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Windows 10: Stromfresser mit Bordmitteln finden

Wenn das Netzteil des Computers zu heiß wird, ist es fast schon zu spät, um die verantwortlichen Stromfresser zu identifizieren und abzuschalten. Noch vor Kurzem benötigte man die Identifizierung zusätzliche Software. Seit dem großen Windows-10-Frühjahrs-Update (auf Version 1903) kann man die Stromfresser ganz einfach mit Bordmitteln aufspüren.

Dazu benötigst du nur den Windows-Task-Manager. Öffne ihn per Rechtsklick auf den Startbutton oder per Tastenkombination [Strg][Alt][Entf].

Auf der Registerkarte Prozesse befinden sich auf der rechten Seite zwei neue Spalten.

Die Spalte Stromverbrauch misst den aktuellen Verbrauch der aktiven Prozesse und Stromverbrauch (Trend) ist für die Analysierung des Akkuverbrauchs nach Zeit zuständig. Kritische Stromfresser werden mit der Zeit rot markiert.

Wenn etliche Prozesse rot markiert sind, ist zu überlegen ob diese beendet werden können. Natürlich nur die, die nicht systemrelevant sind. Bei Notebooks empfiehlt sich dann der Einsatz eines Netzteils.

Wird bei Desktop-Computern das Netzteil regelmäßig zu heiß, so dass sich der PC automatisch abschaltet, sollte ein leistungsfähigeres Modell eingebaut werden.

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Beim Raspberry Pi die Stromversorgung per USB verbessern

Der Raspberry-Pi-Minicomputer erfreut sich bei vielen Nutzern einer großen Beliebtheit. Die Einsatzbereiche des Raspberry sind vielfältig. Sogar als „Video-Recorder“ mit angeschlossener Festplatte wird er eingesetzt. Und da sind wir schon bei einem Problem. Manchmal reicht die Stromversorgung für eine Festplatte nicht ganz aus und wird daher nicht erkannt. Mit einem Trick lässt sich die Stromdrosselung leicht abschalten.

Insbesondere treten die Probleme bei 3,5 Zoll Fesplatten auf. Der Motor der HDD erhält über den USB-Port einfach nicht genügend Strom, selbst wenn das Netzteil vollkommen ausreichend ist.

Um den Ladestrom des USB-Anschlusses zu erhöhen, öffnest du im Betriebssystem Raspbian die Datei sudo nano /boot/config.txt.

Am Ende dieser Datei fügst du folgende Befehlszeile hinzu:

max_usb_current=1

Speichere die geänderte Datei mit den Tastenkombinationen [Strg][O], [Return] und [Strg][X]. Damit das Betriebssystem die Änderung übernehmen kann, startest du das System mit dem Befehl sudo reboot neu.

Ab sofort sollte deine Festplatte genügend Strom erhalten und problemlos erkannt werden.

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Hardware & Software

Welches Netzteil ist das Richtige für meinen PC?

Sollen bei einem Computer Komponenten wie Grafikkarte, Lüfter oder Festplatten ausgewechselt werden, stellt sich die Frage ob das alte Netzteil dann noch ausreichend ist. Zudem sollte es nach dem Umbau nicht permanent im oberen Leistungsbereich laufen. Die Hitzeentwicklung würde dann noch weitere Lüfter erfordern. Um herauszufinden welche Leistungsklasse das neue Netzteil besitzen sollte, kannst du einen Netzteil-Kalkulator zu Rate ziehen.

Auf der Webseite von be quiet! kannst du im bereits erwähnten Netzteil-Kalkulator die technischen Anforderungen eingeben.

Die erforderlichen Angaben sind Art des Prozessors, Anzahl und Bezeichnung der Grafikkarte(n), Anzahl der Festplatten und der Arbeitsspeicher-Bausteine. Fehlen dürfen auch nicht die Lüfter oder die Pumpen bei Wasserkühlung.

Abschließend wählst du noch die Option aus, ob der Rechner übertaktet ist oder übertaktete Hardware verwendet wird.

Der Button Berechnen zeigt dann an, wie dein (zukünftiger) Strombedarf aussehen wird. Passend zu dem Ergebnis werden natürlich die eigenen Produkte zum Kauf vorgeschlagen.

Ob du dich dann für die Netzteile von be quiet! entscheiden willst, bleibt dir überlassen. Wichtig ist nur, dass du ein Modell auswählst, dass bei deinem Computer unter Vollast im grünen Bereich bleibt.

Fazit:

Der Netzteil-Kalkulator ist schon eine gute Sache. Schade ist nur, dass er keine automatische Erkennung bereits vorhandener Bausteine enthält.

Am besten findest du mit dem kostenlosen Tool CPU-Z heraus, welche Eingeweide dein PC hat.

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Windows 10 Mobile: Performance von Smartphones verbessern

Einsteiger-Smartphones werden nicht umsonst so genannt. Die Leistung dieser Geräte entspricht natürlich nicht den von höherpreisigen Modellen. Eigentlich sollen sie ja nur Lust auf Mehr machen. Trotzdem muss man – gerade bei Windows 10 Mobile – einige Anpassungsänderungen vornehmen, damit ein reibungsloses Funktionieren gewährleistet ist.

Bei Windows 10 Mobile sind fast alle Funktionen standardmäßig so eingestellt, dass ein Datenaustausch mit Microsoft ungehindert stattfinden kann.

Hintergrund-Prozesse blockieren

Der Datenaustausch der meisten Apps findet im Hintergrund statt. Dadurch wird Rechenleistung des Prozessors belegt, die eigentlich anderweitig benötigt würde und verzögert somit die Ausführung von aktiven Programmen.

Über den Pfad Alle Einstellungen | Datenschutz | Hintergrund-Apps werden alle Anwendungen aufgelistet, die im Hintergrund Daten saugen. Mit dem Schalter neben den Einträgen wird die Hintergrundaktivität abgeschaltet. Beachte aber dabei, dass damit auch dessen Updatefunktion nicht mehr funktioniert.

Bessere Akku-Laufzeit erreichen

Bei Windows 10 Mobile lässt sich mit ein paar Änderungen eine wesentlich längere Akkulaufzeit erreichen. Am einfachsten ist hier die Abschaltung des GPS-Moduls, das über die Schaltfläche Position des Info-Centers ein- und ausgeschaltet wird. Wenn du keine Navigation benötigst oder auf Karten-Apps zugreifen musst, empfehlen wir das Ausschalten.

Eine Liste aller Apps die Positionsdaten benötigen, kannst du über Alle Einstellungen | Datenschutz | Position aufrufen. Neben den gelisteten Apps befinden sich die Schalter, mit denen die Zugriffsberechtigung abgeschaltet wird.

Stromhungrige Apps finden

Die Apps selbst verbrauchen auch unterschiedlich viel Strom. Mit Alle Einstellungen | System | Stromsparmodus und dem Link Akkunutzung im Anzeigebereich Übersicht wird die App-Liste, nach Energieverbrauch sortiert, angezeigt. Nicht benötigte, verbrauchsintensive Apps sollten dann gelöscht werden.

In der Hauptanzeige des Menüs Stromsparmodus kannst du über den Link Einstellungen für Stromsparmodus festlegen, bei welchem Akkustand das Display gedimmt und die Hintergrundaktivitäten der Apps abgeschaltet werden soll.

Über das Schnellzugriffsmenü kann übrigens der Stromsparmodus jederzeit eingeschaltet werden.

Eine weitere Performance-Verbesserung erreichst du, wenn Speicherplatz des internen Speichermoduls freigegeben wird. Wie das funktioniert, erfährst du in diesem Artikel.

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Internet & Medien

Mogelpackungen enttarnen, Hosengröße und Stromverbrauch ermitteln, oder nur eine einfache Addition: Mit dem Blitzrechner führst du (fast) jeden kniffeligen Rechen-Prozess durch.

Für jede Art von Berechnung gibt es im Web einen Online-Rechner. Egal ob mathematische Berechnungen, Rechner für Kleider- und Schuhgrößen, oder die Berechnung des Stromverbrauches von Geräten. Da sammeln sich in dem Favoritenordner deines Browsers eine Menge Lesezeichen an. Das Portal Blitzrechner.de stellt nach eigenen Angaben über 200 Rechner für jeden Zweck zur Verfügung.

Zu den Berechnungen auf Blitzrechner.de erhält der Nutzer Informationen über den Rechenweg oder die Formel. Aber auch Hintergrundinformationen, beispielsweise warum im Ausland die Schuhgrößen anders berechnet werden und viele weitere nützliche Tipps werden angezeigt.

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Bei komplizierteren Berechnungen, wie die Berechnung der Miete eines WG-Zimmers, sind unterschiedliche Angaben erforderlich. Diese werden bei Blitzrechner.de sehr gut erklärt.

Besonders erwähnenswert fanden wir außer der Umrechnung von Schuhgrößen, den Inhaltsvergleich von Verpackungen, die Ermittlung der optimalen Sitzhöhe und Tischhöhe.

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Aber auch die richtige BH-Größe kann Frau hier berechnen. Dafür stehen sogar zwei Rechner zur Verfügung. Mit dem Einen lässt sich anhand von zwei Messungen die richtige Körbchengröße ermitteln, der zweite Rechner kommt bei größeren Oberweiten oder bei besonderen Brustformen zum Einsatz.

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Fazit:

Mit Blitzrechner.de hat man für fast jede Eventualität einen passenden Rechner zur Hand und das ganze Sammelsurium in den Favoriten hat ausgedient.

Das betrifft natürlich nur den „normalen“ Lebensbereich von Otto-Normalverbraucher. Atomphysiker, sowie ihre anderen wissenschaftlichen Kollegen werden hier leider (noch) nicht fündig…

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Hardware & Software

Probleme mit USB-Geräten lösen – Schritt für Schritt

Jeder moderne Rechner verfügt über vier, einige Rechner sogar über sechs oder acht USB-Schnittstellen. USB steht für „Universal Serial Bus“ und bedeutet frei übersetzt „Universeller Anschluss für alles“. Und es ist tatsächlich so: Fast alle Geräte, die Sie an den Rechner anschließen können, sind mit dem universellen USB-Anschluss erhältlich: Externe Festplatten, Digitalkameras, Drucker, Scanner, Handys oder Kopfhörer – alle verwenden das gleiche Anschlusskabel.

Zum Anschließen genügt es meist, das USB-Kabel einzustecken. Den Rest erledigt Windows. Es installiert automatisch die richtigen Treiber, und schon können Sie mit dem neuen Gerät loslegen. So weit die Theorie. In der Praxis zeigt sich allerdings, dass USB-Geräte mitunter Probleme bereiten. Da werden angestöpselte Geräte erst gar nicht erkannt, sind plötzlich nicht mehr ansprechbar oder arbeiten viel zu langsam. Zum Glück gibt es für alle USB-Probleme die passenden Lösungen.

Wenn USB-Geräte nicht erkannt werden

Dank USB ist das Anschließen neuer Geräte simpel: Einfach den USB-Stecker in den USB-Anschluss  des Computers stecken, gegebenenfalls noch die Stromversorgung des Geräts sicherstellen – und schon wird das neue Gerät von Windows automatisch erkannt. Sollte sich nach dem Einstecken des USB-Geräts jedoch nichts tun, liegt vermutlich ein Problem mit dem USB-Anschluss Ihres Computers oder des Zusatzgeräts vor. Dem sollten Sie Schritt für Schritt auf den Grund gehen.

Prüfen, ob USB überhaupt verfügbar ist

Alle modernen Computer sind bereits standardmäßig mit USB-Anschlüssen ausgestattet. Manchmal sind die USB-Anschlüsse jedoch im BIOS des Computers deaktiviert. Dann kann Ihr Computer über noch so viele USB-Anschlüsse verfügen: Mit ausgeschalteter USB-Funktion sind sie absolut wirkungslos. Überprüfen Sie daher zunächst, ob die USB-Funktion Ihres Rechners aktiviert ist. Das geht ganz einfach:

1. Drücken Sie als Erstes die Tastenkombination [Windows-Taste]+[Pause].

2. Klicken Sie auf Geräte-Manager.

3. Anschließend erscheint das Fenster des Geräte-Managers. Hier sind alle Geräte und Anschlüsse Ihres Computers aufgeführt. Prüfen Sie, ob der Eintrag USB-Controller vorhanden ist; er befindet sich meist am Ende der Geräteliste. Wenn der Eintrag fehlt, ist die USB-Funktion Ihres Computers im BIOS ausgeschaltet. Im nächsten Abschnitt erfahren Sie, wie Sie die USB-Schnittstelle im BIOS aktivieren.

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USB im BIOS aktivieren

Auch wenn an Ihrem Computer USB-Anschlüsse vorhanden sind, kann es passieren, dass diese nicht nutzbar sind. So schalten beispielsweise viele Firmen die USB-Funktion aus, um das Anschließen von externen USB-Festplatten an den Firmen-PC zu unterbinden. Mit wenigen Handgriffen können Sie die USB-Funktion im BIOS wieder aktivieren.

Vorsicht bei BIOS-Einstellungen: Falsche Einstellungen am BIOS können dazu führen, dass Ihr Rechner nicht mehr startet. Daher ist es wichtig, Änderungen am BIOS mit Bedacht vorzunehmen. Im Zweifelsfall lassen Sie die bestehenden BIOS-Einstellungen besser unverändert.

1. Schalten Sie den Computer aus, und starten Sie ihn neu. Achten Sie beim Einschalten des Computers auf eine Meldung am unteren Bildschirmrand oder in der rechten oberen Ecke, etwa Press F1 or DEL to enter SETUP.

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Drücken Sie jetzt die Taste [Entf] oder [F1], um in das BIOS des Rechners zu gelangen. Bei einigen BIOS-Versionen müssen Sie die [F2]-Taste drücken. Welche Tasten bei Ihrem PC gedrückt werden müssen, hängt vom Hersteller ab. Drücken Sie im Zweifelsfall nach dem Einschalten einfach abwechselnd immer wieder die Tasten [Entf], [F2] und [F1].

2. Daraufhin erscheint das BIOS des Computers. Das ist ein spezieller Bereich, in dem wichtige Starteinstellungen vorgenommen werden. Leider ist die Bedienoberfläche von PC zu PC unterschiedlich. Jeder Hersteller verwendet eine andere BIOS-Oberfläche. Im folgenden Beispiel wird das Aktivieren der USB-Funktion anhand des weit verbreiteten Award-BIOS gezeigt. Falls Sie kein Award-BIOS haben, müssen Sie das Handbuch Ihres Rechners zu Rate ziehen.

3. Im Award-BIOS drücken Sie die [Pfeil unten]-Taste so oft, bis der Eintrag Advanced Chipset Feature rot hinterlegt ist, und bestätigen Sie die Auswahl mit der [Eingabe]-Taste. In der Zeile USB-Controller erkennen Sie, ob die USB-Funktion eingeschaltet (enabled) oder ausgeschaltet (disabled) ist. ist. Sollte der USB-Anschluss ausgeschaltet sein, drücken Sie die [Pfeil unten]-Taste so oft, bis der Eintrag USB Controller Disabled markiert ist. Drücken Sie die [Eingabe]-Taste, um die Zeile zu aktivieren. Danach drücken Sie die [+]-Taste, bis der markierte Eintrag rechts neben USB-Controller in Enabled geändert wurde.

4. Sobald Sie die gewünschte Einstellung vorgenommen haben, drücken Sie die [Esc]-Taste. Markieren Sie anschließend mit der [Pfeil unten]-Taste den Eintrag Save & Exit Setup und drücken Sie wieder die [Eingabe]-Taste.

5. Jetzt müssen Sie die Frage, ob die BIOS-Einstellungen gespeichert werden sollen, bestätigen. Doch aufgepasst: Das BIOS ist für die Verwendung mit einer englischen Tastatur ausgerichtet; dort sind jedoch die Tasten „Z“ und „Y“ vertauscht. Drücken Sie also die Taste [Z], um die Meldung mit „Y“ (engl. „Yes“ = „Ja“) zu bestätigen. Ihr Computer wird anschließend mit den neuen Einstellungen gestartet.

6. Beim nächsten Start erkennt Windows die USB-Anschlüsse, und Sie können Ihre USB-Geräte daran anschließen. Ob Windows die USB-Schnittstellen richtig erkannt hat, lässt sich im Geräte-Manager von Windows überprüfen (siehe oben).

Stromversorgung des USB-Geräts prüfen

Viele kleine USB-Geräte wie Mäuse, Kopfhörer oder Tastaturen benötigen keine eigene Stromversorgung. Sie werden über die USB-Schnittstelle des Computers mit Strom versorgt. Größere Geräte hingegen (etwa Drucker, Scanner oder Digitalkameras) müssen zusätzlich mit Strom versorgt werden. Sollte ein angeschlossenes USB-Gerät nicht funktionieren, kontrollieren Sie also auch die Stromversorgung. Hört sich trivial an, ist aber häufiger als gedacht die Ursache.

1. Wenn das USB-Gerät über eine eigene Stromversorgung (per Kabel oder Netzteil) verfügt, prüfen Sie, ob der Netzstecker am Gerät sowie an der Stromsteckdose angeschlossen ist.

2. Einige Geräte wie Drucker oder Scanner müssen jedes Mal eingeschaltet werden, damit sie genutzt werden können. Kontrollieren Sie, ob das Gerät über den Einschaltknopf auch tatsächlich eingeschaltet ist. Oft zeigen die Geräte mit kleinen blinkenden Lämpchen an, dass sie eingeschaltet sind und mit Strom versorgt werden.

3. Sollte das Gerät auch nach dem Einschalten nicht reagieren, liegt mitunter ein Problem bei der Stromversorgung vor. Der häufigste Fehler: eine abschaltbare Steckdosenleiste, die noch ausgeschaltet ist. Prüfen Sie daher, ob das Gerät möglicherweise daran angeschlossen und diese auch eingeschaltet ist.

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Stromversorgung des USB-Verteilers prüfen

USB-Anschluss ist nicht gleich USB-Anschluss. Wichtig ist der Unterschied zwischen den USB-Anschlüssen, die sich direkt am Computergehäuse befinden, und den Anschlüssen an sogenannten USB-Hubs. Ein Hub ist ein Zusatzgerät für den Computer, mit dem sich die Anzahl der USB-Anschlüsse erweitern lässt.

Der USB-Hub wird an einen bestehenden USB-Anschluss des Computers gestöpselt und stellt sechs, acht oder noch mehr weitere USB-Anschlüsse zur Verfügung. Das Problem dabei: Es gibt passive USB-Hubs ohne Stromversorgung und aktive USB-Hubs mit eigener Stromversorgung. Wenn Sie nun ein USB-Gerät mit hohem Stromverbrauch an einen passiven USB-Hub anschließen, kann dies zu einer Überlastung des USB-Anschlusses führen. Die Folge: Das Gerät wird mit zu wenig Strom versorgt und funktioniert nicht.

1. Sollten Sie ein USB-Gerät an einen passiven USB-Hub (Verteiler ohne eigene Stromversorgung) angeschlossen haben, versuchen Sie es mit einem anderen USB-Anschluss. Wichtig dabei: Nehmen Sie am besten einen Anschluss direkt am Computergehäuse. Denn dieser wird in der Regel mit ausreichend Strom versorgt.

2. Falls Sie einen aktiven USB-Hub (Verteiler mit eigener Stromversorgung beziehungsweise eigenem Netzteil) verwenden, prüfen Sie, ob der aktive Hub auch tatsächlich mit Strom versorgt wird. Achten Sie darauf, dass der Stromstecker des Hubs im Gerät eingesteckt ist. Zumeist finden Sie am Hub eine Kontrolllampe, die bei aktiver Stromversorgung leuchten muss. Ist dies nicht der Fall, stellen Sie sicher, dass das Netzteil des aktiven Hubs an einer aktiven Stromsteckdose angeschlossen ist.

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Kabel austauschen

Funktioniert das USB-Gerät trotz Stromversorgung und aktivierter USB-Schnittstellen noch immer nicht, könnte das USB-Kabel die Ursache sein. Oftmals liegen den Geräten Kabel minderer Qualität bei, oder es ist zu einem nicht sichtbaren Kabelbruch gekommen.

Prüfen Sie das USB-Kabel auf Beschädigungen. Wenn es zum Beispiel zwischen Schreibtisch und Wand eingeklemmt ist oder mit dem Bürostuhl mehrfach darüber gefahren wurde, kommt es leicht zu Knicken und Kabelbrüchen. Beschädigte Kabel sollten Sie gegen neue USB-Kabel austauschen. Aber selbst wenn das Kabel keine sichtbaren Beschädigungen aufweist, sollten Sie es zum Test durch ein anderes ersetzen.

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Andere USB-Anschlüsse ausprobieren

Die meisten Computer verfügen sowohl an der Vorderseite als auch an der Rückseite über USB-Anschlussbuchsen. Sollte ein Gerät an der Vorderseite nicht funktionieren, schließen Sie es testweise an der Rückseite des Computers an.

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Auf der Rückseite sind die USB-Buchsen meist direkt mit der Hauptplatine des Rechners verbunden, während die Anschlüsse auf der Vorderseite über ein Kabel an die Platine angeschlossen sind. Möglicherweise sind die Kabel im Inneren des Computers falsch verbunden, oder ein Kabel hat sich gelöst. Die USB-Anschlüsse an der Vorderseite sind damit unbrauchbar. Falls das Gerät bei Anschluss an der Rückseite des PCs funktioniert, nicht jedoch an der Vorderseite, sollten Sie die Verkabelung der Anschlüsse an der Vorderseite kontrollieren.

Zu viele Geräte am USB-Bus? Stromverbrauch prüfen

An die USB-Schnittstelle des Computers können Sie theoretisch bis zu 127 Geräte anschließen. In der Praxis sind es aber maximal zehn bis zwölf Geräte, die per USB mit dem Computer verbunden werden. Doch auch das kann schon zu viel sein. Denn über die USB-Schnittstelle werden die einzelnen Geräte auch mit Strom versorgt. Die USB-Schnittstelle liefert dabei maximal 500 mA (Milli-Ampere) Leistung, ab USB 3.0 sind es 900 mA. Sind mehrere Geräte angeschlossen, die an diese Grenze heranreichen, führt dies zu einer Überlastung.

1. Um zu prüfen, ob die USB-Schnittstelle überlastet ist und das neu eingestöpselte Gerät deshalb nicht funktioniert, ziehen Sie zunächst einige andere USB-Geräte ab.

2. Schließen Sie danach das zu prüfende USB-Gerät an. Sollte es jetzt funktionieren, sind zu viele USB-Geräte angeschlossen und die Stromversorgung des USB-Anschlusses reicht nicht für alle Geräte aus. In diesem Fall sollten Sie sich einen aktiven USB-Hub (Verteiler mit eigener Stromversorgung) zulegen. Darüber wird der USB-Bus zusätzlich mit Strom versorgt.

3. Sie können den Stromverbrauch der einzelnen USB-Geräte übrigens genau ablesen. Hierzu aktivieren Sie zunächst den Geräte-Manager von Windows, indem Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][Pause] drücken und auf Geräte-Manager klicken.

Im Fenster des Geräte-Managers klicken Sie neben USB-Controller auf das Pluszeichen. Anschließend klicken Sie mit der rechten Maustaste auf USB-Root-Hub (davon kann es mehrere geben) und wählen den Befehl Eigenschaften.

4. Wechseln Sie per Mausklick in das Register Stromversorgung.  Dort können Sie ablesen, wieviel mA (Milli-Ampere) die einzelnen angeschlossenen Geräte verbrauchen. Im Beispiel unten verbraucht die USB-Festplatte bereits die kompletten 500 mA. Sind mehrere solcher stromhungrigen Geräte angeschlossen, kann es schnell zu einer Überlastung des USB-Anschlusses kommen.

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Bei den meisten Rechnern tauchen im Geräte-Manager gleich mehrere USB-Root-Hubs auf. Als USB-Root (übersetzt: Wurzel) bezeichnet Windows übrigens den USB-Verteiler, der direkt im Computer eingebaut ist. Die Anschlüsse an der Vorder- sowie an der Rückseite des Rechners sind häufig separate USB-Hubs. Dabei gilt, dass für jeden Hub separat die 500-mA-Grenze (ab USB 3.0 sind es 900 mA) existiert. Eine Überlastung tritt nur auf, wenn in einem der USB-Root-Hubs mehr als 500 mA (bzw. bei USB 3.0 mehr als 900 mA) verbraucht werden. Daher sollten Sie stromhungrige Geräte auf unterschiedliche Hubs (Vorderseite, Rückseite oder aktiver USB-Hub) verteilen.

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Akkulaufzeit von Notebooks optimieren mit dem versteckten Energiebericht

Mit den Akkus von Notebooks ist das immer so eine Sache. Ist das Notebook noch neu und frisch, hat der Akku noch jede Menge Ausdauer. Mit der Zeit haben wir in der Redaktion aber immer das Gefühl, dass die Laufzeit rapide sinkt. Das muss nicht immer am Alter der Batterie liegen. Oft sind es Windows-Programme oder -Dienste, die unnötig an der Batterie zerren. Was kaum bekannt ist: Mit dem versteckten Energiebericht kann man genau herausfinden, wie effektiv Windows mit dem Akkustrom umgeht, wo sich die Stromfresser verstecken und welche Energieeinstellungen man optimieren sollte.

Der versteckte Energiebericht

Den verborgenen Energiebericht gibt es bei Windows 7 und Windows 8/8.1. Aufgerufen wird er bei beiden Windows-Versionen folgendermaßen:

1. Bei Windows 7 geben Sie ins Suchfeld des Startmenüs den Befehl cmd ein. Bei Windows 8/8.1 starten Sie die Suche mit [Windows-Taste][S] und geben dort cmd ein.

2. Dann klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung und dann auf Als Administrator ausführen.

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3. Geben Sie folgenden Befehl ein (alles in einer Zeile), und drücken Sie die [Return/Eingabe]-Taste:

powercfg -energy -output \Energbiebericht.html

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4. Windows analysiert jetzt für 60 Sekunden den Energieverbrauch im laufenden Betrieb und erstellt einen ausführlichen Energiebericht. Ist die Analyse abgeschlossen, verrät Windows im DOS-Fenster bereits vorab, wie viele Warnungen, Fehler und Informationsereignisse im Bericht auftauchen.

Den fertigen Energiebericht finden Sie im Hauptverzeichnis der Festplatte C:\. Öffnen können Sie ihn, indem Sie im Windows Explorer zum Laufwerk C:\ wechseln und dort doppelt auf Energbiebericht.html klicken.

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Im Energieeffizienzdiagnose-Bericht (was für ein Wortschöpfung von Microsoft) sehen sie detailliert, welche Fehler und bedenklichen Energieeinstellungen gefunden wurden, welche angeschlossenen Geräte beim Stromsparen Probleme bereiten und welche Programme besonders zu den Stromfressern zählen.

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Facebook-App saugt den Akku leer: So schalten Sie den Stromverschwender aus

Eine möglichst lange Akkulaufzeit ist das A und O für eine möglichst lange Handynutzung ohne Nachladen. Daher gilt unterwegs meist die Devise, so wenig Apps wie möglich zu nutzen. Blogger Scotty Loveless hat mit viel Mühe einen der größten Stromfresser ermittelt: die Facebook-App. Die saugt den Akku auch dann leer, wenn die App gar nicht läuft.

Facebook, der Akku-Killer

Scotty wunderte sich bei seinem neuen iPhone 5S über die kurze Akku-Laufzeit – und ging der Sache auf den Grund. Dafür nutzte der die Entwicklungsumgebung XCode, mit der Entwickler Apps fürs iPhone programmieren können. Zu XCode gehört auch das Tool „Instruments“, einem Aktivitäts-Monitor, mit dem man dem angeschlossenen iPhone auf die Finger und unter die Motorhaube schauen kann. Mit Instruments kann man genau sehen, welche Prozesse auf dem iPhone laufen und wie viel Strom sie fressen.

Das Ergebnis des Instruments-Tests: die Facebook-App taucht regelmäßig in der Liste der laufenden Prozesse auf (und das oft an erster Stelle mit dem höchsten Stromverbrauch), obwohl die App gar nicht aktiv war. Testweise schaltete Scotty die Ortungsdienste und die Hintergrundaktualisierung für Facebook aus – und siehe da: schon sank der Stromverbrauch rapide. Auf Scottys iPhone sprang die Akkuanzeige sogar von 12% rauf auf 17%. Mehrere Tests mit verschiedenen iPhones kamen stets zum selben Ergebnis.

Daher unsere (oder besser: Scottys) Empfehlung: Um die Akkulaufzeit zu verlängern, sollte man unbedingt in den Einstellungen die Ortungsdienste und die Hintergrundaktualisierung für die Facebook ausschalten. Das geht im Bereich Einstellungen | Datenschutz | Ortungsdienste. Hier die Ortungsdienste für Facebook ausschalten.

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Danach im Bereich Einstellungen | Allgemein | Hintergrundaktualisierung in der Zeile Facebook die Hintergrundaktualisierung ausschalten. Die App ist dann nicht mehr ständig mit dem Facebook-Netzwerk verbunden und fragt nicht mehr permanent den Status ab. Neue Nachrichten landen dann zwar nicht mehr in Echtzeit auf dem iPhone (sondern erst, wenn man die App öffnet) – aber was tut man nicht alles, um länger ohne Ladekabel auszukommen.

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Übrigens: Je mehr Hintergrundaktualisierung hier aktiviert sind, umso mehr Batteriestrom verbraucht das iPhone im Hintergrund; Facebook ist allerdings mit Abstand die hungrigste App. In Sachen Hintergrundaktualisierung gilt die Device „Weniger ist mehr“. Je weniger Apps im Hintergrund aktiv, umso länger hält der Akku durch. Aktivieren Sie die Hintergrundaktualisierung und Ortungsdienste nur für Apps, die Sie wirklich benötigen und bei denen es wichtig ist, dass sie auch dann Daten empfangen, wenn sie nicht aktiv sind, etwa Skype.