAN/Funkstrahlen und Bluetooth-Strahlen?

 Die vom WLAN-Sender ausgestrahlte elektromagnetische Strahlung im Mikrowellenbereich liegt weit unter den vom Gesetzgeber vorgegebenen Grenzwerten. Ein WLAN steigert zwar den Elektrosmog im Haus, die Belastung durch ein Funknetzwerk ist aber um ein Vielfaches geringer als durch ein Schnurlostelefon oder ein Handy.

Die Strahlungsleistung von WLAN-Geräten liegt bei knapp 0,1 Watt, Handys strahlen hingegen mit einer Leistung von über einem Watt. Auch das Bundesamt für Strahlenschutz stuft WLAN nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft als unbedenklich ein. Weitere Infos zum Thema finden Sie auf den Webseiten des Bundesamts für Strahlenschutz unter

www.bfs.de/bfs/druck/infoblatt/Bluetooth_WLAN.html

sowie

www.emf-forschungsprogramm.de

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